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Hausarbeit, 2001, 27 Seiten
Autor: Tanja Knüppel
Fach: Germanistik - Linguistik
Details
Institution/Hochschule: Universität Bielefeld (FB Germanistik)
Tags: Analyse, Argumenten, Argumentieren, Didaktik, Argumentierens
Jahr: 2001
Seiten: 27
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-16063-6
Dateigröße: 209 KB
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Analyse von Argumenten
von Tanja Knüppel
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Wissenschaftlicher Teil 4
2.1. Definition: Was ist ein Argument?
Was ist eine Argumentation? 4
2.2. Die Teile einer Rede 4-5
2.3. Der Fünfsatz 5-6 2.4.
Der Aufbau eines Arguments 6
2.5. Der Syllogismus 6-7
2.6. Das Toulmin-Schema 7-8
2.7. Argumentationsklassen/ Topik 8
2.8. Schritte der Argumentationsanalyse 8-9
3. Analyse 9
3.1. Die These 9
3.2. Analyse des Statements von Gabriele Behler 10
3.2.1. Inhalt 10
3.2.2. Makroanalyse: 10
3.2.2.1. Aufbau 10-11
3.2.2.2. Verhältnis zu klassischen Mustern einer Rede 11-12
3.2.2.3. Der Fünfsatz: 12
3.2.3. Mikroanalyse 12
3.2.3.1. Die Argumente 12-13
3.2.3.2. Der Syllogismus 13-14
3.2.3.3. Das Toulmin-Schema 14
3.2.3.4. Topik 14
3.2.5. Sprachstilistische Analyse 14-15
3.3. Analyse des Statements von Matthias Rössler 15
3.3.1. Inhalt 16
3.3.2. Makroanalyse: 16
3.3.2.1. Aufbau 16-17
3.3.2.2. Verhältnis zu klassischen Mustern einer Rede 17
3.2.2.3. Der Fünfsatz: 17-18
3.3.4. Mikroanalyse 18
3.3.4.1. Die Argumente 18-19
3.3.4.2. Der Syllogismus 19-20
3.3.4.3. Das Toulmin-Schema 20-21
3.3.4.4. Topik 21-22
3.3.5. Sprachstilistische Analyse 22
4. Schlussteil 23-24
Literaturangaben: 25
Anlage: Analysematerial (These und Statements)
1. Einleitung
Anhand eines Theorieteils und eines Beispiels soll das Thema "Argumentationsanalyse" in dieser Hausarbeit behandelt werden.
Im ersten Teil der Hausarbeit werde ich wesentliche Aspekte der Argumentationsanalyse erläutern. Beginnen werde ich mit einer Definition von Argument und Argumentation und zunächst fortfahren mit dem Aufbau einer Rede, dem Fünfsatzschema und dann mit dem Aufbau von Argumenten, dem Syllogismus, dem Toulmin-Schema,der Topik und den Teil mit den Schritten einer Argumentationsanalyse beenden.
Im zweiten Teil, der der zentrale Teil der Arbeit werden soll, werde ich versuchen die erläuterte Theorie auf die Praxis anzuwenden. Als Material habe ich einen Streitfall der Internetseite www.woche.de gewählt. Dieser hat das Thema "Kopfnoten wieder ins Zeugnis?". Ich halte ihn für passend, da er einen Bezug zu meinem Studiengang hat. Außerdem ist die Diskussion wie Zeugnisse sein sollen aktuell und war auch Thema meiner ESL-Einführungsveranstaltung. Dort hat das Thema mein Interesse geweckt. Ich werde so vorgehen, dass ich zunächst den Inhalt der These wiedergebe. Dann werde ich zwei Statements analysieren, indem ich auch hier zunächst den Inhalt zusammenfasse, daraufhin werde ich eine Makroanalyse (Aufbau des Statements, Verhältnis zu klassischen Redemustern und das Fünfsatzschema), eine Mikroanalyse (Aufbau der Argumente, Syllogismus, das Toulmin-Schema und Topik) und eine sprachstilistische Analyse durchführen.
Für den Theorieteil habe ich Texte aus dem Reader gewählt, denn sie haben einen direkten Bezug zum Seminar und wurden dort verwendet. Anderes Textmaterial stand leider nicht zur Verfügung.
Den Theorieteil werde ich unter den Fragestellungen "Was für Merkmale haben Argumente im Allgemeinen?" und "Was gibt es für Schemata um Argumente auszuwerten?" schreiben.
Den Teil der Argumentationsanalyse werde ich unter den Aspekten "Wie wird im Alltag argumentiert?" und "Inwieweit kann man die vorhandenen Schemata auf eine Argumentation anwenden?" bearbeiten.
2. Wissenschaftliche Hintergründe
In diesem Teil werde ich zunächst eine theoretische Grundlage für die spätere Analyse schaffen.
2.1. Definition: Was ist ein Argument? Was ist eine Argumentation?
Nach Nussbaumer ist eine Argumentation eine Form des sprachlichen Handelns . Es gibt eine strittige Frage, die man entweder mit ja ("pro") oder nein ("contra") beantworten kann. Nun werden Gründe für beide Seiten angeführt. Diese nennt man Argumente. Diese Gründe können wiederum auch strittig sein. Ziel ist eine Situation, in der das zuvor Strittige nicht mehr strittig ist.
Manfred Kienpointner bezeichnet ein Argument als den Grund, der für oder gegen die strittige These angeführt wird. Dieses Argument muss haltbar sein und sinnvoll Bezug auf die strittige These nehmen. Der sinnvolle Bezug setzt eine Schlussregel voraus.
Die Schlussregel ist eine allgemeine inhaltliche Regel die garantiert, dass von dem Argument auch auf die These geschlossen wird. Wenn das so ist, ist das Argument relevant. Die Schlussregel wird in einer Argumentation oft nicht genannt sondern als bekannt vorrausgesetzt.
Die These ist die strittige Behauptung.
Hinzu können Ausnahmebedingungen kommen und eine qualifizierte Angabe zur Stärkung der Schlussfolgerung.
2.2. Die Teile einer Rede
[...]
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