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Termpaper, 2001, 18 Pages
Author: Diplom Online-Journalist Michael Johannes Manger
Subject: Design (Industry, Graphics, Fashion)
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Darmstadt (FB Gestaltung - Media System Design)
Tags: Plakate Gestaltung Out of home media FAW Design Werbung, Design, Werbung, Marketing, Out of Home, Online-Journalismus, Medien, Public Relations, PR, Online-PR, Klassische Werbung
Year: 2001
Pages: 18
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10612-2
ISBN (Book): 978-3-638-74558-1
File size: 100 KB
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Abstract
Der Begriff ,,Out of home media" ist aus dem Englischen entlehnt und bezeichnet die Werbeformen außerhalb unserer 4-Wände. Der Begriff wurde ursprünglich Anfang der 80er Jahre in den Vereinigten Staaten geprägt und bezeichnete dort alle Medien außerhalb des Wohnraums der Zielpersonen. Da in den USA - anders wie in Deutschland - das Radio meist nur während der Autofahrt konsumiert wird, bezieht man in den USA auch das Radio mit in die Betrachtung ein und sieht somit unter den Begriff ,,Out of home media" - Außenwerbung und Radio als einen Werbebereich vereinigt. In der Bundesrepublik versteht der Fachverband der Außenwerbung (FAW) nur die herkömmliche Außenwerbung unter ,,Out of home media". Nach dem Willen des FAW wird der altbackene Begriff ,,Außenwerbung" bald zugunsten des Anglizismus aufgegeben. Dennoch bezeichnet ein so modern anmutender Begriff noch ,,alte" Werbeformen. Das Plakat ist hierbei der Klassiker und den ,,Out of home Medien". Das Medium Plakat hat vom Wort her seinen Ursprung im Lateinischen ,,Plaga", was soviel heißt wie Platte, Fläche, Blatt. Im Niederdeutschen wird, so erwähnt Hans Ludwig Zankl, das Wort Plakat bereits im 16. Jahrhundert für einen öffentlichen Anschlag verwendet. Heutzutage spricht man im Französischen von ,,Affiche", im Englischen von ,,poster" und im Italienischen von ,,Manifesto". Eine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Plakatsprache im Vereinigten Europa ist das noch nicht. In der Fachliteratur und in verschiedenen Lexika gibt es gleichartige oder auch abweichende Beschreibungen. Hans Ludwig Zakl meinte schon 1969 in seinem Buch ,,Erfolgreich Plakatieren" ganz lapidar: ,,Plakate sind großformatige Drucksachen auf Papier, die an Säulen, Tafeln und Flächen angeschlagen werden."
Excerpt (computer-generated)
Out of Home Media - Plakatgestaltung
Michael Manger
,,Out of home media" - Begriffsklärung 2
Einleitende Gedanken: 2
Gestaltung von ,,Out of home media" 4
Plakatgestaltung 4
Grundregeln der Plakatgestaltung 4
Gestaltung von Kleinplakaten 8
Das Kleinplakat 9
Prüfverfahren für die gestalterische Qualität von Plakaten 9
Gute Plakatgestaltung erkennen und messen 10
PLAKATPRODUKTION 11
PAPIER UND FARBE 12
PAPIERGEWICHT 12
PAPIERSORTE 12
NASSDEHNUNG UND LAUFRICHTUNG 13
OPAZITÄT UND RÜCKSEITENDRUCK 13
Die Druckverfahren 15
Der Offsetdruck 15
Der Siebdruck 16
Der Digitaldruck 16
Druckvorlagen und Formate (Druckvorstufe) 16
Erstellung digitaler Druckvorlagen 17
,,Out of home media" - Begriffsklärung
Der Begriff ,,Out of home media" ist aus dem Englischen entlehnt und bezeichnet die Werbeformen außerhalb unserer 4-Wände. Der Begriff wurde ursprünglich Anfang der 80er Jahre in den Vereinigten Staaten geprägt und bezeichnete dort alle Medien außerhalb des Wohnraums der Zielpersonen. Da in den USA - anders wie in Deutschland - das Radio meist nur während der Autofahrt konsumiert wird, bezieht man in den USA auch das Radio mit in die Betrachtung ein und sieht somit unter den Begriff ,,Out of home media" - Außenwerbung und Radio als einen Werbebereich vereinigt. In der Bundesrepublik versteht der Fachverband der Außenwerbung (FAW) nur die herkömmliche Außenwerbung unter ,,Out of home media". Nach dem Willen des FAW wird der altbackene Begriff ,,Außenwerbung" bald zugunsten des Anglizismus aufgegeben. Dennoch bezeichnet ein so modern anmutender Begriff noch ,,alte" Werbeformen. Das Plakat ist hierbei der Klassiker und den ,,Out of home Medien". Das Medium Plakat hat vom Wort her seinen Ursprung im Lateinischen ,,Plaga", was soviel heißt wie Platte, Fläche, Blatt. Im Niederdeutschen wird, so erwähnt Hans Ludwig Zankl, das Wort Plakat bereits im 16. Jahrhundert für einen öffentlichen Anschlag verwendet. Heutzutage spricht man im Französischen von ,,Affiche", im Englischen von ,,poster" und im Italienischen von ,,Manifesto". Eine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Plakatsprache im Vereinigten Europa ist das noch nicht. In der Fachliteratur und in verschiedenen Lexika gibt es gleichartige oder auch abweichende Beschreibungen. Hans Ludwig Zakl meinte schon 1969 in seinem Buch ,,Erfolgreich Plakatieren" ganz lapidar: ,,Plakate sind großformatige Drucksachen auf Papier, die an Säulen, Tafeln und Flächen angeschlagen werden."
Einleitende Gedanken:
Geschichtlicher Rückblick: Die Entwicklung des Plakatmarktes begann im Jahre 1855 mit der Errichtung der ersten Litfasssäule in Berlin. Damals waren die Produktionsmöglichkeiten für Plakate noch sehr eingeschränkt und so wurden die kleinformatige, schwarz-weiß Zettel mit engen Schriften gedruckt. Die industrielle Revolution bescherte eine neue Sachlichkeit und damit die Reduktion von Wort und Schrift. Das Plakat wurde prägnanter und großzügiger. So ist nicht verwunderlich, dass in dieser Zeit die ersten Ganzsäulen entstanden. Im Verlauf der 30er Jahre initiierten die neuen wissenschaftlichen Disziplinen der Werbelehre und der Markentechnik den Ausbau der Werbung auch in anderen Medien, wie in etwa der Anzeigen und Lichtwerbung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Bestand an Litfasssäulen durch einen weiteren Träger für Plakate ergänzt, die Großfläche wurde erfunden. Ursprünglich als bunte Verkleidung für unansehnliche Trümmergrundstücke gedacht, erfreute sich dieser Werbeträger bald regen Zuspruchs von Kreativen und Werbungstreibenden. Die erblühende Konsumgesellschaft mit einer sich ausbildenden Markenartikelindustrie, die Wiederbelebung des internationalen Warenaustausches und das insgesamt florierende Wirtschaftsleben jener Zeit steigerten den Bedarf nach einem leistungsfähigen Medium, das die breite Masse schnell mit neuen Produktbotschaften erreichte.
Auch der Einfluss der Schweizer Plakatgraphik machte sich auf der Großfläche bemerkbar und führte dazu, dass sich viele Designer von diesem Medium anlocken ließen. Die Entwicklung der modernen Massenkommunikation verbunden mit den stetig steigenden Verkehrsaufkommen gab den großen Werbetafeln in den 70er und 80er Jahren neue Impulse. In den letzten zwanzig Jahren haben die verbesserten Projektions- und Drucktechniken zu einer weiter zunehmenden Bedeutung der großflächigen Plakatierung beigetragen. Mitte der 80er Jahre erhielt der deutsche Plakatmarkt aus Frankreich einen Neuzugang - Das City-Light-Poster setzte mit seiner Verglasung und Hinterleuchtung neue technische Standards in der Plakatwerbung. Die hochwertigen Werbeträger, die in Wartehallen des öffentlichen Personennahverkehrs integriert werden, initiierten eine neue Generation von Plakatwerbeträgern, die mit Zusatznuten für Bevölkerung und Kommune ausgestattet sind; eine Entwicklung, die heute mehr denn je aktuell ist.
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