Der Sabbat im Alten Testament


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000

30 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zugang zum Thema

Die These eines vorexilischen Sabbats
Vorexilische Belege für die Existenz des Sabbats
Der Charakter des vorexilischen Sabbats
Zusammenfassung der Ergebnisse

Tâ*BaV und ëab/pattu

Der Sabbat im und nach dem Exil
Die historischen Voraussetzungen
Die Konsequenzen für den Sabbat
Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick

Schlußwort
Eine Anthropologie des Sabbats
Der Sabbat als jüdisches Erbe für die Christenheit
Konsequenzen für die aktuelle Sonntagsdebatte

Literaturverzeichnis

I. Zugang zum Thema

„Du sollst den Feiertag heiligen. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern es heilig halten, gerne hören und lernen.“[1] So lernt man mit Luthers Kleinem Katechismus das dritte Gebot mit Auslegung im Konfirmandenunterricht und sofort assoziiert man: Den Sonntag gilt es heilig zu halten, weil das der „Tag des Herrn“ ist. Deswegen hat man da frei und in die Kirche zu gehen. Der Feiertag, den das atl. Gebot allerdings meint, ist nicht der Sonntag, sondern der Sabbat. In der Kirche hält man jedoch nicht den Sabbat ein. Daraus ergibt sich die spannende Frage, in welchem Verhältnis zueinander der atl. Sabbat und die christliche Sonntagsfeier eigentlich stehen. Diese Arbeit kann auf dem Weg der Beantwortung dieser Frage nur ein erster Schritt sein. Es soll hier darum gehen zu untersuchen, was der Sabbat im AT ist: Woher kommt er? Welche Bedeutung und welche Funktion hat er? Wie wirkt er sich in der Geschichte Israels aus? Über all diese Fragen besteht in der atl. Forschung bei weitem keine Einigkeit. Darum sollen die Argumentationsweisen und die jeweiligen Standpunkte auf ihre Überzeugungskraft hin geprüft werden, um so eine Sichtweise des atl. Sabbats zu bekommen, von der aus in weiteren Schritten sein Verhältnis zum christlichen Sonntag beleuchtet werden kann. Daß diese weiteren Schritte den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden, liegt auf der Hand und gehört zudem ins Fachgebiet der systematischen Theologie.

Doch schon die Betrachtung des Sabbats an und für sich ist äußerst reizvoll. Man bedenke nur die Tatsache, daß das Sabbatgebot das am häufigsten bezeugte Gebot im AT ist.[2] Allein dies läßt schon ahnen, welch enorme Bedeutung der Sabbat im AT hat. Zudem stellt das Sabbatgebot eine Besonderheit des AT dar, die in der Religionsgeschichte analogielos ist.[3] Beim Sabbat haben wir es also mit einem spezifisch atl. Phänomen zu tun, dem innerhalb des AT zudem eine weitreichende Bedeutung zukommt. Schließlich reicht die Geschichte des Sabbats bis hinein ins Judentum unserer Zeit: Er ist der Höhepunkt der Woche für einen Juden und wird mit festlichen Mahlzeiten, Gottesdiensten und einer schön ausgestalteten häuslichen Feier begangen. Der Sabbat ist für den frommen Juden so etwas wie ein besonderer Gast, für den man sich Zeit nimmt und sich fein zurechtmacht.[4]

Allein diese Tatsachen rechtfertigen es, sich genauer mit dem Sabbat zu befassen und einen Überblick über die herrschenden Sichtweisen des Sabbats in der atl. Forschung zu bekommen.

II. Die These eines vorexilischen Sabbats

1. Vorexilische Belege für die Existenz des Sabbats

In der Theologie gibt es allen Anschein nach nichts, was man als selbstverständlich annehmen kann. So gilt es, selbst solche Dinge beweisen zu müssen, die gemeinhin als selbstverständlich betrachtet werden, wie z.B. auch die Annahme, daß der Sabbat bereits vor dem babylonischen Exil der regelmäßig wiederkehrende siebte Tag der Woche war, an dem keine Arbeit verrichtet wurde. Jedoch wird dieses Unterfangen durch die Datierungen, die in der heutigen historisch-kritischen Forschung üblich sind, etwas erschwert, weil sie viele Texte nicht als vorexilisch gelten läßt.

So können nach dem momentanen Stand der atl. Forschung für die Existenz des Sabbats in der Zeit vor dem Exil lediglich vier Stellen geltend gemacht werden: 2.Kön. 4,23; Am. 8,5; Hos. 2,13, Jes. 1,13.[5] Im folgenden sollen diese Stellen auf ihre Aussagen hinsichtlich des Sabbats untersucht werden.

2.Kön. 4,23

Dieser Vers ist Teil eines Textes im Rahmen der Elischaerzählungen (2.Kön. 2-9; 13), die schon früh schriftlich gesammelt wurden. Es liegt hier in 2. Kön. 4 eine sehr alte Überlieferung vor, die wohl auf einen Propheten aus den prophetischen Kreisen des Nordreiches zurückgeht, der in enger Beziehung zu Elischa gestanden hat.[6]

Elischa hatte einer Frau aus Schunem einen Sohn verheißen (4,8-17). Dieser wurde jedoch eines Tages krank und starb (4,18-20). Daraufhin beschließt die Schunemiterin, Elischa aufzusuchen. Ihrem Mann teilt sie aber nicht den Grund ihrer Reise zu Elischa mit (4,22). Dann heißt es in 4,23: „Und er sprach: Warum gehst du[7] zu ihm? Heute ist nicht Neumond und nicht Sabbat. Und sie antwortete: Sei nur ruhig.“ Der Sabbat wird hier im Kontext einer geplanten Wallfahrt zum Heiligtum erwähnt, um einen Gottesmann aufzusuchen. Aus der Reaktion des Mannes geht hervor, daß solche Unternehmungen üblicherweise nur an bestimmten Tagen, nämlich Neumond und Sabbat, getätigt wurden. Die Frau jedoch plant ihre mindestens 25 km lange Reise[8] außerhalb dieser üblichen Zeiten. Damit hat der Sabbat hier deutlich das Profil eines Feiertages, der die Zeit und den Rahmen für solche Unternehmungen bot. Der Sabbat war also bereits zu dieser (vorexilischen) Zeit als Feiertag im Nordreich bekannt und er wurde u.a. in der Form begangen, daß man sich Zeit genommen hat, um Propheten und Priester aufzusuchen, womöglich zum Zweck der religiösen Belehrung, des Einholens von Ratschlägen, Hilfe oder Trost.[9] Dazu wurde der alltägliche Rhythmus der Arbeit unterbrochen, denn ein solches Unterfangen nahm viel Zeit in Anspruch.[10]

Am. 8,5

Im Rahmen einer Sammlung von Visionen und Einzelworten des Propheten Amos (Am. 7-9) findet sich in Am. 8,4-7 ein sozialkritisches Wort gegen die Unterdrückung der Armen und die betrügerischen Machenschaften der Kaufleute. In 8,5 heißt es: „Ihr sprecht: Wann geht der Neumond vorüber, so daß wir Getreide verkaufen können, und der Sabbat, so daß wir Weizen feilhalten können, wobei wir das Epha klein machen und das Schekel groß machen und die trügerische Waage fälschen?“

Amos trat um 760 v. Chr. zur Zeit Jerobeams II. auf.[11] Das Wort aus 8,4-7 dürfte wohl der alten Amosschule zuzuschreiben sein (um 735 v. Chr.)[12], stammt aber in jedem Fall mit Sicherheit aus der vorexilischen Zeit[13]. Somit bezeugt auch diese Stelle für die vorexilische Zeit die Existenz des Sabbats als Feiertag. Charakteristisch ist hier, daß am Sabbat kein Handel stattfindet: Die Kaufleute sehnen das Ende des Sabbats herbei, um endlich wieder ihren (zwielichtigen) Geschäften nachgehen zu können. Die Kritik des Amos richtet sich hier also sowohl gegen die Betrügereien der Händler als auch gegen ihre zweifelhafte Haltung zum Sabbat als Feiertag, weil die Händler selbst am Sabbat an nichts anderes als an ihren Profit denken können, ja den Sabbat scheinbar als störende Unterbrechung ihrer Gewinnsteigerung empfinden. Deutlich ist jedenfalls, daß es den Kaufleuten nicht möglich war, am Sabbat Handel zu betreiben: R*âB-HâC:*T:PiN:W von CTP (auftun, öffnen) läßt den Schluß zu, daß die Getreidesäcke am Sabbat geschlossen bleiben mußten, so daß man ein offizielles Handelsverbot annehmen kann.[14] Der Sabbat erscheint hier also als offizieller gesetzlicher Feiertag, der durch strenge Arbeitsruhe gekennzeichnet ist.[15]

Hos. 2,13

In Hos. 2 wird das Verhältnis zwischen Gott und seinem Volk dargestellt als Verhältnis eines Ehemannes zu seiner treulosen Ehefrau (2,4ff). In 2,11-15 folgt dann eine Unheilsandrohung, die darin besteht, daß Gott seinem Volk die ihm anvertrauten Gaben und Güter entziehen wird. In diesem Kontext lautet 2,13: „Und ich will ein Ende machen mit all ihrer Freude, mit ihrem Fest, mit ihrem Neumond und ihrem Sabbat, und mit all ihrer Festzeit.“ Auch dieser Text stammt aus der Zeit vor dem Exil, er gehört in die Anfangszeit der Wirksamkeit Hoseas, der etwa von 750-725 v. Chr. auftrat.[16] Auch diese Stelle bezeugt also die vorexilische Existenz des Sabbats. Anlaß für die Androhung des Entzugs auch des Sabbats ist die Tatsache, daß Israels Fremdgötterkult (der bei Hosea als Ehebruch gegenüber Jahwe dargestellt wird) gerade zu den Festzeiten Hochkonjunktur hatte: Die Menschen feierten ihren Wohlstand, aber sie dankten dem Baal statt Jahwe (vgl. 2,15: mJiLâY*:BaH JeM:J).[17] Wie die drei jährlichen Hauptfeste Israels (GaC), so wurden auch das Neumondfest, der Sabbat und andere Festzeiten durch lokale Baalstraditionen zu Fremdgötterkulten umgeprägt,[18] was sich in dem Begriff SoWSâM niederschlägt, der als Oberbegriff für die im folgenden genannten Feste zu verstehen ist, die Gott dem Volk wegnehmen will: Nur noch die rauschende Freude stand im Vordergrund, Gott aber hat man vergessen.

Der Feiertagscharakter des Sabbats geht in diesem Text nicht nur aus den Freudenfeiern hervor, die für ihn bezeugt sind, sondern auch aus dem Wortspiel *H*âTa*BaV (...) Ji*:Ta*B:ViH:W (TBV im Hifil). Der Sabbat war demnach ein Ruhetag.[19]

Jes. 1,13

Innerhalb der Gerichtsrede Jes. 1,2-20 befindet sich in 1,10-17 eine gegen den Kult gerichtete Gottesrede, die in 1,13 festhält: „Ihr sollt nicht fortfahren mit dem Bringen von vergeblichem Speiseopfer. Opferrauch ist für mich abscheulich. Neumond und Sabbat, wenn ihr eine Versammlung einberuft: Ich ertrage nicht Frevel und Festversammlung.“ Die Datierung dieses Textes ist umstritten, wie die Einordnung des Jesajabuches überhaupt. Nach der herrschenden Mehrheitsmeinung geht der hier relevante Text aber auf Jesaja selbst und damit die vorexilische Zeit zurück.[20] Somit haben wir hier einen weiteren Beleg für die vorexilische Existenz des Sabbats, hier durch die Herkunft Jesajas sogar speziell auch für das Südreich. In der Kritik steht hier die Diskrepanz zwischen äußerlich vollzogenem Gottesdienst und dazu konträrer Lebensführung. Von Opfern und Zusammenkünften gottesdienstlicher Art (AâR:QiM) ist die Rede. Für den Sabbat folgt daraus, daß er auch ein kultisch begangener Feiertag war und das bereits vor dem Exil.

Alle die oben besprochenen Stellen belegen, daß der Sabbat bereits vor dem Exil als Feiertag in Nord- und Südreich existiert hat und zwar auf jeden Fall seit der frühen Königszeit an.[21] Konstitutiv ist die Bedeutung des Sabbats für die private Frömmigkeit, wie sie 2.Kön. 4,23 bezeugt: Der Rhythmus der alltäglichen Arbeit wurde unterbrochen und der freie Tag bot Gelegenheit für Wallfahrten zum Heiligtum. Spätestens in der Zeit Jerobeams II. war der Sabbat daneben auch ein offizieller staatlicher Feiertag (vgl. Am. 8,5). Es herrschte strenge Arbeitsruhe und es durfte kein Handel betrieben werden. Je näher die Zeit an das Exil rückt, desto mehr gesellen sich auch gottesdienstliche Zusammenkünfte zur Ausgestaltung des Sabbattages hinzu (vgl. Jes. 1,13; auch Hos. 2,13 deutet auf kultische Aktivitäten hin; beide Stellen verdeutlichen aber auch die Verkehrung des Kultes, die dann Anlaß zur Kultkritik wurde).

Hierher gehört auch Thr. 2,6, eine Stelle, die zwar aus exilischer Zeit stammt, aber in unmittelbarer Nähe zu den Ereignissen von 587 v. Chr. entstanden ist und auf die vorexilische Zeit zurückblickt[22]: „Und er riß seine Wohnung nieder wie einen Garten, er hat seinen Sammelplatz zugrunde gerichtet. Jahwe hat in Zion Festzeit und Sabbat in Vergessenheit geraten lassen. Und er verwarf in der Wut seines Zorns König und Priester.“ Diese Stelle unterstreicht noch mal, daß der Sabbat vor dem Exil auch ein gottesdienstlich begangener Feiertag war, und zwar bis zur der Zeit unmittelbar vor dem Exil. Erst durch die Zerstörung Jerusalems und des Tempels wurde diese Art der Sabbatfeier abgebrochen.[23] Schwer zu erfassen ist, ob kultische Begehung von vornherein ein zwingender Bestandteil des Sabbats war oder ob sie sich erst im Lauf der Zeit als Möglichkeit zur Ausgestaltung des Sabbattages entwickelt hat. Aufgrund der behandelten Texte kann man annehmen, daß der Sabbat wohl ursprünglich nicht mit einem Kult gekoppelt war, aber schon sehr früh mit einem solchen verbunden worden ist (vgl. Jes. 1,13; Hos. 2,13).[24]

An der Existenz des Sabbats in Israel bereits vor dem Exil gibt es also keinen Zweifel. Jedoch gibt es in der atl. Forschung Stimmen, die bestreiten, daß der Sabbat vor dem Exil mit dem siebten Tag der Arbeitsruhe identisch ist (vgl. Ex. 23,12; 34,21). Grob gezeichnet gibt es zwei Positionen: Einerseits den Standpunkt, daß der Sabbat auch schon vor dem Exil der regelmäßig wiederkehrende siebte Tag der Woche war, geprägt von strenger Arbeitsruhe, wie er sich letztlich bis ins heutige Judentum gehalten hat. Andererseits die Annahme eines Vollmondsabbats: Hierbei soll der Sabbat nur einmal im Monat in Zusammenhang eines Mondkultes begangen worden sein und er soll kein Ruhetag gewesen sein. Im folgenden ist nun zu untersuchen, ob die Annahme eines monatlichen Vollmondsabbats plausibel ist.

2. Der Charakter des vorexilischen Sabbats

Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab und gibt es in der atl. Forschung immer wieder Stimmen, die den Sabbat ursprünglich als Vollmondtag betrachten.[25] Ausschlaggebend für diese Sichtweise sind zwei Beobachtungen: Zum einen, daß in den ältesten Belegen für den Sabbat T*âBaV parallel neben VäDoC steht. VäDoC bezeichnet dabei den Neumondtag und wird vor T*âBaV genannt. Zum anderen reden die ältesten Belegstellen nicht ausdrücklich vom Sabbat als dem siebten Tag. Daraus folgt dann der Schluß: T*âBaV in den ältesten Belegen bezeichnet analog zu VäDoC einen monatlich begangenen Vollmondtag.[26] Sind diese Argumente aber zwingend? Kann aus dem Fehlen einer expliziten Beschreibung des Sabbats als Ruhetag am siebten Tag der Woche wirklich geschlossen werden, daß der Sabbat diesen Charakter nicht hatte[27] ? Könnte es sich nicht vielmehr auch so verhalten, daß für die Hörer und Leser der in Frage kommenden Texte in dem Begriff T*âBaV wie selbstverständlich all jene Assoziationen mitschwangen, die eine explizite Beschreibung als Ruhetag am siebten Tag der Woche überflüssig machten? Wieso hätte man ein Vollmondfest außerdem ausgerechnet mit dem Namen Tâ*BaV bezeichnen sollen, und nicht mit dem analog zu VäDoC naheliegenden Begriff AäOä*K?[28] Könnte es nicht auch andere Gründe für die parallele Nennung von T*âBaV und VäDoC geben?

[...]


[1] Pöhlmann, H. G. (Hg.): Unser Glaube. Die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche, 4., überarbeitete Auflage, Gütersloh 2000, S. 539.

[2] Vgl. Schmidt, L. u.a.: Altes Testament, 5., vollständig bearbeitete Auflage, Neukirchen-Vluyn 1996, S. 120.

[3] Ebd.

[4] Vgl. Baumann, A. H. (Hg.): Was jeder vom Judentum wissen muß, 8., überarbeitete Auflage, Gütersloh 1997, S. 81f.

[5] Vgl. Stolz, F.: Art. TBV, in: THAT II, Sp. 863.

[6] Vgl. Rehm, M.: Das zweite Buch der Könige. Ein Kommentar, Würzburg 1982, S. 51-56.

[7] JTäKäLoH J*:TaA ist mit Qere in TäKäLoH *:TaA zu ändern.

[8] Vgl. Rehm, 2.Könige, S. 55.

[9] Ebd.

[10] Vgl. Würthwein, E.: Die Bücher der Könige 1. Kön. 17 – 2. Kön. 25 (ATD 11/2), Göttingen 1984, S. 504.

[11] Vgl. Schmidt, W. H.: Einführung in das Alte Testament, 5., erweiterte Auflage, Berlin-New York 1995, S. 201.

[12] Vgl. Wolff, H. W.: Dodekapropheton 2. Joel und Amos (BKAT XIV/2), 3. Auflage, Neukirchen-Vluyn 1985, S. 131-135.

[13] Vgl. auch Jeremias, J.: Der Prophet Amos (ATD 24/2), Göttingen 1995, S. XXI.

[14] Vgl. Jenni, E.: Die theologische Begründung des Sabbatgebotes im Alten Testament (ThSt(B) 46), Zürich 1956, S. 13.

[15] Vgl. Rudolph, W.: Joel – Amos – Obadja – Jona (KAT XIII/2), Gütersloh 1971, S. 262; Wolff, Joel und Amos, S. 375.

[16] Vgl. Jeremias, J.: Der Prophet Hosea (ATD 24/1), Göttingen 1983, S. 17.40.

[17] Vgl. Wolff, H. W.: Dodekapropheton 1. Hosea (BKAT XIV/1), 3., verbesserte Auflage, Neukirchen-Vluyn 1976, S. 45f.

[18] Vgl. Jeremias, Hosea, S. 45.

[19] Vgl. Wolff, Hosea, S. 46.

[20] Vgl. Zenger, E. u.a.: Einleitung in das Alte Testament, 3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Stuttgart 1998, S. 393-399; Fohrer, G.: Das Buch Jesaja. 1.Band Kapitel 1-23 (ZBK.AT), 2. Auflage, Zürich 1966, S. 5f; Wildberger, K.: Jesaja. 1.Teilband Jesaja 1-12 (BKAT X/1), 2., verbesserte Auflage, Neukirchen-Vluyn 1980, S. 37.

[21] Vgl. Haag, E.: Vom Sabbat zum Sonntag. Eine bibeltheologische Studie (TThSt 52), Trier 1991, S. 36.

[22] Vgl. Kraus, H.-J.: Klagelieder (Threni) (BKAT XX), 4. Auflage, Neukirchen-Vluyn 1983, S. 13f.40.

[23] Vgl. Boecker, H.-J.: Klagelieder (ZBK.AT 21), Zürich 1985, S. 47.

[24] Vgl. Schmidt, W. H. u.a.: Die Zehn Gebote im Rahmen alttestamentlicher Ethik (EdF 281), Darmstadt 1993, S. 91f. Vgl. auch unten S. 16.

[25] So z.B. schon 1909 Meinhold, J.: Die Entstehung des Sabbats, in: ZAW 29 (1909), S. 81-112, zuletzt Robinson, G.: The Origin and Development of the Old Testament Sabbath. A Comprehensive Exegetical Approach (BET 21), Frankfurt 1988 und Veijola, T.: Die Propheten und das Alter des Sabbatgebots, in: Prophet und Prophetenbuch, FS O. Kaiser (BZAW 185), Berlin-NewYork 1989, S. 246-264.

[26] Vgl. die Exegese zu den vorexilischen Belegstellen des Sabbats bei Robinson, Origin, S. 51-125 und Veijola, Propheten, S. 249-255.

[27] Somit läge hier ein argumentum e silentio vor! Veijola schreibt: „Wenn der Wochensabbat bereits in der Königszeit bekannt gewesen wäre und die hohe theologische Würde gehabt hätte, die ihm gerade im Dekalog zukommt, dürfte man erwarten, daß er in der prophetischen Literatur häufiger aufträte und vor allem an Stellen, die zum echten Bestand der prophetischen Verkündigung gehören. Das Schweigen der vorexilischen und exilischen Propheten über den Wochensabbat hat auch als argumentum e silentio seine Beweiskraft.“ Veijola, Propheten, S. 263f. Zunächst: Die Propheten schweigen, wie gezeigt, ja überhaupt nicht. Außerdem: Einem argumentum e silentio wohnt nie überzeugende Beweiskraft inne, weil man sich immer einem Dunkel von möglichen Gründen für dieses Schweigen gegenübersieht. Schließlich: Wieso sollte man ein häufigeres Auftreten des Sabbats bei den Propheten erwarten? Man beachte: Einerseits läßt die historisch-kritische Forschung nur wenige Texte als vorexilisch gelten, andererseits redet man von einem vorexilischen Schweigen über den Wochensabbat. Dabei liegt dieses doch auf der Hand, wenn man von vornherein viele Texte aussortiert.

[28] Vgl. Haag, Vom Sabbat zum Sonntag, S. 39.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Der Sabbat im Alten Testament
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Altes Testament)
Veranstaltung
HS Der Gottesknecht
Note
1,3
Autor
Jahr
2000
Seiten
30
Katalognummer
V10534
ISBN (eBook)
9783638169295
ISBN (Buch)
9783638683913
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sabbat, Alten, Testament, Gottesknecht
Arbeit zitieren
Mario Ertel (Autor), 2000, Der Sabbat im Alten Testament, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10534

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