Empowerment als Strategie zur Identitätsfindung bei homosexuellen männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen


Diplomarbeit, 2009

107 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Identität in der Literatur
2.1 Das Acht – Stufen – Modell nach Erikson
2.2 Identitätsdiffusion
2.3 Identität in der Adoleszenz
2.3.1 Die Bedeutung von Intimität
2.3.2 Der Kampf mit der Intimität
2.4 Mead´s Theorie sozialer Handlungen
2.5 Zusammenfassung

3. Definition Empowerment
3.1 Ein Vergleich von Empowerment im Alltag und als professionelle Haltung
3.2 Empowerment in der Praxis der Sozialen Arbeit
3.3 Perspektivenwechsel in der Sozialen Arbeit
3.3.1 Empowerment – Perspektiven auf der Ebene der subjektiven Berufsidentität
3.3.2 Der Dialog zwischen Sozialarbeiter und Klient
3.3.3 Die Ebene der institutionellen Strukturen und Anforderungen
3.3.4 Ambulante intensive Betreuung in der Sozialen Arbeit
3.4 Zusammenfassung

4. Grundlagen von „Homosexualität“
4.1 Historische Stationen der homosexuellen Entwicklung
4.1.1 Entstehung von Vorurteilen und Klischees
4.1.2 Die Gay Liberation
4.1.3 Homosexuelle Jugendliche und junge Erwachsene im aktuellen Diskurs
4.1.3.1 Die Queer Theory
4.1.3.2 Homophobie
4.2 Stigma nach Goffman
4.2.1 HIV und AIDS bei männlichen Homosexuellen
4.2.2 Beratung von Homosexuellen und ihren Angehörigen
4.3 Exkurs: Homosexuelle Jugendliche und das Rechtssystem
4.4 Zusammenfassung

5. Das Coming out und seine Phasen
5.1 Die Prä-Coming-out-Phase
5.2 Das tatsächliche Coming out
5.3 Die explorative Phase
5.4 Das Eingehen von ersten (festen) Beziehungen
5.5 Dauerhafte Beziehungen

6. Einleitung zur Onlineumfrage
6.1 Methodisches Vorgehen
6.2 Grundinformationen und Aufbau der Onlineumfrage
6.3 Das Coming-out in Abhängigkeit vom Alter der Befragten
6.4 Das Wohnumfeld als mögliche Einflussgröße auf das Coming-out
6.5 Onlineumfragen für Freunde und Familie
6.6 Zur Inanspruchnahme sozialer Dienste
6.7 Zusammenfassungen und Interpretation der Ergebnisse

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

9. Eigenständigkeitserklärung

10. Anhang
Teil I schriftliche Ausführungen Weber
Teil II Umfragebögen und Flyer
Teil III Aussagen der Befragten
Teil IV Tabellen zur Onlineumfragen

1. Einleitung

Die zunehmende öffentliche Akzeptanz von Homosexualität im Lauf der letzten Jahre ist eine Folge vieler historischer Ereignisse der letzten Jahrzehnte. Trotzdem gibt es bis zum heutigen Tag keine allgemein verbindliche Auffassung darüber, wie Homosexualität eigentlich entsteht. Und trotz aller Fortschritte bei der Anerkennung in der Gesellschaft erregt es viel Medienaufsehen wenn sich Personen des öffentlichen Lebens zu ihrer Homosexualität bekennen. Das Thema bietet dann immer wieder viel Anlass zur Diskussion. Die sich fast automatisch aufdrängende Frage, warum Homosexuelle sich überhaupt zu ihrer sexuellen Orientierung öffentlich bekennen müssen wird in diesem Zusammenhang selten bzw. fast nie gestellt. Obwohl die Gesellschaft die Themenbereiche „homosexuell“ und „heterosexuell“ im Allgemeinen differenziert behandelt, habe ich in meiner Zeit als Abiturientin auf dem zweiten Bildungsweg und als Vorpraktikantin der sozialen Arbeit die Ausgrenzung und Benachteiligung junger Menschen aufgrund ihrer persönlichen Neigung häufig beobachten können. Bedingt durch diese persönlichen Erfahrungen wurde mir bewusst, dass besonders männliche Homosexuelle anderen Emotionen ausgesetzt sind. Der Umgang mit und der Wert von Identität spielen dabei eine große Rolle die in Kapitel zwei näher beleuchtet werden soll.

Kapitel drei erläutert das Thema „Empowerment“ der Sozialen Arbeit. Der Titel der vorliegenden Arbeit benutzt bewusst das Wort „Strategie“, da die professionellen Beraterinnen und Berater selbst eine Strategie zu entwickeln haben, welche Methode dem Jugendlichen am Besten entspricht. Die Methode Empowerment verlangt einen Perspektivwechsel, der die Individualität jedes einzelnen zu Beratenden berücksichtigt. Besonders in den Fällen der bereits institutionserfahrenen Klienten kann eine selbsterarbeitete Lösung das Selbstbewusstsein stärken. Das Abweichen von bisherigen Strukturen und Herangehensweisen ist die Besonderheit, die die Methode „Empowerment“ ausmacht.

Um näher auf die Situation von Homosexuellen und speziell männlicher homosexueller Jugendlicher und junger Erwachsene einzugehen, beschreibt das vierte Kapitel unter anderem geschichtliche Aspekte der Homosexualität, die eine lange Historie aufweist. Die Stigmatisierung von Homosexuellen spielt eine primäre Rolle. Sie können wegen sexueller Handlungen in Deutschland seit 1994 nicht mehr unter Strafe gestellt werden (siehe Kapitel 4.3), aber gesellschaftliche Stigmata wie AIDS und HIV werden oft mit ihnen in Verbindung gebracht. Durch meine Arbeit im Jugendtreff des Fachdienstes Kinder und Jugend Langenhagen ist mir ein Umgang von Schwulen und Lesben von Jugendlichen untereinander geläufig. Meist ist eine verspottende und abwertende Haltung der Umwelt die Norm. Trotz einer klaren Haltung der Einrichtung zu diesem Thema hat die Soziale Arbeit bezüglich Homosexualität aus meiner Sicht im Bereich der Präventionsarbeit Nachholbedarf und zwar sollte die Aufklärungsarbeit im Bereich der Prävention als fester Bestandteil integriert werden. Der bereits erwähnte Aspekt des Coming-out soll die in der Literatur behandelten Phasen des Coming-outs und seine durch eine heterosexuell-determinierte gesellschaftliche Beeinflussung in Kapitel fünf dargestellt werden.

Die folgende Umfrage in Kapitel sechs zeichnet ein aktuelles Bild der männlichen homosexuellen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ihren Umgang mit dem Coming-out. Bedingt durch persönliche Erfahrung ist das innere und äußere Coming-out von Homosexuellen nicht altersspezifisch, tritt aber häufig bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, aufgrund von sozialen Einflüssen, die das Individuum in seinem Freundes- und Familienkreis erfährt (siehe auch Kapitel zwei). Die Altersspanne wurde unter anderem deswegen zwischen 14 und 27 Jahren angesetzt (siehe auch Kapitel 4.3). Ich bin mir bewusst, dass die Ergebnisse keine repräsentative Grundlage besitzen und nur bedingt mit anderen Studien zu vergleichen sind, dennoch ergeben sich weiterführende Fragen, bedingt durch die Teilnehmerzahl und die individuelle formulierten Aussagen der mitwirkenden Personen.

Im Folgenden wird für Begriffe, die eine männliche Bedeutung implizieren, die weibliche Form mit einbezogen. Die Bezeichnung Jugendlicher beinhaltet den in der Sozialen Arbeit verwendeten Begriff junger Heranwachsender. Der Ausdruck homosexuell bezieht sich auf beide Geschlechter.

Einige Kapitel spiegeln lediglich die Meinung eines einzelnen Autors wider, da es keine weitere Literatur zu dem entsprechenden Thema gibt.

2. Identität in der Literatur

Um eine Grundlage für die folgende Ausarbeitung zu schaffen, gab es verschiedene Auslegungsmöglichkeiten des Begriffes „Identität“. Der erste Versuch einer Darstellung stammt aus der „Pschyrembel“: „2. (psychol.) einzigartige Persönlichkeitsstruktur und das Bild, das andere davon haben.“ (vgl. Schneider 2002, S. 769).

In einer Lehrveranstaltung der FH Hannover von Prof. Dr. theol. Dieter Weber wurde das Thema „Identität“ sehr eingehend behandelt. Dazu wurden Autoren zu Rate gezogen, die den Begriff „Identität“ eingehend ergründet und partiell mit geprägt haben. Die einzigartige Persönlichkeitsstruktur bildet bei den meisten Autoren die Grundlage und wird erweitert durch Unterscheidung:

- „persönliches Selbst: bildet den lebensgeschichtlichen Zusammenhang ab und den Erfahrungen, die ein Mensch gemacht hat. Das Individuum entwickelt im Lauf der Zeit Fixpunkte über die es sich identifiziert.
- soziales Selbst: entsteht aus dem Bild, das andere von mir haben.“ (Weber 2006/2007, S.13, siehe Anhang).
Ein weiteres bedeutsames Element ist die Identitätsbildung in der Adoleszenz:
- „Für das Verständnis kommt eine dritte Komponente im Jugendalter hinzu: das eigene Verständnis von Identität, die Selbsterkenntnis und der Sinn für das, was man ist bzw. sein will.
- Realbild / reales Selbst: … die gegenwärtige Sicht von sich selbst
- Idealbild / ideales Selbst: die zukünftige Sicht von sich selbst“ (Weber 2006/2007, S. 13).

Diese flüchtige Betrachtung des Wortes „Identität“ ist eine Zusammenfassung dessen, was viele Psychologen, Psychiater, Soziologen und antiken Philosophen und andere Berufsstände jahrhundertelang zu erforschen versuchten und diskutieren. Diese Abhandlung wird sich den unterschiedlichen Ansichten und Meinungen der unterschiedlichen Berufszweige widmen und deren Kernaussage, die die Meinung der Autorin dieser Arbeit widerspiegelt, als Basis verwenden.

2.1 Das Acht-Stufen-Modell nach Erikson

Angelehnt an die vier Phasen der Persönlichkeitsentwicklung Freud´s addierte Erikson vier weitere differente Phasen hinzu, die bis hinauf ins hohe Alter reichen. Erikson ist der Überzeugung, dass in der Pubertät und Adoleszenz die Identitätsentwicklung auf ihrem Höhepunkt ist. Daher wird in diesem Kapitel die fünfte und sechste Phase der Identitätsbildung nach Erikson unter Einbeziehung relevanter Entwicklungsanteile der vorherigen Phasen fokussiert:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(vgl.[1] )

Die in der vorstehenden Tabelle angegebenen Altersstrukturen sind nicht starr, sondern können sich auch verschieben bzw. verlängern. Wichtig ist, dass während jeder Phase das Selbstgefühl des Individuums sich weiterentwickelt und festigt. Die Art neue Erfahrungen anzustreben und erfolgreich zu bewältigen, hinterlässt beim Kind ein positives Realitätsgefühl. Es ist ab diesem Punkt bereits zu berücksichtigen, welchen Anteil dabei die soziale Umgebung des Individuums hat. Die Personen vermitteln dem Kind im besten Fall wirkliche Stärke durch ernsthafte Anerkennung seines Erfolges. Sie sind es im Regelfall auch, die das Kind dazu bringen, für sich selbst einzustehen. Wird es in seiner Ausdrucksfähigkeit beschnitten, beginnt das Kind den Weg der Verteidigung oder die Resignation zu wählen, ein weiterer Entwicklungsschritt der Ich-Identität. Berücksichtigt man die eben genannten, sich aufbauenden Vorgänge, bekommt man ein Verständnis für die inneren Kämpfe der Pubertierenden (vgl. Conzen 1996, S. 117). Die Suche nach Gleichheit und Kontinuität konfrontiert sie, überwiegend unbewusst, noch einmal mit den Krisen der vorangegangenen Phasen. Sie suchen nach Idolen, denen sie folgen können, Ideale, die sie überzeugen. Hat der Heranwachsende in der Kindheit bereits Vertrauen in sich und anderen Personen verspürt, sucht er nun am intensivsten nach Personen und Ideen, denen es sich zu folgen lohnt. Um dies zu erfüllen, bedient er sich paradoxerweise innerem Misstrauen um nicht lächerlich gegenüber anderen zu wirken. In der Pubertät, weitergehend in die Adoleszenz, sucht der Jugendliche verstärkt nach Bestätigung und Möglichkeiten des Ausdrucks, mehr als in seiner Kindheit. Eine weitere Situation, die den Jugendlichen in seinen Ausdrucksformen beschneiden kann, deckt einen viel intensiveren Widerstand auf, als der in der Kindheit (vgl. Erikson 1981, S. 131-133).

Das junge Erwachsenensein folgt im Anschluss an die Adoleszenz. Faktoren wie ein Studium, eine Lehre oder ein Aufeinandertreffen mit dem bevorzugten Geschlecht spielen eine große Rolle in der Identitätsentwicklung. Ein junger Mensch sollte in der Lage sein, sich gegenüber denjenigen, die ihm Nähe vermitteln, über Themen wie Wünsche, Hoffnungen oder Ängste zu öffnen. Er läuft sonst Gefahr, auch seinem eigenem Identitätsgefühl gegenüber, sich zu isolieren oder nur formale Beziehung, ohne freundschaftlichen Charakter, eingehen zu können. Das Gefühl der Freundschaft kann innerhalb einer Beziehung blenden und fälschlicherweise für Liebe gehalten werden. Stellt der Jugendliche bis zum spätestens frühen Erwachsenenalter keine Verbindung zu einer intimen Verbindung her, könnte diese zu verinnerlichte Isolation führen. Geprägt durch mögliche Misserfolge dieses Prozesses wird derjenige im Laufe seines Lebens in wechselnden Partnern nach seiner eigenen Identität neu suchen (vgl. Erikson 1966, S. 114-116).

Die Identitätsbildung resultiert daher aus der aufeinanderfolgenden Verzahnung aller Identifikationsstufen. Die Dominanz der Elternrolle, die dem Kind eine Sicherheit bot, schwindet in der Pubertät und Adoleszenz angesichts der Vielfalt weiterer sozialer Erfahrungen. Die Stabilität der Adoleszenz unterliegt jedoch einer besonderen Gefahr: der Identitätsdiffusion.

2.2 Identitätsdiffusion

Um das Alter des angesprochenen Klientels aufzugreifen, werden die beiden nächsten Kapitel sich intensiver mit den Phasen „Adoleszenz“ und „Phase des jungen Erwachsenseins“ auseinandersetzen. Die vierte Phase der Latenz ist eine entscheidende Phase für die soziale Beziehung. Ist diese Phase nicht in Balance zu halten, dann kann das einen negativen Einfluss auf das eigene Identitätsgefühl nehmen. Dies ist die Überleitung, in der die Phase der Pubertät einsetzt. Von nun an beginnt der Pubertierende alles erneut in Frage zu stellen. Alle Identifizierungen aus der Kindheit gepaart mit raschem Körperwachstum und der physischen Geschlechtsreife konfrontieren den Jugendlichen mit einer inneren Revolution. Es gilt die eigene soziale Rolle zu festigen. Auf verschiedenen Wegen wird versucht, die bisher aufgebauten Rollen mit den neuen Einflüssen zu vergleichen und sich selbst anzupassen. Der pubertierende Jugendliche neigt während der Adoleszenzphase dazu, so genannte Helden der eigenen Cliquen oder andere herausragende Personen aus dem öffentlichen Leben von Berühmtheiten zu verehren und sich damit zu identifizieren. Gleichzeitig entwickeln sie eine enorme Intoleranz gegenüber anderen Menschen die anders sind (vgl. Erikson 1966, S. 110). Die Veränderung der körpereigenen Proportionen, die geschlechtliche Reife, der Umgang mit dem anderen Geschlecht erscheinen den Jugendlichen als verunsichernde und unvertraute Begegnungen. Die Entscheidung sich für eine bestimmte Berufsidentität festzulegen, lässt ebenfalls eine innere Unruhe entstehen. Um dies zu überwinden, bedienen sie sich den Instrumenten der Cliquenbildung und Stereotypisierung von Idealen und Feinden. Sie suchen nach Menschen und Ideen an die es sich zu glauben lohnt (vgl. Erikson 1966, S.111). Der nächste Schritt ist geprägt durch die Verknüpfung der eigenen Erfahrungswerte und den gesellschaftlich determinierten Werten.

2.3 Identität in der Adoleszenz

Vor dem Hintergrund moderner Identitätstheorien behauptet der Pädagogikprofessor H. Fend, dass das Individuum in den letzten Jahrzehnten eine zentrale Rolle und selbstverantwortliche Instanz bezüglich der eigenen Individualität angenommen hat. Es ist verantwortlich dafür, sich nicht den gegebenen Umständen zu unterwerfen, sich nicht nur auf eine Aufgabe zu fokussieren, sondern die eigenen Erfahrungswerte und persönliche Entfaltung zu prozessieren. Es wird innerhalb dieses Vorgangs geleitet von und ist angewiesen auf seine intrinsischen Potenziale. Die gesellschaftlichen Normen und die von ihr bestimmten Definitionen darf das Individuum dabei nicht außer Acht lassen. Das Beispiel „Freiheit“ als Prozess ist für die Arbeit, die der Jugendliche zu leisten hat, von tragender Relevanz. Auf der subjektiven Ebene bedeutet Freiheit Autonomie und selbstverantwortliche Lebensführung. Das Subjekt wird aufgefordert sich über die Geschehnisse und Situationen der es umgebenden Alltagsfaktoren eine eigene Meinung zu bilden (vgl. Fend 1990, S. 59ff).

Die Adoleszenzphase unterliegt vielen Einflüssen, die die Entwicklung des Heranwachsenden nicht immer unterstützt und es verläuft auch nicht immer ohne Risiken. Es müssen selbstverantwortliche Entscheidungen getroffen werden, bezüglich der Berufswahl, der sexuellen Orientierung und Lebensweise, der Partnerwahl und andere zukunftsgerichtete Entwicklungen die das Individuum, auch bei Fehlentscheidungen, selbst zu vertreten hat. Die Adoleszenz erscheint somit als große Veränderung und vermeintlich anspruchsvoll. Die moderne Identitätsentwicklung besteht aus der Entfaltung einer individuellen Lebensperspektive. Musste man sich früher den vorgegebenen Normen der Lebensführung fügen, so wird dem Individuum heute die eigene Beantwortung und Verantwortung aller wichtigen Lebensfragen abverlangt. Es kann sich dabei an Leitbildern orientieren, die Such- und Entscheidungsprozesse sind aber besonders in der Adoleszenz kritischen Phasen ausgesetzt. Die Festlegungen in diesen Prozessen gehen Hand in Hand mit ständiger Eigenreflexion. Reflexion über das eigene Handeln, der eigenen Persönlichkeit, der Herkunft und Zukunftswünsche. Der Bildungsprozess ist ein weiterer Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung, ebenso die Vermittlung von Normen in der Schule, im Kulturleben und den Medien. Ein besonderes Augenmerk sei auf die Vielfalt der möglichen Gestaltung der persönlichen Beziehungen seines sozialen Umfeldes gerichtet, der Lebensgemeinschaften, Familienformen oder Eheverhältnissen. Der Heranwachsende beginnt sich in dem zu definieren, den er liebt. Das Ergebnis findet meist seinen Höhepunkt, nach eventuellen Irrwegen, in der Lebensgestaltung mit einem Partner, die die Zeit der partnerlichen Intimität einschließt. (vgl. Fend 1991, S. 25).

2.3.1 Die Bedeutung von Intimität

Intime Beziehungen sind für das Individuum deshalb so bedeutend, weil währenddessen alle anderen sozialen Kontakte ausgeblendet werden können. Es kann selbst entscheiden, wie weit seine eigenen Grenzen überschritten werden, das eigene Selbst wird offen dargelegt. Der Intimpartner hat seinerseits die Möglichkeit Gefühlsnähe zuzulassen. Der Klimax einer intensiven Beziehung ist die Grenzüberschreitung zur Intimität selber, sowohl einerseits bei dem, der sie aufgibt und andererseits bei dem, der sie zulässt. Während in einer Mutter-Kind-Beziehung seitens des Kindes keine Scham besteht, können in einer Paarbeziehung Schamgefühle nicht so leicht überwunden werden. Der Psychologe Hantel-Quintmann sieht daher Beziehungsintensität und Beziehungsängste, Selbstentgrenzung, Nähe, Schamgefühle und Selbsteröffnung als Basis intimer Beziehungen (vgl. Hantel-Quintmann 2002, S.25). Doch um intim zu werden, bedarf es einer gewissen Sicherheit des Identitätsgefühls. Das bedeutet nicht, dass diejenigen die diese Sicherheit nicht verspüren, nicht intim werden können, aber meist scheuen sie davor zurück. Sie suchen dafür nach Alternativen wie platonische Freundschaften, im Wettstreit mit ihrem sozialen Umfeld oder in einer Sportart oder auch einer Anhängerschaft, wie Cliquen (vgl. Erikson 1981, S. 172).

Intimsphäre bedeutet daher ein privater Raum, zu dem in dem heutigen modernen Verständnis die Wohnung, das Bett und der Sex gehören. Es gibt Unterschiede zwischen intimen Handlungen und intimen Beziehungen. Das Erzeugen von intimen Handlungen, wie sie z.B. bei der Prostitution oder „Swinger Clubs“, One-Night-Stands, etc. vorkommen beschreibt keine intime Beziehung. Diese Handlungen führen meist nur zu kurzfristiger Befriedigung (vgl. Hantel-Quitmann 2002, S.25-27)

Durch den Einfluss der Medien ist die Darstellung der Sexualität immer mehr in die Öffentlichkeit gerutscht. Das Medium Fernsehen beinhaltet mittlerweile einen festen Bestandteil des Themas. Gerade Kinder und Jugendliche ziehen, im Rahmen ihrer entwicklungsbedingten Suche nach Vorbildern, viele Parallelen aus diesem Medium in ihr Alltagsleben. Das Bild der intimen Pornographie hat an Schamhaftigkeit verloren und damit seinen intimen Schutzraum. Durch Videos, Fernsehen und vor allem dem Internet wurde Pornographie sexuelle und intime Handlungen immer mehr zu einem selbstverständlichen Teil der freien Zeit des Einzelnen. Die Nutzung der Medien kann aber nur eine kurzfristige Befriedigung der Schaulust und der sexuellen Reize darstellen (vgl. Hantel – Quitmann 2002, S.174).

2.3.2 Der Kampf mit der Intimität

Der Kampf mit der Intimität setzt eine weit entwickelnde Identitätsbildung voraus. Die sexuelle Intimität bildet hier nur einen Teil neben weiteren integralen Elementen. Die Fähigkeit eine wechselseitige psychosoziale Beziehung zu einer anderen Person aufzubauen ist die Voraussetzung zu Intimität. Ein verunsicherter Pubertierender scheut oft vor dem nächsten Schritt der zwischenmenschlichen Intimität mit dem gleichen oder anderen Geschlecht zurück und beschränkt sich häufig auf sexuelle Handlungen mit sich selbst. Erreicht der Adoleszente diese Art von Beziehung nicht spätestens bis zum Ende der Phase des jungen Erwachsenseins, ist eine Festlegung auf stereotypisierte zwischenmenschliche Beziehungen nicht ausgeschlossen (vgl. Erikson 1966, S. 111).

Es liegt in der Natur des Menschen, sein Innerstes vor jeglicher Art von Verletzung zu schützen. Anwendbare Methoden zur Behütung dabei sind Takt, Scham, Distanzierung oder auch Nicht-Veröffentlichung seiner persönlichen Intimitäten. Das Risiko steigt aber bei unerwünschten Wahrnehmbaren wie Entstellung, Nacktheit oder Verstümmelung. Auf der mentalen Ebene kann das Individuum Heimlichkeiten, ein Mitwissertum, das Verschweigen oder Dulden der intimsten Dinge als bedrohlich empfinden. Das Scham-, Takt-, Schuld- und Peinlichkeitsgefühl sind jedoch oft genug Mittel zum Zweck um unerwünschte intime Annäherung abzuwehren (vgl. Rosemeier, Göpfert 1993, S. 45).

Intimität in einer Paarbeziehung ist gekennzeichnet durch Faszination, Überhöhung und Vervollkommnung der gewählten Person. Dies kann sich an Äußerlichkeiten orientieren, der Schwärmerei in der Pubertät nicht untypisch. Verliebtheit in der Pubertät erfasst das Subjekt mit den Hintergrundaspekten wie dem Ort, dem Zeitpunkt und einer vorausgegangenen Beziehung nicht zufällig. Sie tritt an die Stelle der eigenen Kontrolle über das Geschehen und das sexuelle Verlangen. Die für die Verliebtheit so wichtigen Äußerlichkeiten können trotz Mängel akzeptiert und hingenommen werden (vgl. Rosemeier, Göpfert 1993, S. 49). Auf der mentalen Ebene werden Bedürfnisse nach physischen Kontakten deutlich, starke Gefühle wie Hoffnung und Sehnsucht mischen sich in den Alltag. Das Objekt der Begierde wird dauerhaft analysiert. Die Gefühlslage der Jugendlichen ist schwankend und gefühlsintensiv. Dies bedingt eine Verletzlichkeit und Anfälligkeit für ambivalente Gefühlsausbrüche, wie Selbstzweifel und Euphorie. Diese Ambivalenz verringert sich mit Eintritt des ungefähr 20. Lebensjahres. Die Introvertiertheit der Pubertät kreuzt sich mit dem Drang sich nach außen zu wenden in der Adoleszenzphase. Sie entwickeln das erste Mal ein realitätsorientiertes Weltbild und sind in der Lage sich anderen zu öffnen (vgl. Fend 1990, S. 59ff).

2.4 Mead´s Theorie sozialer Handlungen

Die oben genannten Handlungen, denen sich der Jugendliche gegenüber sieht,

werden in der Begründung von Mead konkretisiert. Die Theorie des amerikanischen Psychologen und Philosophen Mead geht davon aus, dass dem Individuum Probleme in einer sozialen Umwelt entstehen. Er geht davon aus, dass dem Individuum Identitätsprobleme durch Interaktionen und gegenseitiger Kommunikation mit der sozialen Umwelt entstehen und gespiegelt werden. Seine Kritik an der funktionalistischen Psychologie beschreibt die fehlende Reflexion innerhalb der Kommunikation. Als Instrument zu einer gefestigten Kommunikation bedient sich Mead der symbolisch vermittelten Interaktion. Sie beinhaltet und setzt eine reflexive Intelligenz voraus. Das bedeutet die Akteure sollen in der Lage sein, die soziale Interaktion zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Dabei ist die individuelle Identität der Akteure ausschlaggebend. Mit dieser Begründung erklärt Mead auch soziale Handlungen in Gesellschaften und Gruppen (vgl. Wenzel 1990, S. 48/49).

Im Gegensatz zu Erikson und Freud benennt Mead seine Aspekte der Identität „Ich“ („I“) und „Mich“ („Me“). Das „Ich“ stellt dabei den triebhaften spontanen Teil dar. Mead´s Aspekte der Identität teilen sich in die Bereiche, wie das Individuum sich selbst sieht und wie man sich gesehen glaubt (vgl. Weber 2006/ 2007, S. 27/28). Diese beiden Wesenszüge stehen in einem ständigen Dialog und bestimmen soziale Handlungen und Reaktionen. Das „Ich“ bleibt im Gegensatz zum „Mich“ im Verborgenen und besteht aus Reaktion und Aktion. Das „Ich“ bleibt nur in der Erinnerung haften. Es ist in der Vergangenheit reflexiv zu betrachten und bildet sich zum „Mich“, das „Ich“ wird erst im Zustand des „Mich“ erkennbar. Dabei ist die Zeitspanne egal, ob eine Sekunde, Minute oder Tage. Es ist zu beachten, dass diese beiden Teile, nach Mead´s Theorie, nur in der Kommunikation mit dem Umfeld zustande kommen (vgl. Bittner 2003, S. 27/28). In der Praxis heißt das, dass dem Jugendlichen in der Kommunikation mit anderen sein Handeln erkennt und reflektiert und ein Kontrast zum eigenen Selbstbild entstehen kann.

2.5 Zusammenfassung

Nach einigen pragmatischen Ansätzen, das Wort Identität zu definieren, bietet Erikson die detaillierteste Erklärung für die Identitätsentwicklung des Menschen in der Pubertät und Adoleszenz. Erikson beschreibt diesen Prozess anhand seines Acht-Stufen-Modells. Durch die positive Entwicklung der vier Phasen bis zum Pubertätsalter wird dem Jugendlichen die Zeit der Identitätsdiffusion erleichtert. In dieser Phase verschieben sich die Werte und Normen des Jugendlichen und er setzt die neuen Erfahrungen in Relation mit der eigenen sozialen Rolle. Leitbilder wechseln die Rollen und werden durch neue ersetzt. Freunde oder andere ihm nahestehenden Menschen betrachtet der Jugendliche mit anderen Augen. Auch ihr Rollenverhalten bekommt eine neue Dimension.

Während der Adoleszenzphase besteht beim Jugendlichen nach wie vor Verwirrung über die Einflüsse, die auf ihn zukommen. Der Jugendliche muss sich seiner Normen, Erfahrungswerte und Zukunftswünschen bewusst werden und erste Entscheidungen für seinen späteren Lebensweg treffen. Er wird mit großer Verantwortung konfrontiert, ist sich den Konsequenzen seines Handelns aber nicht automatisch bewusst. Das hat besonders in der intimen Beziehung entscheidende Auswirkungen auf die psychosoziale Entwicklung des Individuums. In einer solchen Situation ist das Individuum mit seinen Gefühlen zuerst auf sich allein gestellt. Dieser Dimension liegen differenzierte Rahmenbedingungen zugrunde. Viele neue Gefühle, die innerhalb eines Momentes auftreten können, können den Jugendlichen dazu zwingen eine erneute Entscheidung zu treffen. Und wieder werden die Jugendlichen mit ihren bisherigen Normen und Werten konfrontiert, die sie mit ihren neuen Erfahrungen in Einklang bringen müssen. Dieses innerhalb einer Momentaufnahme zu entscheiden kann einen Druck und damit Verunsicherung auf das Individuum ausüben. Durch seinen angeborenen Schutzinstinkt versucht der Jugendliche sich in dieser Situation zu schützen. Das gilt ebenso für seinen Gegenüber, der ebenfalls diesen Druck verspüren kann. Bezogen auf die Begründung nach Mead erkennt das „Mich“ erst nach einer Reaktion des Gegenübers sein eigenes Handeln. Es ist damit ebenfalls nicht automatisch im Bewusstsein verankert.

Jugendliche sind vielen Situationen ausgesetzt, die gefühlsintensiver erscheinen, als in anderen Phasen. Trotzdem sind sie gezwungen Entscheidungen zu treffen. Bei homosexuellen Jugendlichen kommt die Komponente der sexuellen Festlegung dazu, die in der Gesellschaft einen anderen Stand hat als eine heterosexuelle Lebensweise. Ihre Identitätsentwicklung ist von anderen Umständen begleitet, die für professionelle Beraterinnen und Berater eine differenziertere Herangehensweise und mehr Sensibilität erfordert.

3. Definition Empowerment

Empowerment ist als Gedanke nichts Neues in der Literatur und hat im Laufe seiner Geschichte bereits mehrere Bezeichnungen erhalten. So spricht der Sozialpsychologe H. Keupp von einem Prozess: „Empowerment meint den Prozess, in dem sich Menschen ermutigt fühlen, ihre eigenen Angelegenheiten in die Hand zu nehmen, ihre eigenen Kräfte und Kompetenzen zu entdecken und ernst zu nehmen und den Wert selbsterarbeiteter Lösungen schätzen zu lernen. Empowerment bezieht sich auf einen Prozess, in dem Kooperationen von gleichen oder ähnlichen Problemen betroffener Personen durch ihre Zusammenarbeit zu synergetischen Effekten führen. Aus der Sicht professioneller und institutioneller Hilfen bedeutet die Empowerment – Perspektive die aktive Förderung solcher solidarischen Formen der Selbstorganisation.“ (Keupp, zit. n. Galuske 1993, S.262).

Dr. W. Stark, Professor für Organisationspsychologie und Organisationsentwicklung, hingegen distanziert sich klar von dem Begriff Methode. Er geht davon aus, dass Empowerment als professionelle Haltung anzusehen ist, „die den Focus auf die Förderung von Potentialen der Selbstorganisation und gemeinschaftlichen Handelns legt.“ (Stark 1996, S.159). Dies bedingt eine Ursachenforschung und Diagnose der Strukturen und Handlungslogiken, die den Ablauf auf differenzierte Art und Weise verzögern könnten. Stark erweitert seine Definition durch die Beschreibung, welchen Einfluss soziale Fachkräfte auf den Empowermentprozess des Eruierens bis hin zum Ziel der Stärke und Handlungsfähigkeit haben. Ihnen stehen dabei mehrere Instrumente zu Verfügung. Von der Fachkraft wird ein Talent zur Verknüpfung verschiedener Ebenen verlangt. Die Ursachenforschung und Diagnose müssen mit den vorhandenen und gleichzeitig verschütteten Ressourcen in der individuellen oder Gruppenebene zusammengeführt werden. Empowerment ist immer Arbeit im und am sozialen Kontext (vgl. Stark 1996 S. 159/160).

3.1 Ein Vergleich von Empowerment im Alltag und als professionelle Haltung

Stark unterscheidet die Empowermentprozesse im Alltag und die in der professionellen sozialen Arbeit. Im Alltag beschreibt Empowerment Situationen, in denen es Menschen geschafft haben ihre eigenen Stärken und Ressourcen zu entdecken und diese zu nutzen. Dieser Prozess beinhaltet eine Anpassung an die sie umgebenden Begebenheiten und sie lernen die eigenen Kompetenzen und Bedürfnisse in Krisensituationen einzubetten. Das heißt es werden unter eingeschränkten Bedingungen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken zu einer positiven Wendung eingesetzt. Anhand von persönlichen Geschichten wird belegt, dass Empowermentprozesse ein Erkennen von gemeinsamer und eigener Stärke erfordern. Das Resultat sind meist kreative soziale Aktivitäten, eingebettet in sozialem Kontext. Wenn innerhalb dieser Prozesse Rahmenbedingungen oder Situationen in Erscheinung treten, die das Vorhaben konterkarieren oder fördern, ist dies nicht immer durch professionelle Fachleute beeinflusst.

„Bei Hilfe zur Selbsthilfe geht es nicht um die Herstellung von Selbstbewusstsein – im Sinne eines Wissens um die eigene Geschichte, den eigenen gesellschaftlichen Ort und um die Verbesserung der eigenen Lage - sondern um die Herstellung arbeitsfähiger und arbeitswilliger Subjekte. Und wer nicht funktionieren kann und will, für den heißt Hilfe gleich Ausgrenzung und Einschließung.“ (Diemer/Völker, zit. n. Stark 1981, S. 113). Im Alltag ist mittlerweile immer wieder zu sehen, dass das Bewusstsein um die eigene Situation immer seltener auftritt. Auch die fürsorgliche Struktur professioneller Angebote und Interventionen wird oft verkannt. Gerade deswegen tut sich Empowerment in der sozialen Arbeit besonders hervor (vgl. Stark 1996, S. 113). „Empowerment fordert die Berücksichtigung sowohl der Bedürfnisse als auch der Rechte der Menschen.“ (Stark 1996, S.115). Dies geschieht in der Praxis nicht parallel, denn ein Durchsetzen der vielfältigen sozialen Hilfsangebote vernachlässigt die Rechte von Klient/innen. Ein Beispiel aus der Praxis bietet das Angebot der Integrierten Gesamtschule bezüglich Prävention in der Sozialen Arbeit. Die Sozialarbeiter der Integrierten Gesamtschule Hannover - Linden entwickelten 1997 in Zusammenarbeit mit dem Lindener Stadtteilforum das Gewaltpräventionsprojekt GERNIE[2]. Dieses Projekt ist das Einzige, das einen Präventionscharakter aufweist und das zugleich zeitlich und in diesem Umfang von den Sozialarbeitern umgesetzt werden kann. Auf (homo) sexuell-bedingte Probleme wird in akuten Situationen reagiert und ggf. interveniert.

[...]


[1] Vgl. Weber 2006/2007, S. 16: Die hier weiter erwähnten Phasen werden in dem Buch: Erik H. Erikson (Conzen 1996) näher beschrieben. Für diese Arbeit ist die fünfte und sechste Phase relevant. Obwohl Erikson und Freud eine klare Einteilung durch Altersgrenzen vorgenommen haben, ist der Eintritt in die verschiedenen Phasen vom Reifegrad des Individuums abhängig.

[2] Integrierte Gesamtschule Hannover – Linden: http://www.igs-linden.de/projekte-und-ags/index.php

Ende der Leseprobe aus 107 Seiten

Details

Titel
Empowerment als Strategie zur Identitätsfindung bei homosexuellen männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Hochschule
Hochschule Hannover  (Fachhochschule Hannover Fakultät V)
Veranstaltung
Soziale Arbeit
Note
1,5
Autor
Jahr
2009
Seiten
107
Katalognummer
V136360
ISBN (eBook)
9783640980031
ISBN (Buch)
9783640980383
Dateigröße
15988 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit beinhaltet eine eigens organisierte bundesweite Umfrage. Sie sollte die Aktualität des Themas akzuentieren.
Schlagworte
Homosexualität, homosexuelle Jugendliche, Identität, Empowerment, Strategie, Diplomarbeit, Soziale Arbeit, männliche, Jugendliche
Arbeit zitieren
Meike Warda (Autor), 2009, Empowerment als Strategie zur Identitätsfindung bei homosexuellen männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136360

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