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Das Flow-Erlebnis

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 18 Pages
Author: Britt Gaab
Subject: Pedagogy - Pedagogic Psychology

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2001
Pages: 18
Grade: gut
Language: German
Archive No.: V7744
ISBN (E-book): 978-3-638-14899-3

File size: 212 KB


Excerpt (computer-generated)

Das Flow-Erlebnis

von Britt Gaab


Inhalt

1. Einleitung 4

2. Spielerische und kreative Tätigkeiten 5

3. Intrinsische Motivation 6

4. In sich lohnende Aktivitäten (autotelisch) 7

Forschungen zu autotelischen Aktivitäten 7
Autotelische Tätigkeiten 7
Struktur autotelischer Aktivitäten 7

5. Flow - Erlebnis 9

Merkmale des Flow 9
Verschmelzen von Handlung und Bewußtsein 9
Zentrierung der Aufmerksamkeit auf ein begrenztes Stimulusfeld 10
Verlust des Selbst - Selbstvergessenheit 10
Kontrolle der Handlung und Umwelt 11
Zusammenhängende und eindeutige Handlungsanforderungen mit einer sofortigen Rückmeldung 11
Autotelisches Wesen der Aktivität 12
Struktur von Flow - Aktivitäten 12

6. Klettern im Fels 13

Klettern als intrinsische Aktivität 13
Handlungsmöglichkeiten 14
Konzentration auf begrenztes Stimulusfeld 14
Gefühl der Kontrolle 15
Rückmeldung 15
Verschmelzen von Handlung und Bewußtsein 15
Tiefes Flow 16
Klettern als Möglichkeit des gesellschaftlichen Wandels 16

7. Abschluß 17

8. Literatur: 18

 

1. Einleitung

Was sind die ursprünglichen Triebkräfte des Menschen? Was sind die elementaren Motive und was soll der Mensch in seiner Arbeit und Freizeit suchen?

Viele Tätigkeiten der Arbeit und Freizeit die uns heute beschäftigen, bestehen zum großen Teil aus Betätigungsfeldern, die extrinsische Motive beinhalten. Jene Triebkräfte, die uns etwas tun lassen, weil dahinter ein tätigkeitsfremder Anreiz steht, wie Geld, Versprechungen oder gesellschaftliche Anerkennung.
In diesen Ausführungen beziehe ich mich ausschließlich auf den Autor Mihaly Csikszentmihalyi (C.), bzw. denjenigen, die er in seinem Buch "Das Flow-Erlebnis" zu weiteren Erläuterungen heranzieht.
C. geht davon aus, das nicht alles Tun durch extrinsische Motive bestimmt ist. Die Menschen tun vieles, dass ihnen nichts einbringt. Sie spielen, klettern, wandern und sind kreativ tätig. Vielen Tätigkeiten liegt kein äußerer materieller Ertrag bei, sondern ein intrinsisches Motiv, eine intrinsische Belohnung. Dieses Motiv muß in der Tätigkeit selbst begründet sein, in der Art der Durchführung. Weist die Tätigkeit bestimmte Qualitäten auf, kann es zu einem Flow - Erlebnis kommen, welches mit der vollkommenen Verschmelzung von Handlung und Bewußtsein einher geht. Jeder Mensch sucht letztendlich ein Tun mit diesen Verlaufsqualitäten des "Fließens". Dies wird häufig erlebt in der Bewegung beim Tanz, Sport, oder im geistigen Vollzug zum Bsp. beim Schach spielen, dem Schreiben eines Briefes oder eines lyrischen Textes. Natürlich gibt es auch in sich befriedigende Tätigkeiten, die sowohl geistig als auch manuell ablaufen.
Frühere Veröffentlichungen von Piaget, Maslow, von Hebb u.a. weisen auf Begriffe wie spielerische Assimilation, Gipfelerlebnis und der Funktionslust hin. C. greift diese Bergriffe und Gedanken auf und zeigt in seiner Analyse, das sich im Flow - Erlebnis die Grenze zwischen Subjekt und Objekt verwischen, der Mensch sich im Tun vergißt und dass Weg und Ziel eins werden.
Ziel weiterer Forschungen auf diesem Gebiet könnte sein, Tätigkeiten wie dass Lernen und Arbeiten, interessanter für die Menschen zu gestalten, indem das Bewußtsein vermittelt wird, dass die eigenen Grenzen seiner Fähigkeiten erweiterbar sind.

2. Spielerische und kreative Tätigkeiten

C. erwähnt in seinem Buch eine Hungersnot vor etwa 3000 Jahren im kleinasiatischen Lydierreiches. Die Bewohner des Landes entwarfen einen im ersten Moment sehr ungewöhnlichen scheinenden Plan. Sie sollten sich jeweils einen Tag vollständig dem Spielen widmen, so dass kein Hunger aufkäme um dann am folgenden Tag zu essen und sich dem Spielen zu enthalten. Auf diese Weise überstanden die Bewohner des Landes die Hungersnot.
Dieser Bericht, ob nun wahr oder unwahr weist auf eine interessante Tatsache hin, nämlich der, dass die Menschen so sehr im Spiel aufgehen können, das sie Hunger, Probleme und die Zeit vergessen.

Welche Macht ist das, Grundbedürfnisse dem Spiel hinten an zustellen?

[...]


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