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Elektronische Medien und Internet im EFL-Unterricht anhand ausgewählter Beispiele

Scholary Paper (Seminar), 2006, 16 Pages
Author: Kerstin Nowak
Subject: English Language and Literature Studies - Other

Details

Event: Theorie und Praxis der Unterrichtsgestaltung für Englisch an Gymnasien
Institution/College: LMU Munich (Englische Philologie)
Tags: Elektronische, Medien, Internet, EFL-Unterricht, Beispiele, Theorie, Praxis, Unterrichtsgestaltung, Englisch, Gymnasien
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 16
Grade: 1
Bibliography: ~ 9  Entries
Language: German
Archive No.: V78216
ISBN (E-book): 978-3-638-83673-9

File size: 153 KB

Abstract

Wir befinden uns im Wandel hin zu einer Informationsgesellschaft, in der elektronische Medien mit unglaublicher Geschwindigkeit an Bedeutung zunehmen. Um dieser Bedeutung in der außerschulischen Welt auch im Klassenzimmer Rechnung zu tragen und die Augen nicht vor den einmaligen Chancen und Vorteilen besagter Medien zu verschließen, müssen diese als „praktisch genutzte Unterrichtsmittel“ in einer natürlichen Weise integriert werden. Für den Fremdsprachenunterricht, hier natürlich insbesondere für Englisch, eröffnen sich damit fantastische Möglichkeiten. Stichworte: CALL (Computer Assisted Language Learning); Kommunikationsmöglichkeiten (Email und Internettelefonie); In der vorliegenden Arbeit sollen die, meiner Meinung nach, interessantesten Nutzungsmöglichkeiten computergestützter Medien sowie des Internets anhand ausgewählter, aktueller Beispiele vorgestellt werden. Ich werde dabei auf die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile eingehen und auch eventuell auftretende Probleme nicht außer acht lassen.


Excerpt (computer-generated)

Elektronische Medien und Internet im EFL-Unterricht anhand ausgewählter Beispiele

von

Kerstin Nowak

 

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Berechtigung elektronischer Medien in Schule und Unterricht  3

2. Hauptteil: Neue Medien und Internet im EFL-Unterricht anhand ausgewählter Beispiele  5

2.1 Das HISEP ( High School English Program) in Caracas, Venezuela  5

2.1.1 Kontext  5
2.1.2 ELC – Das Projekt 6
2.1.3 Bewertung  7

2.2 Blended Learning  8

2.2.1 Definition  9
2.2.2 Blended Learning im Klassenzimmer  9
2.2.3 Grenzen  10

2.3 Das Internet als Plattform für interkulturelle Verständigung 10

2.3.1 Email Brieffreundschaften  11
2.3.2 Das Transatlantische Klassenzimmer als Beispiel eines virtuellen Diskussionsforums 12

3.Schluss: Verantwortlichkeit der Lehrkraft  14

Bibliographie 16


 


 

1. Einleitung: Berechtigung elektronischer Medien in Schule und Unterricht

Computer literacy is the knowledge and ability a person has to use computers and technology efficiently. Computer literacy can also refer to the comfort level someone has with using computer programs and other applications that are associated with computers. Another valuable component of computer literacy is knowing how computers work and operate. As of 2005, having basic computer skills is a significant asset in the developed countries.1

Bezeichnender Weise stammt diese Definition des Begriffes ‚computer literacy’ aus dem derzeit umfangreichsten Onlinelexikon. In gedruckter Form existiert es nicht, man kann es ausschließlich über das Internet konsultieren... nur ein Beispiel für die tragende Rolle, die das World Wide Web in unserer heutigen Zeit für die Informationsbeschaffung spielt. Computer literacy – ein Schlagwort, das für unsere Schulen derzeit höchste Bedeutung hat. In oben stehender Definition werden grundlegende Computerkenntnisse als wesentlicher Bestandteil der Bildung in modernen Ländern betitelt. Folglich ist es von höchster Bedeutung, Schülern Möglichkeiten zu geben, diese zu erwerben. Es ist aber nicht damit getan, sicherzustellen, dass ein Schüler den Rechner ein- und ausschalten kann... er soll auch computer literacy im weitesten Sinne erlernen, d.h. Inhalten, die sich ihm im Internet auftun, kritisch gegenüber stehen und ebenso kritisch selektieren, verantwortungsvoll mit Daten umgehen, Urteilsvermögen bilden, Suchstrategien entwickeln, usw.2 Computertechnologie, insbesondere das Internet, stellen also für unser Schul- und Bildungssystem eine ganz besondere Herausforderung dar.
Zur Erinnerung: Noch vor 20 Jahren waren solche Überlegungen gar nicht nötig. In der Tat hat unsere Gesellschaft in den letzen zwei Jahrzehnten durch die rapide Entwicklung von Computertechnologie und neuen Kommunikationsmöglichkeiten tief greifende Veränderungen erfahren. Wir befinden uns im Wandel hin zu einer Informationsgesellschaft, in der elektronische Medien mit unglaublicher Geschwindigkeit an Bedeutung zunehmen.3 Um dieser Bedeutung in der außerschulischen Welt auch im Klassenzimmer Rechnung zu tragen und die Augen nicht vor den einmaligen Chancen und Vorteilen besagter Medien zu verschließen, müssen diese als „praktisch genutzte Unterrichtsmittel“4 in einer natürlichen Weise integriert werden.
Für den Fremdsprachenunterricht, hier natürlich insbesondere für Englisch, eröffnen sich damit fantastische Möglichkeiten. Ein wichtiges Stichwort ist hierbei CALL (Computer Assisted Language Learning). Darunter „versteht man im allgemeinen den Einsatz von computergestützten Lernprogrammen, die einzelnen Lernern oder einer Lernergruppe eine Aufgabe präsentieren und anschließend den eingegebenen Lösungsvorschlag analysieren und korrigieren“5. Mit dem Einsatz solcher Programme können beispielsweise Unterrichtsstunden zur Einübung eines grammatischen Phänomens sehr viel effizienter gestaltet werden, da wirklich jeder Schüler Feedback über seinen Übungserfolg erhält und jeder Schüler gemäß seiner eigenen Fähigkeiten und in eigener Geschwindigkeit arbeiten kann. Der Lehrer kann sich indes um Verständnisfragen der Lerner und um die Kontrolle derer Fortschritte kümmern.
Eine weitere sehr wichtige Bereicherung erfährt der Englischunterricht durch die Kommunikationsmöglichkeiten, die das Internet bietet6. Landeskundlicher Unterricht musste sich früher auf Dokumentationsfilme, Bild- und Anschauungsmaterial und gegebenenfalls auf Schüleraustauschprogramme beschränken. Dabei bleibt ein Austausch natürlich aus Zeit- und Kostengründen die Ausnahme, so dass die Schüler in der Praxis nur sehr wenige bis gar keine eigenen Erfahrungen mit fremden Kulturen machen konnten. Durch die Etablierung von Email und Internettelefonie ist es jetzt möglich, auf der ganzen Welt Kontakte zu knüpfen, aktuelle Themen zu diskutieren und Bilder oder sogar Videos auszutauschen. Ganz abgesehen natürlich von dem Wert, den eine solche Kommunikation mit Muttersprachlern für den Spracherwerb der Schüler mit sich bringt. Im nun Folgenden sollen die, meiner Meinung nach, interessantesten Nutzungsmöglichkeiten computergestützter Medien sowie des Internets anhand ausgewählter, aktueller Beispiele vorgestellt werden. Ich werde dabei auf die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile eingehen und auch eventuell auftretende Probleme nicht außer acht lassen.

2. Hauptteil: Neue Medien und Internet im EFL-Unterricht anhand ausgewählter Beispiele

2.1 Das HISEP ( High School English Program) in Caracas, Venezuela

An erster Stelle möchte ich ein Projekt vorstellen, das die konventionellen Unterrichtseinheiten in regelmäßigen Abständen durch den pädagogischen Einsatz von Software und Videos ergänzt: Ein so genanntes TELL (Technologically Enhanced Language Learning) Programm7.

2.1.1 Kontext

[...]


1 Wikipedia The Free Encyclopedia, 06. 08. 2006. “Computer Literacy.” <http://en.wikipedia.org/wiki/Computer_literacy> (29. 08. 2006)

2 Jens Hildebrand, internet: ratgeber für lehrer, (Bad Honnef, 1997), S.89ff.

3 Bausch/Christ/Krumm (Hrsg.), Handbuch Fremdsprachenunterricht, (Tübingen, 1995), S. 320

4 Bausch/Christ/Krumm, Handbuch, S. 321, Z. 9

5 Bausch/Christ/Krumm, Handbuch, S. 321, Z. 79ff.

6 Hildebrand, internet, S. 77

7 Carlos A. Mayora, „Integrating Multimedia Technology in a High School EFL Program”, in: English Teaching Forum, Volume 44 Number 3, Washington DC, 2006, S. 14


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