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Ökonomie der Aufmerksamkeit von George Franck und ihre Anwendung auf das Internet

Hausarbeit, 2006, 20 Seiten
Autor: Felix Schmitt
Fach: Wirtschaft - BWL - Allgemeines

Details

Veranstaltung: Studiengang Betriebswirtschaftslehre
Institution/Hochschule: Fachhochschule Frankfurt am Main
Tags: Aufmerksamkeit, George, Franck, Anwendung, Internet, Studiengang, Betriebswirtschaftslehre
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 20
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 19  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V74170
ISBN (E-Book): 978-3-638-68596-2

Dateigröße: 153 KB
Anmerkungen :
Gegenstand dieser Hausarbeit ist die Ökonomie der Aufmerksamkeit (Attention economy/ Aufmerksamkeitsökonomie) und ihre Anwendung auf das Internet.



Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Frankfurt am Main, - University of Applied Sciences -
Wintersemester 2005/2006

Ökonomie der Aufmerksamkeit von George Franck
und ihre Anwendung auf das Internet

von

Felix Schmitt

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  3

2. Die Bedeutung der Aufmerksamkeit 3

2.1 Was ist Aufmerksamkeit?  3
2.2 Das Zusammenspiel zwischen Aufmerksamkeit und Information  3
2.3 Aufmerksamkeit als Kapital nutzen  4
2.4 Aufmerksamkeit mit Hilfe von Prominenz, Stars und Marken erlangen 5

3. Internet  6

3.1 Was ist das Internet?  6
3.2 Übertragung der „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ auf das Internet  6

4. Suchmaschinen und Webkataloge 8

4.1 Was sind Suchmaschinen und Webkataloge?  8
4.2 Wie Suchmaschinen arbeiten  8
4.3 Aufmerksamkeit mittels Suchmaschinen erlangen  9
4.4 Höherer Bekanntheitsgrad durch Suchmaschinenoptimierung 9

5. Die eigene Webseite als persönlicher Internetauftritt  11

5.1 Optimierung der Aufmerksamkeit auf der eigenen Webseite 11
5.1.1 Den richtigen Content bestimmen 12
5.1.2. Benutzerfreundlichkeit, Design und menschliche Wahrnehmung 14
5.2 Site Promotion 15
6. Eigene Stellungnahme 17
Literaturverzeichnis 19




 

1. Einleitung

In den letzten Jahrzehnten hat ein Wandel von Verkäufermärkten zu Käufermärkten stattgefunden. War es früher relativ einfach, seine Produkte mangels Angebotsvielfalt und Markttransparenz zu verkaufen, so existieren heute klassische Käufermärkte. Infolge von Prozessoptimierung, neuer Technologien und Globalisierung entwickelte sich ein immer größerer Angebotsüberhang bei steigenden transparenten Märkten. Neue Kommunikationswege mussten geschaffen werden. Neben den klassischen Kommunikationsmedien ist es heute vor allen Dingen für Markenartikelhersteller und Dienstleister unabdingbar, das Internet als zusätzliches Kommunikations- und Verkaufstool mit einzubeziehen. Die Unternehmen stehen vor der großen Aufgabe, sich aus diesem riesigen Angebot hervorzuheben, indem sie die Aufmerksamkeit der Konsumenten für sich gewinnen.

2. Die Bedeutung der Aufmerksamkeit

2.1 Was ist Aufmerksamkeit?

Aufmerksamkeit bedeutet, dass wir unsere Umwelt bewusst wahrnehmen.1 D.h. wir setzen uns mit den Informationen, die wir bekommen oder erhalten möchten, bewußt auseinander.

2.2 Das Zusammenspiel zwischen Aufmerksamkeit und Information

Die Aufnahme von Informationen mit Hilfe der Aufmerksamkeit ist durch unsere menschliche Aufnahmefähigkeit begrenzt. Da aber nun das Angebot an Informationen unsere Aufnahmefähigkeit übersteigt, können wir nur noch so viele Informationen verarbeiten bzw. aufnehmen, wie es unsere Aufnahmefähigkeit erlaubt. Der gleiche Zusammenhang gilt auch für Geld. Geld ist chronisch knapp,2 ebenso wie die Aufmerksamkeit, die uns zur Verfügung steht. Daher muss der Sender von Informationen diese Analogie berücksichtigen.

Doch woher kommt diese Informationsflut? Durch das Informationszeitalter und Weiterentwicklung neuer Technologien ist es leicht, Informationen dem Menschen sehr schnell zugänglich zu machen und ihn sogar gezielt anzusprechen. Unternehmen bedienen sich hierbei einem Mediamix aus Internet, Fernsehen, Printmedien, Rundfunk und noch zahlreichen weiteren Kommunikationsmitteln. Darüber hinaus werden die Informationen immer kurzlebiger. Diese Tatsache zwingt Unternehmen dazu, ständig ihre Botschaften anzupassen. Das Ergebnis: eine Flut von immer mehr Informationen. Die Fortschreitung der Technologien ist aber auch der Grund dafür, dass effektiver, günstiger und vor allem schneller produziert werden kann. Somit entstehen immer mehr Wirtschaftsgüter, welche abgesetzt werden müssen. Hier schließt sich der Kreis, denn als anschließendes Resultat werden die Konsumenten mittels Kommunikationsmedien angesprochen um die Produkte zu kaufen. Diese Entwicklung hat neue Unternehmen entstehen lassen – ja eine ganze Branche. Ihre Geschäftsgrundlage: Produkte mittels „Aufmerksamkeit“ an den Konsumenten zu bringen. Dabei bedienen sie sich unter anderem der Werbung. Die Anforderungen an diese Unternehmen gehen aber viel weiter, als nur Aufmerksamkeit herzustellen. Sie sollen die Kaufintension des potentiellen Kunden wecken mittels Marken- und Imagepflege, Corporate Design, PR usw.3

2.3 Aufmerksamkeit als Kapital nutzen

Da es möglich ist, durch Aufmerksamkeit seitens des Kommunikationsempfängers eine Einnahme zu erzielen, lässt sich Aufmerksamkeit möglicherweise als Kapital charakterisieren. Das Problem hierbei ist, dass Aufmerksamkeit im Gegensatz zum Kapital nicht akkumuliert werden kann; Kapital hingegen kann beispielsweise als Geld angesammelt werden. Die Aufmerksamkeit aber ist nicht haltbar und verfällt sofort mit deren Nutzung.4 Es resultiert daraus die Grundidee, gezielt Informationen anzubieten, um an Aufmerksamkeit zu gelangen, welche sich schließlich in eine andere geldmäßige Form umtauschen lässt. Dies ließ einen eigenen Prozess entstehen, in der die Publikationsmedien sich zu Massenmedien entwickelt haben. Massenmedien suchen das Interesse der Konsumenten, indem sie genau beachten, was das breite Publikum lesen, sehen und hören will. Dadurch entsteht automatisch eine bessere Qualität der Kommunikationsmedien für diejenigen, die ein solches Medium zur Distribution ihrer Informationen nutzen.5

2.4 Aufmerksamkeit mit Hilfe von Prominenz, Stars und Marken erlangen

[...]


1 Vgl. Franck S.25

2 Franck S.51

3 Franck S. 62 ff.

4 Vgl. ebd, S. 113

5 Vgl. edb, S. 148 ff.


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