Die Theorien nach Homann und Suchanek und deren Bedeutung in der Risikogesellschaft nach Ulrich Beck


Hausarbeit, 2009

20 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

Einfuhrung

1. Rahmensetzung und Begriffe
1.1. Zielfuhrung - „roter Faden"
1.2. Begriffsdefinitionen

2. Die Risikogesellschaft
2.1. Entstehung der Risiken
2.2. Okonomisches Handeln in der Risikogesellschaft
2.2.1. Risiko als Produktionsfaktor

3. Losungsansatze okonomischer Theorien
3.1. Handlungstheorie
3.2. Interaktionstheorie
3.3. Institutionentheorie

4. Ethische Bewertung der Risikogesellschaft
4.1. Verantwortung
4.2. Verantwortungsethik am Beispiel der Wirtschaft

5. Die Rolle der Globalisierung - Weltrisikogesellschaft

6. Soziale Arbeit in der Risikogesellschaft
6.1. Ungleichheitsannahmen
6.2. Ergebnis fur die Soziale Arbeit
6.3. Interdisziplinaritat in der Sozialarbeitswissenschaft

Schlusswort

Einfuhrung

,,Das Alltagsleben wirdzueiner unfreiwilligen Ungluckslotterie". (Ulrich Beck)

Dieses Zitat von Ulrich Beck lasst einen auf Basis der Kenntnis seiner Arbeit unweigerlich an die Risikogesellschaft denken. Wie kommt es ausgerechnet in Industriegesellschaften, welche ja Wohlstand bringen und Arbeit fur alle bieten sollen, dazu, dass sich Alltagsrisiken erhohen? Dass immer mehr Arbeiter am Existenzminimum leben, obwohl sie 40 Stunden und mehr pro Woche im Schichtwechsel arbeiten? Wie kann es sein, dass sich eine Gesellschaft dahingehend entwickelt, dass ihre Arbeiter am Existenzminimum leben, soziale Ungerechtigkeiten immer mehr zunehmen und gleichzeitig groRe Industriekonzerne und Kapitalgesellschaften hohere Gewinne einfahren? Viele dieser Fragen bleiben haufig ungeklart und es bleiben lamentierende Berichterstatter ubrig, die allzu gerne den Ton der gesellschaftlichen Mitte aufnehmen und erzahlen, was eben diese horen will.

Die wichtigste Frage fur mich ist jedoch: Wie geht es weiter?

Ich gehore leider schon zu der liberalisierten Generation, die damit aufgewachsen ist, Entscheidungen von „oben" zu akzeptieren und diese als gegeben hinzunehmen. Die „ja und was soll ich dagegen machen Generation". Hatten wir in den 60er Jahren eine Weltwirtschafts-/Bankenkrise gehabt, welche von der Gesellschaft getragen werden sollte, ware Protest laut geworden. Protest im Sinne eines menschlichen Zusammenhaltes und Solidaritat untereinander. Protest gegen politische Entscheidungen und Entscheidungen, die von Kapitalgesellschaftern getroffen werden. Ich habe den Eindruck, dass es heutzutage eher nach dem Motto „Paragraph eins, jeder macht seins" geht und jeder einfach nur zusieht, seine Schafchen ins Trockene zu bekommen. Was muss passieren, dass die Menschen wieder auf die StraRe gehen, auRerhalb des ersten Mai?

Ich mochte mit meiner Hausarbeit versuchen, selbst ein Stuck weit zu erfassen, wie diese Fragen rational und kritisch beantwortet werden konnen auf der Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits vorliegen. Einige der Ausarbeitungen von Ulrich Beck, Andreas Suchanek und weiteren Autoren werden dazu beitragen konnen, betriebswirtschaftliche und soziologische Vorgange in einer Gesellschaft interdisziplinar zu erfassen und Losungsansatze dazu anbieten.

Bevor der Hauptteil beginnt, werden vorher einige Begriffe geklart, welche im Laufe der Arbeit immer wieder auftauchen.

1. Rahmensetzung und Begriffe

lm Folgenden sollen der Umfang der Arbeit und einzelne Begrifflichkeiten aufgezeigt werden.

1.1. Zielfuhrung - „roter Faden"

Zu Beginn der Arbeit wird die Risikogesellschaft nach Beck erlautert. Hierbei geht es darum, die Kennzeichen und Bedingungen dieser Gesellschaft zu erfassen. lm Weiteren werden okonomische Prinzipien vorgestellt und deren Stellung in Industriegesellschaften. Weiter werden Theorien der Okonomik nach Suchanek und Homann herangezogen, um betriebswirtschaftliche Vorgange zu erfassen und zu verstehen. Nach dieser Erlauterung geht es um die ethische Verantwortung in einer Risikogesellschaft und die Rolle der Globalisierung. Darauf folgen die sich ergebenden Konsequenzen fur die Soziale Arbeit in der Risikogesellschaft. Zum Ende hin soll Bezug zu den Modellen nach Homann und Suchanek genommen werden unter dem Aspekt verschiedene Losungsansatze zu bieten, fur eine interdisziplinare Arbeit aus Okonomik und Sozialer Arbeit.

1.2. Begriffsdefinitionen

Armut: Die relative Armut misst sich am Wohlstand einer Gesellschaft. Nach dieser Definition der EU ist arm, wer weniger als 50% des nationalen mittleren Nettoeinkommens (Einkommensmedian) zur Verfugung hat. Hierbei ist es wichtig die Unterversorgung einzelner Haushalte unterer sozialer Schichten zu berucksichtigen. Dem ersten Armutsbericht der Bundesregierung zufolge sind demnach zwei Millionen Haushalte in Deutschland arm[1]

Die absolute Armut bemisst sich an den physiologischen Grundbedurfnissen eines Menschen. Sind diese nicht durch Nahrung abgedeckt, spricht man von absoluter Armut (Beispiel: Obdachlose).[2]

Risikokalkul: Kalkul = fr. calcul „Rechnung" -> Die Berechenbarkeit des Risikos[3]

Externalisierung: lat. Nach-Auften-Verlagerung, Veraufterung[4]

Antizipatorisch: [bewusst] vorwegnehmend[5]

Restriktionen: lat. 'restrictio' wortwortlich 'Zuruckbindung' oder 'Unterbindung'[6]

2. Die Risikogesellschaft

Diese Form der Gesellschaft beschreibt eine Zivilisation, in der die Risikoproduktion tendenziell das Risikomanagement ubersteigt. Die Risikogesellschaft bezieht sich also auf bestimmte Krisenereignisse unserer Zeit, in der technologische und industrielle Projekte neben Chancenpotentialen enorme Risikopotentiale fur die Umwelt, die soziale und die humane Dimension der Arbeits- und Lebenswelt hervorbringt.

Der Gedanke, dass das Pendant der Risikogesellschaft eine Versicherungsgesellschaft sein musse, hat zur Ausbildung des Risikokalkuls gefuhrt.

2.1. Entstehung der Risiken

Eine Gesellschaft wird nicht zwangslaufig zur Risikogesellschaft. Erst die Entstehung verschiedener Instanzen in ihr, fuhren zu weiteren Risiken. Vor der Industrialisierung gab es ebenfalls Risiken - diese waren jedoch von der Natur oder von Gottern ausgegangen, nicht vom Menschen. Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Oberflutungen, wurden meist den Gottern zugesprochen. Die Risiken wurden also von auRen an die Menschheit herangetragen.

Die Risikogesellschaft ist mehr von ihrem eigenen Handeln gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass die Risiken erst durch den Menschen erschaffen werden. Die Voraussetzungen dafur sind Institutionen wie Wirtschaft, Wissenschaft, Recht und Politik. Der Unterschied wird deutlich: Die Risiken vor der Industrialisierung kamen von auRen - die Risiken in der Risikogesellschaft werden von der Gesellschaft auf Basis menschlicher Entscheidungen produziert.

Die Entstehung der Institutionen verhindert eine Externalisierung der Probleme. Dadurch entsteht der Begriff des Risikokalkuls. Er ist zur Zeit des Industrialismus entstanden und verbindet die einzelnen Wissenschaften von Natur-, Technik- und Sozialwissenschaft. Das Risikokalkul kann auf alle Phanomene innerhalb der Gesellschaft angewendet werden - auf das Raucherrisiko, Risiken des Altersschutzes, Arbeitslosigkeit oder Risiken in bestimmten Lebensphasen. Mit dem Risikokalkul sind zentrale Vorgange verbunden in dem Sinne, dass im Ansatz von Risiko und Versicherung samtliche Folgen von Schadigungen kalkulierbar gemacht wurden. So entsteht eine vermeintliche Kalkulierbarkeit von Ereignissen in Form verschiedener mathematischer Wahrscheinlichkeiten.

Diese Entstehung der Kalkulation der Risiken und der Versuch eine Zukunft von mathematischen Wahrscheinlichkeiten zugrunde zu legen, ist der verzweifelte Ansatz des Menschen, die Probleme zu kompensieren und die Nicht-Kalkulierbarkeit der Unsicherheit zu bewaltigen. Durch die institutionelle Deckelung, hat der Mensch eine neue Zielscheibe in der Bewaltigung der eigenen Probleme. Es sind nicht mehr die Gotter, die

Naturkatastrophen hervorrufen und das Haus zerstoren, sondern die Institutionen, die fur diese Probleme gerade stehen mussen. Institutionen, in denen Menschen arbeiten und kalkulieren.[7]

Was aber sind die Folgen des andauernden Risikokalkuls? Diverse Gefahren (okologische, genetische, atomare und chemische) ergeben sich aus den vier tragenden Saulen des Risiko- Sicherheits-Kalkuls:

Tabelle 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenerstellung in Anlehnung an die Ausfuhrungen S.18 Schmidt, Mario: Leben in der Risikogesellschaft

Das Risiko an sich wird als Produkt aus Schadenshohe und Ereigniswahrscheinlichkeit verstanden. Das heiRt, dass eine bestimmte Tatigkeit ausgeubt wird, die eine gewisse Wahrscheinlichkeit (Risiko) mit sich bringt, dass ein Unfall, oder allgemeiner formuliert, ein unerwunschtes, negatives Ereignis passiert. Diesen Faktor kann man nur umgehen, indem man die Tatigkeit komplett unterlasst - ein Beispiel hierfur ware, dass man die Autobahn meidet, da eine gewisse Wahrscheinlichkeit gegeben ist, einen Unfall zu haben.[8]

„Nichts ist ohne Risiko, aber ohne Risiko ist auch nichts"

(Schmidt, Mario 1989: Zitat: Alt-Bundesprasident Scheel)

Die Risiken auszuschlieRen wurde also im Umkehrschluss Stillstand bedeuten. In der Industrie wurde das heiRen, dass die Produktion zu 100% eingestellt wird, da der Produktionsablauf einige Risiken mit sich bringen kann. Ein Risiko kann nicht abgestellt oder ausgeschaltet werden. Ziel der Industrie musste es aber sein, vermeidbare Risiken, wie etwa Sicherungsschalter in der Elektronik oder Stichproben bei der Lebensmittelherstellung, vorweg zu nehmen und dabei auf einer flexiblen Basis zu agieren. Risiken fest und nach einem starren Schema zu kalkulieren fuhrt zu einer utopischen Ansammlung von Katalogen mit unterschiedlichsten Eintrittswahrscheinlichkeiten.

2.2. Okonomisches Handeln in der Risikogesellschaft

Aufgrund der Notwendigkeit von Produktion und technischem, okologischen und okonomischen Fortschritt (inkl. aller Risiken), kann eine Gesellschaft nur wachsen und sich weiterentwickeln, wenn sie auf der Basis okonomischer Prinzipien aufgebaut ist. Im weitesten Sinne geht es also in der Risikogesellschaft um eine Kosten-Nutzen-Abwagung (zur Vereinfachung: KNA). Diese KNA bedeutet, dass es im Sinne der Betriebswirtschaft um Gewinn und Verlust (GuV) geht. Vor dem Hintergrund der GuV und deren Bilanzierung in Unternehmen, befasst sich jede Definition des Risikos mit 5 Aspekten:

Mit...

- .den durch Handlungen hervorgerufenen Schaden
- .der Anzahl der moglichen Kostentrager
- .der regionalen und sozialen Zuordnung der potentiell Geschadigten
- .der Dauerhaftigkeit, dem zeitlichen AusmaR moglicher Schadigungen
- .den Merkmalen des Risikoverursachers[9]

Hierbei ist es wichtig, das okonomische Prinzip zu kennen: Dieses Prinzip spaltet sich auf in Maximal- und Minimalprinzip und wird von Wirtschafts-/ Versicherungsunternehmen gleichermaRen verfolgt.

=> Das Minimalprinzip besagt, dass eine bestimmte Leistung mit geringstmoglichen Kosten, die mit der Prozesskette verbunden sind, erbracht werden soll.
=> Das Maximalprinzip besagt, dass mit gegebener Kostenhohe der Prozesskette die groRtmogliche Leistung erbracht wird.[10]

Die Kenntnis dieser beiden Faktoren ermoglicht das Erfassen der Handlungsrichtlinien der Unternehmer. Das gesamte Versicherungsunternehmen ist auf Wachstum ausgelegt. Wachstum kann nur geschehen, wenn Gewinne erzielt werden und diese Gewinne werden wiederum durch Pramiensatze eingefahren. Diese Satze errechnen sich aus der Wahrscheinlichkeit des Risikos und dessen Eintrittswahrscheinlichkeit. Je hoher das Risiko, desto hoher die Pramie (Bsp.: Schnelle Autos kosten im Versicherungsumfang mehr).[11]

2.2.1. Risiko als Produktionsfaktor

Manche Menschen gehen Risiken bewusst ein, um voranzukommen z.B. die Grundung einer eigenen Firma. Diese Grundung birgt eine Menge Risiken, meist finanzieller Natur. Ein Unternehmer muss sich fur die verschiedensten Falle absichern. Hierzu gehoren eine private Altersvorsorge (Schutz vor Armut im Alter), er muss sich Krankenversichern und er muss seine Firma gegen Einfluss hoherer Gewalten versichern (Gebaudeversicherung, Versicherung gegen Diebstahl, Sachversicherung, Elektronikversicherung, Maschinenversicherung, Transportversicherung, usw.[12] ). Diese Sicherheit, die der Unternehmer benotigt, wird somit zu einem Produkt und dieses Produkt lasst sich in begrenzterWeise produzieren.

Dass Unternehmen auf Gewinn ausgerichtet sind und sich daraus eine KNA ergibt, fuhrt unweigerlich dazu, dass die Versicherer sogenannte „Risikopakete" anbieten. In diesen Paketen sind mogliche Eventualitaten mit deren Kausalitaten beschrieben und mit einem Gesamtpreis versehen. So wird nach und nach mit einer Diversifikation von Risiken gearbeitet. Der einzelne kann also seine Risiken selber breit anlegen, indem er nicht alles auf eine Karte setzt. Man kann somit sein Geld auf mehrere Anlagen aufteilen und sichert sich so gegen nahezu jede Art von Risiko ab.

Diese Streuung ist nicht immer moglich, besonders wenn aus diesem Grund absatzsteigernde Investitionen mit Risiken, welche nicht diversifizierbar sind, gekoppelt werden. Daraus ergibt sich das sog. Risikomanagement: Verschiedene Unternehmen konnen miteinander kooperieren um ihr Risiko zu verringern und erhohen dadurch die Quote, mehr Gewinne auszuschutten.[13]

„Risikokultur, Risikobewusstsein der Mitarbeiter und Fruhwarnung spielen eine zentrale Rolle. Der betriebswirtschaftliche Fokus liegt beim Fortbestand des Unternehmens, bei Vermogensschaden und Manipulationsfolgen." (http://www.4managers.de/themen/risikomanagement - abgerufen am 19.09.2009)

[...]


[1] http://www.kinder-armut.de (abgerufen am 15.08.2009)

[2] http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/geogr/59 (abgerufen am 15.08.2009)

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Kalk%C3%BCl (abgerufen am 15.08.2009)

[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Externalisierung (abgerufen am 14.08.2009)

[5] http://www.duden.de/definition/antizipatorisch (abgerufen am 16.092009)

[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Restriktion (abgerufen am 22.09.2009)

[7] Schmidt, Mario 1989, S. 17

[8] Schmidt, Mario 1989, S. 68 f.

[9] Beck, Ulrich 1986, S. 13-28

[10] Doring, Birga /Tiedtke, Jurgen 1997, S. 31 f.

[11] http://www.monetos.de/versicherung/autoversicherung (abgerufen am 15.08.2009)

[12] http://www.suedwestbank.de/Unsere_Leistungen/Versicherungen/Firmenkunden/unternehmer.html (abgerufen am 16.08.2009)

[13] Homann, Karl / Suchanek Andreas 2005, S. 138 ff.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die Theorien nach Homann und Suchanek und deren Bedeutung in der Risikogesellschaft nach Ulrich Beck
Hochschule
Evangelische Hochschule Nürnberg; ehem. Evangelische Fachhochschule Nürnberg  (Sozialwesen)
Veranstaltung
Theorien der Sozialen Arbeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V141307
ISBN (eBook)
9783640483785
ISBN (Buch)
9783640484027
Dateigröße
461 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risikogesellschaft, Ulrich Beck, Ökonomik, suchanek, homann, theorien, gesellschaft, brasilianisierung, soziale arbeit, sozialwissenschaft, pädagogik
Arbeit zitieren
Benjamin Rahn (Autor), 2009, Die Theorien nach Homann und Suchanek und deren Bedeutung in der Risikogesellschaft nach Ulrich Beck, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141307

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