Tolkien, J.R.R. - Mittelerde


Facharbeit (Schule), 2004

20 Seiten, Note: 1


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Inhaltsverzeichnis:

1.Was ist Mittelerde

2.Tolkien

3.Entstehung Mittelerdes

4.Geographische Begebenheiten

5.Völker
5.1.Elben
5.1.1.Sindar
5.1.2.Noldor
5.2.Menschen
5.3.Zwerge
5.4.Ainur
5.5.Andere Völker

6.Sprachen
6.1.Sindarin
6.2.Quenya
6.3.Westron
6.4.Rhorim
6.5.Khuzdul
6.6.Die schwarze Sprache

7.Literaturverzeichnis

8.Abbildungsverzeichnis

Anhang A

Anhang B

Anhang C

1. Was ist Mittelerde

„ 1 Mittelerde ist, literarisch gesehen, eine Welt entstanden aus Mythen und Legenden unserer Welt, in neue Form gebracht und mit einer wahrhaft epischen Handlung versehen.“ 2

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Mittelerde der Ort, in dem die Handlung des Fantasybuches ‚Herr der Ringe’ stattfindet. Hinter diesem Begriff versteckt sich jedoch viel mehr, als man selbst nach dem Lesen der Romantrilogie vermutet. Der Schöpfer J.R.R Tolkien schuf eine Welt voller Mythen und Legenden, die an Komplexität kaum noch zu übertreffen ist. Mittelerde ist jedoch nur einer von zwei Kontinenten, die in dieser fiktiven Welt existieren.

2. Tolkien

„Tolkien was the best the 20 th century had to offer.” 3

John Ronald Reul Tolkien wird am 3. Januar 1892 in Südafrika geboren. Drei Jahre später, verliert er seinen Vater und als John in seinem 12.

Lebensjahr ist, stirbt seine Mutter an Diabetes. Daraufhin widmet er sich seiner größten Leidenschaft, den Sprachen. Nachdem er 1915 die Oxford University mit dem Ehrengrad erster Klasse abschließt entscheidet sich Tolkien in den ersten Weltkrieg zu ziehen. Kurz bevor er eingezogen wird heiratet er seine Jugendliebe Edith Bratt, mit der er auch zwei Kinder hat. In Frankreich erkrankte er jedoch am ‚Schützengrabenfieber’ und

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: J.R.R. Tolkien

schrieb während seiner Genesung ‚Das

Silmarilion’. Anfang der 30er Jahre begann Tolkien eine Geschichte zu verfassen, die später als ‚Der kleine Hobbit’ bekannt werden sollte. Im Herbst 1937 erscheint ‚Der kleine Hobbit’ und wird ein sensationeller Erfolg. Der Verlag bittet Tolkien um eine Fortsetzung und dieser veröffentlicht 1954 die Trilogie ‚Der Herr der Ringe’. Diese Trilogie ist heute, nach der Bibel, das am häufigsten gelesene literarische Werk. Von 1955 bis zu seinem Tod 1973 arbeitete der „Perfektionist der schlimmsten Sorte“4 am ‚Silmarillion’, das erst 1977 posthum von seinem Sohn Christopher veröffentlicht wurde.5

3. Entstehung Mittelerdes

„Ilúvatar war aller Dinge Anfang, und weder die Weisheit der Valar noch die der Eldar oder der Menschen kann darüber hinausgelangen. (…) Er war keiner der Götter, denn er schuf sie. Ilúvatar ist der Herr auf immer und ewig, der über der Welt thront; der die Welt machte und der weder von dieser Welt ist noch in ihr…“ 6

Die gesamte Welt, wurde von Ilúvater, dem Einen, geschaffen. Er erschuf auch die Valar, die Götter, und gab ihnen die Macht, die Welt nach ihren Wünschen zu verändern.

Mittelerde war zu Anbeginn der Zeit „ein gerader breiter Landstreifen, der durch zwei etwa gleich große parallele Meeresgräben rechts und links eingefasst wurde“7. Im Laufe der Zeit veränderte sich das Erscheinungsbild von Mittelerde des Öfteren, meist durch den Willen der Valar, doch auch durch Kriege. 8

4. Geographische Begebenheiten

Im ersten Zeitalter war Mittelerde noch wesentlich größer als im zweiten und dritten Zeitalter. Im Ersten konnte man Mittelerde grob in drei Teile unterteilen: Anfauglith, Hithlum und Beleriand (siehe Anhang A). Anfauglith war eine riesige Eiswüste im Norden. Hithlum war das Siedlungsgebiet der Menschen und lag im Nordwesten von Mittelerde. Den restlichen Teil konnte man Beleriand zuordnen. Beleriand war der fruchtbarste und wärmste Teil Mittelerdes. Dort befanden sich riesige Wälder und gewaltige Flüsse. Eine Hügelkette trennte den spärlich besiedelten Süden vom stark besiedelten Norden. Im Norden befanden sich auch die großen Elbenreiche Nargothrond und Doriath.

Bei den Erschütterungen der Welt durch die große Schlacht am Ende des ersten Zeitalters versank Beleriand im Meer. „Für die Hobbits im Dritten Zeitalter war Beleriand nur ein Reich der Sage“9

Im zweiten und dritten Zeitalter war Mittelerde auf einen Teil seiner früheren Größe zusammengeschrumpft. Das im Westen liegende Eriador (siehe Anhang B) war ein Rest des einst großen Beleriands. Eriador wurde im Osten durch das Nebelgebirge und im Westen durch die Blauen Berge begrenzt. Es war sowohl die Heimat der Hobbits, als auch der wichtigste Lebensraum der in Mittelerde zurückgebliebenen Elben. Östlich des Nebelgebirges befand sich Rhovanion. In diesem Teil Mittelerdes fand man den größten Wald dieser Zeit, den Düsterwald. Die Ränder des Düsterwaldes waren die am stärksten besiedelten Gebiete in Rhovanion. Im südlichen Teil Mittelerdes befand sich das Königreich Gondor. Der Name Gondor ist elbisch und bedeutet „Steinland“, was den Großteil von Gondor hervorragend beschreibt. Einzig ein Streifen Land im Osten Gondors war außerordentlich fruchtbar und dicht bewaldet.10

5. Völker

Tolkien schuf in seiner imaginären Welt eine Vielzahl von unterschiedlichen Völkern, von denen jedes eine Unmenge von charakteristischen Merkmalen aufweist. Auffällig ist auch, dass bei Tolkien

ein Volk entweder Gut oder Schlecht sein kann. Jedes dieser Völker versah er mit einer eigenen Sprache, Geschichte und sozialen Struktur. 11

5.1.Elben

Die Elben, wie Tolkien sie schuf, sind „uralte Epigonen ihrer selbst“12. Sie sind schön, edel, tapfer und resistent gegen Krankheiten. Die Elben waren nach den Ainur die ersten, die die Welt betraten und nannten sich selbst

‚Quendi’, die mit Stimmen sprechen.

Dass die Elben unsterblich waren hieß nur, dass sie diese Welt nicht verlassen konnten. Wenn sie getötet wurden bedeutete das, dass sie ihren Körper verloren und ihr Geist in eine Art Totenhäuser wanderte.

Nach einer Zeit der Erholung konnte er in einem anderen Körper in die Welt zurückkehren.

Von großer Bedeutung war für die Elben die Namensgebung. Der erste Name wurde vom Vater sofort nach der Geburt verliehen, aber

„bezeichnender und prophetischer“13 war der Zweite, welcher erst später

von der Mutter verliehen wurde. Ein Beispiel für einen Mutternamen wäre Féanor, was soviel bedeutet wie ‚feuriger Geist’.14

5.1.1. Sindar

Das Wort Sindar bedeutet ‚Grauelben’ oder ‚Elben der Dämmerung’. Dieser Name wurde den Sindar von den Hochelben gegeben, da sie weder Lichtelben noch Dunkelelben waren. Die Sindar bezeichneten „sich selbst nur als Edhil, die Elben “15.

Die Sindar waren im Wesentlichen die Ureinwohner von Mittelerde. Sie zogen, im Gegensatz zu allen anderen Elbenvölkern, zu Anbeginn der Zeit nicht in das geheiligte Land, sondern verweilten in Mittelerde. Das einzige Sindar-Königreich im ersten Zeitalter war Doriath, das „Land des Zauns“16. Der Höhlenpalast ihres Königs Thingol stellte den Mittelpunkt der Sindar- Kultur dar. Im Gegensatz zu den Noldor, den Hochelben, waren die Sindar weniger wissbegierig, dafür aber lebensklüger. Sie liebten Mittelerde so wie sie es kannten, und fürchteten in jeder Änderung nur einen Verfall. Nach der Vernichtung von Doriath fuhren viele Sindar in das geheiligte Land oder schlossen sich den Noldor und damit dem Kampf gegen das Böse an.17

5.1.2. Noldor

Die Noldor waren eines der Elbenvölker, die zu Anbeginn der Zeit in das geheiligte Land zogen. Ihr Name bedeutet „die Weisen“ oder „die Gelehrten“, manchmal werden sie aber auch als Hochelben bezeichnet.

[...]


2 http://www.mittelerde-portal.de/index.php?action=whatis, 9.3.2004, 23:09

3 http://archives.tcm.ie/businesspost/2000/09/10/story292785.asp, 10.3.2004, 00:03

4 www.herr-der-ringe-film.de/v2/de/archiv/archiv-detail_22.php, 9.3.2004, 23:55

5 vgl. http://www.tolkiens-welt.de/index.php4?tolkienbio, 25.3.2004, 18:51

6 J.R.R. Tolkien: Buch der Verschollenen Geschichten ,Deutschland: Klett Cotta, 1999, S 78

7 http://scifi.pages.at/endor/hp/, 9.3.2004, 9:25

8 vgl. ebda

9 Wolfgang Krege: Handbuch der Weisen von Mittelerde, Deutschland: Klett Cotta, 1999, S.60

10 vgl. http://www.mittelerde-portal.de/index.php?action=welt

11 vgl. http://www.mittelerde-portal.de/index.php?action=voelker&volk=elben, 25.3.2004, 18:58

12 Wolfgang Krege: Handbuch der Weisen von Mittelerde, Deutschland: Klett Cotta, 1999, S.113

13 Wolfgang Krege: Handbuch der Weisen von Mittelerde, Deutschland: Klett Cotta, 1999, S.113

14 vgl. ebda

15 Wolfgang Krege: Handbuch der Weisen von Mittelerde, Deutschland: Klett Cotta, 1999, S.323

16 ebda, S. 92

17 vgl. ebda

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Details

Titel
Tolkien, J.R.R. - Mittelerde
Hochschule
Fachhochschule Salzburg
Note
1
Autor
Jahr
2004
Seiten
20
Katalognummer
V110392
Dateigröße
1834 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine Beschreibung der von J.R.R. Tolkien geschaffenen Phantasiewelt Mittelerde Von Klaus Bayrhammer
Schlagworte
Tolkien, Mittelerde
Arbeit zitieren
Klaus Bayrhammer (Autor), 2004, Tolkien, J.R.R. - Mittelerde, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110392

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