Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung unter der Verwendung von ARIS im R... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung unter der Verwendung von ARIS im Rahmen des Global Supply Chain Management der Bayer HealthCare AG

Bachelor Thesis, 2007, 70 Pages
Author: Robert Neumann
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology

Details

Category: Bachelor Thesis
Year: 2007
Pages: 70
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 38  Entries
Language: German
Archive No.: V80674
ISBN (E-book): 978-3-638-88511-9
ISBN (Book): 978-3-638-88896-7
File size: 1052 KB

Abstract

Sämtliche Unternehmensbereiche wie Beschaffung oder Produktionsplanung unterliegen aufgrund sich ständig verändernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen einem kontinuierlichen Wandel. Daher können in der heutigen Zeit Wettbewerbsvorteile entlang der Wertschöpfungskette insbesondere durch ein Maximum an Flexibilität und Handlungsfähigkeit erlangt werden. Durch die zunehmende Internationalisierung der Märkte und die Verbreitung des Internet als Kommunikationsplattform werden Unternehmen in die Lage versetzt, sich schnell mit Informationen über Wettbewerber, Kundenbedürfnisse und Märkte zu versorgen. Darüber hinaus neigten Unternehmen in der Vergangenheit dazu, einzelne Funktionsbereiche wie Produktion oder Absatz isoliert zu optimieren. Zukünftig muss zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise der Wertschöpfung als Prozess übergegangen werden, um Kosten-, Qualitäts- und Zeitvorteile zu erreichen. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, ihre Geschäftsprozesse flexibel an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Eine ausführliche Nutzen-Aufwand-Analyse für ein BPM-Softwaresystem stellt den Rahmen dieser Arbeit dar, in deren Ergebnis eine Entscheidung im Management der Bayer HealthCare AG für oder gegen ein solches System unterstützt werden soll. Die theoretische Einführung zum Thema betrachtet daher die historische Entwicklung von der Logistik hin zum Supply Chain Management und stellt die daraus resultierende Notwendigkeit eines integrierten BPM-Konzepts dar. Weiterhin sollen im theoretischen Teil Möglichkeiten der Modellierung und Ansätze zur Optimierung von Geschäftsprozessen betrachtet werden. Eine anschließende ausführliche Analyse der Anforderungen an ein BPM-Tool seitens der BHC AG wird als Grundlage für die Formulierung der Zielstellung, die mit der Einführung eines BPM-Systems verbunden ist, herangezogen. Anhand des Systems ARIS wird die Abdeckung der gestellten Anforderungen untersucht und eine gründliche Betrachtung des Einführungs- und Betriebsaufwands durchgeführt. Durch eine Analyse des möglichen Nutzens durch die Einführung eines ARIS Systems in der BHC AG wird die Bewertung für ein solches Tool vervollständigt. Damit soll die Frage geklärt werden, wie die Umsetzung betriebswirtschaftlicher Anforderungen unter Verwendung eines BPM-Systems aussehen muss, um den erwarteten Erfolg dieses Ansatzes zum Management eines Unternehmens zu erreichen und die betrachteten GPe zukünftig effektiver und effizienter zu gestalten.


Excerpt (computer-generated)

Bachelor-Thesis
an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin Fachbereich II: Berufsakademie Studiengang: Wirtschaft Fachrichtung: Wirtschaftsinformatik

Geschäftsprozessmodellierung und –optimierung unter der Verwendung von ARIS
im Rahmen des Global Supply Chain Management der Bayer HealthCare AG

von Robert Neumann
2007

 

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis ... III
Abbildungsverzeichnis ... IV
Tabellenverzeichnis ... V

1. Einleitung ... 1

2. Supply Chain Management ... 2
2.1 Historische Entwicklung der Logistik ... 2
2.2 Theoretische Einordnung des Supply Chain Management ... 5

3. Business Process Management ... 8
3.1 Allgemeine Definition ... 8
3.2 Geschäftsprozesse ... 10
3.2.1 Definition und Abgrenzung ... 10
3.2.2 Prozessarten ... 12
3.3 Modellierungsmethoden im Business Process Management ... 13
3.3.1 Wertschöpfungskettendiagramm ... 13
3.3.2 Ereignisgesteuerte Prozesskette ... 15
3.3.3 Business Process Modelling Notation ... 16
3.4 Allgemeine Ansätze zur Leistungssteigerung von Geschäftsprozessen ... 18
3.4.1 Business Process Reengineering ... 18
3.4.2 Prozessoptimierung anhand statistischer Methoden ... 19
3.4.3 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess ... 20

4. Anforderungsanalyse ... 23
4.1 Global Supply Chain Management innerhalb von Bayer HealthCare ... 23
4.2 Anforderungen der Bayer HealthCare AG an ein Business Process Management Tool ... 25
4.3 Bewertungskriterien und Bewertungsmodell ... 27
4.4 Bewertung der Eignung von ARIS als Business Process Management Tool ... 29

5. Aufwand- / Nutzenbetrachtungen ... 32
5.1 Aufwand zur Einführung und zum Betrieb ... 32
5.1.1 Personalaufwand für die Einführung und den Betrieb des Systems ... 32
5.1.2 Systemarchitektur und -kosten ... 34
5.2 Nutzenanalyse durch Einführung von ARIS ... 38
5.2.1 Training von Mitarbeitern ... 38
5.2.2 Optimierung von Geschäftsprozessen ... 42
5.2.3 Gemeinsames Verständnis zwischen IT und Fachabteilung ... 45
5.2.4 Einsparpotenziale nach der Einführung von ARIS ... 48

6. Fazit und Ausblick ... 49

Literaturverzeichnis ... 51
Internetverzeichnis ... 53
Anhang ... 55

 

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Wandel von der funktionsbezogenen Logistik zur zentralen TUL-Logistik
Abbildung 2: Rolle der TUL-Logistik in der flussorientierten Organisationsstruktur
Abbildung 3: Prozessorientierte Aufbauorganisation
Abbildung 4: Integration aller Wertschöpfungspartner innerhalb der Supply Chain
Abbildung 5: Komponenten eines Geschäftsprozesses
Abbildung 6: Wertschöpfungskette nach Porter
Abbildung 7: Prozessmodell für Kern-, Support-, und Führungsprozesse
Abbildung 8: Teilphasen und Werkzeuge eines Six Sigma - Projekts
Abbildung 9: Kombination von KVP und Prozessinnovation zur optimalen Leistungssteigerung von Geschäftsprozessen
Abbildung 10: Organisatorischer Aufbau der Bayer AG
Abbildung 11: Organisatorischer Aufbau der BHC-Plattformfunktion Product Supply
Abbildung 12: Das ARIS-Sichtenkonzept
Abbildung 13: Bewertung von ARIS anhand des Kriterienkatalogs
Abbildung 14: ARIS-Systemlandschaft für das SCM im Product Supply der BHC AG
Abbildung 15: Kernprozesse des SCM der BHC AG
Abbildung 16: Teilprozesse des Kernprozesses »Manage Supply Chain«
Abbildung 17: Prozessmodell des Teilprozesses »Ermittlung Marktbedarf«
Abbildung 18: Business Process Management Lifecycle von ARIS
Abbildung 19: Reibungsverluste zwischen Definition und Umsetzung von Geschäftsprozessen
Abbildung 20: Kommunikation zwischen ARIS und »SAP Solution Manager«

 

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Modellierungselemente eines Wertschöpfungskettendiagramms
Tabelle 2: Modellierungselemente einer ereignisgesteuerten Prozesskette
Tabelle 3: Bewertung der ARIS-Plattform
Tabelle 4: Personalkosten zur Einführung und zum Betrieb von ARIS
Tabelle 5: Kostenkalkulation für die ARIS-Systemarchitektur
Tabelle 6: Verantwortlichkeiten der Rollen, die den Kernprozess des SCM begleiten

 

1. Einleitung

Sämtliche Unternehmensbereiche wie Beschaffung, Produktionsplanung (PP) oder Produktion unterliegen aufgrund sich ständig verändernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen einem kontinuierlichen Wandel. Daher können in der heutigen Zeit Wettbewerbsvorteile entlang der Wertschöpfungskette insbesondere durch ein Maximum an Flexibilität und Handlungsfähigkeit erlangt werden.1
Durch die zunehmende Internationalisierung der Märkte und die Verbreitung des Internet als Kommunikationsplattform werden Unternehmen in die Lage versetzt, sich schnell mit Informationen über Wettbewerber, Kundenbedürfnisse und Märkte zu versorgen. Darüber hinaus neigten Unternehmen in der Vergangenheit dazu, einzelne Funktionsbereiche wie Produktion oder Absatz isoliert zu optimieren. Zukünftig muss zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise der Wertschöpfung als Prozess übergegangen werden, um Kosten-, Qualitäts- und Zeitvorteile zu erreichen.2 Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, ihre Geschäftsprozesse (GPe) flexibel an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen.3
Was aber sind so genannte Geschäftsprozesse? Die Definitionsmöglichkeiten divergieren deutlich, eine einheitliche Definition ist daher nicht möglich. Grob zusammengefasst lässt sich ein GP als Abfolge zielgerichteter Aktivitäten von Vorgängen in einer logischen und zeitlichen Reihenfolge definieren, deren Ergebnis grundsätzlich von Wert für die Erreichung der Unternehmensziele ist.4 Eine detaillierte Eingrenzung dieses Begriffs erfolgt im späteren Verlauf dieser Arbeit.
Zur Unterstützung des flexiblen Managements von Geschäftsprozessen existiert eine große Anzahl von Softwaresystemen mit teilweise deutlich unterschiedlichem Fokus. Es stellt sich die Frage, wie groß der erreichbare Nutzen durch die Einführung eines solchen Systems ist und welcher Aufwand zur Einführung und zum Betrieb dem gegenüber steht. Eine ausführliche Nutzen-Aufwand-Analyse stellt den Rahmen dieser Arbeit dar, in deren Ergebnis eine Entscheidung im Management der Bayer HealthCare (BHC) AG für oder gegen ein solches System unterstützt werden soll.
Die theoretische Einführung zum Thema betrachtet daher die historische Entwicklung von der Logistik hin zum Supply Chain Management (SCM) und stellt die daraus resultierende Notwendigkeit eines integrierten Business Process Management (BPM) dar. Weiterhin sollen im theoretischen Teil dieser Arbeit Möglichkeiten der Modellierung und Ansätze zur Optimierung von Geschäftsprozessen betrachtet werden.
Eine anschließende ausführliche Analyse der Anforderungen an ein BPM-Tool seitens der BHC AG wird als Grundlage für die Formulierung der Zielstellung, die mit der Einführung eines BPM-Systems verbunden ist, herangezogen. Eines der bekanntesten Systeme für Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung stellt die ARIS-Plattform der IDS Scheer AG dar. Anhand dieses Systems wird die Abdeckung der gestellten Anforderungen untersucht und eine gründliche Betrachtung des Einführungs- und Betriebsaufwands durchgeführt. Durch eine Analyse des möglichen Nutzens durch die Einführung eines ARIS Systems in der BHC AG wird die Bewertung für ein solches Tool vervollständigt.
Damit soll mit dieser Arbeit die Frage geklärt werden, wie die Umsetzung betriebswirtschaftlicher Anforderungen unter Verwendung eines BPM-Systems aussehen muss, um den erwarteten Erfolg dieses Ansatzes zum Management eines Unternehmens zu erreichen und die betrachteten GPe zukünftig effektiver und effizienter zu gestalten.

 

2. Supply Chain Management

2.1 Historische Entwicklung der Logistik

Der Begriff der Logistik stammt aus dem Bereich des Militärs und wurde schon lange vor dem Ersten Weltkrieg als Summe aller Tätigkeiten zur Beschaffung von Soldaten, Versorgungsgütern, Waffen und Ausrüstung sowie dem damit verbundenen Transport zum Einsatzort zusammengefasst. Als logistische Meisterleistung kann beispielsweise die Überquerung der Alpen durch Hannibal und seine Armee 218 v. Chr. angesehen werden.5 Doch auch über diese streng militärische Betrachtungsweise hinaus finden sich logistische Tätigkeiten überall in der Wirtschaft. So spielt beispielsweise bei der Güterversorgung der Bevölkerung in Katastrophengebieten, bei der Versorgung von Industriebetrieben mit Rohstoffen oder beim Auffüllen der Regale von Einzelhandelsgeschäften die Logistik eine entscheidende Rolle.6 Eine allgemeiner gefasste Definition der Logistik fasst daher alle Tätigkeiten zusammen, die die ganzheitliche Planung, Steuerung und Kontrolle des Informations-, Material- und Werteflusses innerhalb eines leistungserstellenden Unternehmens ermöglichen.7 Im Umkehrschluss bedeutetet dies, dass im Rahmen der Logistik Ansätze gesucht werden, um die Erfolgsfaktoren Zeit, Qualität und Kosten kontrollieren und optimieren zu können.8

[...]


1 Vgl. Bullinger, Hans-Jörg / Schreiner, Peter (Hrsg.) (2001), S. 21.
2 Vgl. business-wissen.de (2007), 1. Abschnitt (siehe Internetverzeichnis).
3 Vgl. Schmelzer, Hermann J. / Sesselmann, Wolfgang (2006), S. 1f.
4 Vgl. Gadatsch, Andreas, S. 27ff.
5 Vgl. Arndt, Holger (2006), S. 26f.
6 Vgl. Krampe, Horst / Lucke, Hans-Joachim (2005), S. 17.
7 Vgl. Arndt, Holger (2006), S. 36.
8 Vgl. Corsten, Daniel / Gabriel, Christoph (2002), S. 1f.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/80674/geschaeftsprozessmodellierung-und-optimierung-unter-der-verwendung-von
please wait Please wait