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Clyfford Still

Subtitle: Die Entwicklung seines Werkes und eine Einordnung in den Abstrakten Expressionismus

Scholary Paper (Seminar), 2006, 19 Pages
Author: Nicole Giese
Subject: Art - Installation / Action/Performance Art / Modern Art

Details

Event: Hauptseminar: Abstrakter Expressionismus, Tachismus, Informel
Institution/College: University of Göttingen (Kunstgeschichtliches Seminar)
Tags: Clyfford, Still, Hauptseminar, Abstrakter, Expressionismus, Tachismus, Informel
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 19
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V76945
ISBN (E-book): 978-3-638-81297-9
ISBN (Book): 978-3-638-81442-3
File size: 213 KB

Abstract

Clyfford Still ist eine der umstrittensten Figuren der amerikanischen Kunstszene der Nachkriegszeit. Sein Werk steht, zumindest in Europa, erst an den Anfängen der kunsthistorischen Bearbeitung, da der Künstler zu seinen Lebzeiten jeglichen wissenschaftlichen Publikationen einen Riegel vorgeschoben hat. Auch heute, 25 Jahre nach seinem Tod, existiert noch kein vollständiges Werkverzeichnis, da sich nur ein Bruchteil seines Œuvres in öffentlichen und privaten Sammlungen befindet. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung von Stills Stil vom ersten erfassbaren Frühwerk, über seine bekannteste Werkphase der frühen 50er bis zum Spätwerk nachzuzeichnen und dessen Besonderheiten herauszustellen. Dies geschieht, wo es nötig erscheint, im Rahmen einiger biographischer Eckdaten. Ferner soll dabei die Diskrepanz zwischen den Äußerungen und Absichten des Künstlers und der tatsächlichen Umsetzung in seinen Bildern untersucht werden. Im Folgenden wird zu klären sein, ob Clyfford Stills Werk nach der vorherrschenden Meinung der Kunsthistoriker und -kritiker wirklich dem ‚Abstrakten Expressionismus“ zuzuordnen ist und in welche Stilrichtung innerhalb dieser Bewegung er sich gegebenenfalls einordnen lässt.


Excerpt (computer-generated)

Georg-August-Universität Göttingen
Kunstgeschichtliches Seminar Hauptseminar: Abstrakter Expressionismus, Tachismus, Informel

Clyfford Still
Die Entwicklung seines Werkes und eine Einordnung in den Abstrakten Expressionismus

von Nicole Giese
2006

 

Inhaltsangabe

1. Einleitung ... 2

2. Das (?)uvre ... 2
2.1 Die Anfänge ... 3
2.2 Von der Landschaft zur Figur ... 4
2.3 Primitive Kunst, Fruchtbarkeit und Symbolik ... 6
2.4 Höhepunkte ... 9
2.5 Spätwerk ... 10
2.6 Tabellarische Zusammenfassung ... 12

3. Abstrakter Expressionismus? Eine Einordnung ... 13
3.1 ‚Action Painting‘ oder ‚Color Field Painting‘? ... 13
3.2 Vergleich mit Rothko und Newman ... 15

4. Fazit ... 16

5. Literatur ... 18

 

1. Einleitung

Clyfford Still ist eine der umstrittensten Figuren der amerikanischen Kunstszene der Nachkriegszeit. Sein Werk steht, zumindest in Europa, erst an den Anfängen der kunsthistorischen Bearbeitung, da der Künstler zu seinen Lebzeiten jeglichen wissenschaftlichen Publikationen einen Riegel vorgeschoben hat. Auch heute, 25 Jahre nach seinem Tod, existiert noch kein vollständiges Werkverzeichnis, da sich nur ein Bruchteil seines (?)uvres in öffentlichen und privaten Sammlungen befindet.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung von Stills Stil vom ersten erfassbaren Frühwerk, über seine bekannteste Werkphase der frühen 50er bis zum Spätwerk nachzuzeichnen und dessen Besonderheiten herauszustellen. Dies geschieht, wo es nötig erscheint, im Rahmen einiger biographischer Eckdaten. Ferner soll dabei die Diskrepanz zwischen den Äußerungen und Absichten des Künstlers und der tatsächlichen Umsetzung in seinen Bildern untersucht werden.
Im Folgenden wird zu klären sein, ob Clyfford Stills Werk nach der vorherrschenden Meinung der Kunsthistoriker und -kritiker wirklich dem ‚Abstrakten Expressionismus“ zuzuordnen ist und in welche Stilrichtung innerhalb dieser Bewegung er sich gegebenenfalls einordnen lässt.

 

2. Das (?)uvre

Der Amerikaner Clyfford Still ist um 1950 in den USA mit seinen monumentalen Bildern mit großflächigen Farbpartien, den so genannten ‚color fields‘, bekannt geworden. Allerdings fand er in seiner Heimat erst spät Anerkennung und blieb in Europa bis in die 90er Jahre hinein eine Art „Geheimtipp“.1
Stills künstlerische Entwicklung von den Anfängen in den 30er Jahren bis hin zum ‚Abstrakten Expressionismus‘ der 50er Jahre soll in diesem Teil der Arbeit zusammen mit einem chronologischen Lebensabriss nachgezeichnet werden.

[...]


1 Thomas Kellein (Hg.): Clyfford Still. Prestel Verlag, München 1992, S. 9.


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