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Termpaper, 2001, 18 Pages
Author: Holger Bollig
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Institution/College: University of Trier (FB BWL)
Tags: Life Cycle, Lebenszyklus, Lebenszykluskostenrechnung, Produktzyklus
Year: 2001
Pages: 18
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15830-5
File size: 242 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Trier
WS 2001/ 2002
(Veranstaltungsnr.: 4040)
Proseminar des Grundstudiums
Kosten- und Leistungsrechnung
Thema 11:
Das Konzept der Lebenszykluskostenrechnung
(Life Cycle Costing)
Bearbeitet von: Holger Bollig
Abgabetermin: 10.06.2002
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis iii
Abkürzungsverzeichnis iv
1 Historischer Hintergrund der Lebenszykluskostenrechnung 1
2 Der Produktlebenszyklus 2
2.1 Differenzierung des Begriffs Produktlebenszyklus 2
2.2 Der integrierte Produktlebenszyklus 4
2.2.1 Der Vorleistungszyklus 4
2.2.2 Der Nachleistungszyklus 5
3 Kosten und Erlöse in der Lebenszykluskostenrechnung 5
3.1 Vorleistungskosten und -erlöse 5
3.2 Nachleistungskosten und -erlöse 6
3.3 Beeinflussung und Steuerung des Produktlebenszyklus 7
3.3.1 Betrachtung aus der Sichtweise des Produktherstellers 7
3.3.2 Betrachtung aus der Sichtweise des Produktabnehmers 8
4 Verschiedene Rechnungsarten 8
4.1 Kostenrechnerische Modelle 9
4.2 Investitionsrechnerisches Modell 10
4.3 Zehbold′s Modell der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung 10
5 Defizite der Lebenszykluskostenrechnung und abschließende Bemerkungen 13
Literaturverzeichnis 14
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Typische Darstellung der Umsatz- und Gewinnsituation S.3
Abbildung 2: Anteile unterschiedlicher Funktionalbereiche an Kostenfestlegung und Kostenanfall bezogen auf die Produktselbstkosten S.7
Abkürzungsverzeichnis
LZR - Lebenszyklusrechnung
LZKR - Lebenszykluskostenrechnung
PLZ - Produktlebenszyklus
1 Historischer Hintergrund der Lebenszykluskostenrechnung
In den frühen fünfziger Jahren entwickelte das United States Department of Defense ein neues Kostenrechnungskonzept, welches als Entscheidungshilfe für die Beschaffung von Waffensystemen dienen sollte. Dieses so genannte ,,Life Cycle Costing" wurde später auch für öffentliche Bauprojekte angewandt, wobei für die Nutzer im Vordergrund stand, durch Betrachtung von Anschaffungs- und Folgekosten Investitionsentscheidungen zu fundieren und die Gesamtkosten zu beeinflussen.1
Das die Lebenszykluskostenrechnung, wie sie in Deutschland genannt wird, auch in der Privatwirtschaft genutzt wird ist nicht zuletzt durch unsere schnelllebige Zeit und die damit verbundenen kürzeren Produktzyklen zu erklären. Heutzutage ist es öfter der Fall, dass ein Produkt nur ein paar Jahre auf dem Markt ist, bevor es aufgrund anderer Produktinnovationen derart veraltet ist, dass es niemand mehr kauft. Da dadurch die Zeit, in der ein Produkt Gewinn abwirft kürzer wird, und gleichzeitig die Gemeinkosten, bzw. die Vor- und Folgekosten, z.B. durch notwendigerweise immer intensivere Forschung und Entwicklung, steigen, gewinnen diese Kosten zunehmend an Bedeutung.
Auch hier ist die LZKR sinnvoll, da Kosten und Erlöse von vornherein, also schon in der Entwicklungsphase, analysiert und prognostiziert werden und somit ermöglicht wird, spätere Kosten zu planen, wenn diese noch beeinflussbar sind.2
Eine gute und kurze Definition des Begriffs findet sich bei Riezler: ,,Die Lebenszyklusrechnung ist ein umfassendes, periodenübergreifendes Planungs- und Überwachungsinstrumentarium, das die mit einem strategischen Projekt über dessen gesamte Laufzeit (Projektlebenszyklus) verbundenen wirtschaftlichen Wirkungen berechenbar macht."3
In meiner Arbeit möchte ich dem Leser einen Überblick über den Ansatz und die Wirkungsweise der LZKR geben und das Prinzip, welches ihr zu Grunde liegt, verdeutlichen.
2 Der Produktlebenszyklus
Bevor das eigentliche Thema der Arbeit, die LZKR, näher erläutert wird, ist es sinnvoll zuerst zu erklären, was unter dem Begriff Produktlebenszyklus verstanden und wie er differenziert wird.
Im Folgenden wird zur Vereinfachung immer von einem Produkt die Rede sein. Als Anmerkung sei hier gesagt, dass das Lebenszyklusmodell auch in anderen Bereichen anwendbar ist, z.B. für Unternehmen oder Potentialfaktoren.4 Zusätzlich sei hier erwähnt, dass der Produktbegriff an sich unter anderem sehr allgemein aufgefasst wird und lediglich eine Oberkategorie darstellt, die sich noch weiter in verschiedene Varianten und letztendlich einzelne Exemplare untergliedert.5
2.1 Differenzierung des Begriffs Produktlebenszyklus
[...]
1 Vgl. Siegwart, Hans/Senti, Richard (1995), S. XII.
2 Vgl. Rückle, Dieter/Klein, Andreas (1994), S. 337.
3 Riezler, Stephan (1996), S. 8.
4 Zehbold, Cornelia (1996), S.17ff., führt die genannten Beispiele auf und vergleicht diese.
5 Vgl. Rückle, Dieter/Klein, Andreas (1994), S. 345f.
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