Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Termpaper, 2006, 12 Pages
Author: Katharina Mauck
Subject: Art - Pedagogy
Details
Institution/College: University of the Arts Berlin
Tags: Bill, Viola, Künstler, Schule, Attraktivität, Gewalt, Kunst
Year: 2006
Pages: 12
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-00138-0
File size: 86 KB
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Der Videokünstler Bill Viola gilt als einer bedeutendsten Videokünstler der heutigen Zeit . Er hat sich zur Aufgabe gemacht, die Innenwelt des Menschen zu visualisieren, das Unbewusste und für das menschliche Auge nicht Sichtbare wie Emotionen, Visionen, Ängste etc. zu illustrieren. Zentrales Motiv ist für ihn die Untersuchung natürlicher sowie „übernatürlicher“ Erscheinungen und die menschliche Wahrnehmung dessen. In der vorliegenden Arbeit werde ich den Künstler zuerst vorstellen. Anschließend werde ich auf den Berliner Rahmenplan für die Sekundarstufe I eingehen und erläutern, warum ich es für sinnvoll halte, Violas Arbeiten in den (Kunst-) Unterricht einzubeziehen. Exemplarisch habe ich die 1996 entstandene Arbeit „The Crossing“ ausgewählt.
Excerpt (computer-generated)
Universität der Künste Berlin
Fakultät Bildende Kunst
Institut Ästhetische Erziehung und Kulturwissenschaft
Wintersemester 2006/07
Seminar:
Zur Attraktivität der Gewalt in der Kunst
Katharina Mauck
Bill Viola - Ein Künstler für die Schule?
Inhalt
A Einleitung 2
B Bill Viola 2
1 Biographie 2
2 Thematik 4
C Videokunst in der Schule? 5
1 Berliner Rahmenplan und Bill Viola 5
2 „The Crossing“ 1996 7
D Fazit 8
Literaturverzeichnis 9
Internetquellen 9
A Einleitung
Der Videokünstler Bill Viola gilt als einer bedeutendsten Videokünstler der heutigen Zeit1. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, die Innenwelt des Menschen zu visualisieren, das Unbewusste und für das menschliche Auge nicht Sichtbare wie Emotionen, Visionen, Ängste etc. zu illustrieren. Zentrales Motiv ist für ihn die Untersuchung natürlicher sowie „übernatürlicher“ Erscheinungen und die
menschliche Wahrnehmung dessen.
In der vorliegenden Arbeit werde ich den Künstler zuerst vorstellen. Anschließend werde ich auf den Berliner Rahmenplan für die Sekundarstufe I eingehen und erläutern, warum ich es für sinnvoll halte, Violas Arbeiten in den (Kunst-) Unterricht einzubeziehen. Exemplarisch habe ich die 1996 entstandene Arbeit „The Crossing“ ausgewählt.
B Bill Viola
1 Biographie
Bill Viola wird im Jahre 1951 in New York geboren. 18 Jahre später schreibt er sich am College of Visual and Performing Arts der Syracuse University ein. 1973 schließt er sein Studium ab. Schon vor seinem Studienbeginn kommt er mit dem Medium Video in Kontakt und erweitert sein Wissen und Interesse durch Ausstellungsassistenz bei Nam June Paik, Frank Gillette und Peter Campus2. Er stellt
selbst erste Videobänder und Installationen her, jedoch beschränken sich diese Arbeiten meist auf das Spiel mit den technischen Möglichkeiten. Nach Beendigung seines Studiums arbeitet er mit dem experimentellen Komponisten und Pianisten David Tudor zusammen, wobei er seine technischen Kenntnisse zunehmend erweitern kann. In darauf folgenden Jahren lebt und arbeitet Viola in Florenz als technischer Leiter im Studio „Art/Tapes/22“3, wobei er bedeutende Vertreter der europäischen Kunstszene wie Mario Merz, Jannis Kounellis und Joan Jonas kennenlernt4.
Bill Viola verfügt zu dieser Zeit bereits über sehr präzises technisches und elektronisches Wissen. 1977 nimmt Viola zum ersten Mal an der documenta in Kassel teil. Im selben Jahr beginnt er, auf seinen Reisen nach Bali, Java und die Salomonen-Inseln traditionelle Musik und Bräuche aufzuzeichnen. Darauf folgen unzählige Reisen, die Viola u.a. in die Sahara zu Fata Morganas, in den Himalaya zu tibetanischen Mönchen oder auf die Fidji-Inseln zu den Feuer-Läufern führen. Jene dokumentarischen Materialien dienen ihm als Ausgangsmaterial für seine Filmarbeiten. Viola befasst sich mit den fremden Verhaltensweisen und Religionen, und studiert im Zuge des Erhaltes einer Japan/US Creative Fellowship bei dem Zen- Meister Daien Tanaka die Lehren des Buddhismus.5
[...]
1 Vgl. Kipphoff, Petra: Blick zurück im Dunkeln. In: DIE ZEIT. Hamburg 1999. S. 1. http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/1999/07/199907.viola_.xml.pdf
2 Vgl. Herzogenrath, Wulf: Der Bildermacher. In: Klotz, Heinrich und Michael Roßnagl (Hrsg.): Medienkunstpreis 1993. Bill Viola, William S. Burroughs, Friedrich Kittler, Klaus Schöning, Sabine Schäfer, Ponton European Media Art Lab. Stuttgart 1993, S. 23.
3 Vgl. http://www.stichting-mai.de/hwg/amb/aai/kunst_forschung_12.htm
4 Vgl. Ross, David A. und Peter Sellers (Hrsg.): Bill Viola. Ausstellungskatalog Whitney Museum of American Art et al., New York 1997, S. 196.
5 Vgl. http://www.billviola.com/biograph.htm
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Closed Circuit Videoinstallationen
Author: PD Dr. Phil. Habil. Slavko KacunkoArt - Computer Art / Graphics / Art in Media, 2005 Download as PDF-file for 19,99 EUR
Die Elementenlehre in der Antike verwendet in der deutschen Literatur der Neuzeit
Author: Almut HeimbachGerman Studies - Modern German Literature, 2000 Download as PDF-file for 22,99 EUR
Die Elementenlehre im Mittelalter und in Konrads von Megenberg "Buch der Natur"
Author: Almut HeimbachGerman Studies - Older German Literature, Mediaevistik, 1997 Download as PDF-file for 4,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: