Untertitel: Funktionen, Organisationsformen, Entwicklungstendenzen
Autor: Matthias Teichner
Fach: Verkehrswissenschaft
Details
Jahr: 2005
Seiten: 172
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 130 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 12370 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-06763-8
Zusammenfassung / Abstract
Innerhalb von Seehäfen werden Güterströme eines Wirtschaftsraumes in die eines anderen umgewandelt. Es werden dabei hohe Ansprüche an die Qualität der Leistungserbringung gestellt. Zum einen aus Sicht der einlaufenden Schiffe respektive durch die Reedereien, deren Schiffe die Häfen als Umschlagspunkt nutzen, und zum anderen aus der Güterperspektive, also z.B. der Hersteller und Speditionen. Hinzu kommen die verschiedenen Bedürfnisse der weiteren innerhalb der Seehafenwirtschaft aktiven Unternehmungen und Behörden. Die Attraktivität eines Seehafens und somit sein Erfolg hängen von der Fähigkeit ab, schnell auf die Bedürfnisse der Nutzer reagieren zu können. Das Leistungsspektrum von Seehäfen ist allerdings einem ständigen Wandel unterlegen. Ob ein Seehafen erfolgreich am Markt agieren kann oder nicht hängt heute mehr denn je von seiner Leistungsfähigkeit im Bereich der Logistik ab. Ein Seehafen muss sich als Anbieter verschiedenster Dienstleistungen verstehen. Die Komplexität des Seehafens und seine Einbindung in die Mehrzahl der logistischen Transportketten sind mit einer enormen Konzentration von Informationen verbunden. Dies ist bei keinem anderen Knotenpunkt des Verkehrswesens derart ausgeprägt der Fall. Einer solchen Bündelung von Informationen, wie sie in Seehäfen anzutreffen ist, ist nur mit besonderen Anstrengungen qualitativ und quantitativ zu entsprechen. Diese Vielschichtigkeit kann durch effiziente Informationssysteme kosteneffektiv bewältigt werden. Seehäfen bieten somit vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Informations- und Kommunikationssysteme mit zugleich sehr hohen Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit. Um der komplexen Abwicklung von Gütern, den stetig steigenden Wettbewerbsanforderungen und dem damit einhergehenden Informationsaufwand in einem Seehafen gerecht zu werden, ist der Einsatz von leistungsfähiger und moderner Informations- und Kommunikationstechnologie zu einem elementaren Wettbewerbsfaktor geworden. Der Wettbewerb in Seehäfen wird oft über die Liegezeiten und die damit verbundenen Kosten geführt. Der zielgerichtete Einsatz von Informationstechnologie ist Voraussetzung für hohe Umschlagsgeschwindigkeit, Transparenz und Effizienz aller Warenbewegungen und für die Sicherheit im Hafen. Dabei ist eine sinnvolle zwischenbetriebliche Kooperation wichtig. Diese kann je nach Zielstellung in vertikaler, horizontaler oder frei kombinierter Richtung verlaufen.
Textauszug (computergeneriert)
Diplomarbeit
zum Thema
Hafeninformationssysteme
f¨
uhrender europ¨
aischer Seeh¨
afen
-
Funktionen, Organisationsformen, Entwicklungstendenzen
eingereicht an der:
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakult¨at
der Universit¨at Rostock
vorgelegt von:
Matthias Teichner
Diplomstudiengang:
Betriebswirtschaftslehre
Bearbeitungszeitraum:
6 Monate
Lehrstuhl:
ABWL - Verkehrswirtschaft
Rostock, 12. Juli 2005
INHALTSVERZEICHNIS
-I-
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
V
Tabellenverzeichnis
VI
Abk¨
urzungsverzeichnis
VII
1 Zielstellung und Bearbeitungsmethodik
1
2 Informationstechnische Unterst¨
utzung in Seeh¨
afen
5
2.1 T¨atigkeiten und Kooperationsbeziehungen in Seeh¨afen .
5
2.2 H¨afen als Informationsdrehscheiben .
8
2.3 Hafeninformationssysteme .
10
2.3.1
Einsatzbereiche .
10
2.3.2
Informationstechnische Umsetzungsm¨oglichkeiten .
12
2.3.3
Standardisierungsans¨atze .
18
2.3.4
Gew¨ahrleistung der Datensicherheit .
21
2.4 Hafenportale .
26
2.5 Zusammenfassung .
27
3 Analyse der Informations- und Kommunikationssysteme aus-
gew¨
ahlter Seeh¨
afen
30
3.1 Begr¨undung der Auswahl .
30
3.2 Seehafen Hamburg .
32
3.2.1
Kurzbeschreibung des Standortes .
32
3.2.2
Darstellung vorhandener Systeme .
33
3.2.2.1
¨
Uberblick .
33
3.2.2.2
Aufgaben und Funktionen .
35
3.2.2.3
Technische Realisierung ausgew¨ahlter Systeme . .
42
3.2.2.4
Organisationsformen und Betreiber .
44
3.2.3
Zuk¨unftige Entwicklung .
45
3.3 Bremische H¨afen .
48
3.3.1
Kurzbeschreibung des Standortes .
48
3.3.2
Darstellung vorhandener Informationssysteme .
49
3.3.2.1
¨
Uberblick .
49
3.3.2.2
Aufgaben und Funktionsweise .
52
3.3.2.3
Technische Realisierung ausgew¨ahlter Systeme . .
61
3.3.2.4
Organisationsformen und Betreiber .
65
3.3.3
Zuk¨unftige Entwicklung .
66
INHALTSVERZEICHNIS
-II-
3.4 Seehafen Rotterdam .
68
3.4.1
Kurzbeschreibung des Standortes .
68
3.4.2
Darstellung vorhandener Informationssysteme .
69
3.4.2.1
¨
Uberblick .
69
3.4.2.2
Aufgaben und Funktionen .
71
3.4.2.3
Technische Realisierung ausgew¨ahlter Systeme . .
76
3.4.2.4
Organisationsformen und Betreiber .
78
3.4.3
Zuk¨unftige Entwicklung .
79
3.5 Seehafen L¨ubeck .
81
3.5.1
Kurzbeschreibung des Standortes .
81
3.5.2
Darstellung vorhandener Informationssysteme .
82
3.5.2.1
¨
Uberblick .
82
3.5.2.2
Aufgaben und Funktionsweise .
84
3.5.2.3
Technische Realisierung ausgew¨ahlter Systeme . .
92
3.5.2.4
Organisationsformen und Betreiber .
99
3.5.3
Zuk¨unftige Entwicklung 100
3.6 Seehafen Helsinki 102
3.6.1
Kurzbeschreibung des Standortes 102
3.6.2
Darstellung vorhandener Systeme 103
3.6.2.1
¨
Uberblick 103
3.6.2.2
Aufgaben und Funktionen 104
3.6.2.3
Technische Realisierung ausgew¨ahlter Systeme . . 110
3.6.2.4
Organisationsformen und Betreiber 112
3.6.3
Zuk¨unftige Entwicklung 113
3.7 Zusammenfassung 116
4 Beurteilung der betrachteten Hafeninformationssysteme
118
4.1 Vergleich der vorliegenden Informationen 118
4.2 Identifikation von Synergiepotentialen 124
4.3 Allgemeine Entwicklungstendenzen 125
4.4 Gestaltungsempfehlungen 127
4.5 Zusammenfassung 132
5 Fazit und Ausblick
133
Literatur- und Quellenverzeichnis
138
Anhang
148
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
-III-
Abbildungsverzeichnis
1
ISO/OSI-Schichtenmodell, (Quelle: nach Tanenbaum, 2003, S.39)
14
2
Daten¨ubertragung zwischen Unternehmen via EDI, (Quelle: nach
Boertien et al., 2002, S.34) .
20
3
XML - Beziehung zwischen Inhalt, Struktur und Darstellung,
(Quelle: nach Boertien et al., 2002, S.35) .
22
4
Funktionsweise von Packet-Filter und Application Gateway im Re-
ferenzmodell, (Quelle: nach Interest, 2002) .
23
5
Screened Subnet mit Detailansichten des Packet-Filters sowie des
Application Gateways, (Quelle: nach Interest, 2002) .
24
6
Funktionsweise des VPN-Tunneling, (Quelle: nach Interest, 2002)
26
7
Geographische Einordnung des Seehafens Hamburg, (Quelle: Eige-
ne Darstellung) .
32
8
¨
Uberblick Teilnehmer und Systeme der DAKOSY AG, (Quelle: in
Anlehnung an Woywod, 2005) .
35
9
¨
Ubersicht SEEDOS, (Quelle: nach DAKOSY, 2005d) .
37
10
Zugangsm¨oglichkeiten ZODIAK - Hamburg, (Quelle: in Anlehnung
an Woywod, 2005) .
38
11
Darstellung der Verzollung mit ZAPP - Hamburg, (Quelle: nach
DAKOSY, 2005i) .
39
12
Umsatzentwicklung der DAKOSY AG - Hamburg, (Quelle: nach
Woywod, 2005) .
47
13
Entwicklung Teilnehmeranzahl DAKOSY AG - Hamburg, (Quelle:
nach Woywod, 2005) .
47
14
Geographische Einordnung der Bremischen H¨afen, (Quelle: Eigene
Darstellung) .
48
15
Struktur- ¨
Ubersicht des Systems COMPASS, (Quelle: nach dbh,
2005d) .
57
16
Kommunikation zwischen Zoll und Zollanmelder ¨uber ATLAS und
ZOLAS / VERA/J, (Quelle: nach dbh, 2005a)
.
61
17
Zugangsm¨oglichkeiten zu ZOLAS, (Quelle: Eigene Darstellung)
.
62
18
VERA/J - Szenario mit einer Vielzahl von Arbeitspl¨atzen, (Quelle:
nach dbh, 2005a) .
63
19
Kommunikationswege in COMPASS unter Verwendung der ASP-
Variante, (Quelle: Eigene Darstellung) .
65
20
Geographische Einordnung des Seehafens Rotterdam, (Quelle: Ei-
gene Darstellung) .
68
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
-IV-
21
EDIFACT-Datenaustausch zwischen Unternehmen ¨uber Port Info-
link, (Quelle: Eigene Darstellung) .
78
22
Geographische Einordnung des Seehafens L¨ubeck, (Quelle: Eigene
Darstellung) .
81
23
Kommunikationswege bei der Gefahrgutanmeldung, (Quelle: nach
TraDaV, 2005c) .
91
24
¨
Ubersicht der Struktur des IHS, (Quelle: Eigene Darstellung)
. .
93
25
¨
Ubersicht ¨uber die Datenfl¨usse bei der Anmeldung von unbeglei-
"
teten Einheiten", (Quelle: Eigene Darstellung) .
95
26
Ablauf der Nutzung des Gate/Einheiten Kontroll Moduls ¨uber das
WSP, (Quelle: Eigene Darstellung) .
96
27
Kommunikation mit dem Gefahrgut Management System, (Quelle:
Eigene Darstellung) .
98
28
Geographische Einordnung des Seehafens Helsinki, (Quelle: Eigene
Darstellung) 102
29
PortNet - Funktionen und Datenaustausch, (Quelle: nach Hautala
et al., 2003, S.20) 111
30
PortNet - Architektur des Systems, (Quelle: nach Hautala et al.,
2003, S.81) 112
31
PortNet als Teil der ITS-Architektur der FMA, (Quelle: nach Le-
vi¨akangas und Hautala, 2003, S.2) 113
32
Abh¨angigkeit der Beladungsgeschwindigkeit eines Seeschiffes von
der Anzahl eingesetzter Maschinen, (Quelle: Eigenes Beispiel) . . 130
33
Optimiertes Steuersystem f¨ur die Beladung von Schiffen, (Quelle:
Eigenes Beispiel) 131
A-1 Screenshot Bearbeitung Bill of Lading - GLOBAL CONNECT der
DAKOSY AG, (Quelle: Woywod, 2005) 148
A-2 Screenshot Wareneingang - ZODIAK der DAKOSY AG, (Quelle:
Woywod, 2005) 149
A-3 Screenshot Sendungsmaske - ZOLAS / VERA/J Zollabwicklungs-
system der dbh, (Quelle: dbh, 2005a) 149
A-4 Screenshot Sendungs¨ubersicht - ZOLAS / VERA/J Zollabwick-
lungssystem der dbh, (Quelle: dbh, 2005a) 150
A-5 Screenshot Speditionsauftrag - COMPASS-System der dbh, (Quel-
le: dbh, 2005d) 150
A-6 Screenshot Bill of Lading - COMPASS-System der dbh, (Quelle:
dbh, 2005d) 151
A-7 Screenshot der Anwendung GHADIS, (Quelle: TraDaV, 2005b) . . 151
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
-V-
A-8 Das Ship Information System der dbh, (Quelle: nach dbh, 2005h)
152
A-9 Screenshot Road planning - Port Infolink, (Quelle: nach Sijthoff,
2005)
153
A-10 Struktur einer EDIFACT- ¨
Ubertragung, (Quelle: nach Acebron und
Appelt, 1994, S,17) 154
TABELLENVERZEICHNIS
-VI-
Tabellenverzeichnis
1
Gesch¨aftsdatenaufkommen im Seehafen Hamburg, (Quelle: nach
Woywod, 2005) .
10
2
Sendungsabh¨angige Preisentwicklung - DAKOSY, (Quelle: nach
DIHS, 2005) .
45
3
Zuordnung der Standard-Module zu den Service-Paketen von Port
"
Infolink", (Quelle: Eigene Darstellung) .
72
4
Zuordnung der geplanten Module zu den Service-Paketen von Port
"
Infolink", (Quelle: Eigene Darstellung) .
80
5
Vergleich der analysierten Hafeninformationssysteme, (Quelle: Ei-
gene Darstellung) 123
ABK ¨
URZUNGSVERZEICHNIS
-VII-
Abk¨
urzungsverzeichnis
A
ACTION
Agents′ Container Transport Improving and Organizing Network
ADNR
R`eglement concernant le transport international ferroviaire de
marchandises dangereuses R`eglement concernant le transport in-
ternational ferroviaire de marchandises dangereuses
ADR
Accord europ´een relatif au transport international des marchan-
dises dangereuses par route
AG
Aktiengesellschaft
AINO
Ajantasaisen Liikenneinformaation T&K-Ohjelma
AIS
Automatic Idenfication System of Vessels
ALG/ApplG
Application Gateway
ASM
Automatic Storage Management
ASP
Application Service Providing
ATLAS
Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs-System
AZ
Anmeldung Zoll
B
B-Nr.
Bearbeitungs-Nummer
B2B
Business to Business
BASIM
Baltic Sea Information Motorways
BHT
Bremer Hafentelematik
B/L
Bill of Lading
BmF
Bundesministerium f¨ur Finanzen
BMVBW
Bundesministerium f¨ur Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
BMWi
Bundesministerium f¨ur Wirtschaft und Technologie
BOPCom
Baltic Open Port Communication
BREPOS
Bremen Ports Operating System
bzw.
beziehungsweise
ABK ¨
URZUNGSVERZEICHNIS
-VIII-
C
ca.
circa
CAL
Container-Anmelde-Liste
CaTi
Cargomodales Terminalsystem
CD
Compact Disc
CEFIC
Conseil Europ´een des F´ed´erations de l′Industrie Chimique
COAST
Container Auskunftssystem im Internet
CODIS
Container Disposition Schiene
COMPASS
Computer-orientierte Methode f¨ur Planung und Ablaufsteuerung
im Seehafen
D
DaCoM
Dangerous Cargo Management
DAKOSY
Datenkommunikationssysteme AG
DB
Datenbank bzw. Deutsche Bahn
DB2
Database2
dbh
Datenbank Bremische H¨afen Logistics IT AG
DBMS
Datenbankmanagementsystem
d.h.
das heißt
DHL
Dalsey, Hillblom & Lyan
DHU
DAKOSY Gesellschaft Hamburger Umschlagbetriebe GmbH
DIHLA
DAKOSY Interessengemeinschaft Hamburger Linienagenten
GmbH
DIHS
DAKOSY Interessengemeinschaft Hamburger Spediteure GmbH
DM
Deutsche Mark
DTD
Document Type Definition
ABK ¨
URZUNGSVERZEICHNIS
-IX-
E
EDI
Electronic Data Interchange
EDI-LAND
Electronic Data Interchange for Inland Transport
EDIFACT
Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and
Transport
EGZ
Erg¨anzende Zollanmeldung
EJB
Enterprise JavaBeans
ELFE
Elektronische Fernmelderechnung
et al.
et alii (und andere)
EU
Europ¨aische Union
evtl.
eventuell
F
f.
folgende (Seite)
FAL
Convention on the Facilitation of International Maritime Traffic
FCL
Full Container Load
ff.
fortfolgende (Seiten)
FFH
Freie und Hansestadt Hamburg
FIPS
Finnsteve Intelligent Planning System
FMA
Finnish Maritime Administration
FTAM
File Transfer Access and Management
FTP
File Transfer Protocol
G
GEGIS
Gefahrgut-Informationssystem
GHADIS
Grafisches Hafen Dispositions- und Informationssystem
GIV
Gefahrgutinformationsverbund
GM
Gestellungsmitteilung
GmbH
Gesellschaft mit beschr¨ankter Haftung
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: