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Subtitle: Ein praktischer Leitfaden aktueller Methoden und deren Einsatz im E-Learning
Scholary Paper (Seminar), 2008, 49 Pages
Authors: Nico Schuster, Nermina Gagrica
Subject: Information Management
Details
Tags: Grundlegende, Methoden, E-Learning, whiteboard, schule, schüler, lehrer, chat
Year: 2008
Pages: 49
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 51 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-09970-2
ISBN (Book): 978-3-640-11201-2
File size: 3839 KB
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Abstract
Die Zeiten in denen alle Schüler, Studenten oder Fortbildungswilligen immer zu fest ausgemachten Terminen in einem Klassenzimmer oder Seminarraum anwesend sein mussten sind schon lange passé. Den Begriff E-Learning findet man auf fast allen Webseiten von Bildungseinrichtungen, Hochschulen oder Fortbildungszentren. Fernuniversitäten wären gar ohne diesen Begriff nicht mehr vorstellbar. Was aber ist zu tun, wenn man nicht als Lernender sondern als Lehrender E-Learning einsetzen möchte? Diese Arbeit soll als Leitfaden dienen, die geeignetste Methode für ein geplantes Lernszenario zu finden.
Excerpt (computer-generated)
Grundlegende Methoden des E-Learning
Ein praktischer Leitfaden aktueller Methoden
und deren Einsatz im E-Learning
Seminararbeit
Informationsmanagement
der
Fachhochschule Neu-Ulm
Nermina Gagrica & Nico Schuster
Neu-Ulm, SS 2008
Grundlegende Methoden des E-Learning Nermina Gagrica & Nico Schuster
1 Einleitung 4
1.1 Zielsetzung dieser Arbeit 4
2 Definition 5
2.1 Was ist Lernen? 5
2.2 Was ist E-Learning? 6
3 Methoden und Techniken 7
3.1 Definition Methode 8
3.2 Technische Methoden 9
3.2.1 Synchrone Methoden 10
3.2.2 Asynchrone Methoden 10
3.2.3 Unidirektionale Methoden 11
3.2.4 Bidirektional / Multidirektionale Methoden 11
3.2.5 Chat 12
3.2.6 Instant Messaging 13
3.2.7 Whiteboard 14
3.2.8 E-Mail 15
3.2.9 Forum 16
3.2.10 Wiki 17
3.2.11 Weblog 18
3.2.12 WebTV &WebRadio 19
3.2.13 Application Sharing 20
3.2.14 Audio/Video Konferenzen 21
3.3 Pädagogisch-didaktische Methoden 22
3.3.1 Frontalunterricht 24
3.3.2 Diskussion 25
3.3.3 Rollenspiel 26
3.3.4 Brainstorming 27
3.3.5 Gruppenarbeit 28
4 Pädagogik + Technik = E-Learning 29
4.1 Interaktive Lerneinheit 30
4.2 E-Mentoring / E-Tutoring 31
4.3 E-Vorlesung 33
4.4 Learning Communities 34
4.5 Virtual Classroom 35
5 E-Learning in der Praxis 36
5.1 FH Oberösterreich - LMS Moodle 37
5.3 FH Neu-Ulm / thelobby.de - Community 38
5.4 FH Neu-Ulm Projektseminar - Groupware 39
2
Grundlegende Methoden des E-Learning Nermina Gagrica & Nico Schuster
6 Fazit 40
Abbildungsverzeichnis 41
Literaturverzeichnis 43
3
Grundlegende Methoden des E-Learning Nermina Gagrica & Nico Schuster
1 Einleitung
Die Zeiten in denen alle Schüler, Studenten oder Fortbildungswilligen immer zu fest
ausgemachten Terminen in einem Klassenzimmer oder Seminarraum anwesend sein
mussten sind schon lange passé.
Während vor einigen Jahren noch das Bereitsstellen von Folien als digitalisierte
Version im PDF-Format gemeinhin als E-Learning angesehen wurde, geht die heutige
Auffassung weit über diesen ersten Schritt hinaus.
In der vernetzten Welt von heute bieten immer höher entwickelte Technologien fast
stündlich neue Möglichkeiten um aus bewährten und alten Schemata auszubrechen
und sich "on the fly" an neue Gegebenheiten anzupassen.
Die stetig wachsenden Möglichkeiten zu jeder Zeit und an jedem Ort über "Information
at your fingertips", einer Vision, die Microsoft Gründer Bill Gates 1990 anlässlich der
Comdex1 verkündete, zu verfügen, haben heute greifbare Formen angenommen und
werden bereits sehr häufig eingesetzt.
1.1 Zielsetzung dieser Arbeit
Den Begriff E-Learning findet man auf fast al en Webseiten von Bildungseinrichtungen,
Hochschulen oder Fortbildungszentren. Fernuniversitäten wären gar ohne diesen Be-
griff nicht mehr vorstellbar. Was aber ist zu tun, wenn man nicht als Lernender sondern
als Lehrender E-Learning einsetzen möchte?
Diese Arbeit soll als Leitfaden dienen, die geeignetste Methode für ein geplantes Lern-
szenario zu finden. Dazu werden wir im theoretischen Teil die grundlegenden Begriffe
aus dem Bereich E-Learning erklären und definieren.
Im zweiten Teil werden verschiedene Methoden aus dem Blickwinkel der Technik und
der Pädagogik aufgeführt und eine Empfehlung für eine möglichst sinnvolle Kombinati-
on aus Technik und Pädagogik aufgezeigt.
Im dritten Teil wird anhand von praktischen Beispielen der Einsatz von E-Learning-
Umgebungen aufgezeigt und bewertet.
Die Arbeit schliessen wir mit einem Ausblick und einem Fazit ab.
1
"Computer Dealer′s Exhibition",
eine Messe für Computer und Informationselektronik
4
Grundlegende Methoden des E-Learning Nermina Gagrica & Nico Schuster
2 Definition
2.1 Was ist Lernen?
Bevor wir in die Thematik des E-Learning einsteigen, gilt es zunächst einmal den Be-
griff des Lernens näher zu erläutern. Da das Thema Lernen an sich schon sehr umfas-
send ist, möchten wir den Begriff im Allgemeinen erklären und aufzeigen welches Ver-
ständnis diese Arbeit davon hat.
Zu Beginn möchten wir kurz auf das Wort "Lernen" als solches eingehen und damit die
Frage des Ursprungs und der Bedeutung beantworten.
Das Wort "Lernen" geht auf die gotische Bezeichnung für "ich weiss" (lais) und das
indogermanische Wort für "gehen" (lis) zurück.2 Die Herkunft des Wortes deutet bereits
darauf hin, dass Lernen ein Prozess ist, bei dem man einen Weg zurücklegt und dabei
zu Wissen gelangt."3
Lernen selbst definiert Schilling als die Aufnahme, Verarbeitung und Umsetzung von
Informationen in einem lebenslangen Prozess.4 Eine andere Erklärung befasst sich
dabei nur mit der Aufnahme bzw. den Erwerb von geistigen, körperlichen, sozialen
Kenntnissen und Fertigkeiten oder Fähigkeiten. Dabei kann der Erwerb bewusst und
unbewusst, individuell und kollektiv erfolgen.5
,,Lernen ist eine überwiegend einsichtige, aktive, sozial vermittelte Aneignung von
Kenntnissen."6
Diese Arbeit befasst sich nicht mit dem umfassenden Prozess des lebenslangen
Lernens, sondern verwendet den Begriff Lernen im Zusammenhang mit dem aktiven
und bewussten Erwerb von Wissen mit Hilfe computergestützter Lernumgebungen.
Die weitere Verarbeitung und die Umsetzung des erworbenen Wissens werden daher
nicht weiter betrachtet.
2 Vgl. [Wasserzieher 1974]
3 [Mielke 2001], S.11
4 Vgl. [Schilling 1997], S.159
5 Vgl. [Wikipedia 2008]
6 [Meyers Lexikonverlag 1997], S.529
5
Grundlegende Methoden des E-Learning Nermina Gagrica & Nico Schuster
2.2 Was ist E-Learning?
Kerres definiert E-Learning wie folgt: ,,E-Learning wird zunehmend als Oberbegriff für
verschiedene Varianten der Computernutzung zum Lernen und Lehren verwendet. Es
beinhaltet damit sowohl Offline- Anwendungen, wie z.B. das Lernen am PC mit einer
CD-ROM oder DVD mit multimedialen Inhalten, als auch Online-Anwendungen, wie
z.B. die Teilnahme an einer Schulung per Videokonferenz oder den Abruf von Lernma-
terialien über das Internet."7
Wie aus der Definition bereits hervorgeht, gibt es zwei Arten von E-Learning. Zum ei-
nen ist die Rede vom Computer-based Training (CBT) und zum anderen vom Web-
based Training (WBT).
Beim CBT ist keine ständige Online-Verbindung notwendig. CBT kann entweder aus
dem Internet heruntergeladen werden oder wird von einer CD-ROM direkt abgespielt.
Hierfür ist ein multimedia-fähiger Computer vollkommen ausreichend, beim Kauf der
Lernsoftware ist allerdings auf die Systemvoraussetzungen für das Abspielen des
Programms zu achten.
Das WBT hingegen, wie der Name schon verrät, nutzt das Internet oder ganz bestimm-
te Dienste der Datennetze als gemeinsame Plattform. Hierbei sitzen die Lernenden an
ihrem PC zu Hause oder in einer Bildungseinrichtung und sind direkt verbunden mit
dem Server, auf dem das Lernprogramm geladen ist.8
7 [KERRES 2006]
8 Vgl. [Van Winsen 2000], S.80f
6
Grundlegende Methoden des E-Learning Nermina Gagrica & Nico Schuster
3 Methoden und Techniken
,,Motivation is the central explanatory concept that underlines learning and achievement
behaviour such as choosing tasks, paying attention, expending effort and showing per-
sistence. Interindividual differences in motivation are important determinants of school
success."9 Die Aussage von Spinath, dass Motivation der Grundstein für ein erfolgrei-
ches Lernen darstellt, wird durch das 5-Stufen Modell für kooperatives E-Learning nach
Salmon unterstrichen. 10
Abbildung 1. Das 5-Stufen Modell nach Salmon
Der von Salmon aufgezeigte Vergleich zu den Teamphasen von Tuckman (1965)11
verdeutlicht noch einmal, das erfolgreiches E-Learning wesentlich von einer Moderati-
on in Rolle des Motivators getrieben werden muss. Hierbei ist die schrittweise Vorge-
hensweise besonders zu betonen.12
9 [Spinath 2005], S.85
10 [Salmon, 2004]
11 Vgl. [Tuckman 1965]
12 Vgl. [Haake, Schwabe et al. 2004], S.212ff
7
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