Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Märkte, Medien, Moral? close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Märkte, Medien, Moral?

Subtitle: Impulse zur ökonomischen Relevanz der Werte im globalen Kapitalismus aus anthropologischer Sicht der Wirtschaftsethik, Theologie und Medien

Scholarly Essay, 2008, 8 Pages
Author: Jan Thomas Otte
Subject: Economics / Business: Business Ethics, Corporate Ethics

Details

Institution/College: University of St. Gallen
Tags: Märkte, Medien, Moral
Category: Scholarly Essay
Year: 2008
Pages: 8
Language: German
Archive No.: V87857
ISBN (E-book): 978-3-638-01706-0

File size: 324 KB

Abstract

Werte sind nicht gleich Werte, sondern werden intersubjektiv verstanden. Ohne Kontext sind Werte weder moralisch noch wertend. Ursprünglich ist der Begriff Wert kein philosophisch-theologischer Begriff, sondern stammt aus der Nationalökonomie. Wertorientierte Konzerne können auf präskriptive Normen in allgemeinen Firmenphilosophien verzichten, wenn sie im Management vermehrt ihre subjektiv-individuell entwickelten Werte fördern. Denn erst bei Entscheidungen mit moralischen Konsequenzen haben Werte eine moralische Dimension, die über den eigenen „moralischen Kompass“ individueller Werte hinaus geht.


Excerpt (computer-generated)

Universität St. Gallen

Märkte, Medien, Moral?

Jan Thomas Otte

Impulse zur ökonomischen Relevanz der Werte im globalen Kapitalismus aus anthropologischer Sicht der Wirtschaftsethik, Theologie und Medien

 

Inhaltsverzeichnis


1. Preise als ökonomisch-relevante Werte unterm Strich der Gewinngleichung ... 1

2. Glaubwürdige Wertorientierung mit ganzheitlichem Nachhaltigkeits-Effekt ... 3

3. Ökonomische Kontingenz und Kongruenz ethischen Wertemanagements ... 4

 

 

1. Preise als ökonomisch-relevante Werte unterm Strich der Gewinngleichung

Werte sind nicht gleich Werte, sondern werden intersubjektiv verstanden. Ohne Kontext sind Werte weder moralisch noch wertend. Ursprünglich ist der Begriff Wert, mit dem wir heute als umbrella term Grundwerte, Leitkulturen und Wertekodexe subsumieren können, kein philosophisch-theologischer Begriff, sondern stammt aus der Nationalökonomie. Während Aristoteles nach dem eu sän, also dem, was ein Leben zu einem guten Leben macht, suchte, waren es Ökonomen wie Karl Marx oder Herbert Spencer, die nach dem Mehrwert einer Sache fragten.

Weitere Anstrengungen von Unternehmen sind notwendig, ein Wertemanagement in eine Ethik zu integrieren, die „einerseits nicht der ökonomischen Grundfärbung des Wertebegriffs erliegt, anderseits aber auch metaphysische Übersteigerungen ins Absolute vermeidet“1. Wertorientierte Konzerne können auf präskriptive Normen in allgemeinen Firmenphilosophien verzichten, wenn sie im Management vermehrt ihre subjektivindividuell entwickelten Werte fördern. Denn erst bei Entscheidungen mit moralischen Konsequenzen haben Werte eine moralische Dimension, die über den eigenen „moralischen Kompass“2 individueller Werte hinaus geht.

 

[...]


1 Wieland, Josef, Die Ethik der Governance, in: Wieland, Josef (Hg.), Studien zur Governanceethik, Bd. 1, Marburg 52007, S. 81.
2 Lennick, Doug u.a., Moral Intelligence. Wie Sie mit Werten und Prinzipien Ihren Geschäftserfolg steigern, Heidelberg 2006, S. 86ff.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/87857/maerkte-medien-moral
please wait Please wait