Dissens und Konsens am Tisch des Herrn. Das Abendmahl in der Römisch-Katholischen und in den protestantischen Kirchen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000
17 Seiten, Note: 1,3

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Inhalt

1. Vorwort

2. Die reformatorische Kritik an der Abendmahlslehre der Römisch-katholischen Kirche
2.1. Der Laienkelch
2.2. Der Opfercharakter der Messe
2.3. Realpräsenz
2.4. Schlußfolgerung

3. Was trennt uns heute am Tisch des Herrn?
3.1. Zum römisch-katholischen Amtsverständnis
3.2. Zum römisch-katholischen Kirchenverständnis

4. Literaturverzeichnis

1.Vorwort

Vereint im Leibe Christi – getrennt am Tisch des Herrn. In dieser Spannung leben wir Christinnen und Christen heute. Und aus dieser Spannung heraus begegnen wir einer interreligiösen bis atheistischen Umwelt. Diese moniert die innerchristlichen Spaltungen, die ihr sichtbarstes Zeichen im getrennten Abendmahl haben, und stellt damit zugleich die Einheit der christlichen Religion in Frage.

In diesem schriftlichen Referat möchte ich erstens darstellen, welche Streitpunkte in der Abendmahlstheologie die Reformatoren im 16. Jahrhundert dazu veranlaßten, die Abendmahlsgemeinschaft mit der altgläubigen Kirche aufzukündigen und wie dies aus heutiger Perspektive zu bewerten ist. Als Mitglied einer lutherischen Kirche setze ich einen besonderen Akzent auf die Theologie Luthers und den ökumenischen Dialog zwischen der Evangelisch-lutherischen und der Römisch-katholischen Kirche. Anhand der Theologie Zwinglis findet jedoch auch die reformierte Position Berücksichtigung. In einem zweiten Teil gehe ich darauf ein, wo meiner Ansicht nach im aktuellen ökumenischen Dialog die Probleme und die Aufgaben für eine Verständigung über das Abendmahl liegen.

2. Die reformatorische Kritik an der Abendmahlslehre der Römisch-katholischen Kirche

Drei Streitpunkte bestimmten die Auseinandersetzungen um das Abendmahl in der Reformationszeit: Die Forderung des Laienkelches , der Opfercharakter der Messe und die (Dauer der) Realpräsenz Christi in den Elementen Brot und Wein.

2.1. Der Laienkelch

Die Kommunion unter beiderlei Gestalt ist ein fast schon klassischer Topos kirchlicher Reformbestrebungen. So stand die Forderung und Realisierung des Laienkelches in der Hussitenbewegung an zentraler Stelle.

Die Reformatoren nahmen die Forderung nach dem Laienkelch wieder auf, damit das Sakrament des Abendmahls gemäßder Einsetzung Jesu gefeiert werde. Dieser hatte beim letzten Mahl folgende Worte gesprochen: „…Nehmet, esset, das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus…“ (Mt 26,26f par)

Trinket alle daraus! Gemäßdem reformatorischen Grundprinzip sola scriptura forderten die Reformatoren, daßalle, die am Abendmahl teilnehmen, Brot und Wein erhalten.

Die Römisch-katholische Kirche war sich immer bewußt, daßBrot und Wein die konstitutiven Elemente der Eucharistie sind. Daßsie den Laien den Kelch trotzdem verweigerte, hatte vor allem praktische Gründe. Aus Ehrfurcht vor dem Blut Christi, das nicht verschüttet werden oder übrig bleiben durfte, teilte man nur Brot aus. Theologisch rechtfertigte man dieses Vorgehen mit der Lehre, daßder ganze Christus unter jeder der beiden Gestalten, also sowohl unter Brot als auch unter Wein, voll gegenwärtig ist. Diese die theologische Begründung für die Kommunion unter einer Gestalt wurde von den Reformatoren nicht bestritten. Mitunter zog man auch den Unterschied zwischen Priesterstand und Laien heran, um den „Priesterkelch“ zu rechtfertigen.[1]

Fazit aus ökumenischer Perspektive: Die Auseinandersetzung um den Laienkelch mußman als einen Streit um den praktischen Vollzug der Eucharistie sehen. Die Reformatoren forderten den Laienkelch mit Verweis auf die Heilige Schrift und die altkirchliche Tradition. Die Römisch-katholische Kirche verweigerte die Kommunion unter beiderlei Gestalt und begründete das mit der Heiligkeit des Blutes Christi und dem Unterschied zwischen Priesterstand und Laien. Es stand jedoch sowohl in der Römisch-katholischen als auch in den reformatorischen Kirchen stets außer Zweifel, daßzu einem Abendmahl beide Elemente, Brot und Wein, gehören.

Noch heute wird in der Römisch-katholischen Kirche die heilige Kommunion in der Regel unter der Gestalt des Brotes gereicht[2] ; wenngleich auch die Kommunion unter Brot und Wein erlaubt ist[3]. Denn „ihre volle Zeichenhaftigkeit gewinnt die Kommunion, wenn sie unter beiden Gestalten gereicht wird“[4]. In den reformatorischen Kirchen empfangen die Gläubigen das Abendmahl unter Brot und Wein[5].

Da die Römisch-katholische Kirche den Laienkelch heute nicht aus theologischen, sondern aus praktischen Gründen verweigert, die Kommunion unter beiderlei Gestalt jedoch nicht verbietet, sondern ausdrücklich erlaubt, hat die Frage des Laienkelches heute keinen kirchentrennenden Charakter mehr.[6]

2.2. Der Opfercharakter der Messe

Die Reformatoren wandten sich strikt gegen ein Verständnis der Messe als Opfer[7], weil sie der Lehre nicht zustimmen konnten, daßChristus am Kreuz zwar für unsere Erbsünde Genugtuung geleistet hätte, für die Tatsünden aber die Messe als Opfer eingesetzt habe. Sie betonten dagegen, daßChristus sich einmal am Kreuz geopfert hat und damit für alle Sünden Genugtuung getan hat. Christus ist am Kreuz für die Sünden der Welt gestorben. Dieses Opfer kann nach reformatorischer Lehre nicht wiederholt werden, noch kann ihm von Seiten der Menschen etwas hinzugefügt werden.

Ein zweiter Aspekt, der zur Kritik der Reformatoren an der Messe führte, war die weit verbreitete Praxis der Privatmessen. Das heißt, es bestand die Möglichkeit, Messen zu stiften. Der Priester zelebrierte diese Messen dann, ohne daßdie Gemeinde daran teilnahm. Der Stifter/Die Stifterin dieser Messe war sich jedoch sicher, daßdas Opfer, das der Priester vollzog, für sie zum Heil wirkte. Die theologische Begründung für diese Praxis der „stillen Messen“ liegt in einem ritualistisch-magischen Sakramentsverständnis. Nach römisch-katholischer Lehre wirkt das Sakrament ex opere operato. Es wirkt durch den bloßen Vollzug, unabhängig von der Würdigkeit derer, die die Messe spenden oder empfangen.

Die theologische Begründung der reformatorischen Kritik am Opfercharakter der Messe und der Praxis der Privatmessen fiel bei den Reformatoren Luther und Zwingli verschieden aus, obwohl beide mit ihrer Kritik bei der Sakramentenlehre ansetzten.

Für Zwingli ist das Sakrament (Taufe und Abendmahl) in erster Linie ein öffentlicher Bekenntnisakt der Christen. Er kann es deshalb mit einem „Fahneneid“[8] vergleichen. Weiter sagt Zwingli: „Mit dem Abendmahl, bei dem wir des Sieges Christi gedenken, bekunden wir, daßwir Mitglieder seiner Kirche sind“[9]. Neben dem Bekenntnisakt nennt Zwingli hier im Nebensatz eine zweite Funktion des Abendmahls: Es ist Gedächtnismahl. Als drittes mußnoch die Bestimmung des Abendmahls als „Eucharistie“[10], als Danksagung für die Erlösungstat Christi hinzugefügt werden. Indem er das Abendmahl als Erinnerungsmahl an und als Danksagung für das Opfer Christi bestimmt, wehrt Zwingli ein Verständnis der Messe als Opfer ab. Die Betonung des Bekenntnischarakters des Abendmahls macht die Rechtfertigung „stiller Messen“ unmöglich, weil ein Bekenntnis die Anwesenheit der Gemeinde geradezu fordert.

Luther argumentiert anders. Er versteht die Sakramente als Zeichen, die Christus zum Heil für den Menschen eingesetzt hat. In ihnen empfängt der Mensch die Vergebung der Sünden und die Gnadenzusage Gottes. Weil in den Sakramenten Gott handelt, wirken sie unabhängig von der Würdigkeit des Spenders. Der Empfänger der Sakramente mußdiese jedoch im Glauben annehmen. Auf diesem Argument, nämlich daßdas empfangene Sakrament nur zum Heil wirkt, wenn es glaubend aufgenommen wird, beruht Luthers Kritik an den „stillen Messen“, an denen der Empfänger gar nicht mehr teilnehmen muß. Indem Luther so stark betont, daßder Mensch im sakramentalen Geschehen nur der Empfangende ist, wehrt er sich gegen die Interpretation der Messe als Opfer, das Gott vom Menschen dargebracht wird. Denn das würde nach Luthers Ansicht den Sachverhalt verkehren. In einer Opferhandlung übernimmt der Mensch den aktiven Teil und Gott wäre der Empfangende.

Fazit aus ökumenischer Perspektive: Wie in der Frage des Laienkelches so kann auch hinsichtlich des Opfercharakters der Messe festgestellt werden, daßsich römisch-katholische und reformatorische Theologie näher gekommen sind. Das hängt zum einen damit zusammen, daßdie Römisch-katholische Kirche die Praxis der „stillen Messen“ weitgehend eingeschränkt hat.[11] Der zweite Grund für eine ökumenische Annäherung wird deutlich, wenn man sich ansieht, was die Römisch-katholische Kirche mit der Meßopferlehre theologisch aussagen will.

Hinter der Rede vom Meßopfer steht in erster Linie der Gedanke der Vergegenwärtigung. Das Kreuzesopfer Jesu soll im Abendmahlsgeschehen vergegen­wärtigt werden. Aus zwei Gründen handelt es sich bei diesem Vergegenwärtigungs­geschehen nicht um ein menschliches Werk. Erstens: Christus ist es, der der Eucharistie vorsteht. Er handelt durch den Priester. Zweitens: Christus ist es, der in der Eucharistie als Opfer dargebracht wird. Das heißt der Kreuzestod Christi wird in der Eucharistie vergegenwärtigt, indem sich Christus, der Leib Christi, die Kirche Gott als Opfer darbringt. Von daher wird deutlich, daßes sich beim Meßopfer nicht um ein menschliches Werk handelt und dem Kreuzesopfer Christi nichts hinzugefügt wird.

Heute wird der theologische Gedanke der Vergegenwärtigung des Kreuzes­geschehens , der in der römisch-katholischen Tradition als „Meßopfer“ bezeichnet wird, von vielen Kirchen über den Idee des Gedächtnisses eingeholt. Auch in den reformatorischen Kirchen wird das Abendmahl als Gedächtnismahl gefeiert. Gedächtnis ist dabei aber nicht nur bloßes Erinnern an etwas, was vor 2000 Jahren geschehen ist. Sondern wo man das Abendmahl als Gedächtnismahl feiert, wird das Kreuzesgeschehen vergegenwärtigt.

„Das Abendmahl vergegenwärtigt das Opfer, das Jesus ein für alle Mal am Kreuz gebracht hat…“[12], heißt es in der Stellungnahme des Schweizerischen Kirchenbundes zur Lima-Erklärung über Taufe, Eucharistie und Amt. Wenn man anstelle von Abendmahl Eucharistie sagen würde, hätte man in diesem Satz ein wesentliches Grundanliegen der römisch-katholischen Meßopferlehre formuliert. Ich denke, für den ökumenischen Dialog zwischen der Römisch-katholischen und den protestantischen Kirchen ist es wichtig, diesen gemeinsamen inhaltlichen Schwerpunkt der Abendmahlstheologie stärker herauszuarbeiten und die verschiedenen Formen, in denen die Vergegenwärtigung des Kreuzesgeschehens gefeiert wird, als einen Reichtum des Glaubensvollzuges wahrzunehmen.

2.3.Realpräsenz

In der Auseinandersetzung um die Realpräsenz ging es um die Frage: Auf welche Art und Weise ist Jesus Christus beim Abendmahl in den Elementen Brot und Wein gegenwärtig? Oder anders formuliert: Was bedeutet das Wörtchen „ist“ in dem Satz: „Das ist mein Leib“ bzw. „Das ist mein Blut“? (Mk 14, 22.24)

Die Römisch-katholische Kirche lehrte im 16. Jahrhundert und beschreibt noch heute den entscheidenden Vorgang in der Eucharistie als Transsubstantiation, als Wesensverwandlung.[13] Das heißt, Brot und Wein verwandeln sich ihrem Wesen, ihrer Substanz, nach in Leib und Blut Christi, in ihrer Erscheinungsform, ihrer Akzidenz, bleiben sie aber Brot und Wein. Ist die Wesensverwandlung einmal vollzogen, bleibt sie bestehen, solange die Gestalt von Brot und Wein bestehen bleibt. Das ist der Grund, weshalb dem Sakrament in der römisch-katholischen Frömmigkeit Anbetung zuteil werden kann.

Die Kritik der Reformatoren richtete sich gegen zwei Dinge: zum einen gegen die Transsubstantiationslehre und zum anderen gegen die Sakramentsfömmigkeit. Die Transsubstantiationslehre kritisierten die Reformatoren, weil sie den Eindruck hatten, daßdas Mysterium des Sakramentes nicht gewahrt bleibe. Vielmehr verstanden vor allem die Lutheraner die Transsubstantiationslehre als einen Versuch, „das Geheimnis der Gegenwart Christi im Sakrament rationalistisch zu erklären“[14]. Gegen die Sakramentsfrömmigkeit, die Anbetung der Monstranz, wandten sich der Reformatoren, weil sie darin eine Spielart der Reliquienverehrung sahen.

Luther entwickelte als Alternative zur Transsubstantiationslehre die Konsubstan­tiationslehre. Diese besagt, daßChristus in den Elementen Brot und Wein so real präsent ist, wie Gott in dem Menschen Jesus präsent war. Genau sowenig wie man sagen kann: Der Mensch Jesus wandelte sich in Gott, genau sowenig kann man auch sagen: Brot und Wein verwandeln sich in Leib und Blut Christi. Luther geht davon aus, daßChristus sich durch sein Wort im Mahlgeschehen an die Elemente Brot und Wein bindet. Letztendlich bleibt die Realpräsenz Christi in, mit und unter den Gestalten von Brot und Wein aber ein Geheimnis. Da Luther nicht von einer Wandlung der Elemente ausgeht, bleiben Brot und Wein auch nicht über das Mahlgeschehen hinaus Leib und Blut Christi. Eine Anbetung des konsekrierten Brotes ist damit ausgeschlossen.

In der reformierten Tradition wird die Lehre von der Realpräsenz Christi in den Elementen Brot und Wein abgelehnt. Zwingli interpretiert das Abendmahl symbolisch. Seiner Meinung nach bedeutet der Satz Jesu „Das ist mein Leib.“ so viel wie „Das bedeutet mein Leib“. In seinem Kommentar über die wahre und falsche Religion schreibt Zwingli: „‚Das‘ – nämlich: was ich euch zum Essen darreiche – ‚ist Symbol meines für euch dahingegebenen Leibes‘“[15]. Damit ist keine Realpräsenz ausgesagt. Denn Brot und Wein sind nicht Leib und Blut Christi sondern Symbol für Leib und Blut Christi. Zu dieser Aussage kann Zwingli nur kommen, weil er, wie oben dargelegt[16], das Abendmahl nicht als Heilsgabe Gottes, sondern als Bekenntnisakt, Gedächtnismahl und Eucharistie interpretiert.

Fazit aus ökumenischer Perspektive: Ähnlich wie in der Frage des Opfercharakters der Messe, kann auch bezüglich der Realpräsenz festgestellt werden, daßzwischen römisch-katholischer und zumindest lutherischer Theologie Übereinstimmung darin besteht, daßim Abendmahl der wahre Leib und das wahre Blut Christi in den Elementen Brot und Wein wirklich gegenwärtig sind[17]. Diese Realpräsenz Christi wird römisch-katholischerseits mittels der Transsubstan­tiationslehre und lutherischerseits mittels der Konsubstantiationslehre ausgesagt. Im ökumenischen Dialogpapier „Das Herrenmahl“ wird festgehalten, daß„diese beiden Positionen nicht mehr als trennende Gegensätze betrachtet werden müssen“[18]. Unterschiede bestehen jedoch weiterhin in der Frage der Dauer der eucharistischen Gegenwart und der liturgischen Praxis . Die Lutheraner geben zu bedenken, daßder ursprüngliche Zweck der Aufbewahrung des Sakramentes die Verteilung an Kranke und Abwesende gewesen sei. In den Formen der Anbetung zeigt sich ihrer Meinung nach eine „unzulässige Trennung vom Mahlgeschehen“[19]. Für eine weitergehende ökumenische Verständigung machen sie geltend, daß„es in den orthodoxen Kirchen andere Formen der eucharistischen Frömmigkeit gibt, ohne daßdeshalb deren eucharistischer Glaube in Frage gestellt wird“[20]. Die römisch-katholische Seite insistiert vor allem auf einem angemessenen Umgang mit den übrigbleibenden Elementen. Diese sollten für den späteren Gebrauch aufbewahrt und für die Krankenkommunion verwendet werden.[21]

Konfliktträchtiger scheinen die Unterschiede in der Stellung zur Realpräsenz zwischen reformierter und römisch-katholischer Lehre zu sein. Zwar kann auch die reformierte Kirche heute von einer Realpräsenz Christi im Mahlgeschehen sprechen, aber mit der Verwendung dieses Begriffes wird zum Ausdruck gebracht, daß„Christus in der Feier als ganzer gegenwärtig ist“[22]. Das heißt, Christus „ist im Vollzug der Handlung gegenwärtig, nicht in erster Linie in Brot und Wein“[23]. Damit wird die Realpräsenz Christi im Mahlgeschehen gleichgesetzt mit seiner Gegenwart im Gottesdienstgeschehen, seiner Gegenwart, wenn zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, und seiner Gegenwart im Nächsten. Der Zusatz, daßGott „ nicht in erster Linie [Hervorhebung von mir – R.L.] in Brot und Wein“[24] gegenwärtig ist, bringt meiner Ansicht nach zweierlei zum Ausdruck. Zum einen lehnt er „jede Vorstellung ab, durch die die Gegenwart allzu ausschliesslich an die Elemente gebunden“[25] wird. Zum anderen weist er aber auch darauf hin, daßdas Abendmahl Christus „auf besondere Weise“[26] nahebringt.

Insgesamt hindert meiner Ansicht nach das symbolische Abendmahlsverständnis der reformierten Kirchen entscheidend den ökumenischen Dialog zwischen Römisch-katholischer Kirche und reformierten Kirchen. Denn die Römisch-katholische Kirche wird – und ich persönlich denke mit Recht – nicht von einer Realpräsenzlehre abweichen, die die wahre und wirkliche Gegenwart des Leibes und Blutes Christi in Brot und Wein betont.

Anlaßzur Hoffnung auf einen Kompromißin der Frage der Realpräsenz gibt vielleicht die Leuenberger Konkordie . In ihr wurden unter anderem die kirchentrennenden Verwerfungen bezüglich der Abendmahlslehre aufgehoben, die im 16. Jahrhundert zur Bildung der Kirchen lutherischen und reformierten Bekenntnisses geführt haben. Hinsichtlich der Realpräsenz heißt es dort: „Im Abendmahl schenkt sich der auferstandene Christus in seinem für alle dahingegebenen Leib und Blut durch sein verheißendes Wort mit Brot und Wein [Hervorhebung von mir – R.L.]. So gibt er sich selbst vorbehaltlos allen, die Brot und Wein empfangen.“[27] Sicher ist diese Formel ein Zugeständnis beider Seiten. Denn sie ist offen für eine Auslegung sowohl in Richtung des lutherischen Verständnisses von Realpräsenz als auch in Richtung des reformierten Verständnisses von Realpräsenz, je nachdem ob man den Akzent bei der Interpretation auf „mit Brot und Wein“ oder „durch sein verheißendes Wort“ legt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich auch die Römisch-katholische Kirche auf eine so weite Formulierung einlassen kann.

2.4. Schlußfolgerung

Bezüglich des Abendmahlsverständnisses bestehen heute in wesentlichen Streitpunkten, die im 16. Jh. zur Trennung der protestantischen Kirchen von der Römisch-katholischer Kirche beigetragen haben, grundsätzliche Übereinstimmungen. Vor allem die lutherischen Kirchen haben im ökumenischen Dialog mit der Römisch-katholischen Kirche erste Erfolge erzielen können und im Dokument „Das Herrenmahl“ gegenseitig anerkannt, daßeinzelne Punkte ihrer Abendmahlslehre nicht mehr kirchentrennend sind.

Ein ähnliches Dialogpapier auch zwischen der Römisch-katholischen Kirche und den reformierten Kirchen zu verabschieden ist schwieriger, da sich die reformierten Kirchen in der Reformationszeit konsequenter und radikaler von der altgläubigen Theologie distanziert haben, was sich vor allem in der symbolischen Abendmahlsinterpretation manifestiert. Festgehalten werden mußallerdings, daßsich in der Frage des Laienkelches und zum Teil auch in der Frage des Opfercharakters der Messe gemeinsame theologische Grundsätze formulieren lassen. Die Leuenberger Konkordie zeigt, daßauch verschiedene Interpretationen der Realpräsenz nicht kirchentrennend bleiben müssen.

Fazit: Wege zu einer Überwindung der kirchentrennenden Abendmahlslehren sind beschritten und haben vor allem im lutherisch – römisch-katholischen Dialog zu weitgehender Annäherung in den Streitpunkten der Reformationszeit geführt. Trotzdem ist eine gemeinsame Abendmahlsfeier noch nicht möglich. Deshalb mußdie Frage gestellt werden: Was trennt uns heute am Tisch des Herrn?

3. Was trennt uns heute am Tisch des Herrn?

Im Hinblick auf die Feier eines ökumenischen Gottesdienstes halten die drei Landeskirchen der Schweiz in den offiziellen Richtlinien für ökumenische Gottesdienste folgendes fest: „Während die Römisch-katholische Kirche Weisungen erlassen hatt [richtig: hat – R.L.], die für ihre Glieder bindenden Charakter haben, bestehen für die Glieder der anderen Kirchen, von einigen Punkten abgesehen, keine entsprechenden offiziellen Entscheidungen. Sachlich ist der Unterschied aber nicht von großer Bedeutung. Denn auch für die nicht Römisch-katholischen Kirchen geht aus ihrer Geschichte, ihren bestehenden Ordnungen und aus ihrer anerkannten Praxis mit hinlänglicher Deutlichkeit hervor, was für sie an ökumenischen Veranstaltungen möglich ist oder nicht in Betracht kommt.“[28] Hinlänglich deutlich ist den Herausgebenden Gremien insbesondere, daßökumenische Abendmahlsfeiern grundsätzlich nicht in Betracht kommen, weil weder eine Einheit im Glauben noch eine Einheit in den Kirchenstrukturen besteht.[29]

Mit der Einheit im Glauben und der Einheit in den Kirchenstrukturen sind die zwei Argumente genannt, die vor allem von römisch-katholischer Seite als Voraussetzung für eine Abendmahlsgemeinschaft angeführt werden. In den reformierten und lutherischen Kirchen ist eine grundsätzliche Einheit im Glauben die einzige Voraussetzung für eine gemeinsame Abendmahlsfeier. Dies wird zum einen in der Leuenberger Konkordie deutlich, in der sich „ Kirchen verschiedenen Bekenntnis­standes aufgrund der gewonnen Übereinstimmung im Verständnis des Evangeliums [Hervorhebung von mir – R.L.] einander Gemeinschaft an Wort und Sakrament gewähren“[30]. Für diese Gemeinschaft an Wort und Sakrament mußkeine Gemeinschaft in den Kirchenstrukturen bestehen, sondern „die Kirchengemeinschaft verwirklicht sich im Leben der Kirchen und Gemeinden“[31]. Zum anderen weist auch die eucharistische Gastfreundschaft der reformatorischen Kirchen darauf hin, daßeine grundsätzliche Einheit im Glauben eine ausreichende Voraussetzung für die gemeinsame und damit auch ökumenische Abendmahlsfeier ist.

Weil die protestantischen Kirchen durch die Taufe eine grundsätzliche Einheit im Glauben als gegeben ansehen, laden sie schon jetzt römisch-katholische Christinnen und Christen zur Teilnahme an ihrer Abendmahlsfeier ein und erlauben den Angehörigen ihrer Kirche die Teilnahme an der römisch-katholischen Eucharistie.

Auf dem Hintergrund einer grundsätzlichen Einheit im Glauben scheint mir von Seiten der reformierten und der lutherischen Kirchen die Bereitschaft und eine praktikable Möglichkeit der Abendmahlsgemeinschaft mit der Römisch-katholischen Kirche gegeben zu sein.

Von römisch-katholischer Seite aus, ist eine Abendmahlsgemeinschaft nur unter der Bedingung möglich, daßeine Einheit im Glauben besteht, die über eine grundlegende Einheit im Glauben hinausgeht und sich in einer strukturellen Kirchengemeinschaft ausdrückt, nicht nur einer Gemeinschaft an Wort und Sakrament. Solange diese Bedingungen, die Einheit im Glauben und die Einheit in einer strukturellen Kirchengemeinschaft nicht erfüllt sind, ist es Gläubigen, die nicht der Römisch-katholischen Kirche angehören[32], nur in Ausnahmefällen gestattet, die Kommunion zu empfangen[33]. Den Gläubigen, die der Römisch-katholischen Kirche angehören, ist es in Ausnahmefällen erlaubt, die „Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung von nichtkatholischen Spendern zu empfangen, in deren Kirche die genannten Sakramente gültig gespendet werden [Hervorhebung von mir – R.L.]“[34]. Das heißt, daßrömisch-katholischen Gläubigen die Teilnahme an einem lutherischen oder reformierten Abendmahl verboten ist, da in den protestan­tischen Kirchen das Sakrament nach Auffassung der Römisch-katholischen Kirche nicht gültig gespendet wird.

Der Grund für das Insistieren auf der strukturellen Kirchengemeinschaft als Voraussetzung für Abendmahlsgemeinschaft, das sich dann in dieser doch recht strikten Ablehnung von der Gewährung oder der Inanspruchnahme eucharistischer Gastfreundschaft äußert, liegt im römisch-katholischen Amts- und Kirchenverständnis.

3.1. Zum römisch-katholischen Amtsverständnis

„Zelebrant, der in der Person Jesu Christi das Sakrament der Eucharistie zu vollziehen vermag, ist nur der gültig geweihte Priester.“[35] Spenden kann das Sakrament Weihe, das die Geweihten mit einem untilgbaren Prägemal kennzeichnet und sie zu geistlichen Amtsträgern bestellt[36], nur der geweihte Bischof[37].

Von diesem an das Sakrament der Weihe gebundenen Amtsverständnis her wird zum einen deutlich, weshalb römisch-katholische Gläubige die eucharistische Gastfreundschaft der reformatorischen Kirchen nicht in Anspruch nehmen können: Der Grund liegt darin, daßder/die reformierte oder lutherische ZelebrantIn das Weihesakrament nicht empfangen haben. Zum anderen erklärt sich daraus wenigstens zum Teil auch das Festhalten der Römisch-katholischen Kirche an der strukturellen Kirchengemeinschaft als Voraussetzung für die Abendmahlsgemeinschaft. Denn es dürfen nur Personen geweiht werden, die das Sakrament der heiligen Firmung empfangen haben, also der Römisch-katholischen Kirche angehören.[38]

Fazit aus ökumenischer Perspektive: Ich denke, daßeine ökumenische Verständigung über das Amtsverständnis durchaus möglich ist. Denn abgesehen davon, daßdie Weihe im römisch-katholischen Verständnis sakramentalen Charakter hat, gibt es auch eine Reihe von Parallelen zur reformatorischen Ordination. So wird die Ordination wie die Weihe durch Handauflegung vollzogen und kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Auch wenn man bei einer ordinierten Person nicht davon spricht, daßsie durch ein untilgbares Prägemal gekennzeichnet sei, so ist sie aber dennoch Pfarrer oder Pfarrerin auf Lebenszeit.

Was die praktische Umsetzung einer Anerkennung der Ordination durch die Römisch-katholische Kirche anbelangt, wäre zu prüfen, ob man beispielsweise aus den Erfahrungen der Vereinigten Kirche Südindiens lernen könnte.

3.2. Zum römisch-katholischen Kirchenverständnis

Nach römisch-katholischen Verständnis ist die Kirche eine . „Die Einheit gehört … zum Wesen der Kirche.“[39] Diese Einheit wird gesichert durch das apostolische Glaubensbekenntis, die gemeinsame Feier des Gottesdienstes und der Sakramente sowie die apostolische Sukzession, die Weitergabe der Weihe.

Der Eucharistie kommt im Bekenntnis und in der Begründung der kirchlichen Einheit eine besondere Rolle zu, da sie einerseits Ausdruck engster kirchlicher Gemeinschaft ist und andererseits Kirchengemeinschaft stiftet[40]. Aufgrund dieser engen Verbindung zwischen Einssein der Kirche und Eucharistie dürfen nur Gläubige die Kommunion empfangen, die der Römisch-katholischen Kirche voll eingegliedert sind, das heißt, nur „jene Getauften, die in ihrem sichtbaren Verband mit Christus verbunden sind und zwar durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der Sakramente und der kirchlichen Leitung“[41].

Fazit aus ökumenischer Perspektive: Weil im römisch-katholischen Verständnis der „Kirche als eine“Ekklesiologie, Amtsverständnis und Sakramentenlehre kulminieren , ist es für eine ökumenische Verständigung über das Abendmahl unerläßlich, die Lehre von der Kirche einzubeziehen. In der Lima-Erklärung über Taufe Eucharistie und Amt kommt die Ekklesiologie nur implizit vor. Ich halte das für die große Schwäche dieses sonst den ökumenischen Dialog sehr fördernden Papiers. Anlaßzur Hoffnung gibt, daßin den neueren ökumenischen Bemühungen, die Lehre von der Kirche eine zentrale Stellung einnimmt.

4.Literaturverzeichnis

Christliche Kirchen feiern das Abendmahl: eine vergleichende Darstellung / Hrsg. Norbert Beer. – Kavelaer: Butzon und Bercker; Bielefeld: Luther-Verlag, 1993.

Codex des kanonischen Rechtes / hrsg. im Auftrag der dt. und der Berliner Bischofskonferenz. – Lat.-dt. Ausg., 2. verb. und vermehrte Aufl. – Kevelaer: Butzon und Bercker, 1984. [CIC]

Der ökumenische Gottesdienst: Grundsätze und Modelle / hrsg. v. Vorstand des Schweizerischen Ev. Kirchenbundes, v. d. Konferenz der Römisch-Kath. Bischöfe der Schweiz und v. Bischof und Synodalrat d. Christkath. Kirche d. Schweiz. – Zürich; Einsiedeln; Köln: Benzinger; Zürich: Gotthelf, 1979.

Dokumente wachsender Übereinstimmung: Sämtliche Berichte und Konsenstexte interkonfessioneller Gespräche auf Weltebene 1931-1982 / hrsg. und eingel. von Harding Meyer, Hans Jörg Urban, Lukas Vischer. – Paderborn: Bonifatius; Frankfurt (M): Otto Lembeck, 1983.

Ecclesia Catholica: Katechismus der Katholischen Kirche. – München; Wien: Oldenbourg; Leipzig: Benno; Freiburg, Schweiz: Paulusverlag; Linz: Veritas, 1993. [Katechismus der Katholischen Kirche]

Leuenberger Konkordie. In: Evangelisches Gesangbuch: Ausgabe für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens. – Leipzig: Ev. Verlagsanstalt, 1995, Nr. 811.

Unser Glaube: Die Bekenntnisschriften der ev.-luth. Kirche / hrsg. vom Luth. Kirchenamt der VELKD. Bearb. von Horst Georg Pöhlmann. – Gütersloh: Mohn, 1986 (Gütersloher Taschenbücher Siebenstern; 1289).

Taufe, Abendmahl und Amt: Bericht des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) zu einer Anfrage des Ökumenischen Rates der Kirchen / hrsg. von der Theologischen Kommission des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes im Auftrag des Vorstandes des SEK, 1986.

Taufe, Eucharistie und Amt: Konvergenzerklärung der Kommission für Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen. – 1. Aufl. - Frankfurt (M): Otto Lembeck; Paderborn: Bonifatius, 1982.

Zwingli, Huldrych: Kommentar über die wahre und falsche Religion, 1525. In: Huldrych Zwingli: Schriften III / Im Auftrag des Zwinglivereins hrsg. von Thomas Brunnschweiler und Samuel Lutz… - Zürich: Theol. Verlag, 1995.

[...]


[1] Vgl. Unser Glaube, S. 362f. [Apologie des Augsburger Bekenntnisses, Art. 22].

[2] Katechismus der Katholischen Kirche, 1380.

[3] CIC, 925.

[4] Katechismus der Katholischen Kirche, 1380.

[5] Vgl. Christliche Kirchen feiern das Abendmahl, S. 78-81.

[6] So auch: Das Herrenmahl, 64. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 291.

[7] Vgl. Unser Glaube, S. 87-91 [Das Augsburger Bekenntnis, 24]

[8] Huldrych Zwingli: Kommentar über die wahre und falsche Religion, S. 230.

[9] Huldrych Zwingli: Kommentar über die wahre und falsche Religion, S. 235.

[10] Huldrych Zwingli: Kommentar über die wahre und falsche Religion, S. 255f.

[11] „Ohne gerechten und vernünftigen Grund darf der Priester das eucharistische Opfer nicht ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen feiern.“ CIC, 906.

[12] Taufe, Abendmahl und Amt, S. 48.

[13] „Diese ‚wunderbare und einzigartige Wandlung nennt die Katholische Kirche sehr treffend Wesensverwandlung (Transsubstantiation)‘.“ Das Herrenmahl, 49. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 286.

[14] Das Herrenmahl, 49. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 286.

[15] Huldrych Zwingli: Kommentar über die wahre und falsche Religion, S.291.

[16] Siehe oben S. 4.

[17] Vgl. Das Herrenmahl, 48. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 286.

[18] Das Herrenmahl, 51. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 286.

[19] Das Herrenmahl, 54. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 287.

[20] Das Herrenmahl, 55. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 287.

[21] Vgl. Das Herrenmahl, 55. In: Dokumente wachsender Übereinstimmung, S. 287.

[22] Taufe, Abendmahl und Amt, S. 51.

[23] Taufe, Abendmahl und Amt, S. 52.

[24] Taufe, Abendmahl und Amt, S. 52.

[25] Taufe, Abendmahl und Amt, S. 53.

[26] Taufe, Abendmahl und Amt, S. 46.

[27] Leuenberger Konkordie, 18.

[28] Der ökumenische Gottesdienst, S. 9f.

[29] Vgl. Der ökumenische Gottesdienst, S. 12.

[30] Leuenberger Konkordie, 29.

[31] Leuenberger Konkordie, 35.

[32] Ausgenommen sind Teilkirchen des Ostens (zum Beispiel Maroniten und Melkiten), mit denen die römisch-katholische Kirche volle Abendmahlsgemeinschaft hat. Vgl. Christliche Kirchen feiern das Abendmahl, S. 114.

[33] „Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs bzw. der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender diese Sakramente [Buße, Eucharistie und Krankensalbung – R.L.] erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter Weise disponiert sind.“ CIC, 844 §4.

[34] CIC, 844 §2.

[35] CIC, 900.

[36] Vgl. CIC, 1008.

[37] Vgl. CIC, 1012.

[38] Vgl. CIC, 1033.

[39] Katechismus der katholischen Kirche, 813.

[40] Vgl. Katechismus der katholischen Kirche, 1369.

[41] CIC, 205.Getaufte, die nicht auf diese Art und Weise der Römisch-katholischen Kirche angehören, sind zwar auch Glieder des Leibes Christi, aber sie sind der Römisch-katholischen Kirche nur „zugeordnet“. Vgl. Katechismus der katholischen Kirche, 836.

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Details

Titel
Dissens und Konsens am Tisch des Herrn. Das Abendmahl in der Römisch-Katholischen und in den protestantischen Kirchen
Hochschule
Universität Basel  (Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar Ökumenewissenschaft
Note
1,3
Autor
Jahr
2000
Seiten
17
Katalognummer
V10203
ISBN (Buch)
9783656590002
Dateigröße
586 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abendmahl, Eucharistie, Laienkelch, Amt, Realpräsenz, Kirche, Ökumene, römisch-katholisch, Kirchenverständnis, Ekklesiologie, Messe, Leuenberger Konkordie, Bekenntnisschriften, Martin
Arbeit zitieren
Robert Mahling (Autor), 2000, Dissens und Konsens am Tisch des Herrn. Das Abendmahl in der Römisch-Katholischen und in den protestantischen Kirchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10203

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