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Termpaper, 2007, 22 Pages
Author: Thorsten Roth
Subject: Economics / Business: Controlling
Details
Tags: Controlling, Bereich, Absatzlogistik, Logistik
Year: 2007
Pages: 22
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-87098-6
File size: 488 KB
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Abstract
Die Logistik ist eine wichtige Basis für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Sie ist die Grundlage der industriellen Fertigung, der Warenzirkulation sowie der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. In Deutschland ist die Logistik die drittgrößte Branche und beschäftigt rund 2,6 Mio. Menschen. In Zeiten der Globalisierung wird eine leistungsfähige Logistik immer wichtiger. Für die Unternehmen ist es eine große Herausforderung, einerseits effiziente Wertschöpfung zu realisieren und zudem auch den Ressourcenverbrauch zu optimieren. Deshalb befasst sich diese Hausarbeit damit, wie das Controlling die Planung, Steuerung und Koordination der Logistikprozesse unterstützt. Im Kapitel 2 werden zunächst die Begriffe Logistik, Distributionslogistik, Controlling und Logistikcontrolling abgegrenzt. Nachdem im Kapitel 3 auf die grundlegenden Ziele und Aufgaben der Distributionslogistik eingegangen wird, erklärt Kapitel 4 die Aufgaben und Ziele des Controllings. Im letzten Abschnitt wird auf zwei wesentliche Instrumente des Logistikcontrollings eingegangen.
Excerpt (computer-generated)
Controlling im Bereich der Absatzlogistik
von
Thorsten Roth
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung... 1
2. Begriffsabgrenzungen... 1
2.1 Definition der Logistik... 1
2.2 Der Begriff der Distributionslogistik... 2
2.3 Der Begriff des Controllings... 2
2.4 Definition des Logistikcontrollings... 3
3. Die Distributionslogistik in einem Industrieunternehmen... 3
3.1 Ziel und Aufgaben der Distributionslogistik... 3
3.2 Definition der Grundbegriffe... 4
3.3 Sicherstellung der Lieferfähigkeit durch Lagerhaltung... 5
4. Controlling im Distributionsbereich... 7
4.1 Ziele des Controllings im Distributionsbereich... 7
4.2 Aufgaben des strategischen Controllings... 7
4.3 Aufgaben des operativen Controllings... 8
4.4 Gegenstand des Logistikcontrollings im Bereich der Distribution... 9
5. Instrumente des Logistikcontrollings... 10
5.1 Die Logistikkosten- und Logistikleistungsrechnung... 10
5.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme... 12
5.2.1 Begriff und Bedeutung von Kennzahlen... 12
5.2.2 Kennzahlensysteme in der Logistik... 13
6. Fazit und Kritik... 14
LITERATURVERZEICHNIS... 16
ANHANG... 18
1. Einleitung
Die Logistik ist eine wichtige Basis für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Sie ist die Grundlage der industriellen Fertigung, der Warenzirkulation sowie der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. In Deutschland ist die Logistik die drittgrößte Branche und beschäftigt rund 2,6 Mio. Menschen. In Zeiten der Globalisierung wird eine leistungsfähige Logistik immer wichtiger. Für die Unternehmen ist es eine große Herausforderung, einerseits effiziente Wertschöpfung zu realisieren und zudem auch den Ressourcenverbrauch zu optimieren. Deshalb befasst sich diese Hausarbeit damit, wie das Controlling die Planung, Steuerung und Koordination der Logistikprozesse unterstützt.1 Im Kapitel 2 werden zunächst die Begriffe Logistik, Distributionslogistik, Controlling und Logistikcontrolling abgegrenzt. Nachdem im Kapitel 3 auf die grundlegenden Ziele und Aufgaben der Distributionslogistik eingegangen wird, erklärt Kapitel 4 die Aufgaben und Ziele des Controllings. Im letzten Abschnitt wird auf zwei wesentliche Instrumente des Logistikcontrollings eingegangen.
2. Begriffsabgrenzungen
2.1 Definition der Logistik
„Die Logistik ist eine moderne Führungskonzeption zur Entwicklung, Gestaltung, Lenkung und Realisation effektiver und effizienter Flüsse von Objekten (Güter-, Informations-, Geld- und Finanzflüsse) in unternehmensweiten und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungssystemen.“2 Zu den Verpflichtungen der Logistik gehören neben den rein physischen Aufgaben auch dispositive Faktoren zur ganzheitlichen (globalen) Steuerung sämtlicher Unternehmensbereiche. In Abb. 1 soll das weite Aufgabenspektrum der Logistik veranschaulicht werden.3
Abbildung 1: Logistik als Koordinationsinstrument [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Die folgende Ausarbeitung begrenzt sich lediglich auf den engeren Begriff der Distributionslogistik.
2.2 Der Begriff der Distributionslogistik
Die Distributionslogistik, welche auch als Absatzlogistik, physische Distribution oder Vertriebslogistik bezeichnet wird, umfasst die Gestaltung, Steuerung und Kontrolle aller Prozesse der Distributionspolitik, die notwendig sind, um Güter (Fertigprodukte und Handelswaren) von einem Industrie- oder Handelsunternehmen zu dessen Kunden zu überführen. Die Zentrale Stellgröße ist hierbei der Lieferservice. Die Absatzlogistik ist das Bindeglied zwischen der Produktion und den nachgelagerten Wirtschaftsstufen und ist auf die externe Marktversorgung gerichtet.4
2.3 Der Begriff des Controllings
Das Controlling umfasst, entgegen der weit verbreiteten Meinung, weitaus mehr als den Aspekt der Kontrolle. Der Begriff „Control“ stammt aus dem angelsächsischen Raum und bedeutet soviel wie „steuern“, „beeinflussen“ aber auch „Orientierungen geben“.5 „Die Aufgabe des Controllings besteht in der Unterstützung der Unternehmensführung bei der Planung, Steuerung und Kontrolle durch eine koordinierende Informationsversorgung.“ Mit dem Rechnungswesen als Basis sind durch das Controlling Informationen bereitzustellen, um eine Ist-Situation mit der geplanten Entwicklung zu vergleichen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen einleiten zu können.6
2.4 Definition des Logistikcontrollings
Das Logistikcontrolling entsteht durch die Wahrnehmung von Controllingaufgaben im Bereich der Logistik. „Das Logistikcontrolling unterstützt das Management, durch Informationen, Analyse und Diagnose der Prozessperformance und Vorschläge geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Prozessgestaltung.“7 Die mit dem Material- und Warenfluss zusammenhängenden Prozesse (z.B. Lagerung und Transport) sollen mit Hilfe des Controllings optimiert werden. Hierbei liefert das Logistikcontrolling dem Management Informationen und trägt somit zur Entscheidungsfindung bei. Die Abwicklung muss zeitlich abgestimmt und möglichst zuverlässig sein. Zudem muss sie flexibel und vor allem, zu angemessenen Kostenkonditionen erfolgen.8
3. Die Distributionslogistik in einem Industrieunternehmen
3.1 Ziel und Aufgaben der Distributionslogistik
[...]
1 Vgl. http://openpr.de/news/84816/direct-Deutscher-Verkehrs-Verlag-DVZ-Anzeigenleiter-Oliver-Detje- wird-zum-Stellvertretenden-Verlagsleiter-Maerkte-ernannt.html
2 Vgl. Göpfert, I., Logistik Führungskonzeption, (2005), S. 23
3 Vgl. Weber, J., Logistik-Controlling, (1993), S. 23
4 Vgl. http://www.wi.uni-muenster.de/imperia/md/content/wi-information_systems/lehrveranstaltungen/lehrveranstaltungen/fis/ws0405/log04_kapitel_4_distributionslogistik.pdf, 22.03.07
5 Vgl. Reichmann, T., Controlling mit Kennzahlen und Managementberichten, (1997), S.1
6 Vgl. Peemöller, V., Controlling, Grundlagen und Einsatzgebiete, (2005), S. 36
7 Vgl. http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Funktional/Logistik-Controlling.html, 22.03.07
8 Vgl. Ziegenbein, Controlling, (2004) S. 336
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