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Businessplan - Ein Beispiel: Entwicklung eines interaktiven und intelligenten Kühlschrankes

Scholary Paper (Seminar), 2002, 33 Pages
Author: Hendrik Grage
Subject: Economics / Business: Investment and Finance

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 33
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V8726
ISBN (E-book): 978-3-638-15622-6

File size: 1103 KB
Notes :
Ein Beispiel für eine Unternehmensgründung. Geschäftsidee, Liquiditäts und Finanzpläne sowie eine GuV Detailplanung für die ersten 5 Geschäftsjahre werden dargestellt



Excerpt (computer-generated)

Fridge-Online AG

Projekt:
Entwicklung eines interaktiven und intelligenten Kühlschrankes

Geschäftsplan:
Zeitraum 2002 bis 2006

 

Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung ... 1

2. Unternehmen und Personen ... 3


2.1 Rechtsform ... 3
2.2 Personen ... 3
2.3 Betriebsstätte ... 4
2.4 Nächste Schritte ... 4

3. Produkt und Technik ... 5


3.1 Produkt ... 5
    3.1.1 Geschäftsidee ... 5
    3.1.2 Wo ist das Produkt einsetzbar? ...  5
    3.1.3 Wer ist die Zielgruppe? ...  5
    3.1.4 Gibt es Wettbewerberprodukte? ...  5
    3.1.5 Welche Innovation bietet das Produkt? ...  6
    3.1.6 Neue Produkte und Märkte durch die Innovation ... 6
    3.1.7 In welchem Stadium befindet sich das Projekt? ...  7
    3.1.8 Wie ist das Produkt geschützt? ...  7
    3.1.9 Welche Nachteile hat das Produkt? ...  7
3.2 Fertigung ... 7
    3.2.1 Voraussetzung für eine effiziente Fertigung ... 7

4. Markt ... 8


4.1 Marktpotential ... 8
4.2 Wettbewerber ... 8

5. Marketing ... 9


5.1 Markteinführung ... 9
    5.1.1 Ziele ... 9
5.2 Zeitlicher verlauf des Absatzes ... 9
5.3 Preispositionierung ... 10
5.4 Vertrieb und Werbung ... 10
    5.4.1 Vertrieb ... 10
    5.4.2 Werbung ... 11

6. Organisation  ... 12


6.1 Personalstruktur ... 12
6.2 Personelle Konsequenzen bei hoher Nachfrage ... 14

7. Planung ... 14

8. Anlagen ... 16

 

1. Zusammenfassung

Geschäftsidee der zu gründenden Fridge-Online AG ist ein neuartiger, internet-basierender Kühlschrank für den Haushalt. Der Kühlschrank ist nicht mehr nur ein Gegenstand, sondern ein interaktiver Helfer im Haushalt. Er übernimmt selbständig Bestellvorgänge von Lebensmitteln, wenn ein vorher festgelegter Meldebestand erreicht ist. Durch die Kooperation verschiedener Lebensmitteleinzelhändler ist somit eine reibungslose und flächendeckende Versorgung sichergestellt. Die Lebensmittel werden frei Haus geliefert, so dass keinerlei Zusatzkosten für den Kunden entstehen.

Der Serienproduktion des Kühlschrankes geht eine Entwicklungsphase voraus. Entwicklung und Fertigung sollen in einem Innovations- und Gründerzentrum in Wolfsburg geschehen.

Der verkauf beginnt mit einer Kleinserie im 2. Geschäftsjahr (GJ). Die Zahl der Beschäftigten ist dann von drei (Unternehmensgründung) auf sechs gestiegen. Im dritten Jahr weist das Unternehmen ein positives Ergebnis aus. Der Umsatz im 3. GJ steigt auf ca. 1,3 Mio. EUR. Es sind dann neun Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl steigt bis zum 5. GJ auf achtzehn Beschäftigte an. Zur Mitte des 5. GJ soll der Börsengang erfolgen.

Das größte Einsatzgebiet des Kühlschrankes liegt im privaten Haushalt. Er erfüllt hier einerseits eine Serviceleistung in Form eines interaktiven Helfers im Haushalt und andererseits bietet er verschiedene Servicefunktionen, wie z.B. Wetterberichte, Nachrichten u.a. Daneben dient der Kühlschrank der Hausüberwachung durch eine integrierte Gegensprechanlage und Kamera an der Haustür. Weitere Serviceleistungen sind in Planung, so dass dieses Geschäftsmodell noch ausbaufähig ist.

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ca. 37 Mio. Haushalte. Es werden jährlich ca. 1 Mio. neue Kühlschränke verkauft. In den übrigen europäischen Ländern sind es ca. 2,1 Mio. Stück und in der übrigen Welt ca. 20 Mio. Stück (geschätzt) pro Jahr. Unter der Annahme, dass die Haushalte 10 % bis 20 % Ihrer alten Kühlschränke gegen einen neuen Austauschen, ergibt sich ein potentielles Marktvolumen von ca. 2,3 Mio. bis 4,6 Mio. Stück pro Jahr. Aus Vorsichtsgründen wird vom potentiellen Marktvolumen nur ein Anteil von ca. 700.000 Stück (im 5. GJ) berücksichtigt.

Zur Erleichterung des Markteintrittes ist eine Kooperation zu einem führenden deutschen Hersteller geplant. Dieser Pilotkunde soll bereits an der Entwicklung der Kühlschränke zur Serienreife beteiligt sein und branchenspezifische Anforderungen, sein Know-how sowie eigene Wünsche einfließen lassen.

Unser Produkt wird mit herkömmlichen Kühlschränken im Wettbewerb stehen. Die Hauptwettbewerber sind Firmen, die sich auf ähnliche Produkte spezialisiert haben.

Um den langanhaltenden Bestand des Unternehmens zu sichern, soll eine sinnvolle Produktdiversifizierung durchgeführt werden. Es ist zunächst vorgesehen, neben dem automatischen Bestellvorgang von Lebensmitteln eine Gegensprechanlage mit Kamera zu integrieren. Eine solche Bündelung von verschiedenen Leistungen ist einzigartig auf dem Markt. Es ist preiswerter dieses zu kombinieren, als zwei separate Anlagen zu installieren. Längerfristig soll sich das Unternehmen zu einem international bekannten Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Herstellung innovativer Produkte für den Haushalt entwickeln. Vorstellbar ist die Entwicklung weiterer Produkte auf Basis des neuartigen Kühlschrankes.

Der Vorstand der Aktiengesellschaft besteht aus den Gründern Dr. Dipl.-Ing. Dipl. -Bettriebswirt Hendrik Grage und Dr. Dipl.-Ing. Dipl.-Inf. Michael Esch. Durch Ihr Studium der Elektrotechnik und der Betriebswirtschaft, haben Sie fundierte Kenntnisse in den relevanten technischen und betriebswirtschaftlichen Bereichen. Beide haben bereits einschlägige unternehmerische Erfahrungen sammeln können. Die Gründer entstammen Unternehmerfamilien aus den Bereichen der Haushaltelektronik sowie aus den Bereichen des Softwareengineering.

Die drei Mitglieder des Aufsichtsrates bringen dem Unternehmen spezifisches Fachwissen und politisch, wirtschaftliche Kontakte. Dem Aufsichtsrat steht Dipl. Ing. Manfred Manni vor, der seit 30 Jahren erfolgreicher Berliner Unternehmer im Bereich Softwareengineering ist. Prof. Dr.-Ing. Otto Ott ist Inhaber des Lehrstuhls für Softwareentwicklung. Er begleitete seit 1994 sechs Unternehmen erfolgreich bei der Unternehmensgründung und ist selbst erfolgreicher Unternehmer. Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Silke Sitte ist Inhaberin eines Lehrstuhls für Elektrotechnik an der FU-Berlin. Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sie sich mir der Erforschung neuer Materialen zur Herstellung von Kühlschränken.

2. Unternehmen und Personen
2.1 Rechtsform

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