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Untertitel: Auswirkungen der demographischen Bevölkerungsentwicklung und des veränderten Krankheitsspektrums auf das Gesundheitssystem
Essay, 2004, 13 Seiten
Autor: M.A. Gordon Heringshausen
Fach: Gesundheitswissenschaften
Details
Tags: Jahrhundert, Chance, Risiko, Zukunft, Gesundheitssystems, Deutschland
Jahr: 2004
Seiten: 13
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-05911-4
Dateigröße: 389 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die Diskussion über die Zukunft des Gesundheitssystems ist eine Diskussion, die viele Aspekte des gesellschaftlichen „Miteinanders” mit berücksichtigen muss. Dazu zählt neben dem Erhalt des Sozialstaatprinzips, der Verwirklichung von Verteilungsgerechtigkeit, der Gewährleistung von Qualität und deren Finanzierung auch die demographische Entwicklung. Die demographische Entwicklung Deutschlands birgt Risiken, Chancen und zugleich auch politische Optionen.
Textauszug (computergeneriert)
,,Das 21.Jahrhundert - Chance und Risiko -
die Zukunft des Gesundheitssystems in Deutschland"
Studienarbeit von Gordon Heringshausen
Gesundheitswissenschaftler B.Sc. / Gesundheitsmanager (FH)
zum Thema:
,,Auswirkungen der demographischen Bevölkerungsentwicklung
und des veränderten Krankheitsspektrums auf das Gesundheitssystem"
Hochschule Magdeburg-Stendal
Fachbereich Gesundheits- und Sozialwesen
August 2004
© Gordon Heringshausen B.Sc.
2
Inhaltsverzeichnis
Seite
1.
Einleitung
3
2.
Die demographische Bevölkerungsentwicklung
3
2.1
Bevölkerungsaufbau 3
2.2
Lebenserwartung
3
2.3 Geburtenrate
3
2.4
Zu-
und
Abwanderungen
4
3.
Veränderungen
des
Krankheitsspektrums
4
3.1
Mortalität
und
Morbidität
als
Indikatoren
4
3.1.1
Mortalität
4
3.1.2
Morbidität
4
3.1.3 Die Bedeutung von Mortalität und Morbidität für die
5
Ausgabenentwicklung im Gesundheitswesen
4.
Die Bedeutung des demographischen Wandels für das
5
Gesundheitssystem
4.1
Altern ist ein mehrdimensionaler Prozess
5
5.
Anforderungen an das Gesundheitssystem der Zukunft
6
5.1
Anforderungen an die Gesundheitsförderung und Prävention
6
5.2
Anforderungen
an
die
kurative
Medizin
6
5.3
Anforderungen an die Rehabilitation und Pflege
7
6.
Blick
in
die
Zukunft
7
7.
Statistik - Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland
9
8.
Glossar
11
9.
Literaturverzeichnis
12
© Gordon Heringshausen B.Sc.
3
1.
Einleitung
Die Diskussion über die Zukunft des Gesundheitssystems ist eine Diskussion, die viele
Aspekte des gesellschaftlichen ,,Miteinanders" mit berücksichtigen muss. Dazu zählt
neben dem Erhalt des Sozialstaatprinzips, der Verwirklichung von Verteilungs-
gerechtigkeit, der Gewährleistung von Qualität und deren Finanzierung auch die
demographische Entwicklung. Die demographische Entwicklung Deutschlands birgt
Risiken, Chancen und zugleich auch politische Optionen. (vgl. 1)
2.
Die demographische Bevölkerungsentwicklung
2.1
Bevölkerungsaufbau
Am Altersaufbau der Bevölkerung lässt sich ablesen, wie sich das Verhältnis der
jüngeren zur älteren Generation entwickelt. Bereits heute ist die Bundesrepublik
Deutschland -wie die meisten Industrieländer- durch eine verhältnismäßig schwach
vertretene junge Generation gekennzeichnet. Die Lebenserwartung wächst, und damit
verschiebt sich die Altersstruktur zugunsten der älteren Menschen. Bereits heute leben
in Deutschland mehr 65jährige oder ältere Menschen als 15jährige und jüngere. Der
Bevölkerungsaufbau zeigt in der Grafik nicht mehr das Bild einer Alterspyramide wie
noch zu Beginn des 20.Jahrhunderts, sondern ähnelt schon eher einer zerzausten
,,Wettertanne". (siehe Kapitel 7, Altersaufbau der Bevölkerung)
2.2 Lebenserwartung
Die Lebenserwartung ist ein entscheidender Faktor von dem das Wachstum einer
Bevölkerung abhängt. Die Entwicklung zur Industriegesellschaft hat hier gegenüber dem
vorindustriellen Zustand eine gewaltige Veränderung erbracht. Der Anstieg der
Lebenserwartung erklärt sich, zu einem erheblichen Teil aus der verringerten Säug-
lingssterblichkeit. So starben zu Beginn des 20.Jahrhunderts in Deutschland noch 17%
aller weiblichen und 20% aller männlichen Neugeborenen. Die Sterblichkeits- raten
haben sich zu Ende des Jahrhunderts auf 5,3 Promille verringert. (vgl. 2)
2.2 Geburtenrate
Die Geburtenrate, d.h. die Anzahl der Kinder pro Elternpaar, ist zweifellos der wich-
tigste Faktor im Prozess der Bevölkerungsentwicklung. Erst die Kopplung von ver-
ringerter Säuglingssterblichkeit mit einer hohen Geburtenrate brachte den Industrie-
ländern in den letzten 150 Jahren einen gewaltigen Bevölkerungszuwachs.
Im Gegensatz dazu sank die Nettoproduktionsrate in Deutschland in den letzten
Jahrzehnten, während gleichzeitig die Lebenserwartung stieg. Dies wird auch als
`double aging´ bezeichnet. Die Geburtenentwicklung in Deutschland wird sich auf einem
Niveau einpendeln, dass dem `Altern der Bevölkerung` nicht entgegenzuwirken mag.
1
Rürup B., Sesselmeier W.: Die demographische Entwicklung Deutschlands: Risiken, Chancen, politische Optionen,
Aus Politik und Zeitgeschichte, B 44, 315, 1993
2
Gerber U., von Stünzner W., Waller H., Einführung in die Gesundheitswissenschaften, 1.Studientext, S.16
Weiterbildendes Fernstudium, Angewandte Gesundheitswissenschaften Hochschule Magdeburg-Stendal
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