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Hausarbeit, 2007, 46 Seiten
Autor: Michael Schulze
Fach: Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie
Details
Institution/Hochschule: Hochschule Fulda
Tags: Tiefkühlkette, Produktion, Verbrauch, Lebensmittelverarbeitung, Qualitätsmanagement
Jahr: 2007
Seiten: 46
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 26 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-03781-5
ISBN (Buch): 978-3-638-93493-0
Dateigröße: 929 KB
Der Schwerpunkt der Arbeit beginnt ab dem 3. Kapitel und beschäftigt sich mit den Qualitätsanforderungen bzw. Qualitätsveränderungen von Lebensmitteln. Die Kapitel 1. - 2. werden nur grob behandelt um einen Überblick aller Beteiligten der Tiefkühlkette zu liefern. Aus diesem Grund wurde für die Bearbeitung dieser Abschnitte nur eine Literaturquelle verwendet.
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Zusammenfassung / Abstract
Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Betrachtung der Tiefkühlkette von der Produktion bis zum Verbrauch. Am Anfang einer Tiefkühlkette steht natürlich das Produkt, dass es einzufrieren gilt. Welche enorme logistische Leistung es ist, das Produkt vom Hersteller bis zum Verbraucher, auch international, zu begleiten und zu kontrollieren wird im ersten Kapitel dargestellt. Die großen technischen Leistungen werden im Kapitel 2. erläutert. Schwerpunkt der Hausarbeit ist die Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln während des Gefrierprozesses, der Lagerung und beim Auftauen. Im 3. Abschnitt wird deshalb beschrieben, wie verschiedene Faktoren die Qualität des Lebensmittels beeinflussen und welche Vor- und Nachteile gegenüber anderen Konservierungsmethoden bestehen. Die Arbeit erklärt ebenfalls wie wichtig die Einhaltung der Tiefkühlkette von der Produktion bis zum Verbrauch ist. Ferner erfolgt die Betrachtung der benötigten Energie zur Erzeugung und Aufrechterhaltung gefrorener Speisen.
Textauszug (computergeneriert)
Hausarbeit
im
Pflichtmodul:
Lebensmittelverarbeitung und Qualitätsmanagement des
Fachbereichs Oecotrophologie
der Hochschule Fulda
Thema:
Die Tiefkühlkette
Von der Produktion bis zum Verbrauch
vorgelegt von:
Michael Schulze
6. Semester Oecotrophologie
Fulda, August 2007
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 6
Einleitung 7
1.
Die logistische Kette 8
1.1
Grundsätze der Kühl- und Tiefkühllogistik 8
1.1.1 Einleitung 8
1.1.1.1 Efficient Consumer Response 8
1.1.1.2 Supply Chain Management 8
1.1.2 Grundsätzliches 9
1.1.3 Rahmenbedingungen 10
1.2
Die Gliederung der Tiefkühlkette 10
1.2.1 Transport 10
1.2.2 Umschlagpunkte 10
1.2.3 Lagerhaltung 11
1.3
Strukturen und Prozesse 11
1.3.1 Ablauforganisation 11
1.3.2 Struktur 11
1.3.3 Kommunikation 12
2.
Elemente der Kühl- / Tiefkühllogistik 14
2.1
Die Kältetechnik 14
2.1.1 Anlagen
und Technik 14
2.1.2 Aufbau
und Funktion 15
2.1.3 Besondere
technische Einrichtungen 16
2.1.4 Ökonomie 17
2.1.5 Ökologie 17
2.2
Das Kühlhaus 18
2.2.1 Grundlagen 18
2.2.2 Bauweise 18
2.2.3 Isolierung 18
2
2.2.4 Lagertechnik 19
2.2.5 Lagerorganisation 19
2.2.6 Kühlung 20
2.2.7 Investitionen 20
2.2.8 Betriebskosten 20
2.2.9 Auswahlkriterien 20
2.3
Transportkälte 20
2.3.1 Straße,
Schiene, Luft 20
2.3.2 Technik 21
2.3.3 Energiebedarf 21
3.
Qualitätsanforderungen 22
3.1
Lebensmittel 22
3.1.1 Gefrieren
und Lagerung 22
3.1.2 Qualitätsveränderungen 28
3.1.2.1 Chemische Veränderungen 28
3.1.2.2 Physikalische Veränderungen 30
3.1.2.3 Verhalten von Mikroorganismen 31
3.1.2.4 Sensorische Veränderungen 31
3.1.3 Auftauen 33
3.2
Hygiene und Qualitätssicherung 34
3.2.1 HACCP 35
3.2.2 Temperaturaufzeichnung 36
3.2.2.1 Temperaturmessung 37
4.
Umwelt 38
4.1
Kältemittel und Kennzahlen 38
4.2
Klimarelevanz von gefrorenen Lebensmitteln 39
5.
Resümee 42
6.
Literaturverzeichnis 43
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Umsatzentwicklung Tiefkühlkost in Deutschland (DTI 06. Juni 2007) 9
Abbildung 2 Die Beteiligten am Markt (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002) 13
Abbildung 3 Thermoschleuse (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002) 17
Abbildung 4 Belegungsverteilung in Kühlhäusern (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002) 18
Abbildung 5 Lagerorganisation (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002) 19
Abbildung 6 Temperaturverlauf bei unterschiedlichen Gefriergeschwindigkeiten
(Heiss/Eichner 2002) 23
Abbildung 7 Vergleich der Geschwindigkeit der Kristallbildung u. d. Kristallwachstums
(Heiss/Eichner 2002) 25
Abbildung 8 Das Prinzip des Schockfrostens (DTI 01. August 2007) 26
Abbildung 9 Vitamin C Bestimmung an frischen und unter verschiedenen
Bedingungen gefrorenen grünen Bohnen. 1. frisch; 2. ultraschnell-
gefroren in flüssig Stickstoff; 3. schnell gefroren bei -40°C; 4. langsam
gefroren bei -18°C (Gutschmidt 1969; aus Heiss/Eichner 2002) 27
Abbildung 10 Vitamin C im Vergleich (DTI 25. Juli 2007) 27
Abbildung 11 Geschwindigkeit des Zähwerdens v. Kabeljaumuskeln bei verschie-
denen Temperaturen (Connel 1971, aus Heiss/Eichner 2002) 28
Abbildung 12 Abnahme von Vitamin C gefrorener Erdbeeren während der
Gefrierlagerung bei verschiedenen Temperaturen (Guadagni et al.,
aus Heiss/Eichner 2002) 29
Abbildung 13 Gefrierbrand bei Spargel infolge von Temperaturschwankungen
(eigene
Quelle) 31
Abbildung 14 Verlauf der Geschmacksbewertung verschiedener tiefgefrorener
Lebensmittel während der Gefrierlagerung bei -18°C (Gutschmidt 1969;
aus Heiss/Eichner 2002) 32
Abbildung 15 HACCP (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002) 35
Abbildung 16 Die Tiefkühlkette (Kaufmann et al. 1992) 36
Abbildung 17 GWP- Werte einiger Kältemittel (Schwab et al. 2004) 39
Abbildung 18 Treibhausgasemissionen verschiedener Fleischprodukte (von der
Tierhaltung bis zum Handel) bezogen auf 1kg Endprodukt
(Wiegmann et al. 2005) 41
Abbildung 19 Treibhausgasemissionen von Gemüseprodukten (vom Anbau bis zum
Handel) bezogen auf 1kg Endprodukt (Wiegmann et al. 2005) 41
4
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe 14
Tabelle 2 Kompressionskältemaschine vereinfachte Darstellung
(wikipedia 2. Juli 2007 [Vergleichbar mit Abbildung IUTA e.V 2. Juli 2007])... 16
Tabelle 3 Gefrierpunkte verschiedener Lebensmittel (Heiss/Eichner 2002) 23
Tabelle 4 Kurvenbeschreibung zur obigen Grafik 32
Tabelle 5 Haltbarkeitszeit v. Kabeljau im Temperaturbereich -50 bis -18°C unter
Zugrundelegung unterschiedlicher Qualitätsanforderungen (p=Punktezahl
nach der Lagerung (Gutschmidt 1969, aus Heiss/Eichner 2002) 33
Tabelle 6 Spezifischer Nahrungsmittelverbrauch in Deutschland im Jahr 2000
(Fritsche/Eberle 2007) 40
Tabelle 7 Klimabilanz für Nahrungsmittel aus konventioneller und ökologischer
Landwirtschaft beim Einkauf im Handel (Fritsche/Eberle 2007) 40
5
Abkürzungsverzeichnis
BVL
=
Bundesvereinigung Logistik e.V
CO2
=
Kohlendioxid
DIN
=
Deutsche
Industrienorm
DTI
= Deutsches
Tiefkühlinstitut
ECR
=
Efficient Consumer Response
EAN
=
International Article Number, früher European Article Number
EDV
=
elektronische
Datenverarbeitung
EG
= Europäische
Gemeinschaft
EN
= Europäische
Norm
et al.
=
et alii, und andere
etc
=
et cetera, und so weiter
EWG
=
Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
GWP
=
Treibhauseffekt
HACCP
=
Hazard Analysis Critical Control Point
HFKW
=
halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe
ILN
= Lokationsnummer
IPPC
=
Intergovernmental Panel on Climate Change
IUTA
=
Instituts für Energie- und Umwelttechnik
KKM
=
Kompressionskältemaschine
LMHV
=
Lebensmittelhygieneverordnung
NH3
=
Ammoniak
MO
= Mikroorganismen
ODP
=
Ozonabbaupotential
rd = Rund
SCM
=
Supply Chain Management
TEWI
=
Total Equivalent Warming Impact
TKM
=
Transportkältemaschine
TK
= Tiefkühl
vgl.
= Vergleich
z.B.
=
zum
Beispiel
6
Einleitung
Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Betrachtung der Tiefkühlkette von der
Produktion bis zum Verbrauch. Am Anfang einer Tiefkühlkette steht natürlich das Produkt,
dass es einzufrieren gilt. Welche enorme logistische Leistung es ist, das Produkt vom
Hersteller bis zum Verbraucher, auch international, zu begleiten und zu kontrollieren wird
im ersten Kapitel dargestellt. Die großen technischen Leistungen werden im Kapitel 2.
erläutert. Schwerpunkt der Hausarbeit ist die Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln
während des Gefrierprozesses, der Lagerung und beim Auftauen. Im 3. Abschnitt wird
deshalb beschrieben, wie verschiedene Faktoren die Qualität des Lebensmittels
beeinflussen und welche Vor- und Nachteile gegenüber anderen
Konservierungsmethoden bestehen. Die Arbeit erklärt ebenfalls wie wichtig die Einhaltung
der Tiefkühlkette von der Produktion bis zum Verbrauch ist. Ferner erfolgt die Betrachtung
der benötigten Energie zur Erzeugung und Aufrechterhaltung gefrorener Speisen.
7
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