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Termpaper, 2002, 35 Pages
Authors: Hendrik Grage, Arne Klages
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel (Fachbereich MST)
Tags: Ursachen, Arbeitslosigkeit, Lösungen, Hartz-Konzept, Verkehrs-, Wirtschaftspolitik, Peter Hartz
Year: 2002
Pages: 35
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15886-2
File size: 504 KB
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Excerpt (computer-generated)
FACHHOCHSCHULE BRAUNSCHWEIG/WOLENBÜTTEL
Fachbereich Medien, Sport- und Tourismusmanagement i.G.
Hausarbeit
Ursachen der Arbeitslosigkeit und Lösungen
durch das Hartz-Konzept
von: Hendrik Grage / Arne Klages
Salzgitter, 25.11.2002
INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis ... II
Abbildungsverzeichnis ... III
1. Einleitung ... 1
2. Indikatoren der Arbeitslosigkeit ... 1
2.1 Arbeitsmarktpolitische Indikatoren ... 1
2.1.1 Arbeitslosenquote ... 2
2.1.2 Zahl der offenen Stellen ... 3
2.1.3 Arbeitsvolumen ... 3
2.2 Beschäftigungspolitische Indikatoren ... 4
2.2.1 Konjunkturindikatoren ... 4
2.2.2 Zahl der Auftragsbestände ... 5
2.2.3 Geschäftsklima ... 5
3. Ursachen und Arten der Arbeitslosigkeit ... 6
4. Hartz-Konzept ... 7
4.1 JobCenter ... 7
4.2 Quick-Vermittlung ... 12
4.3 Neue Zumutbarkeit und Freiwilligkeit ... 14
4.4 Jugendliche Arbeitslose - AusbildungsZeit-Wertpapier ... 15
4.5 Bridge System ... 17
4.6 Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe ... 18
4.7 Kein Nachschub für Nürnberg - Beschäftigungsbilanz ... 19
4.8 PersonalServiceAgenturen (PSA) ... 20
4.9 ,,Ich-AG", ,,Familien-AG" und Mini-Jobs ... 25
4.10 Personal, Organisation und Steuerung ... 27
4.11 KompetenzCentren ... 28
4.12 JobFloater ... 29
4.13 Profis der Nation ... 30
5. Fazit ... 31 II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Entwicklung der Arbeitslosenquote in Deutschland ... 3
Abbildung 2: Entwicklung Geschäftsklimaindex 1993-2002 ... 5
Abbildung 3: Wirkung von PersonalServiceAgenturen ... 23
Abbildung 4: Die Profis der Nation ... 30
1. Einleitung
Volkswirtschaften unterliegen einem ständigen Strukturwandel. Es gibt Branchen, die Strukturkrisen unterworfen waren (Textil- und Lederindustrie, Schiffbau), oder deren Anpassung an Weltmarktentwicklungen durch staatliche Subventionierung verzögert wurde (Kohle, Landwirtschaft). Es ist unmittelbar einsichtig, dass damit nicht nur Beschäftigungsschwankungen, sondern auch veränderte Anforderungen an die Beschäftigung und die Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen einhergehen.
Die vorliegende Arbeit erklärt im ersten Abschnitt die verschiedenen Indikatoren der Arbeitslosigkeit. Im zweiten Abschnitt werden die Formen der Arbeitslosigkeit dargestellt. Der vierte Abschnitt befasst sich mit dem von der Bundesregierung entworfenen Hartz-Kozept.1
2. Indikatoren der Arbeitslosigkeit
2.1 Arbeitsmarktpolitische Indikatoren
Arbeitsmarktpolitische Indikatoren sind Anzeiger, die den augenblicklichen Stand am Arbeitsmarkt darstellen sollen. Dabei sind diese mit einer gewissen Distanz zu betrachten, da sie sich mit einem raschen Tempo und bei verschiedenen Gegebenheiten ändern.
2.1.1 Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote wird regelmäßig von der Bundesanstalt für Arbeit ermittelt und steht im Zentrum der Analyse des Arbeitsmarktes mit seiner strukturellen, zeitlichen sowie regionalen Entwicklung. Der Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen wird als Arbeitslosenquote bezeichnet. Dabei muss man beachten, dass diese Quote nie den wirklichen Stand der Arbeitslosigkeit anzeigt, denn es gibt verschieden Kriterien, nach denen diese Quote ermittelt wird. Als Arbeitslos in Sinne der Statistik ist der Arbeit -suchende, der nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht und der Arbeitsvermittlung zur Verfügung steht, weil er sich persönlich beim Arbeitsamt gemeldet hat. Außerdem dürfen diese Personen das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und nicht schwer erkrankt sein.
Nicht jeder der Arbeitslos ist, lässt sich auch als Arbeitslos registrieren.
Diese Zahl bezeichnet man als die "Stille Reserve".
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug im Oktober 2002 in Deutschland 9,4 Prozent. Die interregionalen Unterschiede haben sich durch die aktuelle Entwicklung nur wenig verändert. So war die Quote im Westen mit 7,7 Prozent wie bisher weniger als halb so hoch wie im Osten; dort belief sie sich auf 16,9 Prozent.2 In den alten Ländern weisen nach wie vor Bayern (5,8 Prozent) und Baden-Württemberg (5,5 Prozent) die niedrigsten Quoten und Bremen (12,3 Prozent) die höchste auf. In den neuen Ländern hat Thüringen (14,6 Prozent) die kleinste und Sachsen-Anhalt (18,5 Prozent) die größte Quote.
[...]
1 Konzept nach Peter Hartz (Personalvorstand der Volkswagen AG); vgl. Abschnitt 4
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