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Scholary Paper (Seminar), 2007, 20 Pages
Author: Carmen Ghofli
Subject: Speech Science / Linguistics
Details
Institution/College: University of Fribourg
Tags: Anglizismen, Blogs, Länder, Landeskunde, Länder
Year: 2007
Pages: 20
Grade: Sehr gut
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-86591-3
File size: 162 KB
In der Arbeit werden drei Blogeinträge (jeweils aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich) analysiert und auf die Verwendung von Anglizismen untersucht. In Blogs wird generell eine sehr freie Sprache verwendet-daher ist dieses Medium für eine solche Untersuchung sinnvoll.
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Abstract
Unser Alltag ist geprägt von amerikanischen Bräuchen, wie Halloween oder Thanksgiving, amerikanischen Produkten, wie Coca Cola und amerikanischen Filmen, welche im Kino oft in der Originalsprache gezeigt werden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Gegenwartssprache immer mehr von anglizistischen Ausdrücken, wie Talkshow, Bar oder Couch, durchzogen wird. Hadumod Bussman unterscheidet jedoch die Fremdwörter von den Lehnwörtern, welche ihrerseits wiederum unterteilt werden können. Die vorliegende Arbeit untersucht die Arten und die Funktionen von Anglizismen, welche in Blogs verwendet werden. Dabei werden Texte von Autoren verschiedener deutschsprachiger Länder analysiert und miteinander verglichen. Die Analyse soll untersuchen, ob die Verwendung von Anglizismen in der Alltagssprache grosse Unterschiede in den deutschsprachigen Ländern aufzeigt. Zunächst soll der Begriff Webblog, oder kurz: Blog, näher beschrieben und der Zweck für verschiedene Zielgruppen dargelegt werden. Ein weiterer Abschnitt erklärt die Begriffe Anglizismus und Entlehnung, um die darauffolgende Untersuchung verständlicher zu machen.
Excerpt (computer-generated)
Universität Fribourg, SS 2007
Landeskunde deutschsprachiger Länder
Anglizismen in Blogs deutschsprachiger Länder
von
Carmen Ghofli
Inhaltsangabe
1. Einleitung... 3
2. Blog... 4
3. Anglizismus... 5
4. Entlehnung... 6
4.1 Lehnwörter... 6
4.2 Mischkomposita... 6
4.3 Scheinentlehnungen... 7
5. Analyse der Blogs... 8
5.1 Schweizer Blogs... 8
5.2 Deutscher Blog... 9
5.3 Österreichischer Blog... 11
6. Ergebnisse... 13
7. Fazit... 15
8. Bibliographie... 16
8.1 Primärtexte... 16
8.2 Sekundärliteratur... 16
9. Anhang... 17
1. Einleitung
Unser Alltag ist geprägt von amerikanischen Bräuchen, wie Halloween oder Thanksgiving, amerikanischen Produkten, wie Coca Cola und amerikanischen Filmen, welche im Kino oft in der Originalsprache gezeigt werden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Gegenwartssprache immer mehr von anglizistischen Ausdrücken, wie Talkshow, Bar oder Couch, durchzogen wird.
Hadumod Bussman unterscheidet jedoch die Fremdwörter von den Lehnwörtern, welche ihrerseits wiederum unterteilt werden können. Die vorliegende Arbeit untersucht die Arten und die Funktionen von Anglizismen, welche in Blogs verwendet werden. Dabei werden Texte von Autoren verschiedener deutschsprachiger Länder analysiert und miteinander verglichen.1 Die Analyse soll untersuchen, ob die Verwendung von Anglizismen in der Alltagssprache grosse Unterschiede in den deutschsprachigen Ländern aufzeigt. Zunächst soll der Begriff Webblog, oder kurz: Blog, näher beschrieben und der Zweck für verschiedene Zielgruppen dargelegt werden. Ein weiterer Abschnitt erklärt die Begriffe Anglizismus und Entlehnung, um die darauffolgende Untersuchung verständlicher zu machen.
Als Grundlage für die Analyse dienen drei verschiedene Blogeinträge mit ähnlichen Erscheinungsdaten. Die Autoren sind alle weiblich und im Alter von 18 bis 22 Jahren und veröffentlichen wöchentlich mehrere Texte in ihrem Blog. Mit dem Verfassen verfolgen sie das Ziel, ihre alltäglichen Gedanken und Erlebnisse mitzuteilen. Es wurden bewusst keine Reisetagebücher oder Werbebotschaften für diese Analyse gewählt. Die Autorinnen stammen jeweils aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. Die Ergebnisse werden nach der Untersuchung festgehalten und in einem Schlusswort zusammengefasst.
2. Blog
Die Bezeichnung Webblog setzt sich aus den beiden Wörtern Web und Logbuch zusammen, welche verdeutlichen, dass es sich dabei um im Internet verfasste, journalistisch geführte Beiträge handelt. Die Kurzform Blog und dessen morphologisch angepasstes Verb (bloggen) werden im Alltag häufiger benutzt als die ursprüngliche Benennung. „Eine einfache und gängige Definition beschreibt ein Blog als Website, die in regelmässigen Abständen aktualisiert wird, ein Archiv von alten Beiträgen bereithält und bei dem die Leser Kommentare zu den einzelnen Artikeln hinterlassen können..“2
Ähnlich wie in einem Tagebuch werden bei einem Blog in regelmässigen Abständen Texte hinzugefügt und in umgekehrt chronologischer Reihenfolge aufgelistet. Inhaber eines Blogs können ihre Einträge für alle Benutzer des Internets verfügbar machen, haben aber auch die Möglichkeit, die Sichtbarkeit zu beschränken. Blogs verfügen weiter über eine Kommentarfunktion, welche es den Lesern ermöglicht, zu einzelnen Einträgen Stellung zu nehmen, Bemerkungen zu notieren oder Fragen zu stellen.
Viele Menschen führen Reiseblogs, die sie während Auslandaufenthalten regelmässig führen, um ihre Bekannten auf dem Laufenden zu halten, ohne ihnen die Nachrichten immer wieder via E-Mail aufzudrängen. Prominente führen Blogs, um das allgemeine Interesse für ihre Sendungen, ihre Musik oder ihr Privatleben anzuregen und somit ihren Erfolg zu steigern. Schulen und Universitäten benutzen Blogs für die Veröffentlichung von Lese- und Lernjournals Vereine beschreiben darin ihre Tätigkeiten um interessierte Mitglieder zu informieren. Babyblogs werden von werdenden und jungen Müttern geschrieben, Fotoblogs sind online geführte Alben, in Fachblogs wird über ein bestimmtes Thema diskutiert und ausgetauscht. Blogs werden aber auch von vielen jungen Leuten verfasst, welche zum Ziel haben, ihre täglichen, persönlichen Erlebnisse zu verfassen und sie, im Gegensatz zu herkömmlichen Tagebucheinträgen, mit anderen Menschen zu teilen. Diese werden meist in einer sehr freien Sprache verfasst und sind daher geeignet für die nachfolgende Untersuchung.
3. Anglizismus
[...]
1 Ich zitiere die Webblog-Einträge nach den Repräsentationen und der Bibliographie im Anhang zu dieser Arbeit. Die im Text in Klammern geschriebenen Zahlen beziehen sich auf die Bibliographie.
2 Obertz, Dirk. Das Blog-Buch. Weblogs für Einsteiger & Profis. München 2004. S. 9.
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