Script, 1999, 21 Pages
Author: Michael Hildebrandt
Subject: Statistics
Details
Tags: Statistik
Year: 1999
Pages: 21
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-09097-1
File size: 173 KB
PDF-Datei
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Statistik II
Zusammenfassung1
Thomas Bolz2
29. November 1995
Zusammenfassung der Vorlesung Statistik II von Prof. Dr. Kuno Egle im WS 94 95
1
Id : statistik:tex;v1:91995=05=0220 : 58 : 22thomasExpthomas
2
Vorwort:
Dies ist eine Zusammenfassung der Statistik II Vorlesung, die im Winterseme-
ster 1994 95 von Prof. Dr. Kuno Egle gehalten wurde. Sie erhebt weder An-
spruch auf Richtigkeit noch Anspruch auf Vollstandigkeit. Da sie mir trotzdem
bei der Klausurvorbereitung bisher eine gute Hilfe war, ein zumindest struktu-
riertes Nachschlagewerk ist und ich nicht zuletzt eine Menge Zeit darin investiert
habe, habe ich mich dazu entschloen, sie jedem Interessenten uber die rzstud
zu Verfugung zu stellen. Sie liegt in dem o entlichen Verzeichnis ~ul54 pub
als Postscript-File ab. Von hier aus kann sie sich jeder in ein eigenes Verzeichnis
kopieren und von dort aus ausdrucken ′cp ~ul54 pub statistik.ps.gz .′
danach ′lp statistik.ps.gz′.
Uber Erganzungsvorschlage und Fehlerkorrekturen freue ich mich. Sie konnen
mir per e-mail an ThomasBolz@stud.rz.uni-karlsruhe.de gesendet werden.
Karlsruhe, am 14.Februar 1995, Thomas Bolz
INHALTSVERZEICHNIS
i
Inhaltsverzeichnis
1 Grundbegri e
1
1.1 Wahrscheinlichkeitsraum 1
1.1.1 Wahrscheinlichkeitsma 1
1.1.2 Sprechweisen 1
1.1.3 Dirac-Ma 1
1.1.4 Laplace′scher Wahrscheinlichkeitsraum 1
1.1.5 Poissonverteilung 1
1.1.6 Geometrische Verteilung 2
1.1.7 Kont. Wahrscheinlichkeitsma e auf IR 2
1.1.8 Gleichverteilung 2
1.1.9 Exponentialverteilung 3
1.1.10 Standardnormalverteilung N0;1 3
1.1.11 Normalverteilung N; 2 3
1.1.12 Dreieckverteilung 3
1.2 Unterraum 3
1.2.1 Spur -Algebra 3
1.2.2 Bedingte Wahrscheinlichkeiten 3
1.2.3 Satz von der totalen Wahrscheinlichkeit 4
1.2.4 Satz von Bayes 4
1.3 Produktraum 4
1.3.1 Produkt- -Algebren 4
1.3.2 Produktwahrscheinlichkeit 4
1.3.3 Diskrete Produktmae 4
1.3.4 Produkt kont. Wahrscheinlichkeitsmae auf IR IR 4
1.4 Bildraum 5
1.4.1 Bild -Algebra 5
1.4.2 Bildwahrscheinlichkeit 5
1.4.3 Binomialverteilung 5
1.4.4 Transformation kont. Verteilungen auf IR 6
1.5 Das Stichprobenmodell unabhangiger Ziehungen 6
1.5.1 Stichprobenmodell 6
2 Lage- und Formparameter
6
2.1 Diskrete Verteilungen auf IR bzw. IRn 6
2.1.1 Arithmetisches Mittel, Mittelwert, Erwartungswert . . . 6
2.1.2 Quartile der Ordnung 7
2.1.3 Modus, Modalwert 7
2.1.4 Varianz: 2;VarP, und Standardabweichung
7
2.1.5 Allgemeine Momente, zentrale Momente 7
2.1.6 Klassische Beispiele diskreter, parametrischer Verteilungen 7
2.2 Kontinuierliche Verteilungen 8
2.2.1 Arithmetische Mittel, , Erwartungswert 8
2.2.2 Quantile der Ordnung 8
2.2.3 Modus, Modalwert x ; x
mod 8
2.2.4 Varianz: 2;VarP, und Standardabweichung
8
ii
INHALTSVERZEICHNIS
2.2.5 Momente, zentrale Momente 8
2.2.6 Klassische Beispiele kont. param. Verteilungen 9
2.2.7 Mittelwerte und Varianzen von Verteilungen auf IR IR . 9
3 Korrelation, Faltung, zentraler Grenzwertsatz
10
3.1 2
LIRP 10
3.1.1 De nitionen 10
3.1.2 Satz von Pythagoras 10
3.1.3 Satz von Bienaim e 10
3.1.4 Ubertragung auf 2-dimensionale Zufallsvariablen 10
3.1.5 Ungleichung von Tschebysche 10
3.2 Faltung 10
3.2.1 De nitionen 11
3.2.2 Anwendung 11
3.3 Folgen von Verteilungen, zentraler Grenzwertsatz 11
3.3.1 De nitionen 11
3.3.2 Verteilung des Mittelwertes x aus Transformationen . . . 11
3.3.3 Starkes Gesetz groer Zahlen 12
3.3.4 Zentraler Grenzwertsatz 12
3.3.5 Anwendung 12
4 Elemente der parametrischen Schatz- und Testtheorie
12
4.1 Parametrische statistische Strukturen 12
4.1.1 Parametrische Verteilungsklassen 12
4.2 Statistiken 13
4.2.1 De nitionen 13
4.2.2 Vollstandigkeit 13
4.2.3 Su zienz 13
4.2.4 Faktorisierungstheorem von Finster-Neymann 14
4.3 Schatztheorie Punktschatzung 14
4.3.1 De nition: Schatzer 14
4.3.2 Satz von Lehman Schi e UMVU-Schatzer 14
4.3.3 Mittlerer quadratischer Fehler MQF 14
4.3.4 Risiko 14
4.3.5 Wichtigste Konstruktionsmethoden 15
4.4 Bereichsschatzung 15
4.4.1 Bereichsschatzer 15
4.5 Testtheorie 15
4.5.1 Optimalitatseigenschaften 15
4.5.2 Gutefunktion 16
4.5.3 De nition von gleichmaig besser 16
1
Elementare Wahrscheinlichkeitstheorie
1 Grundbegri e
=Grundgesamtheit Menge aller Ereignisse, die auftreten konnen
= -Algebra d.h. alle interessierenden Ereignisse
A
P Wahrscheinlichkeitsma
1.1 Wahrscheinlichkeitsraum
1.1.1 Wahrscheinlichkeitsma
P:
0;1 heit Wahrscheinlichkeitsma
A
!
,
1 P =1
2 PA =1-PA
c
3 An IN
Familie von disjunkten Teilmengen
f
g
A
PSAn = PPAn
IN
IN
1.1.2 Sprechweisen
... sicheres Ereignis
... unmogliches Ereignis
;
A
... Ereignis
! ... Elementarereignis
f
g
1.1.3 Dirac-Ma
; = P ; !
fest:
A
2
Dirac-Ma "! im Punkt ! :
" A = 1 ::: ! A
2
0 ::: sonst
1.1.4 Laplace′scher Wahrscheinlichkeitsraum
ist endlich, das Mengensystem A ist die Potenzmenge von , alle Elemen-
tarereignisse sind gleich wahrscheinlich.
= endlich
6
;
A =
P :
0;1 de niert durch PA = A
,
!
= Anz. Elementarereignisse in A
Anz. Elementarereignisse in
1.1.5 Poissonverteilung
1
ak
1
ak
X
X
0 k! = ea 0 k! = 1 a fest
2
1 GRUNDBEGRIFFE
Pk = ak a
k!e,
1
Pk gibt Wahrscheinlichkeitdafur an, da k Punktereignisse pro Zeiteinheit
statt nden, wobei t = a gilt. mit =Ankunftsrate pro Zeiteinheit, t =Zeitspanne
Die Poissonverteilung ist fur n 50 oder p 0;1 eine Naherung fur die Bino-
mialverteilung. Dann ist a = np.
1.1.6 Geometrische Verteilung
k = 1 ppk
2
,
p =Anteil der Einsen, 1 p =Anteil der Nullen
,
k ist die Wahrscheinlichkeit, bei der k + 1-ten Ziehung einen Mierfolg zu
haben, d.h. eine Null zu ziehen, und bei den vorhergehenden k Ziehungen Erfolg
gehabt zu haben. Es gilt: n
qn
P
qk = 1 +1
,
k=0
1 q
,
1.1.7 Kontinuierliche Wahrscheinlichkeitsma e auf IR
Kontinuierliches Wahrscheinlichkeitsma P auf IR wird durch Wahrscheinlich-
keitsdichte
1
′ : IR IR
Z
+mit ′x dx = 1
!
1
de niert.
Zu ′ aquivalent ist die Verteilungsfunktion Fa:
a
Fa = P ;a = Z ′xdx
3
,1
,1
Eigenschaften von F:
1 F ist monoton steigend
2 F = 0; F+ = 1
,1
1
3 ′ stuckweise stetig
F stetig
1.1.8 Gleichverteilung
′
1
= b a fur a x b
, 0 sonst
Fx = x a
x b
,
b a a
,
1.2 Unterraum
3
1.1.9 Exponentialverteilung
′x = e x x 0
,
a
a
Fa = Z ′xdx = Z e x
e a
,
= 1 ,
4
,
0
0
Exp gibt die Verteilung der Zwischenankunftszeiten pro Zeiteinheit an z.B.
Telefonanrufe von Kunden, Ankunft von Personen an der Bushaltestelle. =Ankunftsrate
pro Zeiteinheit
1.1.10 Standardnormalverteilung N0;1
′x = 1
x2
5
2
p2 e,
Die Verteilungen bekommt man am besten aus Tabellen. Es gilt: x =
,
1 x
,
1.1.11 Normalverteilung N; 2
′x = 1
x 2
,
6
2
2
p2 e,
1.1.12 Dreieckverteilung
′
a+x
=
a
fur: a x 0
,
2
a x fur: 0 x a
,
a
2
1.2 Unterraum
1.2.1 Spur -Algebra
0
; : -Algera auf : 0 : A 0 A
A
A
f
j
2
Ag
heit " Spur von auf 0 oder
auf 0 induzierte -Algebra i. Z.
A
"von A
0 = = .
A
A
Ist Erzeuger von auf , so ist 0 := s 0=s
Erzeuger von 0.
S
A
S
f
2
S
g
A
1.2.2 Bedingte Wahrscheinlichkeiten
0; 0; P0 heit Unterraum
A
P0 : 0 0;1 mit P0A = PA= 0 = PA 0
A
!
P heit von P auf 0 induzier-
0
tes Wahrscheinlichkeitsma P von A unter der Bedingung 0. P0A =
0 A
c
0
8
2
4
1 GRUNDBEGRIFFE
1.2.3 Satz von der totalen Wahrscheinlichkeit
Man verscha t sich hier am besten eine Ubersicht, indem man die gegebenen
Wahrscheinlichkeiten am Einheitsquadrat aufzeichnet.
1 j IN
Partition von mit hochstens abzahlbarem IN;P j
f
g
A
0 B
:
8
2
A
PB= j = PB j
P j
PB j = PB= j P j
,
B j IN ist Partition von B, daher ist PB = PPB j.
f
g
IN
2 wie 1 und auerdem PB 0 Fur beliebiges k aus Partition j IN
f
g
ist
P k=B = P k B
PB = P
P
B= k P k
PB= j P j
1.2.4 Satz von Bayes
PA=B = PA B
P
A;B
B = PAPB
PB = PA
unabhangig
und
2
A
,
PB=A = PA B
PA = PAPB
PA = PB
1.3 Produktraum
1.3.1 Produkt- -Algebren
1; 2 -Algebren auf 1 bzw. 2 :
A
A
Die auf 1
2 von der Menge aller Rechtecke erzeugte -Algebra 1
2
S
A
A
heit "Produkt von 1 und 2 auf 1 2 , kurz
A
A
"Produkt -Algebra .
1.3.2 Produktwahrscheinlichkeit
1; 1; P1; 2; 2; P2 Wahrscheinlichkeitsraume:
A
A
Die Wahrscheinlichkeit P1 P2 auf 1 2; 1 2 mit P1 P2 A1 A2 :=
A
A
P1A1P2A2 A1
1; A2
2 heit Produktwahrscheinlichkeit.
8
2
A
2
A
1
2; 1
2; P1 P2 heit Produktraum.
A
A
1.3.3 Diskrete Produktmae
P1 = PIN j"!j diskretes Ma auf 1 mit Masse j in !j
P2 = P k"
IN !k diskretes Ma auf 2 mit Masse k in !k
P1 P2 = PP
!
j k j k
j; !k ist diskretes Wahrscheinlichkeitsma auf
2
1
2 mit Massen kj = j k in den Punkten !j; !k. Bedingte Verteilungen
sind identisch mit Rand- bzw. Ausgangsverteilungen.
1.3.4 Produkt kontinuierlicher Wahrscheinlichkeitsma auf IR IR
P1 kontinuierliches Wahrscheinlichkeitsma auf IR mit Dichte ′1x und Ver-
teilungsfunktion F1a
1.4 Bildraum
5
P2 kontinuierliches Wahrscheinlichkeitsma auf IR mit Dichte ′2y und Ver-
teilungsfunktion F2a
P1 P2 ist kontinuierliches Wahrscheinlichkeitsma auf IR IR mit Dichte
′x;y = ′1x′2y x;y unabhangig
,
Fa;b = P1 P2 ;a ;b = F1aF2b
,1
,1
Fa;b = FaFb gilt nur, wenn x und y zwei unabhangige Variablen sind.
Randdichten: xiere x
′1x = Z ′x;ydy = ′1xZ ′2ydy
7
y
y
|
z
1
bedingte Dichten:
′x=y := ′x;y
′
x;y unabhangig
8
2y = ′1x ′2y
′2y = ′1x ,
Bedingte Dichten sind identisch mit den Randdichten bzw. ursprunglichen
Dichten.
1.4 Bildraum
1.4.1 Bild -Algebra
f ;
E
A
,
!
f := B E=f 1B
heit Bild von mittels f.
,
B
f
2
Ag
A
1.4.2 Bildwahrscheinlichkeit
Die Wahrscheinlichkeit Pf = fP mit B
: PfB := Pf 1B heit
,
8
2
B
Bildwahrscheinlichkeit, Bild von P in E mittels f, oder Verteilung von f. E; ; Pf
B
heit Bildraum.
Eine mebare Funktion f auf einem Wahrscheinlichkeitsraum ; ; P heit
A
Zufallsvariable reelle Zufallsvariable, falls E = IR; Zufallsvektor, falls E = IRn.
f heit Pf-verteilt, f selbst ist diskret, kontinuierlich, falls Pf diskret auf E,
kontinuierlich auf E = IR verteilt ist.
1.4.3 Binomialverteilung
Stichprobe mit Zurucklegen
!
k = n
k
k pk1 pn,
9
,
binomischer
Lehrsatz
P
k
=
p + 1 pn = 1n = 1
,
Anwendung: Bei dichotomen nur zwei Auspragungen Merkmalen k Wahr-
scheinlichkeit fur k schlechte Teile bei Stichprobe vom Umfang n und Aus-
schuanteil p.
6
2 LAGE- UND FORMPARAMETER
1.4.4 Transformation kontinuierlicher Verteilungen auf IR
′f
1
x = ′f 1
,
x df,
dx
10
Beispiele:
1 x
x +
f 1 : x
x
,
,
!
,
!
,
b
b,
R
′fxdx = R ′x dx
a
a
,
,
2 x
x
f 1 : x
1 x
,
,
!
,
!
b
b
R
′fxdx = R 1′,xdx
a
a
Formel fur beliebig di erenzierbare f : IR
IR
,
!
Pf
1
B = Z ′fxdx = Z ′′ 1
,
x df,
dx dx
B
f B
,1
ist Wahrscheinlichkeit Pf mit Masse nur auf fIR.
1.5 Das Stichprobenmodell unabhangiger Ziehungen
1.5.1 Stichprobenmodell
Ein Stichprobenmodell von M IN unabhangigen Ziehungen mit Zurucklegen
2
aus
; ;P bzw. E; B; Pf liegt vor, wenn n mit Pn bzw. En mit Pfn
A
versehen ist.
2 Lage- und Formparameter
2.1 Diskrete Verteilungen auf IR bzw. IRn
2.1.1 Arithmetisches Mittel, Mittelwert, Erwartungswert
= EP = Ex := X kxk
11
IN
Transformation: f : IR
IR
,
!
Ef := EPf = X kfxi
IN
Zentrieren: f : x
x
Ef = 0
,
!
,
2.1 Diskrete Verteilungen auf IR bzw. IRn
7
2.1.2 Quartile der Ordnung
= 2 : Median xM halbiert die Gesamtmasse 1
xm = F 11
,
2
12
= 4 : Quartile Q1 = F 11
13
,
4; Q2 = xM; Q3 = F, 4
anderes Konzept:
0;1 : Q = F 1
,
2
2.1.3 Modus, Modalwert
Der Modus ist der wahrscheinlichste Wert: k aus
= max
k
N k i.a. mehr-
deutig z.B. Wurfeln k = 1
6
2.1.4 Varianz: 2;VarP, und Standardabweichung
VarP = P
2
IN kxk ,
= P
2X
+2 X
IN k x2k
k xk
k
,
IN
IN
13
|
z
|
z
1
= P
2
IN k x2k ,
Transformation: f : IR
IR
,
!
Varf =VarPf = P
Ef2
IN k fxk ,
Standardisierung f : x
x
,
,
!
Ef = 0; Varf = 1
2.1.5 Allgemeine Momente, zentrale Momente
fmx = xm; f0mx = x m
,
Mm = Efm = Exm = PIN kxmk m-tes Moment von P
m = 1 : M1 = PIN kxk =
M0m = Pf0m = P
m m -tes, zentriertes Moment von P
IN k xk ,
2.1.6 Klassische Beispiele diskreter, parametrischer Verteilungen
Poissonverteilung: k = akk a
! e
= a; 2 = a
,
Binomialverteilung: k = n,kpk1 pn k
= np; 2 =
,
,
np1 p
,
Hypergeometrische Verteilung: Stichprobe ohne Zurucklegen N Ele-
mente, M davon sind defekt, N M sind intakt
,
M! N M
,
,
k =
n k
k
,
N
,
n
8
2 LAGE- UND FORMPARAMETER
ist die Wahrscheinlichkeit, k defekte Teile bei Ziehung von n Elementen
ohne Zurucklegen zu erhalten. pH = MN Wahrscheinlichkeit, uberhaupt
ein schlechtes Teil zu ziehen
= nMN = npH 2 = nMN N M n
p
n
,
N N,
N 1 = npH1
HN,
,
N 1
,
,
Fur groe N kann man die Hypergeometrische durch die Binomialvertei-
lung approximieren.
Multinomialverteilung:
n !
k km =
pk
pkm
1
1
m
k
k
1
1
m
|
z
n!
k k
!
!
1
2
j = npj 2j = npj1 pj
,
2.2 Kontinuierliche Verteilungen
2.2.1 Arithmetische Mittel, , Erwartungswert
= EP = Ex := R x′xdx
IR
Transformation f : IR
IR Ef := EPf = R fx′xdx
,
!
IR
2.2.2 Quantile der Ordnung
= 2 :Median xM halbiert die Flache von ′, xm = F 11
,
2
= 4 : Quartile Q1 = F 11
13
,
4; Q2 = xM; Q3 = F, 4
anderes Konzept:
0;1 : Q = F 1
,
2
2.2.3 Modus, Modalwert x ; x
mod
Der Modus ist der Punkt mit der groten Wahrscheinlichkeitsdichte.
x aus max ′x = ′ = ′x
Im allgemeinen ist ′ di erenzierbar: x aus d′ != 0
dx
2.2.4 Varianz: 2;VarP, und Standardabweichung
V arx = Z x 2 ′xdx = Z x2 ′xdx 2
14
,
,
IR
IR
Transformation f : IR
IR V arf := V arPf = Ef2 Ef2
,
!
,
2.2.5 Momente, zentrale Momente
fnx = xm; f0mx = x m
,
Mm = Efm = Exm = R xm ′dx m-tes Moment von P
IR
M0m = Ef0m = Ex m = R x M ′dx m-tes zentriertes Moment
,
IR ,
von P
2.2 Kontinuierliche Verteilungen
9
2.2.6 Klassische Beispiele kontinuierlicher parametrischer Vertei-
lungen
Gleichverteilung: ′x = 1ba1a;b x
= a+b
a2
2 ;
2 = 112b,
,
Exponentialverteilung: ′x = e x
= 1
,
;
2 = 12
Normalverteilung N; 2:
′x = 1
x 2
,
15
2
2
p2 e,
Ex = ; V arx = 2
Lognormalverteilung logN; 2:
′x = 1 1
x 2
ln
,
x 0
16
2
2
p2 x e,
Ex =e+
2
Varx =e2+ 2 e 2 1 xM = e xMod = e 2
,
2
,
Chiquadratverteilung 2n:
′
x
nx =
1
1
2n,n
x
,
e,
0
17
2
2
2xn2
Dabei gilt: ,n = n 1!, also ,n + 1 = n,n, sowie ,1
,
2 1
p .
E 2n = n; Var 2n = 2n, Parameterraum = IN
s2
n
n
n = 1n Px
2
s2
Px
x2 Mit s2
1 i
n = 1
i
n wird die tatsachli-
,
n 1
,
,
1
che Varianz 2 der Grundgesamtheit geschatzt, wenn der tatsachliche
Mittelwert bekannt ist. Mit s2n wird dagegen die tatsachliche Varianz
geschatzt, wenn unbekannt ist.
2.2.7 Mittelwerte und Varianzen von Verteilungen auf IR IR
0
1
Z
x=R R x′x; y dx dy = R x
′x;ydy dx
2 x
x y
x @
A
x=R
x2 ′1x dx
,
y
x
|
z
′ x
1
=R x′
2
x
1x dx
=Ex2 x
,
=EP1
0
1
Z
y=R R y ′x; y dx dy = R y
′x;ydx dy
2 y
x y
y @
A
y=R
y2 ′2y dx
,
x
y
|
z
′ y
2
=R y ′
2
y
2y dy
=Ey2 y
,
=EP2
!
Erwartungswertvektor: =
2
,x
Varianzmatrix: 2 =
x
xy
y
yx
2y
10
3 KORRELATION, FALTUNG, ZENTRALER GRENZWERTSATZ
xy = Covx; y = R R x
R
y y
xy
y ′x; y dydx = Exy
x y
,
,
,
Exy = R xy ′x;ydydx
x y
Bemerkung: Corrx;y = Covx;y
x y
3 Korrelation, Faltung, zentraler Grenzwertsatz
3.1 2IR
L
P
3.1.1 De nitionen
Der Vektorraum 2
fxgx′xdx
LIRP mit Skalarprodukt
f;g := Ef g = RIR
und mit Seminorm f = p f;g heit Raum der quadratintegrierbaren re-
k
k
ellen Funktionen.
Covf;g := f0;g0 heit Kovarianz.
Corrf;g := f ;g = cos heit Korrelation zwischen f und g.
0
0
f g
k
k
k
k
0
0
f;g unkorreliert f0 g0
f;g = 0
,
?
,
3.1.2 Satz von Pythagoras
f;g unkorreliert Varf + g =Varf+Varg
3.1.3 Satz von Bienaim e
f
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