Termpaper, 2006, 13 Pages
Author: Sabrina Waßer
Subject: Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
Details
Institution/College: University of Marburg (Geographie)
Tags: CentrO, Oberhausen, Stadtgeographie
Year: 2006
Pages: 13
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 13 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-10216-7
File size: 979 KB
Entwicklungskontext, Daten und Fakten, Einzugsgebiet und seine Veränderungen, Urban Entertainment Center CentrO- Analyse und Bewertung.
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Abstract
Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem CentrO in Oberhausen. Das CentrO ist das Herzstück der Neuen Mitte Oberhausen, einem Stadtentwicklungsprojekt, das teilweise auf dem ehemaligen Thyssen Gelände beziehungsweise Gute Hoffnung Gelände entsteht (vgl. www.centro.de). Das CentrO ist eines, der bisher größten existenten Urban Entertainment Center (UEC) auf dem deutschen Markt. Es befindet sich in dem größten Ballungsraum Europas, dem Ruhrgebiet, in der Geographischen Mitte der Stadt Oberhausen zwischen dem alten Stadtkern Alt Oberhausen und den Ortsteilen Sternkrade und Osterfeld. Seine Ausdehnung erstreckt sich über ein ca. 100 Hektar großes Gelände des 1988 stillgelegten Hütten- und Walzwerkes des Unternehmens Thyssen AG (vgl. Blume 1996:2556/ Wawrowsky 1998:185).
Excerpt (computer-generated)
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Einleitung 3
2. Entwicklungskontext 4
3. Daten und Fakten 5
4. Urban Entertainment Center: CentrO- Analyse und Bewertung 7
5. Einzugsgebiet und seine Veränderungen 9
6. Resümee 12
Literaturverzeichnis 13
2
1. Einleitung
Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem CentrO in Oberhausen. Das CentrO ist das
Herzstück der Neuen Mitte Oberhausen, einem Stadtentwicklungsprojekt, das teilweise auf
dem ehemaligen Thyssen Gelände beziehungsweise Gute Hoffnung Gelände entsteht (vgl.
www.centro.de). Das CentrO ist eines, der bisher größten existenten Urban Entertainment
Center (UEC) auf dem deutschen Markt. Es befindet sich in dem größten Ballungsraum
Europas, dem Ruhrgebiet, in der Geographischen Mitte der Stadt Oberhausen zwischen dem
alten Stadtkern Alt Oberhausen und den Ortsteilen Sternkrade und Osterfeld. Seine
Ausdehnung erstreckt sich über ein ca. 100 Hektar großes Gelände des 1988 stillgelegten
Hütten- und Walzwerkes des Unternehmens Thyssen AG (vgl. Blume 1996:2556/
Wawrowsky 1998:185). Zur räumlichen Veranschaulichung des oben beschriebenen Gebietes
dient die unten folgende Abbildung 1.
Abbildung 1
Quelle: (Quack 2001: 47) eigene Bearbeitung
3
2. Entwicklungskontext
Als typische Ruhrgebietsstadt war auch Oberhausen von den drei Strukturwandeln direkt
betroffen. Während des ersten Strukturwandels, der im 19. Jahrhundert statt fand, kam es
aufgrund der einsetzenden Industrialisierung zu einer Verstädterung. Auf die Gründe dieser
Entwicklung werde ich an dieser Stelle nicht fortlaufend eingehen. Der zweite Strukturwandel
vollzog sich seit ca. 1960, als Kohle-, Öl- und Stahlkrisen zu immer größerer Arbeitslosigkeit
führten (vgl. www.centro.de). ,,Als eine der Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels im
Ruhrgebiet, von dem die Stadt Oberhausen als bedeutender Standort der Montanindustrie
besonders stark betroffen war, entstand in den 80er Jahren in der Stadt eine
zusammenhängende industrielle Brachfläche von insgesamt rund 100 ha" ( Quack 2001:46).
Der dritte Strukturwandel findet derzeitig sowie zukünftig statt (vgl. www.centro.de). 1846
entstand im Westen Deutschlands aus einer Bahnhofsgründung sowie in Folge der sich
angesiedelten Zechen und Hüttenwerken die kleine Stadt Oberhausen. Im Mittelpunkt standen
damals vorrangig die Bodennutzungsinteressen, weniger eine geregelte Stadtplanung. Es war
kaum Platz für ein ,,echtes Stadtzentrum" (www.centro.de) vorhanden. Außerdem fehlte,
bedingt durch die Abschnürung der Bahnlinien, jeder innerstädtische Zusammenhang. 1929
entstand schließlich das heutige Oberhausen mit seinen bekannten Grenzen durch die
Zusammenlegung der Städte Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade. 1964/ 65 beginnt mit dem
Zechensterben die rückläufige Entwicklung der Montanindustrie, so dass seit 1992
Oberhausen keine Bergbaustadt mehr ist (vgl. www.centro.de). ,, Die Stadt Oberhausen suchte
nun nach Investoren, um die brachliegenden Industrieflächen einer neuen Nutzung
zuzuführen" (www.centro.de). Die Initiative der Stadt bestand darin, ein Konzept zu
entwickeln, welches zur Verbesserung der kommunalen Wirtschaftsstruktur beitragen sollte.
Dies sollte geschehen unter der besonders zukunftsorientierten, wirtschaftlichen Nutzung der
entstandenen Brachflächen. Ein weiteres Anliegen bestand darin den wirtschaftlichen
Strukturwandel zu beschleunigen, sowie die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen ( Quack
2000:186). Ein erstes Konzept eines Mall ähnlichen Einkaufs- und Freizeitzentrums der
kanadischen Betreiberfirma Triple Five scheiterte an der zu großen Flächenbeanspruchung
und den erwarteten Auswirkungen auf die städtebauliche Situation der Nachbargemeinden
und wurde verworfen (vgl. Wawrowsky 1998:185f). 1991 schlug die britische Immobilien-
und Investmentgesellschaft Stadium Group ein Konzept für die brach liegende Fläche mit
einer gemischten Nutzung durch Einzelhandel, Dienstleistungen, Gewerbe, Wohnen, Freizeit,
Kultur und Tourismus vor. Es sollte eine neue künstlich geschaffene Stadtmitte geschaffen
werden, ein neuartiger Einkaufs- und Freizeitpark (vgl. Gatermann 1996:2548). ,, Mit dem
CentrO wird also versucht, weniger eine gesamte Stadt als vielmehr eine idealtypische
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