Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Hausarbeit, 2006, 16 Seiten
Autor: Dipl. Betriebswirt Marc Tauchen
Fach: Gesundheitswissenschaften
Details
Tags: Bundesministerium, Gesundheit, Geschichte, Ziele, Aufgaben
Jahr: 2006
Seiten: 16
Note: 1,8
Literaturverzeichnis: ~ 13 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-03305-3
ISBN (Buch): 978-3-638-93061-1
Dateigröße: 217 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Zusammenfassung / Abstract
Nach dem Amtsantritt der neuen, großen Koalition aus SPD und CDU/CSU Ende 2005 wurden einige Ministerien neu gegliedert. Darunter auch das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS): das Gesundheitsministerium wurde wieder zu einem eigenständigen Bereich ernannt (BMG), der Sektor „Soziale Sicherung“ wanderte in den Aufgabenbereich des neu gegründeten Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die nachfolgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Geschichte des BMG, die 1961 ihren Anfang hatte, und ihren Ministern. Nachfolgend versucht sie herauszuarbeiten, welche Aufgaben und Ziele dieser Bereich der Bundesregierung heute hat und welche aktuellen Projekte anstehen. Zum Abschluss möchte ich eine Zusammenfassung und eine persönliche Meinung zu den zukünftigen Aufgaben des BMG abgeben. Diese Hausarbeit beschäftigt sich also mit den folgenden Kernfragen: 1. Wie verlief die Geschichte des BMG und wer waren seine Minister?, 2. Was sind die Aufgaben und Ziele des BMG?, 3. Welche Aufgaben sind zukünftig zu bewerkstelligen?
Textauszug (computergeneriert)
- Fachbereich Wirtschaft -
Hausarbeit zum Thema:
Bundesministerium für Gesundheit -
Geschichte, Ziele und Aufgaben
Modul: Einrichtungen im Gesundheitswesen
Abgabedatum: 14. Juni 2006
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung --------------------------------------------------------------------------3
2. Geschichte und Minister des BMG---------------------------------------------3
3. Ziele und Aufgaben des BMG --------------------------------------------------5
3.1 Sicherung und Ausbau der Leistungsfähigkeit ---------------------------5
3.2 Qualitätssicherung -----------------------------------------------------------6
3.3 Gesundheitsvorsorge und Prävention--------------------------------------7
3.4 Weitere Aufgaben und Ziele------------------------------------------------9
4. Zusammenfassung und Ausblick --------------------------------------------- 10
5. Literaturverzeichnis ------------------------------------------------------------ 12
2
1. Einleitung
Nach dem Amtsantritt der neuen, großen Koalition aus SPD und CDU/CSU Ende 2005
wurden einige Ministerien neu gegliedert. Darunter auch das Bundesministerium für
Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS): das Gesundheitsministerium wurde wieder
zu einem eigenständigen Bereich ernannt (BMG), der Sektor ,,Soziale Sicherung"
wanderte in den Aufgabenbereich des neu gegründeten Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales.
Die nachfolgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Geschichte des BMG, die 1961
ihren Anfang hatte, und ihren Ministern.
Nachfolgend versucht sie herauszuarbeiten, welche Aufgaben und Ziele dieser Bereich
der Bundesregierung heute hat und welche aktuellen Projekte anstehen.
Zum Abschluss möchte ich eine Zusammenfassung und eine persönliche Meinung zu
den zukünftigen Aufgaben des BMG abgeben.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich also mit den folgenden Kernfragen:
1. Wie verlief die Geschichte des BMG und wer waren seine Minister?
2. Was sind die Aufgaben und Ziele des BMG?
3. Welche Aufgaben sind zukünftig zu bewerkstelligen?
2. Geschichte und Minister des BMG
Ulla Schmidt wurde am 13. Juni 1949 in Aachen geboren. Sie hat ihr Abitur abgelegt,
Psychologie studiert und als Lehrerin an Schulen für Lernbehinderte und für
Erziehungshilfe gearbeitet. 1983 wurde sie Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei
Deutschland und machte dort Karriere.
Heute (Stand 12. Juni 2006) ist sie seit nunmehr fünf Jahren ,,unsere" Bundesministerin
für Gesundheit.1 Schmidt trat 2001 die Nachfolge von Andrea Fischer (Bündnis 90/Die
Grünen) an, der die BSE-Krise zum politischen Verhängnis wurde.2
Nach der knappen Wiederwahl von SPD und den Grünen im Jahre 2002, wurde das
Ministerium mit dem Bereich ,,Soziale Sicherung" erweitert. Ulla Schmidt blieb in
1 Vgl. www.ulla-schmidt.de; Lebenslauf (Stand 3. Juni 2006)
2 Vgl. www.stern.de (Stand 3. Juni 2006)
3
ihrem Amt obwohl sie sich, aufgrund der ,,Tabaksteuerdiskussion", mit Altkanzler
Gerhard Schröder anlegte.
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung existierte in dieser Form
bis zur vorgezogenen Bundestagswahl im Oktober 2005, Folge: eine neue Regierung
kam an die Macht (große Koalition aus CDU/CSU und SPD), der Teil Soziale
Sicherung wurde wieder ausgegliedert, aber Ulla Schmidt blieb.
Überhaupt hat dieses Ministerium eine turbulente Geschichte hinter sich. 1961 wurde
Dr. Elisabeth Schwarzhaupt unter Konrad Adenauer (beide CDU) zur ersten
Gesundheitsministerin ernannt. Unter Kurt Georg Kiesinger (CDU), und einer großen
Koalition, führte Käte Strobel (SPD) diese Position bis 1969 aus. In diesem Jahr wurde
Willy Brandt zum Bundeskanzler gewählt und die Ministerien wurden neu gegliedert.
Der Gesundheitsbereich wurde zu einem Teil des Familienministeriums und hieß von
nun an Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit.
Diese Zusammenstellung blieb bis Anfang der 90er Jahre erhalten. 1991 erfolgte
wiederum die Ausgliederung des Bereichs Gesundheit zu einem eigenständigen Sektor
innerhalb der Bundesregierung. Ein Jahr später folgte Horst Seehofer auf Gerda
Hasselfeldt (beide CSU). Seehofers Amtszeit endete 1998 mit der
Regierungsübernahme von rot/grün.3
,,Die kann schon was, die Ulla", sagte er in der jüngsten Vergangenheit wohl gesonnen
über seine Nachfolgerin im Amt der Bundesministerin für Gesundheit.4
In politischen Bereichen (Vertretung gegenüber Bundestag, Bundesrat und den
Fraktionen) wird Schmidt durch die parlamentarischen Staatssekretäre Marion Caspers-
Merk und Rolf Schwanwitz vertreten. Klaus Theo Schröder ist derzeit beamteter
Staatssekretär im BMG und mit seiner Fachkompetenz für die einzelnen Abteilungen
zuständig.
Heute hat die Institution über 1200 Mitarbeiter und ihr sind die Drogenbeauftragte
(Sabine Bätzing) sowie die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der
Patientinnen und Patienten (Helga Kühn-Mengel) zugeordnet.5
Das Ministerium hat seinen Dienstsitz in Berlin, seit diesem Jahr in der Friedrichstraße.
Vorher war es im bekannten ,,Kleisthaus" untergebracht. Dort finden Tagungen,
Veranstaltungen und politische Fachgespräche von Politikern und Experten statt.
Außerdem ist es ein Besuchermagnet für Verbände, Stiftungen oder auch Schulklassen.
3 Vgl. www.welt-auf-einen-blick.de (Stand 3. Juni 2006)
4 Vgl. www.faz.net; Der Seehofer (Stand 3. Juni 2006)
5 Vgl. www.bmg.bund.de; Beauftragte (Stand 3.6.2006)
4
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Marketing im Gesundheitswesen - Marketingansätze, Werberechte und Verbote im Gesundheitswesen
Autor: Dipl. Betriebswirt Marc TauchenGesundheitswissenschaften, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Marktforschung
Autor: Arne RehmWirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Hypothesentest - Der Begriff der Hypothese im Wandel der Zeit
Autor: Ella JurowskajaWirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, 2007 Als PDF-Datei downloaden für 3,99 EUR
Staatliche Einflussnahme und deren Aufhebung - Regulierung, Deregulierung, Privatisierung
Autor: Michael A. BraunWirtschaft - Wirtschaftspolitik, 2001 Als PDF-Datei downloaden für 2,99 EUR
Kreuztabulierung und Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest
Autor: Michael GerlachWirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: