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Termpaper, 2002, 26 Pages
Author: Daniel Brombacher
Subject: Politics - International Politics - Region: Middle- and South America
Details
Institution/College: University of Freiburg (Seminar für Wissenschaftliche Politik)
Tags: Mexiko, Politische Kultur, Almond, Verba, Gesellschaft, Demokratisierung, Transitionsforschung, Transformation, Octavio Paz, Vergleichende Regierungslehre, Lateinamerika, Comparative Politiics
Year: 2002
Pages: 26
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15059-0
File size: 258 KB
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Excerpt (computer-generated)
Politische Kultur und Demokratie am Besipiel Mexiko
- Die Civic Culture Studie und neuere Erkenntnisse
von Daniel Brombacher
INHALTSVERZEICHNIS:
1. Einleitung
2. Politische Kultur nach Almond & Verba
2.1. Die drei Typen politischer Kultur
2.2. Das Konzept der "Civic Culture" und demokratische Stabilität
3. Politische Kultur in Mexiko
3.1. Die Ergebnisse der "Civic Culture"-Studie
3.2. Neuere Erkenntnisse und Kritik an "Civic Culture"
4. Demokratie in Mexiko
5. Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhang
1. EINLEITUNG
Ich glaube , dass jede Kritik an Mexiko mit einer Prüfung dessen beginnen muss, was man die aztekische Weltanschauung nennen kann. Die Pyramide ist einer der möglichen Blickpunkte. Es ist die Perspektive, wie sie die alten Götter Mexikos und ihre Priester kannten, aber auch deren Erben, die Vizekönige und Präsidenten, und es ist der Blickpunkt der Massen, die auf ihrem "Plattform-Heiligtum" geopfert wurden. Jede Kritik Mexikos muss mit einer Kritik der Pyramide beginnen.
Was Mexikos bedeutendster Intellektueller Octavio Paz 1969 in einer Überarbeitung seines schon 1950 erschienen Essays Das Labyrinth der Einsamkeit zum Selbstverständis Mexikos schrieb, ist auch ebenso gültig als ein maßgebender Ansatz der Erforschung der politischen Kultur Mexikos.
Den Grundstein nicht nur dessen , sondern der Forschung im Bereich der politischen Kultur überhaupt, lieferten Gabriel Almond und Sidney Verba in ihrer 1963 erschienen Studie "The Civic Culture, Political Attitudes and Democracy in five Nations" .
Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Kultur in Mexiko und deren Auswirkungen auf die Demokratie, aufbauend auf der Idee von Almond und Verba und neueren Erkenntnissen und Ergebnissen der Forschung.
Der Begriff der politischen Kultur ist vielfältig behaftet und bringt immer wieder andere Vorstellungen mit sich , ersichtlich daran, dass kaum eine der hier behandelten Arbeiten und Ansätze ohne eine Definition politischer Kultur auskommt. Deshalb gilt hier als Leitfaden das Konzept Almond und Verbas, woran sich die einzelnen Kapitel dieser Arbeit orientieren werden.
Im ersten Hauptteil wird hierzu in groben Zügen die Konzeption der politischen Kultur nach Almond und Verba dargelegt und deren Auswirkungen und Zusammenhänge mit der Demokratie. Im zweiten Hauptteil wird dann das Beispiel Mexiko näher betrachtet, um dann den Vergleich zu ziehen mit den Ergebnissen der "Civic Culture"-Studie und denen nachfolgender und neuerer Forschungen und Kritiken an ihr. Dabei würde es den Rahmen sprengen auf alle Aspekte und Ergebnisse der "Civic Culture"-Studie im Einzelnen einzugehen; einige maßgebende werden exemplarisch herausgegriffen und näher beschrieben, bzw. werden einige Ergebnisse der Studie, die wichtig erschienen, im Anhang anhand von Schaubildern dargestellt. Ein Problem das sich aufwirft, ist die Vergleichbarkeit der verschiedenen relevanten Studien die konkret auf quantitativer Feldforschung aufbauen. Nationale Studien, wie "The Civic Culture" sind selten, der große Teil der vorhandenen Arbeiten zu Mexiko ist regional oder sachlich eingeschränkt. Jede dieser Studien baut auf unterschiedlicher Methodik auf, jedoch wird versucht werden nur bestimmte ähnliche Aspekte zu vergleichen, um Fehler gering zu halten, Im letzten Kapitel soll dann erörtert werden, inwiefern die spezifische politische Kultur Mexikos sich auf den dortigen Stand der Demokratie auswirkt, bzw. auf deren Entwicklung und Veränderungen.
Im abschließenden Schlussteil soll versucht werden ein Fazit zu ziehen und unter dem Gesichtspunkt neuerer Entwicklungen in Mexiko einen Ausblick zu wagen.
Durch die fast ausschließlich auf Englisch und auf Spanisch vorhandene Sekundärliteratur, ergibt sich das Problem der Übersetzung; die englischsprachigen Zitate und Begrifflichkeiten werden im Original angegeben, wobei solche auf Spanisch in den Fußnoten vom Autor selbst übersetzt werden.
[...]
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