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Scholary Paper (Seminar), 2002, 27 Pages
Author: Juliane Grimm
Subject: Romance Languages - General
Details
Institution/College: University of Tubingen (Romanisches Seminar/ Sprachwissenschaft)
Tags: Komposita, Syntagmen, Morphologie, Semantik, spanisch
Year: 2002
Pages: 27
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15726-1
File size: 244 KB
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Excerpt (computer-generated)
Komposita und Syntagmen - eine Darstellung unterschiedlicher Ansätze
unter morphologieschen und semantischen Gesichtspunkten
von Juliane Grimm
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 5
1.1 Aufbau der Arbeit 5
1.2 Allgemeine Definition 5
2. Morphologische und semantische
Betrachtungsweisen von komposita 7
2.1 Morphologie 7
2.1.1 Eine Auswahl von Komposita und Syntagmen 7
2.1.1.1 Substantive 7
2.1.1.2 Adjektive 8
2.1.1.3 Verben 8
2.1.2 Aktueller Stand der Forschung 8
2.1.3 Komposita und Syntagmen
unter morphologischen Gesichtspunkten 8
2.1.4 Ansätze unterschiedlicher Lexikologen 9
2.1.5 Analyse und eigene Meinung 12
2.2 Semantik 13
2.2.1 Komposita und Syntagmen
unter semantischen Gesichtspunkten 13
2.2.2 Ansätze unterschiedlicher Lexikologen 13
2.2.3 Analyse und eigene Meinung 16
2.3 Zusammenfassung 17
3. Eine Analyse französischer Nominalkomposita 18
3.1 Koordination 18
3.2 Subordination 21
3.2.1 Komposita mit prädikativer Expansion 21
3.2.1.1 Wortbildungsstrukturen 21
3.2.1.2 Syntagmainterne strukturelle
und semantische Beziehungen 21
3.2.2 Komposita mit nicht-prädikativer Expansion 22
3.2.2.1 Wortbildungsstrukturen 22
3.2.2.2 Syntagmainterne strukturelle
und semantische Beziehungen 23
3.3 Zusammenfassung 24
4. BIBLIOGRAPHIE 26
1. EINLEITUNG
1.1 Aufbau der Arbeit
In dieser Arbeit sollen die linguistischen Phänomene der Komposita und der Syntagmen behandelt werden. An eine allgemeine Begriffsbestimmung schließt sich eine Reihe von Beispielen an. Beispiele sowohl aus dem Französischen, als auch aus dem Spanischen und dem Deutschen sollen die Theorien veranschaulichen. Eine Unterteilung in einen morphologischen und semantischen Bereich soll helfen, die Begriffe Kompositum und Syntagma klarer definieren zu können. Es folgt eine Übersicht über die jeweilig vorhandene Literatur.
Was die Morphologie betrifft, werden u.a. Abgrenzungen erläutert zwischen Komposition, starrem und freiem Syntagma, zwischen komplexen Zeichen und lexies simples. Des weiteren soll das Phänomen der durchsichtigen Wörter erklärt werden. Eine andere Theorie unterscheidet zwischen Komposita und lexikalisierten Syntagmen, sowie zwischen nominalen und adjektivischen Kompositionen.
Im Bereich der Semantik spricht GAUGER von Ausgriff, Verschiebung und Variation. Außerdem soll der Begriff der semantischen Relation erläutert werden.
Im dritten Kapitel soll schließlich eine der vielen Theorien - nämlich Thieles - Anwendung finden. Es geht darum, ausschließlich Nominalkomposita auf ihre semantischen und morphologischen Relationen zu prüfen.
Die Schlussbemerkung soll mit einigen persönlichen Ansätzen die Arbeit abrunden.
1.2 Allgemeine Definition
Bußmann definiert die Komposition folgendermaßen:
[Auch: Zusammensetzung]. Neben à Derivation (auch: Ableitung) wichtigster Vorgang der à Wortbildung: Verbindung von zwei oder mehreren sonst frei vorkommenden Morphemen oder Morphemfolgen ( = Wörtern) zu einem à Kompositum, wobei in der Regel das letzte Glied sowohl die Wortart als auch die Flexionsklasse bestimmt. [...] Die Produktivität des K.-vorgangs ist von Sprache zu Sprache unterschiedlich stark ausgeprägt (vgl. die Abnehmende Häufigkeit der K. im Dt., Engl., Frz., im Lat. kommt K. kaum vor) und wird von der Kategorie des Vorder- und Hinterglieds beeinflusst.
Diese Definition besagt, dass die Komposition eine Zusammensetzung von mindestens zwei freien Morphemen ist, also von kleinsten bedeutungstragenden Elementen der Sprache, die in der Syntax alleine vorkommen können. In dem Beispiel Haltbarkeitsdatum zeigt das letzte Glied die Wortart (Substantiv) und die Flexionsklasse (Nominativ Singular) an. Zur Vergewisserung kann man das Kompositum paraphrasieren: Ein Datum (Substantiv im Nominativ Singular), das die Haltbarkeit anzeigt. Das s nach Haltbarkeit zeigt nicht etwa einen Plural an, sondern vielmehr einen Genitiv. Das erste Glied ist folglich nicht mehr flektierbar, es behält in jedem Kontext die Form Haltbarkeits-.
Wohingegen die deutsche Sprache reich an Komposita ist, gibt es im Englischen schon deutlich weniger; die Franzosen und Spanier sind diesbezüglich noch schlechter bestückt und im Latein kommen Komposita schließlich so gut wie gar nicht vor. Tendenziell sind jedoch Komposita sowohl im Englischen und Deutschen, als auch im Französischen und Spanischen produktiv, besonders in den Wissenschaftssprachen. Im Französischen sind beispielsweise Kompositionen mit hyper- (hypermar-ché) und anti- (antifascisme) sehr produktiv.
Syntagmen definiert Bußmann hingegen wie folgt:
[Pl. Syntagmen; griech. sýntagma >Zusammengestelltes<]. Durch Segmentierung gewonnene, strukturierte aber noch unklassifizierte Folge von sprachlichen Ausdrücken, die aus Lauten, Wörtern, Wortgruppen, Teilsätzen oder ganzen Sätzen bestehen kann. Zum Unterschied vgl. à Paradigma. [...]
Zur Verdeutlichung folgen im nächsten Abschnitt Beispiele dazu.
2. MORPHOLOGISCHE UND SEMANTISCHE
BETRACHTUNGSWEISEN VON KOMPOSITA
2.1 Morphologie
2.1.1 Eine Auswahl von Komposita und Syntagmen
Da eine Auflistung aller Kompositions- und Syntagmamöglichkeiten den Rahmen dieser Arbeit sprengt, sind die nachstehenden Beispiele lediglich ein kleiner Auszug aus der spanischen Wortbildung.
2.1.1.1 Substantive
[...]
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