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"Cold War Culture" und christlicher Fundamentalismus in James Camerons Terminator 1 & 2

Subtitle: Zur kulturellen Anschlussfähigkeit der Filme und ihrer Darstellung der Wissenschaft

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2008, 30 Pages
Authors: Jan-Niklas Bamler, Isabel Arndt
Subject: Sociology - Media, Art, Music

Details

Event: Mediensoziologie: Zur kulturellen Anschlussfähigkeit von Spielfilmen
Institution/College: Christian-Albrechts-University of Kiel (Institut für Sozialwissenschaften)
Tags: Cold, Culture, Fundamentalismus, James, Camerons, Terminator, Mediensoziologie, Anschlussfähigkeit, Spielfilmen
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2008
Pages: 30
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 17  Entries
Language: German
Archive No.: V93169
ISBN (E-book): 978-3-638-06418-7

File size: 428 KB
Notes :
Ausgezeichnete, umfangreiche Arbeit mit vielen Statistiken und einer vollständigen Filminterpretation. (Sehr dichte Arbeit mit einfachem Zeilenabstand - Anm. der Red.)


Abstract

In einer Zeit existentieller Bedrohung, den Zeiten des kalten Krieges, entstand Anfang der Achtzigerjahre ein Meilenstein des populären Kinos: der „Terminator“. Bemerkenswert an diesem Phänomen ist, dass der ursprüngliche „b-movie“ zu einer unerwartet starken Reaktion beim Publikum führte, zumindest gemessen an Zuschauerzahlen und Umsatz. Daher verwundert es kaum, dass es 1991 zu einer Fortsetzung kam. Auch dieser film wurde zu einem „Blockbuster“ des Regisseurs James Cammeron. Wurde der Film also einfach intelligent vermarktet oder woran liegt es, dass ein Terminator, der den gesamten ersten Teil mit weniger als 20 Sätzen bestreitet, derart zu einem Kultobjekt werden konnte? Um sich dieser Frage anzunähern, soll ein Ansatze verfolgt werden der untersucht in wiefern die Filme sich der etablierten gesellschaftlichen Kultur im Amerika der frühen Achtziger und Neunziger Jahre anschließt. Von zentraler Bedeutung sind hierfür zwei Aspekte: 1. der Hintergrund des Kalten Krieges, der im englischen auch als „Cold War Culture“ bezeichnet wird, sowie 2. ein religions-soziologischer Ansatz, der versucht damalige gesellschaftliche Sichtweisen als Grundlage der Terminator-Filme herauszuarbeiten. Neben der Verwendung von Umfragewerten, sollen mit Hilfe der Analyse und Interpretation von damaligem politischen Entscheidungen, wie auch der Interpretation der Filme, Daten zur Auswertung hervorgebracht werden, die einen umfassenden Eindruck des Zusammenspiels von gesellschaftlichem Hintergrund und künstlerischem Ausdruck im Film ermöglichen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich gerade im Kalten Krieg ein Fortschritt manifestiert, der das Potential birgt, die Menschheit entgültig zu vernichten. Eben dieses Potential hinterfragen die Filme. Natürlich liegt es in solch Existentialistischen Zeiten nahe, Trost in der Religion zu finden, jedoch vermag wiederum die Religion das Individuum in einer solch reduzierten Weltsicht wie zu Zeiten des Kalten Krieges, zu bestärken. Welche Position beziehen die Filme also in einem Konflikt zwischen wissenschaftlicher Machbarkeit und religiösen Ethik- und Moralvorstellungen? Welches Bild der Wissenschaft wird so vermittelt? Hierfür soll nun zunächst der Inhalt der Filme wiedergegeben werden, um anschließend einen Blick auf gesellschaftliche Tendenzen zu werfen. Inwiefern diese aufgegriffen werden, analysiert detaillierter dann die Interpretation der Filme, um deren verdeckten Motive aufzuzeigen.


Excerpt (computer-generated)

Veranstaltung: ,,Zur kulturellen Anschlussfähigkeit von Spielfilmen" im WS 07/08, CAU zu Kiel

Dozentin: Prof. Dr. Hölscher

Hausarbeiten zur Erlangung zweier benoteter Leistungsnachweise / Seminarscheine

Verfasser: Isabel Arndt und Jan-Niklas Bamler

,,Cold War Culture" und christlicher Fundamentalismus in

James Camerons Terminator 1 & 2

Zur kulturellen Anschlussfähigkeit der Filme und ihrer Darstellung der Wissenschaft


Inhaltsverzeichnis

Einleitung 3

von Jan-Niklas Bamler

1. Inhalt der Filme

von Isabel Arndt

1.1.

Terminator 1 4

1.2.

Terminator 2 6

2. Die Terminator-Filme vor dem Hintergrund des Kalten Krieges

von Isabel Arndt

2.1. Die kulturelle Anschlussfähigkeit von ,,Der Terminator" 8

2.2. Die Bedeutsamkeit der Technik zu Beginn der 80er Jahre 8

2.3. Die militärstrategische sowie politische Lage im Kalten Krieg 9

2.4.

,,Die atomare Angst" der Menschen 12

2.5.

Ein abschließender Blick 15

3. Die Terminatorfilme vor dem Hintergrund des christlichen Fundamentalismus

von Jan-Niklas Bamler

3.1. Christlicher Fundamentalismus in den USA 16

3.2.

Kulturelle Anschlussfähigkeit aus religions-soziologischer Sicht

und Camerons Bild der Wissenschaft 24

3.2.1. Vom ,,Cammeron Evangelium" zur Aufklärung 25


4. Fazit 27

von Jan-Niklas Bamler

Anhang:

Literaturverzeichnisse der Autoren










2


Einleitung

von Jan-Niklas Bamler

In einer Zeit existentieller Bedrohung, den Zeiten des kalten Krieges, entstand Anfang der

Achtzigerjahre ein Meilenstein des populären Kinos: der ,,Terminator". Bemerkenswert an

diesem Phänomen ist, dass der ursprüngliche ,,b-movie" zu einer unerwartet starken Reaktion

beim Publikum führte, zumindest gemessen an Zuschauerzahlen und Umsatz. Daher

verwundert es kaum, dass es 1991 zu einer Fortsetzung kam. Auch dieser film wurde zu

einem ,,Blockbuster" des Regisseurs James Cammeron. Wurde der Film also einfach

intelligent vermarktet oder woran liegt es, dass ein Terminator, der den gesamten ersten Teil

mit weniger als 20 Sätzen bestreitet, derart zu einem Kultobjekt werden konnte?

Um sich dieser Frage anzunähern, soll ein Ansatze verfolgt werden der untersucht in wiefern

die Filme sich der etablierten gesellschaftlichen Kultur im Amerika der frühen Achtziger und

Neunziger Jahre anschließt. Von zentraler Bedeutung sind hierfür zwei Aspekte:

1. der Hintergrund des Kalten Krieges, der im englischen auch als ,,Cold War Culture"

bezeichnet wird, sowie

2. ein religions-soziologischer Ansatz, der versucht damalige gesellschaftliche

Sichtweisen als Grundlage der Terminator-Filme herauszuarbeiten.

Neben der Verwendung von Umfragewerten, sollen mit Hilfe der Analyse und Interpretation

von damaligem politischen Entscheidungen, wie auch der Interpretation der Filme, Daten zur

Auswertung hervorgebracht werden, die einen umfassenden Eindruck des Zusammenspiels

von gesellschaftlichem Hintergrund und künstlerischem Ausdruck im Film ermöglichen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich gerade im Kalten Krieg ein Fortschritt

manifestiert, der das Potential birgt, die Menschheit entgültig zu vernichten. Eben dieses

Potential hinterfragen die Filme. Natürlich liegt es in solch Existentialistischen Zeiten nahe,

Trost in der Religion zu finden, jedoch vermag wiederum die Religion das Individuum in

einer solch reduzierten Weltsicht wie zu Zeiten des Kalten Krieges, zu bestärken. Welche

Position beziehen die Filme also in einem Konflikt zwischen wissenschaftlicher Machbarkeit

und religiösen Ethik- und Moralvorstellungen? Welches Bild der Wissenschaft wird so

vermittelt?

Hierfür soll nun zunächst der Inhalt der Filme wiedergegeben werden, um anschließend einen

Blick auf gesellschaftliche Tendenzen zu werfen. Inwiefern diese aufgegriffen werden,

analysiert detaillierter dann die Interpretation der Filme, um deren verdeckten Motive

aufzuzeigen.













3


1.

Inhalt der Filme

von Isabel Arndt

1.1.

Der Inhalt des Filmes ,,Der Terminator", gedreht 1984 :

Der Film ,,Terminator 1" beginnt mit der Darstellung eines Infernos im Jahre 2029. Es

herrscht Dunkelheit, in ihr bewegen sich Panzerketten und Stahlskelette; die einen geben

permanent Feuerstrahlen ab, die anderen zermalmen menschliche Knochenschädel unter sich.

Es hätte ein nukleares Feuer stattgefunden, dessen Asche die Maschinen erstiegen seien -

diese seien seit Jahrzehnten in dem Krieg, die Menschheit auszumerzen. Die letzte Schlacht

würde in der Gegenwart, und zwar heute nacht - im Mai 1984 in Los Angeles - ausgefochten

werden.

Hieraufhin wird ein Gabelstapler gezeigt, in dem ein farbiger Mann sitzt; es zieht ein Wind

heran, der den Schmutz und (Papier-)Müll des Platzes aufwirbelt; an diesem Ort blitzt und

knistert es einige Male, daraus ersteht ein anfangs hockender überaus muskulöser nackter

Mann, welcher dann im Folgenden von einer Anhöhe aus auf die funkelnde Stadt herabblickt

und daraufhin auf jugendliche Punks zugeht, denen er wortkarg und sehr gewaltsam die

schwarze Lederkleidung stiehlt, um sie selbst zu tragen. Etwa zur gleichen Zeit wiederholt

sich in einem dreckigen Hinterhof der Stadt die gleiche Materialisierung ­ diesmal eines

schlanken jungen Manns, der eine Hose und Waffe sowie einen Overall entwendet und

alsbald vor der Polizei fliehen muss. Er sucht in einem Telefonbuch den Namen ,,Sarah

Connor", welcher dort dreimal eingetragen ist. Diese gesuchte Frau ­ so wird im Weiteren

dargestellt - arbeitet in einem Restaurant, sie ist gestresst. Auch der andere muskulöse Mann

wird gezeigt: mittlerweile hat er die anderen zwei Frauen, die Sarah Connor heißen,

aufgespürt und sie brutal, emotionslos getötet. In einer neuen Filmszene sieht der schlanke

Mann vor seinem inneren Auge einen Krieg der Zukunft, in welchem Untergrundskämpfer

unheimlichen Maschinen gegenüberstehen.

Es ist Abend in Los Angeles und Sarah Connor geht aus. In einer Bar erhält sie über das

Fernsehen die Information, dass zwei Frauen mit ihrem Namen umgebracht worden sind.

Hieraufhin versucht sie vergeblich Kontakt mit der Polizei aufzunehmen ­ aber das Telefon

ist entweder defekt oder sie hängt in der Warteschleife. Sie ist in die Diskothek ,,Tech Noir"

gegangen; hier kommt es nun zum ,,Zusammentreffen" mit dem muskulösen sowie schlanken

Mann und es klärt sich, dass ersterer Sarah töten will, die ganze Einrichtung zerstört - der

zweite Mann, genannt ,,Reese", ist in der Mission, sie zu retten, sie zu beschützen. ,,Komm

mit mir, wenn du leben willst," fordert Reese Sarah auf und sie fliehen in einem Auto

gemeinsam vor dem Mann, der sich unverletzlich zeigt, trotz Schussverletzungen immer

wieder aufsteht, sich auf das Autodach schmeißt, letztlich abgeworfen wird und welchen

Reese als den ,,Terminator" bezeichnet. In einem gestohlenen Polizeiauto mit Polizeifunk, der

von der Position der verkehrsauffälligen ,,Flüchtenden" berichtet, nimmt der Terminator eine

rasante Verfolgung auf, welche schließlich für alle Beteiligten in einen Unfall mündet; der

Terminator verschwindet und Sarah und Reese werden von der Polizei aufgegriffen. Während

der Autojagd erzählt der Beschützer Sarah den Grund für das ganze Geschehen: Der stählerne

Mann sei ein Cyborg, ein kybernetischer Organismus, einerseits im Äußeren aus Haut und

Muskeln, andererseits im Innern eine Maschine; in naher Zukunft werde es einen Atomkrieg

geben, der verursacht wird, weil die Menschen ihre Kontrolle über die ganze atomare

Luftabwehr an Abwehrnetzcomputer abgaben, welche sich dann verselbständigten und in

allen Menschen eine Bedrohung sahen. Wie der Terminator so käme auch Reese sozusagen

aus der Zukunft, aus einer anderen Zeit, die jetzt weiter beschrieben wird. Überlebende

Menschen würden in Lager zusammengetrieben werden - Reese trägt einen Barcode ­ deren

Anführer im Widerstand gegen die Maschinen John Connor, Sarahs noch nicht gezeugter und

geborener Sohn sein würde.

4


Auf der Polizeiwache wird Reese vom Psychologen Dr. Silbermann für verrückt erklärt,

nachdem der Zeitreisende ihm die Ereignisse und die Notwendigkeit, den Cyborg

aufzuhalten, drastisch geschildert hat.

Der angeschlagene Terminator, so wird im Folgenden des Films gezeigt, befindet sich in

einem Hotelzimmer; hier wird sein Stahlskellet unter der Haut seines nur oberflächlich und

scheinbar verwundeten Armes und sein rot leuchtendes maschinelles Auge sichtbar, welches

er fortan hinter einer Sonnenbrille verbirgt; er bricht auf, um Sarah zu finden ­ hierbei schießt

er die komplette Polizeistation aus, macht sie mit einem Fahrzeug dem Erdboden gleich.

Reese und Sarah gelingt die Flucht zu einer Unterführung; hier verbindet Sarah diesem Mann

seinen blutenden schmerzenden Arm. In diesen Augenblicken enträtselt er ihr das Drama

vollständig: Kurz vor ihrer totalen Niederlage werden die Maschinen einen Terminator auf

eine Zeitreise zurück ins Jahr 1984 nach Los Angeles schicken, um Sarah, die Mutter Johns

zu töten, damit John nie sein werde ­ Reese werde gesandt, diese Tat zu verhindern. Das

Leben der Menschen in Höhlen unter der Erde nach dem Atomschlag, im Krieg mit

kybernetischen Organismen, welche in die Unterkünfte schießend eindringen und ein Moment

der Zukunft wie Reese ein Fotobild von Sarah anschaut werden in dieser Filmsequenz

visualisiert.

Bald darauf nehmen sich Sarah und Reese ein Motelzimmer - Reese geht hinaus, um Material

für Verteidigungs-Granaten zu besorgen; Sarah ruft ihre Mutter an, die vom Terminator

bereits getötet worden ist - am Apparat imitiert er nun deren Stimme und erfährt so den

Aufenthaltsort der beiden.

Als Reese zurückkehrt, bauen sie Granaten. Sie fragt ihn, wie die Mädchen in der Zukunft

seien, ob es eine Frau dort für ihn gegeben habe, was er verneint und Reese sagt zu Sarah:

,,Sarah, ich bin zu dir durch die Zeit gekommen. Ich liebe dich. Ich habe es immer getan.". Sie

schlafen miteinander.

Gerade als sie wieder aufrechen wollen, erreicht der Cyborg auf einem Motorrad das Motel;

er verfolgt Sarah und Reese - nach einem Zwischenfall steigt er auf einen Tanklastzug um,

mit dem er den Jeep rammen kann. So laufen die beiden Menschen vor dem Tanklaster davon

und Reese entzündet mit einer Granate diesen zu einer Feuerexplosion, aus welcher der

Terminator nach einer Weile als ein Stahlgerüst wieder auferstehen kann und sich jetzt auf

langsamere Art fortbewegt hinein in eine Fabrik, in die Sarah und Reese fliehen. Reese wurde

vom Terminator mehrfach angeschossen und muss sterben - den unterhalb des Rumpfs

liegenden Teil der wandelnden Maschine schafft er noch mit einer Granate zu sprengen. Auf

einem Laufband kriecht sie mit der Eisenhand nach Sarahs Fuß ausgreifend dieser hinterher,

welche beim Verlassen der Anlage einen Pressmechanismus auslösen kann, welcher das

Letzte des Terminators zerquetscht und auslöscht, das Licht seiner Augen entschwindet.

Den Abschluss des Filmes bildet die schwangere Sarah wie sie mit einem Auto durch die

mexikanische Wüste fährt; an einer Tankstelle macht ein Junge ein Foto von ihr - als sie

gerade an Reese denkt - und ,,prophezeit" einen Sturm. Berge liegen vor ihr.

5


1.2.

Der Inhalt des Filmes ,,Terminator 2 - Tag der Abrechnung", gedreht 1991

Zu Beginn des Films werden spielende Kinder gezeigt; durchbrochen wird diese Szene durch

einen riesigen Lichtblitz, auf den die düstere Landschaft des Jahres 2029 folgt. Der Zuschauer

wird durch einen Sprecher aufgeklärt: Am 29. August 1997, ,,dem Tag der Abrechnung",

endete das Leben von 3 Billionen Menschen durch ein nukleares Feuer und die Menschen, die

es überlebten, sahen sich einem bösen Traum, einer Schlacht gegen Maschinen, gegenüber.

Bald wird die Gegenwart, die Zeit Mitte der 90er Jahre, präsentiert, in die ein Terminator von

den menschlichen Partisanen `aus der Zukunft` geschickt wird, um John Connor, ihren

Anführer, vor einem zweiten ­ von den Maschinen gesandten - Terminator, der John `in der

Gegenwart` töten soll, zu retten. Der beschützende Terminator ,,materialisiert sich" vor einer

Truckerkneipe, aus dem er sich in brutaler Weise schwarze Lederkleidung zum Anziehen,

eine Schrotflinte, eine Sonnenbrille und die Schlüssel für ein vor der Tür parkendes Motorrad

besorgt. Sein Vorgehen dabei ist geprägt durch seine schwarz-rote (Infrarot-)Sicht auf die

Dinge, sein Abscannen der ihn umgebenden Dinge und Menschen, die auf ihre Körperdaten

beispielsweise, wie die Kleidungsgröße, geprüft und abgepasst werden.

Der zweite Zeitreisende bringt einen Polizisten um, nimmt dessen Uniform sowie Auto an

sich und erhält mit Hilfe eines Computers einige Daten über John Connor: seine Adresse, dass

er wegen bestimmter Vergehen registriert ist und bei Pflegeeltern aufwächst. Hieraufhin

bekommt der Zuschauer den etwa dreizehnjährigen John zu Gesicht, der mit einem Freund

zusammen an seinem Moped werkelt und von seiner Pflegemutter ermahnt wird,

aufzuräumen, woraufhin er mit Freund und Moped abdüst. Sarah Connor, seine wirkliche

Mutter, befindet sich im Pescadero State Hospital von Los Angeles. Sie trainiert ihren Körper

in ihrer Zelle. Dr. Silberman zeigt sie den Studierenden, erklärt sie für paranoid, an Ängsten

sowie an dieser ungewöhnlichen Terminatorgeschichte leidend und dass sie schon mehrmals

geflüchtet sei. Beide Terminatoren versuchen vergeblich John bei seinen Pflegeeltern

anzutreffen. Dieser raubt mit Hilfe eines Computers und einer Scheckkarte Geld aus einem

Automaten und erzählt seinem Freund, seine echte Mutter habe ihm dies beigebracht. Sarah

hat in der Klinik eine wiederkehrende Erscheinung, in der sie an einem Zaun vor einem

Kinderspielplatz rüttelt und schreit, als ein Atomblitz alles durchschneidet. Diese Vision hatte

sie Silberman berichtet und kommentiert, dass alle hier in Wirklichkeit schon tot seien. Ein

Teil von Sarahs Wahnvorstellung, der kein Verständnis entgegengebracht wird, existiert sehr

wohl in der gegenwärtigen Realität: eine Firma verwischte die Spuren von Sarahs letztem

Kampf vor über zehn Jahren mit dem ersten Terminator und lässt dessen Überreste von dem

farbigen Ingenieur Dyson fortentwickeln; sie bewahrt eine Platine aus dem Maschinengehirn

und die Maschinenhand hochgesichert auf.

In einer Spielhalle vertreiben sich unterdessen John und sein Freund die Zeit, als dort

zunächst der für den Jungen mordsgefährliche Terminator nach ihm fragt - John wird gewarnt

und flieht durch einen Hinterausgang, wo er auf den Beschützer-Terminator trifft, der die

andere ,,wandelnde Maschine" beschießt, welches silberne Krater in dieser hinterlässt, die

sich schnell wieder schließen. Dieser Terminator nennt sich T-1000. John rast auf seinem

Moped davon, die beiden Verfolger prügeln sich bis T-1000 den anderen ihm generell

Unterlegenen durch ein Schaufenster wirft. T-1000 nimmt sich einen Lastwagen und fährt

John in einem trockengelegtem Kanalsystem hinterher ­ auch der erste Terminator setzt mit

seinem Motorrad nach und zieht John auf sein Gefährt. Sie sehen, wie der andere mit einem

Brückenpfeiler kollidiert und aus dem Brand zuerst als quecksilberne Figur hervorgeht, um

sich dann wieder zur äußeren Gestalt eines Polizisten zu wandeln. Außerhalb der Stadt

erzählt die Maschine John, dass sein zukünftiges Ich den Terminator reprogrammiert hat, ihn

selbst (, d. h. John) zu beschützen. Und der Terminator hat sich den Anweisungen von John

zu unterwerfen - so befiehlt der Junge, Sarah zu befreien und niemanden dabei umzubringen.

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