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Change Management - allgemein und im interkulturellen Kontext

Seminararbeit, 2007, 25 Seiten
Autor: Judith Schacht
Fach: Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2007
Seiten: 25
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 14  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V75066
ISBN (E-Book): 978-3-638-71514-0

Dateigröße: 251 KB

Zusammenfassung / Abstract

Die vorliegende Arbeit versucht zunächst die allgemeinen Grundsätze des „Change Management“ zu klären und sich dann auf den Teil, der sich mit der Psychologie der Beteiligten befasst, spezialisieren. Anschließend soll auf Veränderungen und Problematiken eingegangen werden, die das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen herbeiführt.


Textauszug (computergeneriert)

Change Management – allgemein und im interkulturellen Kontext

von

Judith Schacht

 


1 Herausforderung der Globalisierung an Unternehmen 2

2 Change Management  3

2.1 Bedeutung (im Allgemeinen)  3
2.2 Definition 4

2.2.1 Wandel 4
2.2.2 Managementverständnis  5
2.2.3 Change Management-Strategien  6

2.2.3.1 Organisationsentwicklung  9
2.2.3.2 Organisationales Lernen  10
2.2.3.3 Krisenmanagement  10
2.2.3.4 Kontinuierliche Verbesserung  10
2.2.3.5 Innovationsmanagement  11

2.3 Grundlagen der Verhaltenwissenschaft bei Veränderungsprozessen  11

2.3.1 Methoden der Organisationsveränderung  11
2.3.2 Bedingungen einer Verhaltensveränderung  12

2.3.2.1 Personelle Bedingungen  13
2.3.2.2 Situative Bedingungen 13

2.3.3 Widerstand gegen die Veränderungen 13

2.3.3.1 Vom Individuum ausgehend 13
2.3.3.2 Von der Gruppe ausgehend  14

2.3.4 Lösungsansätze und Strategien 15

2.3.4.1 Beim Individuum 15
2.3.4.2 Bei den Gruppen 16
2.3.4.3 Bei der Organisation 16

2.4 Changemanagement im interkulturellen Kontext  17

2.4.1 Geschichtliche Entwicklung 18
2.4.2 Situation im interkulturellen Kontext 19
2.4.3 Kulturelle Brille 19
2.4.4 Herangehensweisen  20
2.4.5 Entwicklung und Chancen einer Interkultur im Unternehmen  21

3 Zukunftsmusik und -markt  24

4 Literaturverzeichnis 25



 

1 Herausforderung der Globalisierung an Unternehmen

Globalisierung ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Ihre Wirkung spüren wir Verbraucher, vor allem aber auch die Unternehmen. Sie müssen aktiv mit der neuen Wirtschaftssituation umgehen, um überleben zu können: Eine gut gestellte Firma steht unter einem „Zwang zu neuen Strategien“1, denn sie muss weiter wachsen, um ihre Position in dem größer gewordenen Wirtschaftsraum erhalten zu können. Dabei bleiben den Managern, laut Erwin Conradi2, nur zwei Möglichkeiten, „Zum einen die Diversifikation ihres Unternehmens innerhalb der nationalen Marktgrenzen und zum anderen die Internationalisierung. Für beide Ansätze gibt es wiederum zwei Realisierungsvarianten, nämlich entweder die Umsetzung der gewählten Strategie durch Neugründungen, oder die Umsetzung durch Akquisition geeigneter Objekte, also externes Wachstum.“3 Firmen wählen, vor allem, die letzte Möglichkeit. So kommt es, dass der Begriff „Change Management“4 in den Führungsebenen allgegenwärtig geworden ist.
Die vorliegende Arbeit versucht zunächst die allgemeinen Grundsätze des „Change Management“ zu klären und sich dann auf den Teil, der sich mit der Psychologie der Beteiligten befasst, spezialisieren. Anschließend soll auf Veränderungen und Problematiken eingegangen werden, die das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen herbeiführt.

2 Change Management

2.1 Bedeutung (im Allgemeinen)

Finanzielle Krisen, neue Technologien, globales Zusammenarbeiten und Fusionen5: Heute ist ein Zustand des Wandels sicher keine Ausnahme mehr, vielmehr stellt der Baustellenzustand die Norm dar. „Business as Usual“ in Gleichgewichtsphasen, das die klassischen Managerdisziplinen erfordert, ist selten. Diese Veränderung vermittelt vielen Managern das unangenehme Gefühl sich in einer dauerhaften, bedrohlichen Krise zu befinden. Mit den klassischen Werkzeugen und Herangehensweisen alleine, die früher ausreichten, ist man heute überfordert. Ein Umdenken ist nötig geworden6: Change Management ist von der Ausnahme zur täglichen Aufgabe geworden und entscheidend für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Wandel soll keine Bedrohung mehr darstellen, sondern im Gegenteil
als permaneneter Prozess
als Gestaltungsfaktor
als Erfolgsfaktor

erkannt und akzeptiert werden (vgl. Abb. 1. Dies gilt gleichermaßen für Mitarbeiter und Manager. Wandlungsfähigkeit ist eine Kernkompetenz geworden. 7

Abb. 1: Qualitäten des Wandels 8 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

2.2 Definition

Um den Begriff Change Management zu definieren, muss zunächst die konkrete Bedeutung von Wandel und Management festgelegt werden.9

2.2.1 Wandel

In einem Unternehmen lassen sich drei Arten des Wandels unterscheiden: Beim Strategiewandel setzt das Unternehmen einen neuen Schwerpunkt bezüglich seiner Strategie, z.B. Internationalisierung, verstärkte Kundenorientierung und Konzentration auf Kerngeschäfte und -kompetenzen. Der Ressourcenwandel einerseits kann technologischer Art sein. Heute ist die Umstellung von Unternehmen auf die neuen Technologien, wie Internet und ISDN ist Vorraussetzung (Ein Unternehmen ohne Website ist undenkbar. Es wird vom Verbraucher Onlineshopping erwartet.), muss aber mit großem Aufwand bewerkstelligt werden. Andererseits kann auf andere ökologische Ressourcen zurückgegriffen werden. Dies wird durch ein neues Verbraucherbewusstsein erforderlich. Mit umweltfreundlicher Produktionsweise reagieren Unternehmen darauf (Beispiel: Biobranche). Oder aber die Beschaffenheit der Humanressourcen hat sich gewandelt. In Zukunft muss eine über die ganze Welt verteilte Belegschaft zusammenarbeiten. Strukturwandel bedeutet, dass sich Abläufe und Aufbauschematas im Unternehmen grundlegend ändern. Neue Teams, Module und Prozesse im Unternehmen entstehen. 10
In der Praxis gehen die aufgezählten Arten des Wandels selbstverständlich häufig Hand in Hand bzw. vermischen sich.

2.2.2 Managementverständnis

[...]


1 Günter Müller-Stewens u. Spickers Jürgen: Unternehmerischen Wandel erfolgreich bewältigen – Change-Management als Herausforderung. Wiesbaden 1995, S. 32.

2 Delegierter des Verwaltungsrates und Präsident der Generaldirektion der Metro Holding AG, Baar.

3 Müller Stewens 1995, S. 32.

4 Zur Schreibweise dieses Begriffes: Aus einheitlichen Gründen verwende ich die Schreibweise Change Management. In der rezipierten Literatur erscheint dieser Begriff allerdings in den unterschiedlichsten Schreibweisen.

5 Vgl. Kraus 2006, S. 16.

6 Vgl. Klaus Doppler, Change Management. Den Unternehmenswandel gestalten. Frankfurt/Main, New York 1995, S. 59 -61.

7 Vgl. Michael Reiß: „Change Management als Herausforderung“, in: Change Management. Programme, Projekte und Prozesse, hg. von Michael Reiß, Lutz von Rosenstiel und Anette Lanz. Stuttgart 1997, S. 6.

8 (o.V.): „Change Management“(o.J.), In: 4managers. Themen, Tipps und Trends für Manager. URL: http://www.4managers.de/themen/change-management/ (14.04.2007). unpag..

9 Vgl. Reiß 1997, S. 7.

10 Vgl. Reiß 1997, S. 7-8.


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