Deckblatt

Die erste Seite jeder an der Uni verfassten, schriftlichen Ausarbeitung ist das Deckblatt. Ob beim Essay, bei der Hausarbeit oder bei einem Thesenpapier, der Aufbau des Deckblattes beinhaltet in der Regel immer dieselben Bestandteile. Wichtig ist, vorher nachzuschauen, ob die Universität oder der jeweilige Fachbereich eine Vorgabe hat, wie das Deckblatt aufgebaut sein muss – dann ist das natürlich einzuhalten. Lassen sich keine Informationen finden, kann man sich an diesem einfachen Schema orientieren:

Oben links:

  • Universität
  • Fakultät
  • Name des Lehrstuhls
  • Aktuelles Semester
  • Seminar
  • Dozent

Mitte:

  • Titel der Arbeit
  • ggf. Untertitel

Unten rechts:

  • Name des Studierenden
  • Anschrift
  • E-Mail-Adresse (hier wird gerne die Campus-Mail gesehen, von Angaben wie sugarbunny23@web.de o.ä. absehen)
  • Studienfach/ Studienfachkombination
  • Fachsemester
  • Martrikelnummer

Ein Deckblatt könnte also beispielsweise so aussehen:

Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis ist der erste Eindruck, den der Leser von der Arbeit erhält. Daher muss es übersichtlich und logisch aufgebaut sein. Grundsätzlich sollte es mit der Einleitung beginnen. Danach folgt der Hauptteil. Dieser ist das eigentliche Herzstück der Arbeit und zeigt die schrittweise Erarbeitung der Fragestellung. Zum Hauptteil gehören sowohl einführende Definitionen oder historische Fakten wie auch eine empirische Untersuchung oder eine Quellenexegese. In einer Diskussion oder einem Vergleich werden dann die zuvor erarbeiteten Informationen verarbeitet und ausgewertet. Die Hausarbeit schließt mit einem kritischen Fazit oder auch Schluss, in dem die Fragestellung hinterfragt und auf Limitierungen eingegangen wird.

Für weitere Informationen zur Gliederung von Hausarbeiten und dem allgemeinen Aufbau, schauen Sie gerne auch in unseren Magazinartikel „So finden Sie die perfekte Gliederung für Ihre Hausarbeit“. Tipps und Tricks zur schrittweisen Formatierung in Word finden Sie in unserem Artikel „Schneller formatieren mit Word: 3 einfache Tipps“.

Literaturverzeichnis

Der wichtigste Teil der Hausarbeit, wenn es um Wissenschaftlichkeit geht, ist das Literaturverzeichnis. Hier werden die genutzte Forschungsliteratur und verwendete Quellen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Das ist notwendig, damit der Leser weiß, auf welche Werke sich die zitierten Aussagen innerhalb der Arbeit beziehen. Es geht um die Nachvollziehbarkeit und die Möglichkeiten der Überprüfung. Rechtlich ist es zudem notwendig, damit es nicht zu einem Plagiatsvorwurf kommt, denn es ist nicht zulässig, fremdes Gedankengut ohne Kennzeichnung als sein eigenes auszugeben. Wie genau die Angabe der Werke im Literaturverzeichnis erfolgen muss, ist meist ebenfalls abhängig von der Fakultät. In der Regel wird der Name des Autors, der Werktitel, das Erscheinungsjahr und -ort des Titels sowie der Verlag angegeben. Bei Zeitungsartikeln sind neben dem Zeitungsnamen zudem die Ausgabe sowie die Seitenzahlen wichtig, Gleiches gilt bei Aufsätzen. Eine weitere Untergliederung des Verzeichnisses in Quellen und Forschungsliteratur oder auch Primär- und Sekundärliteratur ist stark von den Anforderungen des Studienganges abhängig, aber rein formal nicht notwendig.

Tipps:

  • Bei mehr als drei Autoren werden alle folgenden Autoren unter dem Kürzel et al. abgekürzt.
  • Es muss im Literaturverzeichnis der gesamte Titel, also auch mit Untertitel, abgebildet werden.
  • Lässt sich kein Verfasser finden, genügt das Kürzel o.V. (ohne Verfasser) an Stelle des Autorennamens.
  • Wenn ein Werk durch eine Institution herausgegeben wird, wird diese als Autor angegeben und in Klammern mit Hg. oder Hrsg. für Herausgeber gekennzeichnet.

Ein Beispiel für die richtige Angabe wäre:

Gleiches wie oben gilt auch für verwendete Abbildungen oder Tabellen. Diese können in einem separatem Abbildungs- oder Tabellenverzeichnis aufgeführt werden. Wenn Sie zusätzlich Blogeinträge oder ähnliche als Literatur verwendet haben, müssen diese auch mit Datum, Verfasser und Seite gekennzeichnet werden.

Eidesstattliche Erklärung

Auf keinen Fall fehlen sollte ebenfalls dieses kleine, aber wichtige Detail: Die Eidesstattliche Erklärung. Diese ist die Bescheinigung dafür, dass die Arbeit selbstständig verfasst und ohne fremde Hilfe angefertigt wurde. Darüber hinaus bescheinigt sie dem Leser, dass die gesamte verwendete Literatur den Vorgaben entsprechend im Text und im Verzeichnis gekennzeichnet ist, damit Ihnen kein Plagiat unterstellt werden kann. Denn von Anderen ohne Kennzeichnung abzuschreiben, ist Diebstahl von geistigem Eigentum und rechtlich untersagt. Moderne Plagiatscanner können derartige Vorfälle im Dokument finden, da sie den Text mit Millionen Texten abgleichen.

Wichtig ist, dass die Erklärung von Ihnen händisch oder digital unterschrieben und mit Ort und Datum versehen am Ende der Arbeit angehängt wird. In der Regel steht sie hinter dem Literaturverzeichnis auf der letzten Seite und wird im Inhaltsverzeichnis auch ausgewiesen. Normalerweise hat jede Fakultät eine Vorlage, die übernommen werden sollte. Grundsätzlich können Sie sich aber an dieser Vorlage orientieren.

Nützliche Links zum Thema:

Wie schreibe ich eine Hausarbeit? Schritt für Schritt von der Ideenfindung bis zur fertigen Seminararbeit

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