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Presentation (Elaboration), 2007, 9 Pages
Author: Christine Langer
Subject: Geography / Earth Science - Economic Geography
Details
Tags: Japan, Globalisierung
Year: 2007
Pages: 9
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-10641-7
File size: 75 KB
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Excerpt (computer-generated)
TU Dresden
Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften
Institut Geografie
Oberseminar Entwicklungsländer SS 2007
Japan und die Globalisierung
Christine Langer
Lehramt Mittelschule Geografie / Gemeinschaftskunde
6. Semester
Dresden, 30.06.2007
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
3
2 Wirtschaftsgeschichte
3
3 Faktoren des Wirtschaftswachstums
5
4 Japans Stellung im Welthandel
6
5 ,,Das Japan Problem"
7
6 Entwicklungsausblick
8
7 Literaturverzeichnis
8
2
1 Einleitung
Heute gehört Japan, nicht nur im asiatischen Raum, neben China zu den größten
Welthandelsländern. Innerhalb kürzester Zeit, in weniger als hundert Jahren, hat es
Japan geschafft sich von einer geschlossenen feudalistischen Agrarwirtschaft zu einem
hochmodernen aufstrebenden Industriestaat zu entwickeln, welcher seit mehr als zwei
Jahrzehnten auf den vorderen Plätzen des Welthandels zu finden ist. Es stellt sich nun
die Frage, wie es ein Land, was kaum über mineralische Ressourcen verfügt, nur wenig
Raum für Standortansiedlungen bietet und dessen politische Situation zu Beginn des 17.
Jahrhunderts noch der des Mittelalters glich, schaffen konnte, zur globalen
Welthandelsmacht aufzusteigen.
2 Wirtschaftsgeschichte
Meiji Reform 1868
Unter der Herrschaft des Tokugawa Shogunats (1603) war Feudalismus und
Ständewesen in Japan die vorherrschenden Regierungsformen. Das Land wurde von der
Außenwelt völlig isoliert. Es durfte weder gereist noch Handel mit dem Ausland
betrieben werden. Später, ab 1720 lockerten sich diese Bestimmungen. Die Häfen
wurden geöffnet und Handelsabkommen mit Europa und den USA schlossen. Die
meisten Investitionen seitens des Staates flossen in die Industrie (Textilindustrie), in den
Flotten- und Armeeaufbau und in die Eisenbahn.
Mit der Meiji - Reform 1868, als Kaiser Meiji die Herrschaft wieder übernahm, näherte
sich Japan dem westlichen Europa an. Der neue Staat und die neue Verfassung
orientierten sich stark an dem Vorbild Europas. Außerdem wurde erstmalig Know
How bei ausländischen Gelehrten eingeholt und ein einheitliches Münz-, Maß- und
Gewichtssystem eingeführt. Mit all seinen Neuerungen wird das Jahr 1868 auch als
Ausgangsjahr der modernen japanischen Wirtschaftsentwicklung bezeichnet.1
1. Weltkrieg, Zwischenkriegszeit und 2.Weltkrieg
Begründet dadurch, dass Japan am 1. Weltkrieg nicht beteiligt war, konnte das Land
Aufgaben übernehmen, die Länder, die am Krieg beteiligt waren nicht übernehmen
konnte. Japan erschloss in dieser Zeit neue Märkte, vor allem im südostasiatischen
1 Vgl. http://www.weltpolitik.net/Regionen/AsienPazifik/Japan/Grundlagen/Entwicklung%20und%20
Stand %20der%20japanischen%20Wirtschaft.html (08.05.07)
3
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