Caroline Kleemann
Abtreibung
Sie ist 17 Jahre alt und Schülerin eines Gymnasiums.
Sie ist sportlich, intelligent und lustig.
Sie ist sehr beliebt; wo auch immer sie hinkommt, hinterlässt sie einen guten Eindruck. S
ie wirkt freundlich und ist äußerst höflich. Sie trägt immer ein Lächeln auf ihrem Gesicht doch innerlich schreit es in ihr!
Sie fühlt sich gefangen und einsam. Sie fühlt sich trotz all ihrer Freunde alleine und verlassen von der Welt.
Sie fühlt sich leer, hat sie doch einen wichtigen Teil ihres Lebens verloren!
Sie fragt sich immer wieder:
Hab ich die richtige Entscheidung getroffen, oder hab ich doch falsch gehandelt?
Von ihren Hilfeschreien bekommt niemand etwas mit! Ihre besten Freunde ahnen nicht, wie schlecht es ihr geht!
Sehr geehrter Herr Direktor, sehr geehrte Professorinnen und Professoren , liebe Mitschüler!
Der Großteil von Ihnen hat sich wahrscheinlich noch nicht sehr oft mit diesem Thema auseinander gesetzt und wenn es nur angesprochen wurde, haben Sie Ihre Ohren verschlossen! Denn Sie haben Ihrer Meinung nach ja nicht viel damit zu tun. Doch eigentlich geht es jeden von uns etwas an, denn jedem in diesem Saal hätte es passieren können!
Es ist ein sehr großes Gesprächsthema zur Zeit, doch viele interessieren die Hintergründe gar nicht! So möchte ich sie fragen: Haben sie jemals darüber nachgedacht, was aus ihnen geworden wäre, hätten sich Ihre Eltern für eine Abtreibung entschieden? Haben sie sich jemals gefragt, was wirklich bei diesem Eingriff passiert? Als ich in verschiedenen Berichten gelesen habe, auf welche Art diese kleinen Kinder getötet werden, hab ich angefangen darüber nachzudenken!
Zu Beginn müssen wir einmal zwischen der legalen und der illegalen Abtreibung unterscheiden. Der legale Schwangerschaftsabbruch ist bis zum dritten Monat durchführbar. Jegliche Abtreibung nach dem dritten Monat ist illegal und somit in Österreich strafbar!
Wie wird eine Abtreibung eigentlich durchgeführt?
Es gibt einige verschiedene Arten des Schwangerschaftsabbruches, wobei die häufigste all dieser die Absaug-Methode ist. Durch den erweiterten Muttermund wird ein dünner Plastikschlauch in die Gebärmutter eingeführt. Durch einen starken Sog, der die zehn - bis dreißigfache Kraft eines Staubsaugers hat, wird das kleine Lebewesen in Stücke gerissen und abgesaugt. Da der Kopf zu groß ist, wird er wie eine Nuss mit einem Spezialinstrument geknackt und schließlich mit den anderen Einzelteilen in den Verbrennungsofen gegeben!
Eine weitere Art der Abtreibung ist die Ausschabung. Der Arzt dringt mit einer Abort-Zange durch den erweiterten Gebärmutterhals in die Gebärmutter ein und reißt das Kind auch hier in kleine Stücke. Nachdem er dann alle Teile entfernt hat, kratzt er die Gebärmutter mit einem stumpfen Schabeisen aus.
Auch Abtreibungen durch Medikamente werden häufig durchgeführt. In den meisten dieser Fälle, ist das Baby bereits vier oder gar sechs Monate alt. Bei der Prostaglandin-Hormon-Methode wird das Medikament in die Gebärmuttermuskulatur gespritzt und löst somit die Wehen aus. Das Kind wird lebend geboren. Werden die Kleinen Babys nicht durch Atemlähmungsspritzen oder Ersticken getötet , kommt es vor , dass sie oft noch Stunden nach dem Eingriff in der Mülltonne wimmern und zucken. Diese Kinder, die bereits jeden Schmerz fühlen und stundenlang um ihr Leben kämpfen, werden dem Tod überlassen und als Abfall angesehen!
Neuerdings gibt es jedoch eine Pille , die im frühen Stadium der Schwangerschaft eingesetzt wird und zur Abtreibung führt . Sie werden sicherlich in den letzten Tagen in den Tageszeitungen darüber gelesen haben.
Doch auch wenn dies einem humaneren Abbruch dienen soll, handelt es sich um Mord an ungeborenem Leben!
Auch Sie hätten in einem dieser Kübel gegen den Tod kämpfen können! Auch Sie hätten in kleine Stücke gerissen und in den Ofen geschmissen werden können!
Jeder von uns hätte eines dieser hilflosen Babys sein können und so danken wir unseren Eltern, dass es uns gibt!
Warum eigentlich abtreiben?
Es gibt so viele Gründe, weshalb sich Frauen zu so einem Eingriff entscheiden, doch auch wenn ich mit ihnen fühlen kann, glaube ich gibt es nur eine einzige Indikation zur Abtreibung und dies ist, wenn das Leben der Mutter durch die Schwangerschaft bedroht ist! Selbst die sogenannte soziale Indikation, Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung, stellt für mich als christlichen Menschen die Abtreibung absolut in Frage, denn auch hier können alternative Lösungen gefunden werden.
So schlimm es auch sein mag und auch wenn sich viele Frauen denken, sie könnten dieses Kind nicht lieben, haben tapfere Frauen das Gegenteil bewiesen! Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und wir sollten nicht die Babys für etwas bestrafen, wofür sie keine Schuld haben!
In dem Fall einer Behinderung des Kindes, wusste ich bis vor kurzem auch nicht, ob ich abtreiben würde oder nicht! Doch seit ich von Jane Tippet hörte, die wusste, dass sie eine Tochter mit Wasserkopf und offener Wirbelsäule zur Welt bringen würde und sich für ihr Kind entschieden hat, bin ich auch im Falle einer Behinderung gegen die Abtreibung! Kurz nach der Geburt wurde Sophie operiert und kann sich heute nahezu normal bewegen. Jane liebt ihre Tochter und ist glücklich sie behalten zu haben!
Jede Frau, die sich für eine Abtreibung entscheidet, sieht aus ihrer Lage keinen anderen Ausweg. Doch meistens ist Abtreibung kein Ende sondern der Beginn neuer Probleme! Körperliche Schäden, wie innere Blutungen, Bauchfellentzündungen, Bewusstseinsverlust, Atemstillstand und andere Probleme, sind Gefahren die während einem Schwangerschaftsabbruch entstehen Können! Oft muss die Gebärmutter entfernt werden. Nach dem Eingriff kann es zu Entzündungen der Gebärmutter und der Eileiter kommen. Auch Verschleppungen von Blutgerinnseln, Thrombosen und Embolien können auftreten.
Doch nicht nur solche kürzerfristigen Probleme, sondern auch gravierende Folgeschäden sind nicht selten. Es kommt oft später zu Fehlgeburten, Mißbildungen der nächsten Kinder, Sterilität und anderen Dingen!
Neben den körperlichen Schäden kann es auch zu tiefgehenden seelischen Problemen kommen! Wie oft können sich Psychiater solche Sätze wie:
,,Als ich mein Kind abtrieb, bin ich zerbrochen" oder ,,Ich wollte mein Leben leben. Durch die Abtreibung habe ich es verloren!", anhören!
Frauen, die sich einem solchen Eingriff hingaben bekommen Angstgefühle und Alpträume. Schlaflosigkeit, Depressionen, häufiges Weinen und Psychosen sind seelische Folgen von Abtreibung! Oft führen all diese Probleme Frauen in den Tod, da sie keinen Ausweg mehr sehen und sich so das Leben nehmen!
All diese Frauen, hätten ihr anscheinend unlösbares Problem auch anders lösen können! Ich finde es wirklich unnötig Kinder wegzuwerfen, denn es gibt so viele Vorbilder, die nun glücklich mit ihren Kindern sind und zuerst nur Abtreibung als Lösung sahen!
Falls sich eine Frau aber absolut nicht vorstellen kann, ein Kind aufzuziehen, ist die beste Lösung meiner Meinung nach die Adoption! So viele Ehepaare können keine Kinder bekommen und wünschen sich nichts mehr als ein Baby! Warum also töten wir all diese kleinen Lebewesen, wenn sie ein schönes und wahrscheinlich glückliches Leben vor sich haben könnten!
Wissen Sie eigentlich, wie viele Babys abgetrieben werden?
In den letzten 25 Jahren sind alleine in den USA mehr als 35 Millionen Kinder abgetrieben worden!
Mit Österreich verglichen hieße das, dass jedes Jahr die Einwohnerzahl Wiens an Babys abgetrieben wird!
Können Sie sich das vorstellen?
Mehr als die Hälfte dieser Frauen, würde es kein zweites Mal mehr machen!
Ich habe nun so viele Dinge über Abtreibung erzählt und ich persönlich bin absolut dagegen.
Doch es ist eine schwierige Entscheidung, die jede Frau für sich selbst treffen muss. Da es meistens eine legale Alternative ist können wir das Recht keinem nehmen! Trotzdem glaube ich, dass jede Frau eine andere Lösung finden kann!
Ich würde mir wünschen, dass Sie sich noch einmal mit diesem Thema auseinandersetzen und nachdenken, ob sich Abtreibung mit Ihrem reinen Gewissen verbinden lässt! Danke!
enrico
28.06.2002 13:19:15
Re: snuggle
So Traurig was ich hier lesen muß.
Du nimmst Dir das recht zu entscheiden das zwei menschen nicht leben dürfen weil du deinen lebensstandard sonst ändern müßtest? Du sagts du hast eine vierjährige Tochter der Du so viel mehr geben kannst, was kannst Du ihr geben wovon nicht für andere auch was übrig ist. Oder geht es hier nur um Materielle Dinge (könnte ich kotzen) Wenn Du schon so eine absolut Dumme Einstellung zu diesen Dingen hast, warum verhütest Du dann nicht?
Oder läßt dich sterilisieren? Ein Kind ist nicht das Bedürfniss Abwechslung oder ein schönes Ding zu haben wie z.b. ein neuer Kühlschrank,Auto oder Fernseher. Da steckt eine Menge mehr dahinter, nicht nur Dein Ego.
Ich blicke weg, ich kann Dich nicht anschauen. Du nimmst mir die Hoffnung auf die Menschen.
Im übrigen, ich bin ein 28 Jähriger Mann, bis vor vier Monaten bin ich viel lieber auf partys gegangen und habe mich amüsiert. jetzt werde ich Vater und bin sehr Stolz darauf. Ein anderer Abschnitt in meinem Leben hat begonnen.
Enrico Böhme
|(w) schrieb:
||Ist Dir eigentlich bewußt, was es heißt sich
||für ein Kind zu entscheiden, noch dazu, wenn
||es behindert sein könnte, oder das eigene
||Leben bedroht ist?
|Verurteilen sollte man nicht die Menschen, die versuchen, ihren Kinderwunsch zu planen, und ihren Kindern dann bestmögliche Lebensbedingungen schaffen; verurteilen sollte man Menschen, die unbekümmert und naiv Leben in die Welt setzen, und sich in Wirklichkeit überhaupt nicht um das Kind kümmern können. Das schadet meiner Meinung nach dem Kind, der Mutter und allen anderen Beteiligten - früher oder später.
|Wieso kann man nicht froh sein, dass es technische Möglichkeiten gibt, sein Leben zu planen, ohne einer Person dabei zu schaden? Letztendlich muß jede Frau für sich entscheiden, und Gott sei Dank gibt es viele, die begriffen haben, dass diese (im übrigen immer weniger gefährliche) Operation sie vor großem Unglück bewahrt.
|Man soll nur irgendwann mal aufhören, eine einzelne Zelle als "Baby" oder "Kind" zu bezeichnen, denn diesen Status erlangt die Zelle erst, wenn sie nach der Geburt lebensfähig ist, das heißt von alleine atmet, das Herz von allein schlägt etc. Solang dieser Zustand nicht eingetreten ist, kann und darf man (auch wenn es den optischen Eindruck macht) es nicht als Baby sehen! Ansonsten wäre es ja auch logisch, so zu tun, als würden tote Babys noch leben, weil aussehen tun sie ja noch wie lebendige...
|Auch wenn das jetzt alles ganz schön hart klingt, weiß ich doch, wovon ich rede. Ich selbst bin 26 Jahre alt und habe eine vierjährige Tochter. Ich bin nach der Entbindung 2 Mal wieder schwanger geworden, im Abstand von jeweils einem Jahr. Der Vater meiner Tochter und ich haben aber entschieden, dass wir zu jung sind, um noch ein zweites (oder auch drittes) Kind großzuziehen, und ich finde es immernoch richtig und verantwortungsbewußt gegenüber unserem Kind und unserem gemeinsamen Leben, dass wir uns gegen diese Kinder entschieden haben. Auch wenn mir natürlich gerade nach dieser wunderbaren Erfahrung, ein Kind geboren zu haben, es sehr sehr schwer viel, mich dazu durchzuringen, wußte ich doch, dass ich in meinem Alter und unter den dann herrschenden Bedingungen niemals glücklich geworden wäre, und erst recht nicht mein Freund und meine Tochter!
|Was hätte ich Deiner Meinung nach tun sollen? Ab mit den Kindern in die Babyklappe? Denkst Du, das ist eine wirkliche Alternative? Oder vorm Krankenhaus aussetzen? Oder in ein Mutter-Kind-Heim ziehen?
|Meine Tochter ist glücklich bei mir. Ich kann ihr viele Dinge geben, die ich mit Sicherheit nicht geben könnte, wenn ich durch 5 teilen müßte. Durch meinen Freund, meine 3 Kinder und durch mich...
|
H. K.
07.06.2001 23:39:01
Kritik
Bemerkenswer, dass sich ein so junges Mädchen mit dieser Thematik auseinandersetzt. Traurig jedoch, dass diese Auseinandersetzung offensichtlich zum einen mit Vorurteilen behaftet, zum anderen alles andere als ausreichend ist. Ein so wichtiges Thema muss, wenn es dann auch noch veröffentlicht wird, ausreichend recherchiert werden!
Drahusa Kovarova
06.07.2001 15:30:09
Abtreibung
Ich bin sehr froh, dass es noch Menschen gibt, die sich dessen bewusst sind, dass es Gott gibt und dass es uns nicht erlaubt ist /nicht um uns zu beschranken, sondern um uns letztendlich zu schatzen/, alles zu machen, was uns oft zumute ware. Ich wurde vielleicht nur hinzufugen, dass ich absolut gegen die Abtreibung bin,auch wenn das Leben der Frau bedroht ist, denn ich denke und aus Erfahrung auch weiss, dass wenn man auf Gott vertraut, dann hilft Er uns auch in solchen Situationen...ganz bestimmt
Mit freundlichen Grussen
Drahusa
(w)
16.08.2001 17:41:44
snuggle
Ist Dir eigentlich bewußt, was es heißt sich für ein Kind zu entscheiden, noch dazu, wenn es behindert sein könnte, oder das eigene Leben bedroht ist?
Verurteilen sollte man nicht die Menschen, die versuchen, ihren Kinderwunsch zu planen, und ihren Kindern dann bestmögliche Lebensbedingungen schaffen; verurteilen sollte man Menschen, die unbekümmert und naiv Leben in die Welt setzen, und sich in Wirklichkeit überhaupt nicht um das Kind kümmern können. Das schadet meiner Meinung nach dem Kind, der Mutter und allen anderen Beteiligten - früher oder später.
Wieso kann man nicht froh sein, dass es technische Möglichkeiten gibt, sein Leben zu planen, ohne einer Person dabei zu schaden? Letztendlich muß jede Frau für sich entscheiden, und Gott sei Dank gibt es viele, die begriffen haben, dass diese (im übrigen immer weniger gefährliche) Operation sie vor großem Unglück bewahrt.
Man soll nur irgendwann mal aufhören, eine einzelne Zelle als "Baby" oder "Kind" zu bezeichnen, denn diesen Status erlangt die Zelle erst, wenn sie nach der Geburt lebensfähig ist, das heißt von alleine atmet, das Herz von allein schlägt etc. Solang dieser Zustand nicht eingetreten ist, kann und darf man (auch wenn es den optischen Eindruck macht) es nicht als Baby sehen! Ansonsten wäre es ja auch logisch, so zu tun, als würden tote Babys noch leben, weil aussehen tun sie ja noch wie lebendige...
Auch wenn das jetzt alles ganz schön hart klingt, weiß ich doch, wovon ich rede. Ich selbst bin 26 Jahre alt und habe eine vierjährige Tochter. Ich bin nach der Entbindung 2 Mal wieder schwanger geworden, im Abstand von jeweils einem Jahr. Der Vater meiner Tochter und ich haben aber entschieden, dass wir zu jung sind, um noch ein zweites (oder auch drittes) Kind großzuziehen, und ich finde es immernoch richtig und verantwortungsbewußt gegenüber unserem Kind und unserem gemeinsamen Leben, dass wir uns gegen diese Kinder entschieden haben. Auch wenn mir natürlich gerade nach dieser wunderbaren Erfahrung, ein Kind geboren zu haben, es sehr sehr schwer viel, mich dazu durchzuringen, wußte ich doch, dass ich in meinem Alter und unter den dann herrschenden Bedingungen niemals glücklich geworden wäre, und erst recht nicht mein Freund und meine Tochter!
Was hätte ich Deiner Meinung nach tun sollen? Ab mit den Kindern in die Babyklappe? Denkst Du, das ist eine wirkliche Alternative? Oder vorm Krankenhaus aussetzen? Oder in ein Mutter-Kind-Heim ziehen?
Meine Tochter ist glücklich bei mir. Ich kann ihr viele Dinge geben, die ich mit Sicherheit nicht geben könnte, wenn ich durch 5 teilen müßte. Durch meinen Freund, meine 3 Kinder und durch mich...
Sandra
02.12.2001 16:21:17
-
Liebe Caroline
Gut, also ich finde dein Referat absolut daneben! Klar ist eine Abtreibunbg unnötig,doch jetzt versetz dich doch mal in ein junges Mädchen von viellicht 15-16Jahren!Ich spreche da leider aus Erfahrung...Wenn solch ein Mädchen vielleicht ungewollt schwanger wird.Soll sie dann ein Kind zur Welt kommen lassen, dem sie gar nicht sorgen kann...Du machstr allen Frauen ein sehr sehr grosses schlechtes Gewissen mit deinem Referat!!Es soll jeder Mensch selber wissen was er macht od. machen will!Bin absolut gegen so sachen, wie jetzt z.B Anti-Abtreibung..Schäme Dich!Gruss
enrico
28.06.2002 13:34:10
Re: Kritik aufgrund schlechter Recherche und Tatsachenverdrehung
Eine klare Sachliche kritikfreie Stellungnahme.
Beruhend auf fakten und Analysen. Was Du nicht weißt beweise ich Dir das du es nicht weißt, ich weiß es selbst aber auch nicht besser. Das hätte meiner Meinung nach dazu gereicht.
Schon mal abgetrieben? Schon mal Gedanken darum gemacht einen Teil seiner selbst weiterleben zu lassen. Für alle, der Mutter, dem Vater und auch dem Kind sollte nicht unsere Gesellschaft der Maßstab sein. Liebe zum Menschen und der Natur.
Kann mich nicht errinnern das die Natur einen Abtreibungsmechanismus eingebaut hat wenn Die Mutter nicht dazu in der Lage ist auszutragen.
Und wenn doch dann sollte man das akzeptieren.
Aber die Natur ist ja das was wir nicht akzeptieren können, deswegen versuchen wir sie ja jeden Tag anzupassen und zu verändern oder zerstören sie. Dabei ist sie das einzigste was vor uns da war und einzigartig als Wunder zu betrachten gilt ohne dem wir nicht leben könnten.
Solange Menschen andere Menschen beeinflussen und die gesellschaft Maßstab wird. solange wird es wohl keine Hoffnung auf die rückkehr zur Natur geben.
Empfinde Ekel und Abneigung bei solchen Kommentaren.
Enrico Böhme
|C.S. schrieb:
||Zuerst möchte ich loben, dass es tatsächlich
||wenigstens eine Abtreibungsgegnerin zu geben
||scheint, die den Frauen im Endeffekt ein
||Selbstbestimmungsrecht zuerkennt, wenn es
||um die Frage geht, sich für oder gegen eine
||Schwangerschaft zu entscheiden.
|
|Ansonsten kann ich diese Rede nur auf das Schärfste kritisieren, da sie jegliche Objektivität vermissen lässt und zu ungenau recherchierte "Fakten" aufzeigt. Die Autorin verwendet beispielsweise häufig die Worte "oft" und "meistens". Dabei lässt sie den Leser allerdings völlig im unklaren darüber, was das in Zahlen bedeutet. Heißt "oft" nun 60 von 100 Frauen oder reichen für sie schon 3 von 100 aus, um ihnen den Stempel "oft" aufzudrücken?
|
|Natürlich führt die Autorin das wohl beliebteste Argument der Abtreibungsgegner auf: "Abtreibung ist Mord!" Dazu in der Kürze nur soviel: Die Problematik des Schwangerschaftsabbruchs ist mit nichts vergleichbar, weshalb die Bezeichnung "Mord" hier schlichtweg deplaziert ist. Die Frau handelt nicht gegen einen "anderen" aggressiv, denn der Fötus ist in der Frau drin und vollkommen von ihr abhängig. Somit begeht die Frau im Falle einer Abtreibung keinen Mord, sondern weigert sich, die eigene Leibesfrucht im eigenen Körper heranwachsen zu lassen, da sie sich zum gegebenen Zeitpunkt - aus welchen Gründen auch immer - nicht dazu in der Lage fühlt, die Schwangerschaft fortzusetzen und sich im Anschluß daran mindestens 18 Jahre um dieses Kind zu kümmern.
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|Was soll der Satz "Auch Sie hätten in einem dieser Kübel gegen den Tod kämpfen können!" Nein, hätte ich nicht! Denn die Umstände meiner Zeugung und Geburt waren ganz andere als die, mit denen Frauen zu kämpfen haben, die sich eventuell für einen Abbruch entscheiden, so, wie sie bei jedem Menschen gänzlich verschieden sind. Was soll also ein derartig verallgemeinerndes "Tränendrüsenstatement"?
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|Stichwort "Abtreibung bei einer durch Vergewaltigung entstandenen Schwangerschaft": Die Autorin meint hierzu, dass "...wir [...]nicht die Babys für etwas bestrafen [sollten], wofür sie keine Schuld haben. Außerdem meint sie, dass "...auch hier [...] alternative Lösungen gefunden werden [können]." (Wie so eine Alternative aussieht, verrät sie dem Leser allerdings nicht.) Keine Frau, die einen Fötus aufgrund einer vorausgegangenen Vergewaltigung abtreiben lässt, tut dies, weil sie den Fötus für erlittenes Unrecht bestrafen will! Eine Vergewaltigung ist ein höchst traumatisches Erlebnis. Wenn daraus auch noch eine Schwangerschaft resultiert, gestaltet sich die Gesamtsituation der betroffenen Frau noch wesentlich schwerer. Wie kann sich da jemand anmaßen, zu entscheiden, dass es falsch wäre, diesen Fötus abzutreiben? Wie kann man dem Fötus sämtliche Rechte zu, und der Frau gleichzeitig sämtliche Rechte absprechen? Das ist schlichtweg grausam,unethisch und unmoralisch! (Dabei halten die Abtreibungsgegner die Moral doch so hoch!)Wenn es um einen Abort geht, weisen die Abtreibungsgegner mit Vorliebe darauf hin, dass es zu schweren psychischen Folgeschäden kommen kann. Dass dies auch im Falle einer erzwungenen ausgetragenen Schwangerschaft, besonders nach einer Vergewaltigung, der Fall sein kann, wird kurzerhand negiert.
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|Dass ein Schwangerschaftsabbruch, wie die Autorin behauptet, "meistens" zu allerhand körperlichen Schäden führt, ist schlichtweg falsch. Die Komplikationsrate nach einem Abbruch ist verschwindend gering, wie aus Statistiken hervorgeht.
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|Ebenfalls eine Lüge (oder schlechte Recherche?) ist folgende Behauptung: "Frauen, die sich einem solchen Eingriff hingaben, bekommen Angstgefühle und Alpträume." Das mag auf einen Teil der Betroffenen ganz sicher zutreffen, aber es ist definitiv nicht verallgemeinerbar!
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|Eine maßlose Übertreibung stellt dieses Statement dar: "Oft führen all diese Probleme [das sind Schlaflosigkeit, Depressionen u.a.]Frauen in den Tod, da sie keinen and. Ausweg sehen und sich so das Leben nehmen!" Dazu ist zu sagen, dass Frauen, die ihre Entscheidung zum Abbruch bewusst als die für sie richtige Entscheidung treffen, nach dem Abort mit keinen psychischen Problemen zu rechnen haben.Und selbst die Betroffenen, die im nachhinein erkennen müssen, dass die Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen für sie persönlich falsch war,wählen nicht scharenweise den Freitod, wie einen die Autorin glauben machen will.
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|Einen Absatz weiter stellt die Autorin selbstgerecht fest, dass "[all] diese Frauen [...]ihr anscheinend unlösbares Problem auch anders [hätten] lösen können." (Wie diese anderen Möglichkeiten im einzelnen aussehen, spricht sie wiederum nicht an.) Ich finde es nicht akzeptabel, dass sich die Autorin anmaßt, besser zu wissen, was für die betroffenen Frauen richtig ist als diese selbst. Keinem Menschen dürfen meiner Meinung nach die eigenen Moralvorstellungen "verordnet" werden.
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|Im gleichen Absatz spricht die Autorin der vorliegenden Rede die Adoption an, von der sie meint, dass dies die beste Lösung sei, wenn man ein Kind nicht aufziehen möchte.
|Nun sieht es aber in der Realität so aus, dass für den Großteil der Frauen, die sich mit dem Gedanken der Abtreibung auseinandersetzen, eine Adoption keine Alternative darstellt. (genauso, wie es für Frauen, die ihr Kind zur Adoption feigeben wollen, keine Alternative ist, abzutreiben) Es bleibt dabei gänzlich unbeachtet, dass es für die leibliche Mutter psychisch sehr belastend ist, das Kind zur Adoption frei zu geben. Für eine Frau, die sich bewußt für eine Abtreibung entscheidet, wäre eine erzwungene Adoption daher wesentlich schwerer (wenn überhaupt jemals) zu verkraften als der Schwangerschaftsabbruch. Mir stellt sich da noch die Frage, wie Frauen, die ihre Kinder zur Adoption frei geben, denn in der Gesellschaft dastehen? Etwa als jemand, der einen Dienst am nächsten geleistet hat? Nein, als Rabenmütter werden sie beschimpft! Sie genießen nicht im mindesten ein besseres gesellschaftliches Ansehen als die Frauen, die abgetrieben haben...
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T. s.
28.05.2002 16:23:32
Abtreibung
Halli hallo!
Ich habe mich echt gefreut diesen Bericht zu lesen.Die Vorstellung,was mit dem Baby eigentlich bei der Geburt passiert,traf mich tief.Ich bin überzeugter Christ und denke, dass Gott uns das Leben schenkt und alleine das Recht hat über Leben und Tod jedes einzelnen zu bestimmen!!!
Was kann das Kind dafür,dass man ungewollt schwanger wurde und nicht aufgepasst hat?!?
Ich glaube,dass jeder,der einmal abgetrieben hat,im tiefsten Innern traurig darüber ist.Man fühlt sich schlecht,hat ein schlechts Gewissen und versucht zu vergessen.Vergessen- das Schlurfen des Schlauches,vergessen... doch manchmal,für einen Moment, kommt es wieder an einen ran...es verfolgt einen das ganze Leben.
Alles Liebe und Gute
T.S.
C. S.
10.06.2002 18:51:52
Kritik aufgrund schlechter Recherche und Tatsachenverdrehung
Zuerst möchte ich loben, dass es tatsächlich wenigstens eine Abtreibungsgegnerin zu geben scheint, die den Frauen im Endeffekt ein Selbstbestimmungsrecht zuerkennt, wenn es um die Frage geht, sich für oder gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden.
Ansonsten kann ich diese Rede nur auf das Schärfste kritisieren, da sie jegliche Objektivität vermissen lässt und zu ungenau recherchierte "Fakten" aufzeigt. Die Autorin verwendet beispielsweise häufig die Worte "oft" und "meistens". Dabei lässt sie den Leser allerdings völlig im unklaren darüber, was das in Zahlen bedeutet. Heißt "oft" nun 60 von 100 Frauen oder reichen für sie schon 3 von 100 aus, um ihnen den Stempel "oft" aufzudrücken?
Natürlich führt die Autorin das wohl beliebteste Argument der Abtreibungsgegner auf: "Abtreibung ist Mord!" Dazu in der Kürze nur soviel: Die Problematik des Schwangerschaftsabbruchs ist mit nichts vergleichbar, weshalb die Bezeichnung "Mord" hier schlichtweg deplaziert ist. Die Frau handelt nicht gegen einen "anderen" aggressiv, denn der Fötus ist in der Frau drin und vollkommen von ihr abhängig. Somit begeht die Frau im Falle einer Abtreibung keinen Mord, sondern weigert sich, die eigene Leibesfrucht im eigenen Körper heranwachsen zu lassen, da sie sich zum gegebenen Zeitpunkt - aus welchen Gründen auch immer - nicht dazu in der Lage fühlt, die Schwangerschaft fortzusetzen und sich im Anschluß daran mindestens 18 Jahre um dieses Kind zu kümmern.
Was soll der Satz "Auch Sie hätten in einem dieser Kübel gegen den Tod kämpfen können!" Nein, hätte ich nicht! Denn die Umstände meiner Zeugung und Geburt waren ganz andere als die, mit denen Frauen zu kämpfen haben, die sich eventuell für einen Abbruch entscheiden, so, wie sie bei jedem Menschen gänzlich verschieden sind. Was soll also ein derartig verallgemeinerndes "Tränendrüsenstatement"?
Stichwort "Abtreibung bei einer durch Vergewaltigung entstandenen Schwangerschaft": Die Autorin meint hierzu, dass "...wir [...]nicht die Babys für etwas bestrafen [sollten], wofür sie keine Schuld haben. Außerdem meint sie, dass "...auch hier [...] alternative Lösungen gefunden werden [können]." (Wie so eine Alternative aussieht, verrät sie dem Leser allerdings nicht.) Keine Frau, die einen Fötus aufgrund einer vorausgegangenen Vergewaltigung abtreiben lässt, tut dies, weil sie den Fötus für erlittenes Unrecht bestrafen will! Eine Vergewaltigung ist ein höchst traumatisches Erlebnis. Wenn daraus auch noch eine Schwangerschaft resultiert, gestaltet sich die Gesamtsituation der betroffenen Frau noch wesentlich schwerer. Wie kann sich da jemand anmaßen, zu entscheiden, dass es falsch wäre, diesen Fötus abzutreiben? Wie kann man dem Fötus sämtliche Rechte zu, und der Frau gleichzeitig sämtliche Rechte absprechen? Das ist schlichtweg grausam,unethisch und unmoralisch! (Dabei halten die Abtreibungsgegner die Moral doch so hoch!)Wenn es um einen Abort geht, weisen die Abtreibungsgegner mit Vorliebe darauf hin, dass es zu schweren psychischen Folgeschäden kommen kann. Dass dies auch im Falle einer erzwungenen ausgetragenen Schwangerschaft, besonders nach einer Vergewaltigung, der Fall sein kann, wird kurzerhand negiert.
Dass ein Schwangerschaftsabbruch, wie die Autorin behauptet, "meistens" zu allerhand körperlichen Schäden führt, ist schlichtweg falsch. Die Komplikationsrate nach einem Abbruch ist verschwindend gering, wie aus Statistiken hervorgeht.
Ebenfalls eine Lüge (oder schlechte Recherche?) ist folgende Behauptung: "Frauen, die sich einem solchen Eingriff hingaben, bekommen Angstgefühle und Alpträume." Das mag auf einen Teil der Betroffenen ganz sicher zutreffen, aber es ist definitiv nicht verallgemeinerbar!
Eine maßlose Übertreibung stellt dieses Statement dar: "Oft führen all diese Probleme [das sind Schlaflosigkeit, Depressionen u.a.]Frauen in den Tod, da sie keinen and. Ausweg sehen und sich so das Leben nehmen!" Dazu ist zu sagen, dass Frauen, die ihre Entscheidung zum Abbruch bewusst als die für sie richtige Entscheidung treffen, nach dem Abort mit keinen psychischen Problemen zu rechnen haben.Und selbst die Betroffenen, die im nachhinein erkennen müssen, dass die Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen für sie persönlich falsch war,wählen nicht scharenweise den Freitod, wie einen die Autorin glauben machen will.
Einen Absatz weiter stellt die Autorin selbstgerecht fest, dass "[all] diese Frauen [...]ihr anscheinend unlösbares Problem auch anders [hätten] lösen können." (Wie diese anderen Möglichkeiten im einzelnen aussehen, spricht sie wiederum nicht an.) Ich finde es nicht akzeptabel, dass sich die Autorin anmaßt, besser zu wissen, was für die betroffenen Frauen richtig ist als diese selbst. Keinem Menschen dürfen meiner Meinung nach die eigenen Moralvorstellungen "verordnet" werden.
Im gleichen Absatz spricht die Autorin der vorliegenden Rede die Adoption an, von der sie meint, dass dies die beste Lösung sei, wenn man ein Kind nicht aufziehen möchte.
Nun sieht es aber in der Realität so aus, dass für den Großteil der Frauen, die sich mit dem Gedanken der Abtreibung auseinandersetzen, eine Adoption keine Alternative darstellt. (genauso, wie es für Frauen, die ihr Kind zur Adoption feigeben wollen, keine Alternative ist, abzutreiben) Es bleibt dabei gänzlich unbeachtet, dass es für die leibliche Mutter psychisch sehr belastend ist, das Kind zur Adoption frei zu geben. Für eine Frau, die sich bewußt für eine Abtreibung entscheidet, wäre eine erzwungene Adoption daher wesentlich schwerer (wenn überhaupt jemals) zu verkraften als der Schwangerschaftsabbruch. Mir stellt sich da noch die Frage, wie Frauen, die ihre Kinder zur Adoption frei geben, denn in der Gesellschaft dastehen? Etwa als jemand, der einen Dienst am nächsten geleistet hat? Nein, als Rabenmütter werden sie beschimpft! Sie genießen nicht im mindesten ein besseres gesellschaftliches Ansehen als die Frauen, die abgetrieben haben...
Juliane
27.09.2002 16:04:46
Absolut super!Danke,danke,danke!!!
HI
Hab deine Rede für eine hausaufgabe gebraucht.musste ne rede halten über ein Thema meiner Wahl.Ich hab dann deine Rede ein bisschen abgewandelt und meine eigene Meinung hinzugeführt,aber wenigsten hatte ich eine Grundlage.Ich danke dir vielmals für deine Arbeit,danke,danke,danke!!!
Anne-Marie Rey
17.06.2007 23:05:21
unbrauchbar
Dieses Referat ist miserabel. Vieles ist aus Anti-Abtreibungs-Homepages abgeschrieben und voller Lügen. Z.B. sind die Methoden des Schwangerschaftsabbruchs total falsch beschrieben. Zweitens: vor der 22. Woche kann ein Embryo noch überhaupt nichts empfinden - die meisten Abbrüche werden aber vor der 8. Woche durchgeführt (da gibt es auch noch keinen "Kopf", der geknackt werden müsste...)!!! Ein Abbruch hat ferner bloss ein ganz geringes Komplikationsrisiko, sowohl körperlich wie psychisch (deutlich geringer als die Geburt eines ungewollten Kindes oder die Weggabe zur Adoption). Ein Schwangerschaftsabbruch ist für keine Frau eine leichte Entscheidung. Hört endlich auf, es für sie mit solchen Lügen-Horror-Geschichten noch schwerer zu machen. Man kann zur Abtreibung sehr wohl verschiedene moralisch-ethische Auffassungen vertreten, aber bitte nicht mit Lügen und Verdrehung von Tatsachen.
SMFM
19.11.2007 12:53:21
abtreibung
Es ist trotzdem MORD!!! Auch wenn ein kleines Embryo ja anscheinend noch nicht spürt, na und. Du tötest damit ein Menschen leben. Mord ist mord, ob als Embryo, als kleine Kind, als Erwachsener, das ist völlig egal, es ist und bleibt Mord. Und in der Bibel steht es doch ganz eindeutig.
Wer von vorneherein keine Kinder haben will, der sollte vielleicht verhüten !!???!Und auf die Frage : ,,und was ist, wenn da ein 15, 16jähriges Mä´dchen ist...`` Sex gehört in die Ehe, so gehört sich das, und wenn ein 15 jähriges Mädchen nicht warten kann, schön blöd, ist sie ihrem eheann schonmal untreu geworden und wenn sie Abtreibt, ist sie auch noch eine Mörderin.
Eva
17.04.2008 21:45:41
mord
Wer abtreibt tötet. Soviel ist klar. Wer sich z.B. bei Youtube mal Videos von Abtreibungen angesehen hat weiß was ich meine.Ungeborenen Kinder zu töten ist genauso schlimm wie schon geborene Kinder zu töten. Leute wie Caroline, die sich mit solchen Themen auseinandersetzen und darauf aufmerksam machen sind eine echte Bereicherung.
God bless You Caroline
Danny
20.04.2008 20:37:00
Sehr subjektiv geschrieben, naturwissenschaftlicher Aspekt außen vor
Das jeder seine eigene Meinung zum Thema Abtreibung hat, ist sonnenklar! Und da dies ein meinungsbildender Aufsatz und keine wissenschaftliche Arbeit ist, gibt es auch nichts weiter an der ausgeprägten Subjektivität zu bemängeln.
Dennoch sollte man schauen, dass man gerade bei so einem brenzligen Thema nicht vorschnell argumentiert, und auch für Informationen aus Bereichen offen sein, die zu Beginn eine ganze Menge Toleranz erfordern.
Für diejenigen, die sich einmal intensiv mit dem Thema Abtreibung auseinandersetzen wollen, empfehle ich das Buch "Praktische Ethik" von Peter Singer.
Singer erklärt aus Bioethischer Sicht, schlüssig und nachvollziehber, weshalb ein ungeborener Mensch (für ihn) nicht weniger Wert ist als ein höheres Tier, wie zum Beispiel ein Hund oder ein Schwein (welche unter anderem von uns Menschen gegessen werden).
Singer ist absolut lesenswert, auch wenn man der Abtreibung konservativ gegenübersteht, denn er liefert äußerst sachlich Fakten, welche bestens zur Meinungsbildung dienen können:
28.06.2002 13:19:15
So Traurig was ich hier lesen muß. Du nimmst Dir das recht zu entscheiden das zwei menschen nicht leben dürfen weil du deinen lebensstandard sonst ändern müßtest? Du sagts du hast eine vierjährige Tochter der Du so viel mehr geben kannst, was kannst Du ihr geben wovon nicht für andere auch was übrig ist. Oder geht es hier nur um Materielle Dinge (könnte ich kotzen) Wenn Du schon so eine absolut Dumme Einstellung zu diesen Dingen hast, warum verhütest Du dann nicht? Oder läßt dich sterilisieren? Ein Kind ist nicht das Bedürfniss Abwechslung oder ein schönes Ding zu haben wie z.b. ein neuer Kühlschrank,Auto oder Fernseher. Da steckt eine Menge mehr dahinter, nicht nur Dein Ego. Ich blicke weg, ich kann Dich nicht anschauen. Du nimmst mir die Hoffnung auf die Menschen. Im übrigen, ich bin ein 28 Jähriger Mann, bis vor vier Monaten bin ich viel lieber auf partys gegangen und habe mich amüsiert. jetzt werde ich Vater und bin sehr Stolz darauf. Ein anderer Abschnitt in meinem Leben hat begonnen. Enrico Böhme |(w) schrieb: ||Ist Dir eigentlich bewußt, was es heißt sich ||für ein Kind zu entscheiden, noch dazu, wenn ||es behindert sein könnte, oder das eigene ||Leben bedroht ist? |Verurteilen sollte man nicht die Menschen, die versuchen, ihren Kinderwunsch zu planen, und ihren Kindern dann bestmögliche Lebensbedingungen schaffen; verurteilen sollte man Menschen, die unbekümmert und naiv Leben in die Welt setzen, und sich in Wirklichkeit überhaupt nicht um das Kind kümmern können. Das schadet meiner Meinung nach dem Kind, der Mutter und allen anderen Beteiligten - früher oder später. |Wieso kann man nicht froh sein, dass es technische Möglichkeiten gibt, sein Leben zu planen, ohne einer Person dabei zu schaden? Letztendlich muß jede Frau für sich entscheiden, und Gott sei Dank gibt es viele, die begriffen haben, dass diese (im übrigen immer weniger gefährliche) Operation sie vor großem Unglück bewahrt. |Man soll nur irgendwann mal aufhören, eine einzelne Zelle als "Baby" oder "Kind" zu bezeichnen, denn diesen Status erlangt die Zelle erst, wenn sie nach der Geburt lebensfähig ist, das heißt von alleine atmet, das Herz von allein schlägt etc. Solang dieser Zustand nicht eingetreten ist, kann und darf man (auch wenn es den optischen Eindruck macht) es nicht als Baby sehen! Ansonsten wäre es ja auch logisch, so zu tun, als würden tote Babys noch leben, weil aussehen tun sie ja noch wie lebendige... |Auch wenn das jetzt alles ganz schön hart klingt, weiß ich doch, wovon ich rede. Ich selbst bin 26 Jahre alt und habe eine vierjährige Tochter. Ich bin nach der Entbindung 2 Mal wieder schwanger geworden, im Abstand von jeweils einem Jahr. Der Vater meiner Tochter und ich haben aber entschieden, dass wir zu jung sind, um noch ein zweites (oder auch drittes) Kind großzuziehen, und ich finde es immernoch richtig und verantwortungsbewußt gegenüber unserem Kind und unserem gemeinsamen Leben, dass wir uns gegen diese Kinder entschieden haben. Auch wenn mir natürlich gerade nach dieser wunderbaren Erfahrung, ein Kind geboren zu haben, es sehr sehr schwer viel, mich dazu durchzuringen, wußte ich doch, dass ich in meinem Alter und unter den dann herrschenden Bedingungen niemals glücklich geworden wäre, und erst recht nicht mein Freund und meine Tochter! |Was hätte ich Deiner Meinung nach tun sollen? Ab mit den Kindern in die Babyklappe? Denkst Du, das ist eine wirkliche Alternative? Oder vorm Krankenhaus aussetzen? Oder in ein Mutter-Kind-Heim ziehen? |Meine Tochter ist glücklich bei mir. Ich kann ihr viele Dinge geben, die ich mit Sicherheit nicht geben könnte, wenn ich durch 5 teilen müßte. Durch meinen Freund, meine 3 Kinder und durch mich... |
07.06.2001 23:39:01
Bemerkenswer, dass sich ein so junges Mädchen mit dieser Thematik auseinandersetzt. Traurig jedoch, dass diese Auseinandersetzung offensichtlich zum einen mit Vorurteilen behaftet, zum anderen alles andere als ausreichend ist. Ein so wichtiges Thema muss, wenn es dann auch noch veröffentlicht wird, ausreichend recherchiert werden!
06.07.2001 15:30:09
Ich bin sehr froh, dass es noch Menschen gibt, die sich dessen bewusst sind, dass es Gott gibt und dass es uns nicht erlaubt ist /nicht um uns zu beschranken, sondern um uns letztendlich zu schatzen/, alles zu machen, was uns oft zumute ware. Ich wurde vielleicht nur hinzufugen, dass ich absolut gegen die Abtreibung bin,auch wenn das Leben der Frau bedroht ist, denn ich denke und aus Erfahrung auch weiss, dass wenn man auf Gott vertraut, dann hilft Er uns auch in solchen Situationen...ganz bestimmt Mit freundlichen Grussen Drahusa
16.08.2001 17:41:44
Ist Dir eigentlich bewußt, was es heißt sich für ein Kind zu entscheiden, noch dazu, wenn es behindert sein könnte, oder das eigene Leben bedroht ist? Verurteilen sollte man nicht die Menschen, die versuchen, ihren Kinderwunsch zu planen, und ihren Kindern dann bestmögliche Lebensbedingungen schaffen; verurteilen sollte man Menschen, die unbekümmert und naiv Leben in die Welt setzen, und sich in Wirklichkeit überhaupt nicht um das Kind kümmern können. Das schadet meiner Meinung nach dem Kind, der Mutter und allen anderen Beteiligten - früher oder später. Wieso kann man nicht froh sein, dass es technische Möglichkeiten gibt, sein Leben zu planen, ohne einer Person dabei zu schaden? Letztendlich muß jede Frau für sich entscheiden, und Gott sei Dank gibt es viele, die begriffen haben, dass diese (im übrigen immer weniger gefährliche) Operation sie vor großem Unglück bewahrt. Man soll nur irgendwann mal aufhören, eine einzelne Zelle als "Baby" oder "Kind" zu bezeichnen, denn diesen Status erlangt die Zelle erst, wenn sie nach der Geburt lebensfähig ist, das heißt von alleine atmet, das Herz von allein schlägt etc. Solang dieser Zustand nicht eingetreten ist, kann und darf man (auch wenn es den optischen Eindruck macht) es nicht als Baby sehen! Ansonsten wäre es ja auch logisch, so zu tun, als würden tote Babys noch leben, weil aussehen tun sie ja noch wie lebendige... Auch wenn das jetzt alles ganz schön hart klingt, weiß ich doch, wovon ich rede. Ich selbst bin 26 Jahre alt und habe eine vierjährige Tochter. Ich bin nach der Entbindung 2 Mal wieder schwanger geworden, im Abstand von jeweils einem Jahr. Der Vater meiner Tochter und ich haben aber entschieden, dass wir zu jung sind, um noch ein zweites (oder auch drittes) Kind großzuziehen, und ich finde es immernoch richtig und verantwortungsbewußt gegenüber unserem Kind und unserem gemeinsamen Leben, dass wir uns gegen diese Kinder entschieden haben. Auch wenn mir natürlich gerade nach dieser wunderbaren Erfahrung, ein Kind geboren zu haben, es sehr sehr schwer viel, mich dazu durchzuringen, wußte ich doch, dass ich in meinem Alter und unter den dann herrschenden Bedingungen niemals glücklich geworden wäre, und erst recht nicht mein Freund und meine Tochter! Was hätte ich Deiner Meinung nach tun sollen? Ab mit den Kindern in die Babyklappe? Denkst Du, das ist eine wirkliche Alternative? Oder vorm Krankenhaus aussetzen? Oder in ein Mutter-Kind-Heim ziehen? Meine Tochter ist glücklich bei mir. Ich kann ihr viele Dinge geben, die ich mit Sicherheit nicht geben könnte, wenn ich durch 5 teilen müßte. Durch meinen Freund, meine 3 Kinder und durch mich...
02.12.2001 16:21:17
Liebe Caroline Gut, also ich finde dein Referat absolut daneben! Klar ist eine Abtreibunbg unnötig,doch jetzt versetz dich doch mal in ein junges Mädchen von viellicht 15-16Jahren!Ich spreche da leider aus Erfahrung...Wenn solch ein Mädchen vielleicht ungewollt schwanger wird.Soll sie dann ein Kind zur Welt kommen lassen, dem sie gar nicht sorgen kann...Du machstr allen Frauen ein sehr sehr grosses schlechtes Gewissen mit deinem Referat!!Es soll jeder Mensch selber wissen was er macht od. machen will!Bin absolut gegen so sachen, wie jetzt z.B Anti-Abtreibung..Schäme Dich!Gruss
28.06.2002 13:34:10
Eine klare Sachliche kritikfreie Stellungnahme. Beruhend auf fakten und Analysen. Was Du nicht weißt beweise ich Dir das du es nicht weißt, ich weiß es selbst aber auch nicht besser. Das hätte meiner Meinung nach dazu gereicht. Schon mal abgetrieben? Schon mal Gedanken darum gemacht einen Teil seiner selbst weiterleben zu lassen. Für alle, der Mutter, dem Vater und auch dem Kind sollte nicht unsere Gesellschaft der Maßstab sein. Liebe zum Menschen und der Natur. Kann mich nicht errinnern das die Natur einen Abtreibungsmechanismus eingebaut hat wenn Die Mutter nicht dazu in der Lage ist auszutragen. Und wenn doch dann sollte man das akzeptieren. Aber die Natur ist ja das was wir nicht akzeptieren können, deswegen versuchen wir sie ja jeden Tag anzupassen und zu verändern oder zerstören sie. Dabei ist sie das einzigste was vor uns da war und einzigartig als Wunder zu betrachten gilt ohne dem wir nicht leben könnten. Solange Menschen andere Menschen beeinflussen und die gesellschaft Maßstab wird. solange wird es wohl keine Hoffnung auf die rückkehr zur Natur geben. Empfinde Ekel und Abneigung bei solchen Kommentaren. Enrico Böhme |C.S. schrieb: ||Zuerst möchte ich loben, dass es tatsächlich ||wenigstens eine Abtreibungsgegnerin zu geben ||scheint, die den Frauen im Endeffekt ein ||Selbstbestimmungsrecht zuerkennt, wenn es ||um die Frage geht, sich für oder gegen eine ||Schwangerschaft zu entscheiden. | |Ansonsten kann ich diese Rede nur auf das Schärfste kritisieren, da sie jegliche Objektivität vermissen lässt und zu ungenau recherchierte "Fakten" aufzeigt. Die Autorin verwendet beispielsweise häufig die Worte "oft" und "meistens". Dabei lässt sie den Leser allerdings völlig im unklaren darüber, was das in Zahlen bedeutet. Heißt "oft" nun 60 von 100 Frauen oder reichen für sie schon 3 von 100 aus, um ihnen den Stempel "oft" aufzudrücken? | |Natürlich führt die Autorin das wohl beliebteste Argument der Abtreibungsgegner auf: "Abtreibung ist Mord!" Dazu in der Kürze nur soviel: Die Problematik des Schwangerschaftsabbruchs ist mit nichts vergleichbar, weshalb die Bezeichnung "Mord" hier schlichtweg deplaziert ist. Die Frau handelt nicht gegen einen "anderen" aggressiv, denn der Fötus ist in der Frau drin und vollkommen von ihr abhängig. Somit begeht die Frau im Falle einer Abtreibung keinen Mord, sondern weigert sich, die eigene Leibesfrucht im eigenen Körper heranwachsen zu lassen, da sie sich zum gegebenen Zeitpunkt - aus welchen Gründen auch immer - nicht dazu in der Lage fühlt, die Schwangerschaft fortzusetzen und sich im Anschluß daran mindestens 18 Jahre um dieses Kind zu kümmern. | |Was soll der Satz "Auch Sie hätten in einem dieser Kübel gegen den Tod kämpfen können!" Nein, hätte ich nicht! Denn die Umstände meiner Zeugung und Geburt waren ganz andere als die, mit denen Frauen zu kämpfen haben, die sich eventuell für einen Abbruch entscheiden, so, wie sie bei jedem Menschen gänzlich verschieden sind. Was soll also ein derartig verallgemeinerndes "Tränendrüsenstatement"? | |Stichwort "Abtreibung bei einer durch Vergewaltigung entstandenen Schwangerschaft": Die Autorin meint hierzu, dass "...wir [...]nicht die Babys für etwas bestrafen [sollten], wofür sie keine Schuld haben. Außerdem meint sie, dass "...auch hier [...] alternative Lösungen gefunden werden [können]." (Wie so eine Alternative aussieht, verrät sie dem Leser allerdings nicht.) Keine Frau, die einen Fötus aufgrund einer vorausgegangenen Vergewaltigung abtreiben lässt, tut dies, weil sie den Fötus für erlittenes Unrecht bestrafen will! Eine Vergewaltigung ist ein höchst traumatisches Erlebnis. Wenn daraus auch noch eine Schwangerschaft resultiert, gestaltet sich die Gesamtsituation der betroffenen Frau noch wesentlich schwerer. Wie kann sich da jemand anmaßen, zu entscheiden, dass es falsch wäre, diesen Fötus abzutreiben? Wie kann man dem Fötus sämtliche Rechte zu, und der Frau gleichzeitig sämtliche Rechte absprechen? Das ist schlichtweg grausam,unethisch und unmoralisch! (Dabei halten die Abtreibungsgegner die Moral doch so hoch!)Wenn es um einen Abort geht, weisen die Abtreibungsgegner mit Vorliebe darauf hin, dass es zu schweren psychischen Folgeschäden kommen kann. Dass dies auch im Falle einer erzwungenen ausgetragenen Schwangerschaft, besonders nach einer Vergewaltigung, der Fall sein kann, wird kurzerhand negiert. | |Dass ein Schwangerschaftsabbruch, wie die Autorin behauptet, "meistens" zu allerhand körperlichen Schäden führt, ist schlichtweg falsch. Die Komplikationsrate nach einem Abbruch ist verschwindend gering, wie aus Statistiken hervorgeht. | |Ebenfalls eine Lüge (oder schlechte Recherche?) ist folgende Behauptung: "Frauen, die sich einem solchen Eingriff hingaben, bekommen Angstgefühle und Alpträume." Das mag auf einen Teil der Betroffenen ganz sicher zutreffen, aber es ist definitiv nicht verallgemeinerbar! | |Eine maßlose Übertreibung stellt dieses Statement dar: "Oft führen all diese Probleme [das sind Schlaflosigkeit, Depressionen u.a.]Frauen in den Tod, da sie keinen and. Ausweg sehen und sich so das Leben nehmen!" Dazu ist zu sagen, dass Frauen, die ihre Entscheidung zum Abbruch bewusst als die für sie richtige Entscheidung treffen, nach dem Abort mit keinen psychischen Problemen zu rechnen haben.Und selbst die Betroffenen, die im nachhinein erkennen müssen, dass die Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen für sie persönlich falsch war,wählen nicht scharenweise den Freitod, wie einen die Autorin glauben machen will. | |Einen Absatz weiter stellt die Autorin selbstgerecht fest, dass "[all] diese Frauen [...]ihr anscheinend unlösbares Problem auch anders [hätten] lösen können." (Wie diese anderen Möglichkeiten im einzelnen aussehen, spricht sie wiederum nicht an.) Ich finde es nicht akzeptabel, dass sich die Autorin anmaßt, besser zu wissen, was für die betroffenen Frauen richtig ist als diese selbst. Keinem Menschen dürfen meiner Meinung nach die eigenen Moralvorstellungen "verordnet" werden. | |Im gleichen Absatz spricht die Autorin der vorliegenden Rede die Adoption an, von der sie meint, dass dies die beste Lösung sei, wenn man ein Kind nicht aufziehen möchte. |Nun sieht es aber in der Realität so aus, dass für den Großteil der Frauen, die sich mit dem Gedanken der Abtreibung auseinandersetzen, eine Adoption keine Alternative darstellt. (genauso, wie es für Frauen, die ihr Kind zur Adoption feigeben wollen, keine Alternative ist, abzutreiben) Es bleibt dabei gänzlich unbeachtet, dass es für die leibliche Mutter psychisch sehr belastend ist, das Kind zur Adoption frei zu geben. Für eine Frau, die sich bewußt für eine Abtreibung entscheidet, wäre eine erzwungene Adoption daher wesentlich schwerer (wenn überhaupt jemals) zu verkraften als der Schwangerschaftsabbruch. Mir stellt sich da noch die Frage, wie Frauen, die ihre Kinder zur Adoption frei geben, denn in der Gesellschaft dastehen? Etwa als jemand, der einen Dienst am nächsten geleistet hat? Nein, als Rabenmütter werden sie beschimpft! Sie genießen nicht im mindesten ein besseres gesellschaftliches Ansehen als die Frauen, die abgetrieben haben... | |
28.05.2002 16:23:32
Halli hallo! Ich habe mich echt gefreut diesen Bericht zu lesen.Die Vorstellung,was mit dem Baby eigentlich bei der Geburt passiert,traf mich tief.Ich bin überzeugter Christ und denke, dass Gott uns das Leben schenkt und alleine das Recht hat über Leben und Tod jedes einzelnen zu bestimmen!!! Was kann das Kind dafür,dass man ungewollt schwanger wurde und nicht aufgepasst hat?!? Ich glaube,dass jeder,der einmal abgetrieben hat,im tiefsten Innern traurig darüber ist.Man fühlt sich schlecht,hat ein schlechts Gewissen und versucht zu vergessen.Vergessen- das Schlurfen des Schlauches,vergessen... doch manchmal,für einen Moment, kommt es wieder an einen ran...es verfolgt einen das ganze Leben. Alles Liebe und Gute T.S.
10.06.2002 18:51:52
Zuerst möchte ich loben, dass es tatsächlich wenigstens eine Abtreibungsgegnerin zu geben scheint, die den Frauen im Endeffekt ein Selbstbestimmungsrecht zuerkennt, wenn es um die Frage geht, sich für oder gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden. Ansonsten kann ich diese Rede nur auf das Schärfste kritisieren, da sie jegliche Objektivität vermissen lässt und zu ungenau recherchierte "Fakten" aufzeigt. Die Autorin verwendet beispielsweise häufig die Worte "oft" und "meistens". Dabei lässt sie den Leser allerdings völlig im unklaren darüber, was das in Zahlen bedeutet. Heißt "oft" nun 60 von 100 Frauen oder reichen für sie schon 3 von 100 aus, um ihnen den Stempel "oft" aufzudrücken? Natürlich führt die Autorin das wohl beliebteste Argument der Abtreibungsgegner auf: "Abtreibung ist Mord!" Dazu in der Kürze nur soviel: Die Problematik des Schwangerschaftsabbruchs ist mit nichts vergleichbar, weshalb die Bezeichnung "Mord" hier schlichtweg deplaziert ist. Die Frau handelt nicht gegen einen "anderen" aggressiv, denn der Fötus ist in der Frau drin und vollkommen von ihr abhängig. Somit begeht die Frau im Falle einer Abtreibung keinen Mord, sondern weigert sich, die eigene Leibesfrucht im eigenen Körper heranwachsen zu lassen, da sie sich zum gegebenen Zeitpunkt - aus welchen Gründen auch immer - nicht dazu in der Lage fühlt, die Schwangerschaft fortzusetzen und sich im Anschluß daran mindestens 18 Jahre um dieses Kind zu kümmern. Was soll der Satz "Auch Sie hätten in einem dieser Kübel gegen den Tod kämpfen können!" Nein, hätte ich nicht! Denn die Umstände meiner Zeugung und Geburt waren ganz andere als die, mit denen Frauen zu kämpfen haben, die sich eventuell für einen Abbruch entscheiden, so, wie sie bei jedem Menschen gänzlich verschieden sind. Was soll also ein derartig verallgemeinerndes "Tränendrüsenstatement"? Stichwort "Abtreibung bei einer durch Vergewaltigung entstandenen Schwangerschaft": Die Autorin meint hierzu, dass "...wir [...]nicht die Babys für etwas bestrafen [sollten], wofür sie keine Schuld haben. Außerdem meint sie, dass "...auch hier [...] alternative Lösungen gefunden werden [können]." (Wie so eine Alternative aussieht, verrät sie dem Leser allerdings nicht.) Keine Frau, die einen Fötus aufgrund einer vorausgegangenen Vergewaltigung abtreiben lässt, tut dies, weil sie den Fötus für erlittenes Unrecht bestrafen will! Eine Vergewaltigung ist ein höchst traumatisches Erlebnis. Wenn daraus auch noch eine Schwangerschaft resultiert, gestaltet sich die Gesamtsituation der betroffenen Frau noch wesentlich schwerer. Wie kann sich da jemand anmaßen, zu entscheiden, dass es falsch wäre, diesen Fötus abzutreiben? Wie kann man dem Fötus sämtliche Rechte zu, und der Frau gleichzeitig sämtliche Rechte absprechen? Das ist schlichtweg grausam,unethisch und unmoralisch! (Dabei halten die Abtreibungsgegner die Moral doch so hoch!)Wenn es um einen Abort geht, weisen die Abtreibungsgegner mit Vorliebe darauf hin, dass es zu schweren psychischen Folgeschäden kommen kann. Dass dies auch im Falle einer erzwungenen ausgetragenen Schwangerschaft, besonders nach einer Vergewaltigung, der Fall sein kann, wird kurzerhand negiert. Dass ein Schwangerschaftsabbruch, wie die Autorin behauptet, "meistens" zu allerhand körperlichen Schäden führt, ist schlichtweg falsch. Die Komplikationsrate nach einem Abbruch ist verschwindend gering, wie aus Statistiken hervorgeht. Ebenfalls eine Lüge (oder schlechte Recherche?) ist folgende Behauptung: "Frauen, die sich einem solchen Eingriff hingaben, bekommen Angstgefühle und Alpträume." Das mag auf einen Teil der Betroffenen ganz sicher zutreffen, aber es ist definitiv nicht verallgemeinerbar! Eine maßlose Übertreibung stellt dieses Statement dar: "Oft führen all diese Probleme [das sind Schlaflosigkeit, Depressionen u.a.]Frauen in den Tod, da sie keinen and. Ausweg sehen und sich so das Leben nehmen!" Dazu ist zu sagen, dass Frauen, die ihre Entscheidung zum Abbruch bewusst als die für sie richtige Entscheidung treffen, nach dem Abort mit keinen psychischen Problemen zu rechnen haben.Und selbst die Betroffenen, die im nachhinein erkennen müssen, dass die Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen für sie persönlich falsch war,wählen nicht scharenweise den Freitod, wie einen die Autorin glauben machen will. Einen Absatz weiter stellt die Autorin selbstgerecht fest, dass "[all] diese Frauen [...]ihr anscheinend unlösbares Problem auch anders [hätten] lösen können." (Wie diese anderen Möglichkeiten im einzelnen aussehen, spricht sie wiederum nicht an.) Ich finde es nicht akzeptabel, dass sich die Autorin anmaßt, besser zu wissen, was für die betroffenen Frauen richtig ist als diese selbst. Keinem Menschen dürfen meiner Meinung nach die eigenen Moralvorstellungen "verordnet" werden. Im gleichen Absatz spricht die Autorin der vorliegenden Rede die Adoption an, von der sie meint, dass dies die beste Lösung sei, wenn man ein Kind nicht aufziehen möchte. Nun sieht es aber in der Realität so aus, dass für den Großteil der Frauen, die sich mit dem Gedanken der Abtreibung auseinandersetzen, eine Adoption keine Alternative darstellt. (genauso, wie es für Frauen, die ihr Kind zur Adoption feigeben wollen, keine Alternative ist, abzutreiben) Es bleibt dabei gänzlich unbeachtet, dass es für die leibliche Mutter psychisch sehr belastend ist, das Kind zur Adoption frei zu geben. Für eine Frau, die sich bewußt für eine Abtreibung entscheidet, wäre eine erzwungene Adoption daher wesentlich schwerer (wenn überhaupt jemals) zu verkraften als der Schwangerschaftsabbruch. Mir stellt sich da noch die Frage, wie Frauen, die ihre Kinder zur Adoption frei geben, denn in der Gesellschaft dastehen? Etwa als jemand, der einen Dienst am nächsten geleistet hat? Nein, als Rabenmütter werden sie beschimpft! Sie genießen nicht im mindesten ein besseres gesellschaftliches Ansehen als die Frauen, die abgetrieben haben...
27.09.2002 16:04:46
HI Hab deine Rede für eine hausaufgabe gebraucht.musste ne rede halten über ein Thema meiner Wahl.Ich hab dann deine Rede ein bisschen abgewandelt und meine eigene Meinung hinzugeführt,aber wenigsten hatte ich eine Grundlage.Ich danke dir vielmals für deine Arbeit,danke,danke,danke!!!
17.06.2007 23:05:21
Dieses Referat ist miserabel. Vieles ist aus Anti-Abtreibungs-Homepages abgeschrieben und voller Lügen. Z.B. sind die Methoden des Schwangerschaftsabbruchs total falsch beschrieben. Zweitens: vor der 22. Woche kann ein Embryo noch überhaupt nichts empfinden - die meisten Abbrüche werden aber vor der 8. Woche durchgeführt (da gibt es auch noch keinen "Kopf", der geknackt werden müsste...)!!! Ein Abbruch hat ferner bloss ein ganz geringes Komplikationsrisiko, sowohl körperlich wie psychisch (deutlich geringer als die Geburt eines ungewollten Kindes oder die Weggabe zur Adoption). Ein Schwangerschaftsabbruch ist für keine Frau eine leichte Entscheidung. Hört endlich auf, es für sie mit solchen Lügen-Horror-Geschichten noch schwerer zu machen. Man kann zur Abtreibung sehr wohl verschiedene moralisch-ethische Auffassungen vertreten, aber bitte nicht mit Lügen und Verdrehung von Tatsachen.
19.11.2007 12:53:21
Es ist trotzdem MORD!!! Auch wenn ein kleines Embryo ja anscheinend noch nicht spürt, na und. Du tötest damit ein Menschen leben. Mord ist mord, ob als Embryo, als kleine Kind, als Erwachsener, das ist völlig egal, es ist und bleibt Mord. Und in der Bibel steht es doch ganz eindeutig. Wer von vorneherein keine Kinder haben will, der sollte vielleicht verhüten !!???!Und auf die Frage : ,,und was ist, wenn da ein 15, 16jähriges Mä´dchen ist...`` Sex gehört in die Ehe, so gehört sich das, und wenn ein 15 jähriges Mädchen nicht warten kann, schön blöd, ist sie ihrem eheann schonmal untreu geworden und wenn sie Abtreibt, ist sie auch noch eine Mörderin.
17.04.2008 21:45:41
Wer abtreibt tötet. Soviel ist klar. Wer sich z.B. bei Youtube mal Videos von Abtreibungen angesehen hat weiß was ich meine.Ungeborenen Kinder zu töten ist genauso schlimm wie schon geborene Kinder zu töten. Leute wie Caroline, die sich mit solchen Themen auseinandersetzen und darauf aufmerksam machen sind eine echte Bereicherung. God bless You Caroline
20.04.2008 20:37:00
Das jeder seine eigene Meinung zum Thema Abtreibung hat, ist sonnenklar! Und da dies ein meinungsbildender Aufsatz und keine wissenschaftliche Arbeit ist, gibt es auch nichts weiter an der ausgeprägten Subjektivität zu bemängeln. Dennoch sollte man schauen, dass man gerade bei so einem brenzligen Thema nicht vorschnell argumentiert, und auch für Informationen aus Bereichen offen sein, die zu Beginn eine ganze Menge Toleranz erfordern. Für diejenigen, die sich einmal intensiv mit dem Thema Abtreibung auseinandersetzen wollen, empfehle ich das Buch "Praktische Ethik" von Peter Singer. Singer erklärt aus Bioethischer Sicht, schlüssig und nachvollziehber, weshalb ein ungeborener Mensch (für ihn) nicht weniger Wert ist als ein höheres Tier, wie zum Beispiel ein Hund oder ein Schwein (welche unter anderem von uns Menschen gegessen werden). Singer ist absolut lesenswert, auch wenn man der Abtreibung konservativ gegenübersteht, denn er liefert äußerst sachlich Fakten, welche bestens zur Meinungsbildung dienen können: