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Untertitel: Inszenierung von Politik im Fernsehen seit dem Ende der Fünfzigerjahre
Hauptseminararbeit, 2008, 32 Seiten
Autor: Timo Flätgen
Fach: Geschichte - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
Details
Institution/Hochschule: Universität des Saarlandes (Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte)
Tags: Medialisierung, Politischen, Politainment, Medienpolitik, Medienökonomie, Bundesrepublik
Jahr: 2008
Seiten: 32
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 34 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-04849-1
Dateigröße: 698 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist zum einen die Darstellung der Entwicklung des Fernsehens in der Bundesrepublik Deutschland von den Fünfzigerjahren bis zur Bundestagswahl 1998 in Bezug auf die Auswirkungen dieses Mediums auf die Politik. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern eine Medialisierung des Politischen und ein „Politainment“ – also das Verschmelzen von Politikvermittlung und Entertainment im Fernsehen – stattgefunden hat. Zum anderen soll durch die Analyse zweier Wahlwerbespots zur Bundestagswahl – einer aus dem Jahre 1957, der andere von 1998 – untersucht werden, ob und inwiefern sich die Veränderungen der Politikvermittlung im Fernsehen auf die von den Parteien direkt beeinflussbare Mediendarstellung, den Wahlwerbespot, ausgewirkt haben. In einem ersten Schritt wird daher der Zusammenhang von Politik und Fernsehen in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts, den Anfangstagen des neuen Mediums, untersucht, bevor der Aufstieg desselben zum Leitmedium und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Politik dargestellt werden. Anschließend soll aufgezeigt werden, wie durch veränderte Konstellationen im Bereich des Rundfunksystems sowie auch im Bereich der Wählerschaft/Rezipienten verstärkt unterhaltende Elemente in die Präsentation von Politik im Fernsehen Einzug gehalten haben, bis hin zum „Fernsehkanzler“ Gerhard Schröder. Im letzten Kapitel wird schließlich die bereits genannte vergleichende Analyse der beiden Wahlwerbespots vorgenommen. Als Quellen dienten vor allem die Aussagen der zu den jeweiligen Zeitpunkten relevanten Politiker, z.B. die Bundeskanzler Adenauer und Brandt, Wahlkampfmanager, z.B. Egon Bahr und Peter Radunski, oder entsprechende Medienerzeugnisse; besonders der Spiegel war hier hilfreich. Als Sekundärliteratur ist insbesondere die Monografie Daniela Münkels, Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“. Politik und Massenmedien in den 50er bis 70er Jahren, zu nennen, in welcher ausführlich die Medienpolitik Konrad Adenauers und Willy Brandts dargestellt wird, sowie weitere Aufsätze derselben. Hilfreiche und ebenfalls ausführliche Informationen zur Entertainisierung der Politik im Fernsehen finden sich in Andreas Dörners Monografie Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft.
Textauszug (computergeneriert)
Universität des Saarlandes, Fachrichtung 3.4 - Geschichte
Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte
Wintersemester 2007/08
Oberseminar: Medienpolitik und Medienökonomie in der Bundesrepublik
,,Medialisierung des Politischen"
oder ,,Politainment"?
Inszenierung von Politik
im Fernsehen
seit dem Ende der Fünfzigerjahre
Verfasser:
Timo Flätgen
Studiengang:
Germanistik und Geschichte (LAG)
11. Semester
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Politik und Fernsehen im System des ,,regierungskonformen Konsensjournalismus" der
Fünfzigerjahre 4
2.1
Konrad Adenauer und das Fernsehen 4
2.2
Film und Fernsehen im Wahlkampf 6
3. Das Fernsehen wird neues Leitmedium 7
3.1
Die versuchte Einführung eines regierungsnahen Fernsehsenders 7
3.2
Rollenwandel der Medien: Vom Multiplikator der Regierungspolitik zur kritischen
Öffentlichkeit 7
4.
Die Anfänge des ,,Politainments"
im Fernsehen 9
4.1
Anpassung der Politik an die Veränderungen des Mediensystems 9
4.2
Willy Brandt, der erste deutsche Medienkanzler 10
5.
Politik und ihre Vermittlung unter den veränderten Bedingungen des Fernsehsystems
in den Achtziger- und Neunzigerjahren 13
5.1
Zunahme des ,,Politainments" als Folge des dualen Rundfunksystems 14
5.2
Höhepunkt des ,,Politainments": Der Bundestagswahlkampf 1998 und der
,,Fernsehkanzler" Gerhard Schröder 16
6. Vergleich zweier Parteiwerbespots von 1957 und 1998 19
6.1
Keine Experimente!
, CDU-Wahlwerbespot 1957 20
6.2
SPD-Wahlwerbespot 1998, in Anlehnung an die
Jever
-Werbung 22
6.3
Zusammenfassung und Fazit 24
7. Schluss 26
8. Abkürzungsverzeichnis 28
9.
Quellen- und Literaturverzeichnis 29
9.1
Primärquellen 29
9.2
Sekundärliteratur 30
2
1.
Einleitung
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist zum einen die Darstellung der Entwicklung des
Fernsehens in der Bundesrepublik Deutschland von den Fünfzigerjahren bis zur
Bundestagswahl 1998 in Bezug auf die Auswirkungen dieses Mediums auf die Politik. Dabei
soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern eine Medialisierung des Politischen und ein
,,Politainment" also das Verschmelzen von Politikvermittlung und Entertainment im
Fernsehen stattgefunden hat. Zum anderen soll durch die Analyse zweier Wahlwerbespots
zur Bundestagswahl einer aus dem Jahre 1957, der andere von 1998 untersucht werden,
ob und inwiefern sich die Veränderungen der Politikvermittlung im Fernsehen auf die von den
Parteien direkt beeinflussbare Mediendarstellung, den Wahlwerbespot, ausgewirkt haben.
In einem ersten Schritt wird daher der Zusammenhang von Politik und Fernsehen in den
Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts, den Anfangstagen des neuen Mediums, untersucht,
bevor der Aufstieg desselben zum Leitmedium und die damit einhergehenden Auswirkungen
auf die Politik dargestellt werden. Anschließend soll aufgezeigt werden, wie durch veränderte
Konstellationen im Bereich des Rundfunksystems sowie auch im Bereich der
Wählerschaft/Rezipienten verstärkt unterhaltende Elemente in die Präsentation von Politik im
Fernsehen Einzug gehalten haben, bis hin zum ,,Fernsehkanzler" Gerhard Schröder. Im letzten
Kapitel wird schließlich die bereits genannte vergleichende Analyse der beiden
Wahlwerbespots vorgenommen.
Als Quellen dienten vor allem die Aussagen der zu den jeweiligen Zeitpunkten relevanten
Politiker, z.B. die Bundeskanzler Adenauer und Brandt, Wahlkampfmanager, z.B. Egon Bahr
und Peter Radunski, oder entsprechende Medienerzeugnisse; besonders der
Spiegel
war hier
hilfreich.
Als Sekundärliteratur ist insbesondere die Monografie Daniela Münkels,
Willy Brandt und die
,,Vierte Gewalt". Politik und Massenmedien in den 50er bis 70er Jahren
,1 zu nennen, in
welcher ausführlich die Medienpolitik Konrad Adenauers und Willy Brandts dargestellt wird,
sowie weitere Aufsätze derselben. Hilfreiche und ebenfalls ausführliche Informationen zur
Entertainisierung der Politik im Fernsehen finden sich in Andreas Dörners Monografie
Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft
.2 Für die Entwicklung des
1 Daniela Münkel, Willy Brandt und die ,,Vierte Gewalt". Politik und Massenmedien in den 50er bis 70er
Jahren, Frankfurt/Main 2005.
2 Andreas Dörner, Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft,Frankfurt/Main 2001.
3
Fernsehens ist auf Knut Hickethiers
Geschichte des deutschen Fernsehens
3 zu verweisen, und
Informationen zu den Wahlwerbespots der Parteien finden sich in Christina Holtz-Bachas
Wahlwerbung als politische Kultur. Parteienspots im Fernsehen 1957-1998
.4 Letztere hat
ebenfalls weitere relevante Aufsätze, vor allem zum Thema Wahlkämpfe und -werbung,
verfasst. Ferner sind die entsprechenden Kapitel im Katalog zur Ausstellung
Bilder und
Macht im 20. Jahrhundert
5 des
Hauses der Geschichte
zu nennen, in denen besonders
eindrucksvoll die Inszenierung des Politischen anhand ausgewählter Bildquellen dokumentiert
wird.
2.
Politik und Fernsehen im System des ,,regierungskonformen
Konsensjournalismus" der Fünfzigerjahre
Die Medienpolitik der Bundesregierung wie auch der CDU wurde in den Fünfzigerjahren
entscheidend durch den ersten deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und seinen
Umgang mit den Journalisten geprägt. Für Adenauer stellte eine gute Zusammenarbeit mit
Medienvertretern ein ,,notwendiges Übel" dar, das erforderlich war, um der Bevölkerung die
Politik der Regierung nahe zu bringen:
,,Journalisten sind nicht immer angenehm, sie sind sogar häufig höchst unwillkommen,
aber sie sind für unsereinen unentbehrlich. Und darum muss man sie gut behandeln
soweit das möglich ist. Lassen Sie den Italiener morgen früh um 9 Uhr kommen!"6
2.1
Konrad Adenauer und das Fernsehen
Gemäß dieser Maxime legte Adenauer Wert darauf, mit wichtigen Journalisten in engem
Kontakt zu stehen, um möglichst häufig und in positiver Darstellung in den Medien präsent
sein zu können, was ihm auch trotz regelmäßiger Beschwerden über ,,schlechte"
Berichterstattung gelang. Denn er führte eine gezielte Interviewpolitik, hielt regelmäßige
Hintergrundgespräche ab die so genannten ,,Teegespräche", eine Art der Kommunikation
mit Journalisten, die auch die nachfolgenden Kanzler beibehielten oder gestattete die
Beteiligung von Medienvertretern an Wahlreisen. Dabei ergab sich auch die Gelegenheit zum
informellen Austausch, was den Journalisten ein Gefühl der Privilegierung gegeben und sich
dadurch für Adenauer günstig in der Berichterstattung ausgewirkt hat.7 Wer sich jedoch nicht
3 Knut Hickethier, Geschichte des deutschen Fernsehens, Stuttgart 1998.
4 Christina Holtz-Bacha, Wahlwerbung als politische Kultur. Parteienspots im Fernsehen 1957-1998,
Wiesbaden 2000.
5 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.), Bilder und Macht im 20. Jahrhundert,
Bielefeld 2004.
6 Werner Krüger, Adenauer und das Bundespresseamt, in: Karl-Günther von Hase (Hrsg.), Konrad Adenauer
und die Presse, Bonn 1988, S. 32-43, hier: S. 34.
7 Vgl. Daniela Münkel, Die Medienpolitik von Konrad Adenauer und Willy Brandt, in: AfS 41, 2001, S. 297-
316, hier: S. 300-303.
4
an Vereinbarungen hielt und unerwünschte Dinge veröffentlichte oder allzu kritisch
kommentierte, wurde nicht mehr eingeladen. Durch derartige Maßnahmen konnte Adenauer
öffentliche Pressekonferenzen vermeiden, bei denen er sich auch unkontrollierbaren und
kritischen (Nach-) Fragen der Journalisten hätte stellen müssen.8
Hörfunk und Fernsehen bezog der erste deutsche Bundeskanzler bereits früh in seine
Medienpolitik ein. Er erkannte deren enormes Potenzial für die politische Meinungsbildung
sowie die Parteienwerbung wenngleich er durch die Unterhaltungsfunktion auch eine
Gefahr für traditionelle Werte befürchtete und wollte versuchen, in seinem Sinne Einfluss
darauf zu nehmen:
,,Ich möchte kurz zum Rundfunk etwas sagen. Sie haben zweifellos recht, der
Rundfunk ist ein größeres Propagandamittel als die Zeitung, wahrscheinlich
wenigstens, absolut sicher will ich es nicht sagen. Sicher ist er ein großes
Propagandamittel."9
Neben guten Kontakten zu Journalisten war eine Einflussnahme auf die Besetzung der
Rundfunkräte ein weiteres Mittel, durch das man versuchte, die Berichterstattung zu
kontrollieren. Da nach Ansicht der CDU die SPD durch die britische Labour-Regierung bei
der Besetzung der Rundfunkräte deutlich bevorzugt worden war, musste eine gezielte
Personalpolitik betrieben werden, um diesen ,,Missstand" zu korrigieren. Weiterhin wurde
auch das Bundespresseamt dazu genutzt, auf eine möglichst gute und häufige Präsenz der
Regierung in den Medien hinzuwirken. Dabei wurde keine strikte Abgrenzung zwischen
Bundesregierung und CDU betrieben; vielmehr fand eine Verwischung der Grenzen von
Regierung und Partei statt, sodass sich im Rückblick feststellen lässt, dass auch die gute
Öffentlichkeitsarbeit des ,,Staates" zu einem positiven Image sowie zu Wahlerfolgen der CDU
beigetragen haben dürfte.10
Man hatte weiterhin, wie bereits genannt, keine Scheu, seinen Unmut über eine vermeintlich
schlechte Berichterstattung direkt den Verantwortlichen mitzuteilen und sie aufzufordern, auf
eine Korrektur hinzuwirken, wie es beispielsweise durch einen Brief Adenauers an den
Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Nordwestdeutschen Rundfunks Raskop vom 30. Mai
1949 dokumentiert wird:
8 Vgl. Christina von Hodenberg, Die Journalisten und der Aufbruch zur kritischen Öffentlichkeit, in: Ulrich
Herbert (Hrsg.), Wandlungsprozesse in Westdeutschland. Belastung, Integration, Liberalisierung 1945-1980,
Göttingen 2002 (= Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts Bd. 1), S. 278-311, hier: S. 296.
9 Adenauer: ,,Es musste alles neu gemacht werden". Die Protokolle des CDU-Bundesvorstandes 1950-1953,
bearb. von Günter Buchstab, 2. Aufl., Stuttgart 1986 (= Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte Bd. 8),
S. 328.
10 Vgl. u.a. Münkel, Willy Brandt und die ,,Vierte Gewalt", S. 38 f.
5
,,Sie wissen, dass meine Partei in der Vergangenheit sehr häufig Veranlassung hatte, die
mangelnde Objektivität in der Berichterstattung und Kommentierung des
Nordwestdeutschen Rundfunks zu beanstanden. Ich bitte Sie daher dringend, Ihren
ganzen Einfluss dahin geltend zu machen, dass der NWDR in der Zukunft
insbesondere zunächst bei den Wahlen zum Bundestag und dann nach der
Konstituierung der Bundesregierung die notwendige Neutralität walten lässt, um auf
diese Weise zu einer politischen Befriedung des öffentlichen Lebens beizutragen."11
Bei der Beobachtung der Medien kam wiederum dem Bundespresseamt eine wichtige
Bedeutung zu, das seit 1954 die politische Berichterstattung im Fernsehen skeptisch verfolgte
und Auffälligkeiten oft auch an Adenauer selbst weiterleitete.12 Eine kritische
Berichterstattung war also weder für die Partei noch für die Regierung erwünscht. Sie sollte
durch gezielte Einflussnahme, vor allem durch Personalpolitik, verhindert werden.
2.2
Film und Fernsehen im Wahlkampf
Wesentliche Neuerungen der Bundestagswahl 1953 waren die starke Ausrichtung auf die
Person Konrad Adenauer als Bundeskanzler (im Gegensatz zu Parteiprogramm, weiteren
Kandidaten etc.) sowie eine neue Form der Werbung, die ,,Mobilwerbung".13 Es wurden
Wahlkampffilme entwickelt, die zusammen mit entsprechenden Vorführgerätschaften an die
Untergliederungen der CDU ausgegeben wurden, um diese Filme im ganzen Land vorführen
zu können. Außerdem wurde in den Kinos, vor allem im Rahmen der Wochenschauen,
geworben. Ferner entwickelte auch das Bundespresseamt Filme, in denen Bundesregierung
und Kanzler im Fokus standen (z.B. Darstellung eines Staatsbesuches in den USA) und die so
als indirekte Wahlwerbung für die CDU dienten.
Bei der Bundestagswahl 1957 wurde erstmals eine Werbeagentur von der CDU mit in den
Wahlkampf einbezogen, außerdem wurde sich stärker als noch vier Jahre zuvor an
amerikanischen Kampagnen orientiert; die CDU hatte in diesen Jahren eine Vorreiterrolle in
Bezug auf die Modernisierung der Wahlkämpfe inne. Auch das Bundespresseamt half wieder
mit, indem über diese Stelle die meisten Medienkontakte abgewickelt wurden. Der Film
wurde erneut als Werbemedium eingesetzt, und die Mobilwerbung wurde professionalisiert.
Die Parteien erhielten 1957 erstmals auch Sendezeiten im Fernsehen zugeteilt, wie es zuvor
bereits für das Radio der Fall gewesen war. Dabei erhielt die CDU 45 Minuten, die SPD 40
Minuten sowie die CSU und die FDP je 15 Minuten und die Übrigen jeweils zehn Minuten.
Eine herausragende Rolle spielte das Fernsehen jedoch auch in diesem Wahlkampf noch
11 Adenauer, Briefe 1949-1951, bearb. von Hans Peter Mensing, Berlin 1985, S. 29.
12 Vgl. Münkel, Willy Brandt und die ,,Vierte Gewalt", S. 41.
13 Vgl. ebd., S. 210-214.
6
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