Das neue Testament - Sprache und Stil der Evangelien

E-Book Cover: ()
Flash Player und JavaScript werden für eine verbesserte Ansicht des Dokuments benötigt. Bitte installieren Sie den Flash Player und aktivieren Sie Javascript.

Install Flash Player

Details

Titel: Das neue Testament - Sprache und Stil der Evangelien
Autor: Kristin Unger
Fach: Griechisch / Altgriechisch
Institution/Hochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Theologie)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2007
Seiten: 13
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 7  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 272 KB
Archivnummer: V77194
ISBN (E-Book): 978-3-638-81248-1

Textauszug (computergeneriert)

Das Neue Testament
- Sprache und Stil der Evangelien -

von

Kristin Unger

Universität Hannover - Abteilung Katholische Theologie
Sprachkurs: Griechisch (Schlüsselkompetenzen)
SoSe 2007

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Stil und Sprache der Evangelien 2
2.1 Der Begriff [Sonderschrift]
2.2 Aufbau und Inhalt der Evangelien 3
2.3 Sprachanalyse 4
2.4 Die Lichtsymbolik 5
2.5 Sprachliche Stilfiguren 6
2.6 Wirkungsabsicht und Adressatenkreis 7

3. Schluss 9

Literaturverzeichnis 11

[Sonderschrift in Downloaddatei enthalten]

 

 

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema "Stil und Sprache der Evangelien des Neuen Testaments." Dieses Thema ist von besonderer Bedeutung, da die Autoren der Evangelien versucht haben, ihre Mitmenschen mit ihren Texten über Jesus zum christlichen Glauben hin zu überzeugen.

Im Wesentlichen konzentriert sie sich auf den Inhalt und Aufbau der Evangelien, die von den Autoren eingesetzten sprachlichen Mittel und Traditionen, die Wirkung des Textes und den Adressatenkreis. Als ein Beispiel der eingesetzten Stilmittel soll vor allem die so genannte Lichtsymbolik hervorgehoben werden, die Hans H. Malmede in seinem Buch Die Lichtsymbolik im Neuen Testament analysiert. Hierbei wird im Besonderen auf die Eigenheiten des neutestamentlichen Griechisch, die so genannte Koiné, eingegangen und die Betrachtung diverser griechischer Textbeispiele wird eine Rolle spielen. Als Voraussetzung werden der Begriff Evangelium, dessen Literaturgeschichte und literaturgeschichtliche Einordnung betrachtet. Zudem wird eine knappe inhaltliche Zusammenfassung der Evangelien gegeben und der Aufbau dieser skizziert. In diesem Zusammenhang wird kurz auf die Entwicklung von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit eingegangen, die zur Abfassungszeit der Evangelien eine wichtige Rolle spielte.

Diese Arbeit beschäftigt sich vorwiegend mit der Sprache und dem Stil der Evangelien, somit wird nicht auf die Autoren und Abfassungszeiträume eingegangen. Es ist jedoch notwendig, um die Intentionen der Autoren zu verstehen, die so genannte Umwelt des Neuen Testaments zu beleuchten. Verständlicherweise werden jegliche theologischen Konzepte und Inhalte vernachlässigt. Insgesamt soll also ein umfassendes Bild der griechischen Sprache und Stilmittel in den Evangelien des Neuen Testaments aufgezeigt werden.

Daraus ergeben sich folgende konkrete Fragestellungen: Was bedeutet Evangelium? Wie haben die Autoren versucht ihre Adressaten von ihrem Anliegen zu überzeugen? Welche sprachlichen Mittel wurden dazu eingesetzt? Welche besonderen Merkmale lassen sich am Griechisch des Neuen Testaments finden? Welche Wirkung hatte die eingesetzte Sprache?

Die These dieser Hausarbeit behauptet, dass das Griechisch der Evangelien, die so genannte Koiné, der Sprache der Umgebung des Neuen Testaments angepasst war und dass die verwandte Bildsprache und Wortwendungen, die Aussage der Texte unterstützen sollten.

2. Stil und Sprache der Evangelien 

2.1 Der Begriff [Sonderschrift] 

Um den Stil und die Sprache der vier Evangelien des Neuen Testaments richtig deuten zu können, ist es notwendig, zu verstehen, was der Begriff [Sonderschrift] bedeutet. Udo Schnelle beschreibt ihn in seiner Einleitung in das Neue Testament1 wie folgt: "Das Substantiv [Sonderschrift] bezeichnet ursprünglich nicht eine literarische Gattung, sondern die frohe Botschaft von Jesus Christus"2 Umstritten ist jedoch die Herkunft des Begriffs. Bibelforscher haben diverse Theorien aufgestellt; am wahrscheinlichsten ist es jedoch, dass das Wort [Sonderschrift] dem "Umfeld des [hellenistischen] Kaiserkults"3 entspringt.

[....]


1 SCHNELLE, Udo: Einleitung in das Neue Testament. Göttingen5 2004.

2 Ebd, 175.

3 Ebd., 176.

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/77194/