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Überblick über Ausgangsgesteine

Subtitle: Entstehung der Periglaziärsedimente des Tieflandes

Scholary Paper (Seminar), 2006, 13 Pages
Author: Sabrina Waßer
Subject: Geography / Earth Science - Geology, Mineralogy, Soil Science

Details

Event: Bodengeographie
Institution/College: University of Marburg (Geographie)
Tags: Ausgangsgesteine, Bodengeographie
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 13
Grade: 2,2
Bibliography: ~ 6  Entries
Language: German
Archive No.: V91919
ISBN (E-book): 978-3-638-05997-8

File size: 5207 KB
Notes :
Hausarbeit enthält Quartärbildung,Glaziale Serie, Möranenlandschaften und Lösslandschaften des Norddeutschen Tieflandes.


Abstract

Das Thema dieser Ausarbeitung beschäftigt sich mit wichtigen bodenbildenden Faktoren, die besonders während des Eiszeitalters und dem anschließenden Warmzeitalter relevant waren. Das Inlandeis bzw. der Gletscher beeinträchtigte die Reliefformung des norddeutschen Tieflandes und die Bodenbildung nachhaltig. Durch Lössaustragungen konnten in Deutschland während des Quartärs Böden entstehen, die untypisch für das Inlandklima waren. Kältere Temperaturen und bestimmte Ausgangsgesteine schu-fen die Grundlage. (...) Im Zeitalter des Quartärs, das vor ungefähr 2,4 Millionen Jahren begann, kam es zu der Entstehung der periglaziären Sedimente. Periglazäre Sedimente wurden im Gletschervorfeld sowohl fluvial als auch äolisch akkumuliert. Grob unterteilt man das Quartär in das Pleistozän und das Holozän. Weiterhin lassen sich die einzelnen Abschnitte des Quartärs in, das am weitesten zurückliegende, Ältestpleistozän , (2,4 Millionen Jahren bis vor ca. 1,8 Millionen Jahren), in das Altpleistozän, (1,8 Millionen Jahren bis vor 0,85 Millionen Jahren), das Mittelpleistozän (0,85 Millionen Jahren bis vor 128000 Millionen Jahren) und das Jungpleistozän zu nennen, (128000 Millionen Jahren bis vor 10000 Millionen Jahren). Vor 10.000 Jahren beginnt das Holozän, welches bis in die heutige Zeit andauert. ( Abb.2) Die Elstereiszeit (Abb.2) wird als der eigentliche Beginn des Eiszeitalters gesehen. In dieser Zeit entfalten sich die Gletscher erstmals kontinentweit. Es kam zu einem Vorstoß des Eises in Mitteleuropa über die Ostsee hinweg bis zu der Fuß des Mittelgebirge. Im gesamten Eiszeitalter kam es immer wieder zu kurzen Wärmeperioden, die auf die verschiedenen Eiszeiten folgten. Die auf die Elstereiszeit folgende Warmzeit nennt sich Holsteinwarmzeit. Die Holsteinwarmzeit hatte eine Zeitdauer von ungefähr 15000 bis 16000 Jahren. Ein zweiter Vorstoß des Eises erfolgte in der Saaleeiszeit. Das Saaleeis drang im Vergleich zu den beiden anderen Eisvorstößen aus Elster-, und Weichsleleiszeit am weitesten südwärts vor, wodurch die Teile Nordwestdeutschlands und des Mittelgebirgsvorlands ihre Grundformung erfuhren. Die Saaleeiszeit lässt sich wiederum untergliedern in das Drenthestadium, das wärmere Treenegroßinterstadial, sowie das wieder kältere Warthestadium.


Excerpt (computer-generated)

Philipps-Universität Marburg

Fachbereich 19 : Geographie

US: Bodengeographie

SS 2006

Überblick über Ausgangsgesteine: Entstehung der

Periglaziärsedimente des Tieflandes


Inhaltsverzeichnis

1

EINLEITUNG 3

2

QUARTÄRGLIEDERUNG 3

3

GLAZIALE SERIE 5

4

MORÄNENLANDSCHAFTEN 7

5

LÖSS 10

6

RESÜMEE 12

LITERATURVERZEICHNIS 12

2


1

Einleitung

Das Thema dieser Ausarbeitung beschäftigt sich mit wichtigen bodenbildenden Fakto-

ren, die besonders während des Eiszeitalters und dem anschließenden Warmzeitalter

relevant waren. Das Inlandeis bzw. der Gletscher beeinträchtigte die Reliefformung des

norddeutschen Tieflandes und die Bodenbildung nachhaltig. Durch Lössaustragungen

konnten in Deutschland während des Quartärs Böden entstehen, die untypisch für das

Inlandklima waren. Kältere Temperaturen und bestimmte Ausgangsgesteine schufen die

Grundlage. Das folgende Schaubild zeigt die gesamten Ausgangsgesteine auf und es ist

zu erkennen welche Ausgangsgesteine von Nöten sind, dass Löss gebildet werden kann.

Abbildung

1:

Überblick

Ausgangsgesteine (Quelle:Bauer
et al 200,S.33)

2

Quartärgliederung

Im Zeitalter des Quartärs, das vor ungefähr 2,4 Millionen Jahren begann, kam es zu der

Entstehung der periglaziären1 Sedimente. Periglazäre Sedimente wurden im Gletscher-

vorfeld sowohl fluvial als auch äolisch akkumuliert. Grob unterteilt man das Quartär in

das Pleistozän und das Holozän. Weiterhin lassen sich die einzelnen Abschnitte des

Quartärs in, das am weitesten zurückliegende, Ältestpleistozän , (2,4 Millionen Jahren

bis vor ca. 1,8 Millionen Jahren), in das Altpleistozän, (1,8 Millionen Jahren bis vor

0,85 Millionen Jahren), das Mittelpleistozän (0,85 Millionen Jahren bis vor 128000

Millionen Jahren) und das Jungpleistozän zu nennen, (128000 Millionen Jahren bis vor

10000 Millionen Jahren). Vor 10.000 Jahren beginnt das Holozän, welches bis in die

heutige Zeit andauert. ( Abb.2)

1 Periglazial = um das Eis herum

3



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