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Begegnung und Interpretation der Gottesnamen יהוה und אהיה im Exodus. close

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Begegnung und Interpretation der Gottesnamen יהוה und אהיה im Exodus.

Termpaper, 2006, 11 Pages
Author: Stephanie Meli
Subject: Jewish Studies

Details

Event: Jüdische Exegese
Institution/College: University of Bern
Tags: Begegnung, Interpretation, Gottesnamen, Exodus, Jüdische, Exegese
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 11
Grade: 2
Bibliography: ~ 9  Entries
Language: German
Archive No.: V87437
ISBN (E-book): 978-3-638-06783-6

File size: 271 KB

Abstract

1. Einleitung Die Auslegungsmethodik der Tora ist tief in den Wurzeln der jüdischen Kultur verankert. Der Talmud bietet die Grundlage dafür und hilft nicht nur die Botschaft Gottes zu interpretieren, sondern bietet dem gläubigen Juden auch die Möglichkeit, jeden Bereich seines täglichen Lebens zu regeln. Die jüdische Auslegung geschieht unter der Annahme, dass jedes geschriebene Wort von Gott direkt mitgeteilt wurde und darum wird die Tora auch Wort Gottes genannt. Es existieren unzählige Auslegungen der Tora, die die unterschiedlichsten Themen daraus erläutern. Die Interpreten dieser Auslegungen waren meist bedeutende jüdische Gelehrte, die neue Ansätze und Überlegungen zu den Texten der Tora verfassten. Ihre Auslegungen (im Hebräischen als Midraschim מדרשיםbekannt) verbreiteten sich zuerst mündlich und bereits 130 v.Chr. auch schriftlich weiter. In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, anhand zweier Auszüge aus dem Exodus (Ex 3,1-4,18 und Ex 6,2-7,13) die Namensgebungen Gottes zu erforschen und zu interpretieren. Diese in der Forschung immer noch als Streitpunkt bekannte Übersetzungs- und Interpretationsproblematik lässt sich unmöglich intensiv und umfassend in dieser kleinen Arbeit darstellen. Deshalb diente mehrheitlich neuere Literatur als Interpretationshilfe, die auf Auslegungen der traditionellen Midraschim aufbaute. Das Interessante und Herausfordernde an der jüdischen Tora-Auslegung ist die Möglichkeit, den Text immer wieder und ohne zeitliche Beschränkung aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Deshalb dient diese Arbeit mehr einem Zusammentragen verschiedener Ideen, als dem Erforschen einer „richtigen“ Antwort.


Excerpt (computer-generated)

Universität Bern

Christkatholische und Evangelische Theologische Fakultät

Judentum

SS 2006

Vorlesung: "Jüdische Exegese"

Begegnung und Interpretation der Gottesnamen

und im Exodus.

Eingereicht am 29. August 2006

Stephanie Meli


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 3

2

Die Berufung (Ex 3,1-4,18) 3

2.1

Die Namen Gottes 4

2.2

Mögliche Auslegungen der Namen 5

3

Die zweite Offenbarung (Ex 6,2-7,13) 7

3.1 Die

Bundesschliessung 7

3.2 Beginn

des

Monotheismus 8

4 Konklusion 8

5 Literaturverzeichnis 10

2


1 Einleitung

Die Auslegungsmethodik der Tora ist tief in den Wurzeln der jüdischen Kultur verankert. Der

Talmud bietet die Grundlage dafür und hilft nicht nur die Botschaft Gottes zu interpretieren,

sondern bietet dem gläubigen Juden auch die Möglichkeit, jeden Bereich seines täglichen

Lebens zu regeln. Die jüdische Auslegung geschieht unter der Annahme, dass jedes

geschriebene Wort von Gott direkt mitgeteilt wurde und darum wird die Tora auch

Wort

Gottes

genannt.

Es existieren unzählige Auslegungen der Tora, die die unterschiedlichsten Themen daraus

erläutern. Die Interpreten dieser Auslegungen waren meist bedeutende jüdische Gelehrte, die

neue Ansätze und Überlegungen zu den Texten der Tora verfassten. Ihre Auslegungen (im

Hebräischen als Midraschim bekannt) verbreiteten sich zuerst mündlich und bereits

130 v.Chr. auch schriftlich weiter.

In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, anhand zweier Auszüge aus dem Exodus (Ex 3,1-

4,18 und Ex 6,2-7,13) die Namensgebungen Gottes zu erforschen und zu interpretieren. Diese

in der Forschung immer noch als Streitpunkt bekannte Übersetzungs- und

Interpretationsproblematik lässt sich unmöglich intensiv und umfassend in dieser kleinen

Arbeit darstellen.

Deshalb diente mehrheitlich neuere Literatur als Interpretationshilfe, die auf Auslegungen der

traditionellen Midraschim aufbaute.

Das Interessante und Herausfordernde an der jüdischen Tora-Auslegung ist die Möglichkeit,

den Text immer wieder und ohne zeitliche Beschränkung aus neuen Blickwinkeln zu

betrachten. Deshalb dient diese Arbeit mehr einem Zusammentragen verschiedener Ideen, als

dem Erforschen einer ,,richtigen" Antwort.

2 Die Berufung (Ex 3,1-4,18)

Moses Aufgabe, Israel unter der Knechtschaft der Ägypter, der Mizrim, zu erlösen, beginnt

mit der ersten Begegnung mit Gott und der Offenbarung der Gottesnamen. Mose wollte von

Gott wissen, welchen Namen er seinen Brüdern übermitteln soll1:

1 vgl.

Plaut, W. Gunthert:

Die Tora. In jüdischer Auslegung. Schemot Exodus, Band II. Gütersloh 2000., S.

52.

3



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