Zwangsarbeit in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003
34 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I.) Einleitung

II.) Die Entwicklung des Einsatzes ausländischer Arbeitskräfte
a) Die Situation vor Kriegsbeginn
b) Zwangsarbeit vom September 1939 bis zum Überfall auf die Sowjetunion
c) Die Entwicklung nach dem Angriff auf die Sowjetunion
d) Der Einsatz ausländischer Arbeiter nach den ersten deutschen militärischen Niederlagen
e) Das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Problem der „Repatriierung“

III.) Zwangsarbeit in der Stadt Essen als Fallbeispiel

IV.) Zusammenfassung

V.) Literaturverzeichnis

I.) Einleitung

In der Geschichte gibt es für ein solches Ausmaß von zwangsweisem Einsatz ausländischer Arbeitskräfte wie in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges wohl kaum Beispiele – und das vor allem, wenn man sich den kurzen Zeitraum der Entwicklung vor Augen führt. Vor Beginn des Krieges war die Zahl ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland mit 650 000 Anfang September 1939 noch vergleichsweise gering. In den Folgejahren stieg dieser Wert dann kontinuierlich an: Waren es im September 1940 noch 1,3 Millionen Arbeiter, so verdoppelte sich dieser Wert bis zum Mai 1941 schon auf 3 Millionen Kriegsgefangene wie auch zivile Personen, die in der Landwirtschaft wie zunehmend in der Industrie des sogenannten „Dritten Reiches“ tätig waren. Auch in den folgenden Jahren stieg diese Zahl weiter an, so dass schließlich 1944 auf jeden Fall über 7 Millionen ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland tätig waren.[1] Herbert nennt in seinen Ausführungen sogar die Zahl von 8 Millionen Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen zuzüglich einer halben Million meist ausländischer KZ-Häftlinge in den Grenzen des sogenannten „Großdeutschen Reiches“.[2] Diese Menschen, die immer mehr die zum Wehrdienst eingezogenen deutschen Arbeiter ersetzten, machten zu dieser Zeit 20-30 Prozent der Gesamtzahl der in Deutschland erwerbstätigen Personen aus. Menschen aus ganz Europa waren zum allergrößten Teil zwangsweise ins Land gebracht worden: Allein aus der Sowjetunion kamen mehrere Millionen Zivilarbeiter und Kriegsgefangene, auch Polen und Franzosen bildeten mit 2 bzw. 1,5 Millionen Menschen einen großen Anteil. In Deutschland war ein regelrechter Lagerkosmos entstanden: In allen größeren Betrieben waren Zwangsarbeiter beschäftigt, daneben in einer Vielzahl von kleinen Firmen, staatlichen Einrichtungen, in der Landwirtschaft und sogar in privaten Haushalten. Die annähernd 20 000 Lager prägten besonders in den letzten Kriegsjahren das Bild in den Städten und waren auch für die deutsche Bevölkerung nicht zu übersehen.

Wie hatte es zu einer solch drastischen Entwicklung kommen können? Auffällig ist eindeutig der kurze Zeitraum, in dem Millionen von Arbeitskräften nach Deutschland gebracht wurden. War dies das Ergebnis einer langfristigen Planung oder das Resultat kurzfristiger Entscheidungen, die eigentlich ursprünglich so nicht gewollt waren und auch der NS-Ideologie selbst widersprachen? Wie waren die Reaktionen in der Partei und der NS-Führung auf die Entscheidungen – kam es auch zu Widerständen und Machtkämpfen, oder ist eine einheitliche Sichtweise zu beobachten? Diese Fragen stellen sich wohl zuerst bei einer Beschäftigung mit dieser Thematik. Zu Beginn dieser Hausarbeit soll deshalb in einem allgemeinen Teil die Entwicklung in Deutschland hin zur millionenfachen Zwangsarbeit näher analysiert werden. Ob diese einheitlich verlief oder ob es massive Veränderungen der politischen Entscheidungen gab, soll hierbei ebenfalls untersucht werden. Zu vermuten ist bereits an dieser Stelle, dass es insbesondere im Zusammenhang mit dem Verlauf des Krieges zu Veränderungen gekommen ist. Insbesondere beleuchtet werden sollen deshalb auch Phasen der ersten deutlichen militärischen Niederlagen der deutschen Truppen nach dem Überfall auf die Sowjetunion. Wie reagierte die deutsche Propaganda? Gibt es auch Veränderungen im Verhalten der Zwangsarbeiter selbst, sind also Formen des Widerstandes angesichts der aufkommenden Hoffnung auf Befreiung zu beobachten?

Als ein konkretes Fallbeispiel ist sicherlich die Analyse der Situation in einer deutschen Großstadt für das Verständnis der Zwangsarbeit insgesamt von Bedeutung. An dieser Stelle soll Essen betrachtet werden, das damals durch die Krupp-Werke überaus wichtig für die deutsche Rüstungsindustrie war. In welchen Bereichen wurden Zwangsarbeiter eingesetzt? Insbesondere stellt sich bei einer solchen lokalen Einzelbetrachtung die Frage nach Berichten über den Umgang der deutschen Bevölkerung mit den Zwangsarbeitern. Dass es eine Vielzahl von ausländischen Arbeitskräften in Essen gab, war für den einzelnen angesichts der zahlreichen Lager auf jeden Fall offensichtlich. Aber wie reagierten die Menschen nun? Kam es ausschließlich zu einer schlechten Behandlung? In welchem Umfang gab es Hilfeleistungen? Anhand konkreter Beispiele soll auf diese Fragen eingegangen werden.

Zwangsarbeit in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges – die Forschung hat sich schon in großem Umfang und in vielen Teilbereichen mit diesem Thema auseinandergesetzt. Insbesondere in den vergangenen Jahren gab es durch die Debatte über eine Entschädigung damaliger Zwangsarbeiter neue Aktualität und ein wachsendes Medieninteresse. Aber gerade wegen dieser vielen Bereiche und möglichen Fragestellungen muss diese Arbeit auf die genannten Fragen reduziert werden, so dass ebenfalls wichtige Aspekte in der Betrachtung entfallen werden: So etwa eine Analyse der Entschädigungsdebatte der vergangenen Jahre. Ein ebenfalls bedeutender Bereich ist der Arbeitseinsatz von KZ-Häftlingen, der insbesondere in der letzten Kriegsjahren große Ausmaße annahm und bei dem Hunderttausende von Häftlingen auch in Deutschland selbst zur Arbeit in der Industrie und ab 1944 etwa in unterirdischen Fertigungsstätten gezwungen wurden. Auf diese Thematik soll aber nur am Rande eingegangen werden.

II.) Die Entwicklung des Einsatzes ausländischer Arbeitskräfte

a) Die Situation vor Kriegsbeginn

In den Jahren vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Zahl in Deutschland arbeitender Ausländer relativ gering. So handelte es sich etwa im Jahr 1936 um 250 000 Menschen, auch direkt vor dem Angriff auf Polen waren es nicht mehr als 650 000 Personen. Oft waren es traditionelle Formen der Saisonarbeit, durch die etwa eine größere Anzahl von Polen in der deutschen Landwirtschaft tätig war. Hinzu kamen angeworbene Arbeiter, die auch in der Bauwirtschaft und teilweise in der Industrie beschäftigt waren. Wichtig vor allem für das Verständnis der späteren Ereignisse ist es zunächst, sich die tarifpolitische Stellung der Arbeiter gegenüber ihren deutschen Kollegen zu verdeutlichen. Es bestand noch das Tarifrecht von 1918, durch das ausländische und deutsche Arbeiter gleichgestellt waren. Zumindest offiziell wurde dieses Recht auch während des Krieges nie aufgehoben: So hatte diese Regelung formell auch noch für die späteren Zwangsarbeiter Geltung. Die massiven Lohnabschläge und die oft menschenunwürdigen Lebensbedingungen wurden deshalb von den Arbeitgebern bzw. dem NS-Regime gesondert begründet, jedoch immer noch unter Bezug auf die offizielle tarifpolitische Gleichbehandlung seit 1918.[3]

Spätestens seit 1937 war auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein Mangel an Arbeitskräften zu beobachten. Dieser konnte weder durch die genannten Anwerbungen, noch durch die in größerer Zahl illegal nach Deutschland kommenden Menschen aus den Grenzgebieten Polens und der Tschechoslowakei ausgeglichen werden.[4] Von Seiten der NS-Propaganda wurde dieser Arbeitskräftemangel jedoch als ein nur vorübergehender Notstand bezeichnet, der im Hinblick auf eine künftige „europäische Großraumwirtschaft“ gelöst werden könne. Konkrete Handlungsansätze wurden hier aber nicht genannt. Auch Herbert nennt diese Beruhigungsstrategie einen „naiven Zukunftsglauben“, der zudem noch einen gewonnenen Krieg voraussetze.[5] Auf der anderen Seite kam es innerhalb der Parteiführung der NSDAP zu einer ersten Diskussion, wie das Problem des Arbeitskräftemangels gelöst werden könne – und das auch im Hinblick auf einen baldigen Krieg, der das Problem noch deutlich verstärken würde. Im Mittelpunkt steht hier natürlich die Frage, ob es an dieser Stelle schon konkrete Planungen des Regimes bezüglich eines Einsatzes von Zwangsarbeitern in Deutschland gegeben hat. Einerseits gab es durchaus Pläne, wie die deutsche Wirtschaft etwa auf die Ressourcen der besetzten Länder zugreifen könne. Allerdings kann dies für diese Zeit eindeutig nicht auf die Nutzung der Arbeitskräfte der besetzten Staaten erweitert werden. Die Überlegungen der Parteiführung vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beschränkten sich eher auf eine Grundsatzdiskussion, in der sich schon erste Widerstände gegen den Einsatz von „Fremdarbeitern“ zeigten. Insgesamt sah das Regime zwei grundsätzliche Möglichkeiten einer Lösung des Arbeitermangels: Zum einen erschien es denkbar, ähnlich wie im Ersten Weltkrieg auf eine Dienstverpflichtung von Frauen zurückzugreifen, um insbesondere die zum Militär einberufenen Männer bei der Arbeit ersetzen zu können. Gegen diesen Ansatz regten sich aber schnell große Widerstände: So fürchteten die Kritiker eine Destabilisierung und eine Unzufriedenheit der Bevölkerung, wie sie während des Ersten Weltkriegs auch zu beobachten war. Das zweite Gegenargument der Kritiker eines Einsatzes der weiblichen Bevölkerung war aber wahrscheinlich maßgeblich für die letztendliche Grundsatzentscheidung: So wurde in einer Dienstverpflichtung ein massiver Verstoß gegen das NS-Bild der deutschen Frauen gesehen, die laut der nationalsozialistischen Ideologie stattdessen dazu bestimmt waren, sich zuhause um die Familie zu kümmern.

Auf der anderen Seite sah das Regime die Möglichkeit, ausländische Arbeiter in Deutschland zu beschäftigen. Das musste nicht unbedingt durch Zwangsarbeit geschehen: So hoffte die Parteiführung auch nach Beginn des Krieges auf viele Anwerbungen, etwa polnischer Landarbeiter. Doch auch dieses Konzept kollidierte in den Augen der Kritiker massiv mit der NS-Ideologie. Die „Massenbeschäftigung von Fremdvölkischen“ hätte die „Reinheit des deutschen Volkes“ gefährdet, so die Ansicht der Skeptiker.[6] An dieser Stelle werden also bereits ideologisch motivierte Einwände gegen eine Beschäftigung von „Fremdarbeitern“ in Deutschland offensichtlich. Dies ist insbesondere von Bedeutung im Hinblick auf die weitere Entwicklung, während der sich ideologisch motivierte Kritiker immer wieder zu Wort meldeten und wichtige Bestimmungen bezüglich der Behandlung der ausländischen Arbeitskräfte durchsetzten. Insgesamt entschied sich die Parteiführung an dieser Stelle jedenfalls doch für die zweite Möglichkeit, also den Einsatz von Ausländern, wenn auch mit der Maßgabe einer eindeutigen zahlenmäßigen und zeitlichen Begrenzung sowie der Beschränkung auf die Landwirtschaft und das Baugewerbe. Die „Gefahren“, die sich aus einem solchen Einsatz ergeben würden, schienen überschaubarer und im Notfall leichter durch repressive Maßnahmen zu lösen. Nach der damaligen Entscheidung äußerte sich der NS-Arbeitswissenschaftler Willeke zu der Grundsatzentscheidung: So mache sie deutlich, „wie sehr man das Wertopfer einer vorübergehenden Einfremdung bestimmter Berufe eher zu bringen bereit ist als das Wertopfer einer Gefährdung der volksbiologischen Kraft des Deutschen Volkes durch stärkeren Einsatz der Frau.“[7]. Jedoch gab es wie gesagt zu diesem Zeitpunkt noch keine Planungen zum Einsatz von zivilen Zwangsarbeitern. Neben der Hoffnung auf weitere Anwerbungen waren zwar Pläne vorbereitet, polnische Kriegsgefangene in der deutschen Landwirtschaft arbeiten zu lassen. Nach der Auffassung Herberts spielte die Frage, ob die „Fremdarbeiter“ auf freiwilliger Basis oder unter Zwang nach Deutschland kommen sollten, auch überhaupt keine Rolle in der damaligen Diskussion. Wichtig sei lediglich die Grundsatzentscheidung für einen solchen Einsatz gewesen.[8]

Einen weiteren wesentlicher Einschnitt vor dem Ausbruch des Krieges stellte die Besetzung des nach dem Münchener Abkommen verbleibenden Teils der Tschechoslowakei und die Bildung des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im März 1939 dar. Dies hatte zunächst die Auswirkung, dass nun viele weitere ausgebildete Facharbeiter für die deutsche Wirtschaft zur Verfügung standen. So arbeiteten bereits im Juni 1939 40 000 tschechische Fachkräfte im sogenannten „Altreich“, und das weniger für private Unternehmen, sondern in größerem Maße für neue staatliche Konzerne wie die Volkswagen GmbH oder die Herrmann-Göring-Werke.[9] Zunächst erfolgte der Einsatz in Deutschland auf freiwilliger Basis: Schon direkt mit der deutschen Besetzung waren Anwerbekommissionen mit in das „Protektorat“ gekommen, um – die noch recht große Arbeitslosigkeit ausnutzend – tschechische Fachkräfte zu werben. Jedoch kam es nach dieser ersten, bis zum Sommer andauernden Phase zu immer weniger freiwilligen Anwerbungen: Viele Tschechen hatten sich auch aus Vorsicht gar nicht mehr arbeitslos gemeldet, um einem möglichen Einsatz in Deutschland zu entgehen.[10] Dieses Fernbleiben vom Arbeitsamt wurde daraufhin im Sommer 1939 durch mehrere Erlasse unter Strafe gestellt. Jedoch gingen die Vermittlungszahlen nach Deutschland auch weiterhin zurück. Zum einen waren die hohen Erwartungen an Arbeit und Bezahlung bei den ersten Angeworbenen nicht erfüllt worden, und zudem traten sowohl der Widerstand im Untergrund als auch mehrere Intellektuelle gegen eine Arbeitsaufnahme in Deutschland ein. Die deutsche Reaktion hierauf war die Einrichtung von Arbeitsvermittlungen mit deutschen Beamten, die nun eine Monopolstellung bei der Vermittlung von Stellen nach Deutschland innehatten. Bis zum Juni 1940 wurden so 117 000 Tschechen nach Deutschland geschickt.[11] Doch erst im weiteren Verlauf des Krieges ging die deutsche Seite dazu über, ganze Jahrgänge zur Arbeit in Deutschland zu verpflichten. Besonders Ende 1942 war diese Zahl hoch: So wurden innerhalb weniger Monate über 64 000 Tschechen gezwungen, in Deutschland eine Arbeit aufzunehmen. Jedoch blieben die Zahlen auch im weiteren Verlauf immer hinter den deutschen Forderungen zurück.[12] Für viele Tschechen ist diese jahrgangsweise Zwangsarbeit in Deutschland immer noch mit negativen Erinnerungen verbunden. So erinnert sich die Zeitzeugin Libuše Voglová an den Transport: „Es war ein richtiger Albtraum. In meiner Erinnerung sehe ich noch immer die Bahnhofshalle vor mir, gefüllt mit Jungs und Mädchen des Jahrgangs 1924. Bis heute klingen mir die Befehle der deutschen Kommandeure und Arbeitsamtbediensteten in den Ohren. [...] Und so wurden wir mit einem unbeheizten Personenzug abtransportiert, um am späten Abend im Sammellager Wilhelmshagen anzukommen.“[13]

In der Phase bis zum Beginn des Krieges sind solche Ereignisse allerdings noch nicht festzustellen. Deutlich werden jedoch bereits die deutschen Bemühungen, die Ressourcen des „Protektorats“ wie auch die vorhandenen tschechischen Arbeitskräfte, vor allem der ausgebildeten Fachkräfte, zur Besserung der Arbeitsmarktlage im „Altreich“ sowie zur Intensivierung der Rüstungswirtschaft zu nutzen.

b) Zwangsarbeit vom September 1939 bis zum Überfall auf die Sowjetunion

Auch nach der Besetzung Polens gab es innerhalb der Parteiführung der NSDAP noch starke Widerstände, die ebenso wie bei den dargestellten ersten Überlegungen vor dem Krieg ideologisch begründet waren. So hatte der Einsatz von „Fremdarbeitern“ in Deutschland immer noch die offizielle Bezeichnung einer „vorübergehenden Maßnahme“. In dieser Phase sind jedoch vor allem die Maßnahmen und Regelungen von großer Bedeutung, die die ideologisch motivierten Kritiker eines dauerhaften Arbeitseinsatzes durchsetzten. Auch im Vorfeld dieser Regelungen fallen schon einige Maßnahmen des Regimes auf: So betonte die deutsche Propaganda im November 1939 erneut die „rassische Überlegenheit der Deutschen gegenüber dem „slawischen“.“[14] Zu gut war das Verhältnis etwa zwischen deutschen und polnischen Landarbeitern noch aus der traditionellen Zusammenarbeit heraus, so dass das NS-Regime hier durch gezielte Propaganda Änderungen zum Negativen herbeizuführen suchte. Auch das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) gab eine erste Anordnung gegen die „arbeitsscheuen Polen“ heraus, nach der diese nach wiederholter Arbeitsverweigerung in ein Konzentrationslager zu bringen seien.

Ersten Überlegungen zufolge sollte es dann eine „rassische Auslese“ der Polen geben, so dass nur die „rassisch“ für „ausreichend“ befundenen Polen nach Deutschland zur Arbeit gebracht werden sollten. Doch selbst Himmler, der zu den ideologisch motivierten Kritikern eines langfristigen „Fremdarbeitereinsatzes“ gehörte, hielt dies für unrealistisch: „Ich kann nicht in vier Wochen eine Million Menschen sieben ... Die Polen werden insgesamt herübergeholt und insgesamt als Polen behandelt“ In seiner Denkschrift „Gedanken über die Behandlung der Fremdvölkischen im Osten“ schrieb Himmler: „Diese Bevölkerung wird als führerloses Arbeitervolk zur Verfügung stehen und Deutschland jährlich Wanderarbeiter und Arbeiter für besondere Arbeitsvorkommen ( Straßen, Steinbrüche, Bauten) stellen“[15]. Gleichzeitig forderte er aber strenge Vorschriften für die zur Arbeit eingesetzten Polen, beispielsweise eine äußere Kennzeichnung.

Auch Hitler stimmte diesen Forderungen Himmlers zu. Resultat dieses Entscheidungsprozesses waren bald darauf die sogenannten „Polenerlasse“ vom 8. März 1940, die eindeutig ein Auftakt zu ähnlichen Verordnungen anderen Nationalitäten gegenüber waren und den Beginn einer rechtlichen Differenzierung zwischen den einzelnen Nationalitäten darstellten. So wurden die polnischen Arbeiter zu einer äußeren Kennzeichnung verpflichtet. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie das Betreten vieler deutscher Einrichtungen wurde ihnen verboten, auch wurde neben einer gesonderten Unterbringung nur eine beschränkte Bewegungsfreiheit erlaubt. Auf Beziehungen zu Deutschen, den sogenannten „GV-Verbechen“, wurde die Todesstrafe für die beteiligten Polen verhängt. Bei Verstößen gegen diese Vorschriften und sonstigen Strafverfolgungen war nicht etwa die Polizei, sondern ausschließlich die Gestapo zuständig. Ergänzt wurden diese ersten Anordnungen in den nächsten Jahren durch eine Vielzahl von Einzelbestimmungen.[16] Zusammen mit den Erlassen verfügte das NS-Regime eine zeitliche Begrenzung wie auch eine zahlenmäßige Obergrenze von 3 Millionen ausländischen Arbeitern. Um diese Zahlen einhalten zu können, war eine Voraussetzung ein schnelles Kriegsende, ein erfolgreicher Verlauf der „Blitzkriege“ und damit ein rasches Rückkehren der deutschen Arbeiter vom Militär. Stimmen in der Parteiführung, die ein Erfüllen dieser Voraussetzungen bezweifelten, gab es damals nicht.

Bei der Beschreibung der tatsächlichen Entwicklung ist es notwendig, in zwei verschiedene Gruppen zu unterteilen. Zum einen gab es die Gruppe der zur Arbeit verpflichteten polnischen Kriegsgefangenen. 300 000 Personen wurden in den Monaten nach der Besetzung nach Deutschland zur Zwangsarbeit gerbacht, vorwiegend in landwirtschaftliche Betriebe. Die größere Gruppe stellten allerdings die zivilen polnischen Arbeiter dar. In den „eingegliederten Gebieten“ verzichtete die NS-Führung auf einen Transport ins „Altreich“. Anders verhielt es sich dagegen im Generalgouvernement: Nach einer kurzen Anwerbungsphase kam es hier schnell zu Zwangsrekrutierungen. Im Frühling 1940 fanden im Generalgouvernement wahre „Menschenjagden“ statt, um neue Arbeitskräfte nach Deutschland transportieren zu können.[17] Wie war es zu einer solch drastischen Entwicklung gekommen? Kurz nach der Besetzung gab es zunächst durchaus noch Freiwillige, die sich zur Arbeit in Deutschland anwerben ließen und so die Tradition der Saisonarbeiter fortsetzten. Nur ein halbes Jahr später gingen die Zahlen jedoch massiv zurück. Wesentliche Gründe hierfür waren die Arbeit der polnischen Untergrundbewegung sowie Berichte von zurückgekehrten Polen über die schlechte Behandlung in Deutschland.[18] Auf deutscher Seite reagierten die Behörden zunächst mit einer Erfassung aller Arbeitslosen im Generalgouvernement. Sich meldenden Personen wurde eine Arbeitslosenunterstützung versprochen. Die Resonanz war zunächst groß, weil es eine solche Hilfe in Polen zuvor in dieser Art nicht gegeben hatte. Mit der Meldung verbunden war allerdings auch die Verpflichtung, eine Arbeit, und zwar auch in Deutschland, anzunehmen.[19] Die deutschen Behörden konnten nun dazu übergehen, wie im „Protektorat“ jahrgangsweise Beschäftigungslose nach Deutschland zu bringen. Weil viele Menschen vor solchen Transporten in nahegelegene Wälder flohen, kam es besonders im Frühjahr 1940 dazu, dass von der SS ganze Dörfer abgeriegelt wurden, bevor alle Beschäftigungslosen der entsprechenden Jahrgänge abtransportiert wurden. Gängige Praxis war es auch, Dörfern ein bestimmtes Kontingent von bereitzustellenden Arbeitskräften aufzuerlegen. Bei Nichterfüllung der Forderungen kam es zu gewaltsamen Einsätzen der SS gegen diese Orte.[20] In Städten wurden immer häufiger zu Razzien nach Personen durchgeführt, die keine Beschäftigung vorweisen konnten. Insgesamt lag die Zahl der Polen, die in deutschen oder von Deutschland besetzten Gebieten zur Arbeit gezwungen wurden, nach der Analyse Łuczaks bei 2,8 Millionen.[21] Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht alle Polen bis 1945 in Deutschland arbeiteten, dass diese Gesamtzahl also nicht auf einen konkreten Zeitpunkt zutrifft. Trotzdem stellten Polen bis zum Herbst 1941 die größte Gruppe unter den in Deutschland befindlichen Zwangsarbeitern dar. Nach den Zahlen von Gowlowski kamen dabei insgesamt 137 000 polnische Zwangsarbeiter um, viele davon auch durch Kriegseinwirkungen.[22]

Mit dem Angriff auf Frankreich entspannte sich zumindest die Situation im Generalgouvernement, da vom neuen Kriegsschauplatz zu dieser Zeit leichter Menschen als Arbeitskräfte nach Deutschland transportiert werden konnten. So wurden allein während und kurz nach dem Angriff über eine Million französische Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit in Deutschland verpflichtet. Für die deutsche Wirtschaft bedeutete dies eine vorübergehende Entlastung beim Problem des Arbeitskräftemangels, dagegen wurde es für die Behörden immer schwieriger, den Kontakt zwischen den Zwangsarbeitern und der Bevölkerung zu verhindern. Besonders gut lässt sich das in dieser Phase erkennen, denn die Franzosen genossen als westliche Kriegsgefangene mehr Bewegungsfreiheit als etwa die Polen und konnten so leichter in Kontakt mit der Bevölkerung kommen. Auffällig ist es, wie sich in dieser Zeit ein weit verbreitetes Denunziantentum in Deutschland herausbildete. Der „verbotene Umgang mit Ausländern und Kriegsgefangenen“ wurde immer mehr zum Massendelikt: Vielfach allerdings nur als ein Mittel für die Bevölkerung, um ungeliebte Personen und Nachbarn zu denunzieren und nach deren Verhaftung durch die Gestapo eigene Interessen besser durchsetzen zu können.[23] Viele Anzeigen mussten also nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Zahlen mit den tatsächlichen Kontakten übereinstimmten. Dass es insgesamt einen größeren Kontakt zu den französischen Kriegsgefangenen gab als zu den anderen Gruppen von Zwangsarbeitern, ist allerdings unstrittig. Und neben den Franzosen wohl auch zu anderen Arbeitern, die in dieser Zeit gezielt aus West- und Nordeuropa für den Arbeitseinsatz in Deutschland angeworben wurden.

Es waren in dieser Phase also schon Bürger vieler verschiedener Nationalitäten, die im Deutschen Reich arbeiteten. Ein sehr wichtiger Aspekt ist an dieser Stelle, dass sich allmählich eine durch die Nationalität begründete unterschiedliche Behandlung entwickelte. So gab es große Differenzen bei der Unterkunft, der Verpflegung, dem Umgang durch die Sicherheitskräfte und Vorgesetzten sowie bei der Bewegungsfreiheit, so dass sich immer mehr eine Art „Hierarchie“ zwischen den einzelnen Nationalitäten herausbildete. Gemäß der NS-Ideologie hatten Angehörige anderer „germanischer Völker“ den größten Stellenwert und so auch die meisten Rechte. Etwas weniger Freiheiten kamen Franzosen und Italienern zu, wobei dies für die Italiener nur bis 1943 zutrifft. In dieser „mittleren Ebene“ der Hierarchie zwischen den Arbeitern hatten die Beschäftigten allerdings immer noch große Bewegungsfreiheiten. Dagegen galten für polnische Arbeiter die bereits beschriebenen „Polenerlasse“, die in großem Umfang einen Kontakt zur deutschen Bevölkerung und auch zu den anderen Nationalitäten verhinderten. Auch die NS-Propaganda rief zu einem unfreundlichen Umgang mit den polnischen Arbeitern auf: „Scheinbare Unterwürfigkeit darf uns niemals zu Weichheit verleiten und uns vielleicht glauben machen, dass wir es gerade mit einem „anständigen“ Polen zu tun haben [...]“, so führt Benz in seinen Ausführungen ein Beispiel an.[24] Auch bei den Löhnen hatten die polnischen Beschäftigten starke Nachteile hinzunehmen. Als unterste Gruppe dieser sich herausbildenden „Hierarchie“ sind allerdings die später hinzukommenden sowjetischen Kriegsgefangenen zu nennen, die auf noch mehr grundlegende Rechte verzichten mussten.

c) Die Entwicklung nach dem Angriff auf die Sowjetunion

Nach dem Einmarsch in die Sowjetunion und den Anfangserfolgen der Wehrmacht gegen die Rote Armee hatte das NS-Regime die Möglichkeit, auch aus diesem Territorium die für Industrie und Rüstungswirtschaft dringend benötigten Arbeitskräfte nach Deutschland zu bringen. Auch hier ist wieder der Unterschied zwischen Kriegsgefangenen und zivilen Arbeitern, die damals als „Ostarbeiter“ bezeichnet wurden, wichtig. Gegen den Arbeitseinsatz beider Gruppen gab es in der Zeit direkt nach dem deutschen Angriff massive Vorbehalte, und dies erneut aus einer Position heraus, die sich selbst auf die NS-Ideologie bezog. Zunächst stellte sich die Frage, wie mit den sowjetischen Kriegsgefangenen umzugehen sei. Und im Gegensatz zum Verhältnis der deutschen Bevölkerung zu polnischen Arbeitskräften, das allein schon aus einer langjährigen Tradition der Saisonarbeit heraus zumindest anfänglich von den NS-Behörden als zu gut angesehen und mit dementsprechender Propaganda zum Negativen hin verändert wurde, scheint die Meinung der Bevölkerung über einen Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener eher skeptisch gewesen zu sein. Natürlich ist es schwer, für diese Fragestellung zuverlässige Quellen zu finden. Auffällig sind auf jeden Fall mehrere SD-Berichte aus dieser Zeit, in denen von einer „gewissen Angst der Volksgenossen“ gesprochen wird, „dass diese Gestalten und Typen in größerer Zahl in das Reichsgebiet kommen könnten und gar als Arbeitskräfte Verwendung finden sollten.“[25] Auch die Entscheidung der NS-Führung über den Einsatz von sowjetischen Kriegsgefangenen fiel zunächst negativ aus. Die Bedingungen für die 1941 gemachten 3,3 Millionen Gefangenen in den Lagern hinter der Front waren überaus schlecht. In den ersten Monaten kam die Hälfte aller Gefangenen um: Sie verhungerten, erfroren oder wurden ermordet. Es gab mehrere Tausend Tote täglich, und das, so Herbert in seinen Ausführungen, wurde von deutscher Seite billigend hingenommen.[26]

Doch schon im Herbst 1941 veränderte sich die Situation: Das Konzept eines „Blitzkrieges“ gegen die Rote Armee scheiterte zusehends und das schnelle Ende des Krieges wurde zunehmend unwahrscheinlicher. Statt der erwarteten heimkehrenden Soldaten kam es in Deutschland deswegen zu neuen Einberufungswellen. Auch bisher als „unabkömmlich“ geltende Mitarbeiter von Rüstungsbetrieben mussten nun zum Militär. Die deutsche Kriegswirtschaft stellte sich immer mehr auf einen längeren Verlauf des Krieges ein und versuchte, ihre Produktionskapazitäten zu erhöhen. Diese Faktoren verschärften natürlich die Situation auf dem Arbeitsmarkt: Allein mit den bereits vorhandenen Zwangsarbeitern und neuen Anwerbungen aus West- und Nordeuropa konnte die Rüstungsindustrie den Anforderungen nicht genügen.[27] Eine wirksame Entlastung konnte nur durch Arbeiter aus der Sowjetunion erfolgen. Im Spätherbst 1941 kam schließlich auch von der NS-Führung das Signal für eine politische Kehrtwende: Dem Einsatz von sowjetischen Kriegsgefangenen stimmte auch Hitler nun zu und ordnete ihre Verwendung als „billigste Arbeitskräfte“ an. Allerdings begrenzte Hitler den Einsatz vorläufig auf den Straßenbau sowie „Erdarbeiten“ und nahm Abstand von einem Einsatz in der Industrie. In offiziellen Schulungsunterlagen der NSDAP mit dem Titel „Unsere Haltung gegenüber Fremdvölkischen“ wurde versucht, die politische Wende zu erklären: „Wer für uns arbeitet, hilft uns. Deshalb ist unser Grundsatz, dass wir jeden Fremdvölkischen gerecht behandeln. Der fremde Arbeiter soll seinen gerechten Lohn bekommen, seine gerechte Behandlung, sein ihm zustehendes Essen, seinen sozialen Schutz gegen Unfall und Krankheit. Niemals aber darf ein Betriebsführer einen Fremdvölkischen höher einschätzen als einen Volksgenossen, nur deshalb, weil dieser vielleicht nach seinem Stachanow-Drill einige Vorrichtungen schneller versieht als der Deutsche“[28]. Ein umfangreicher Einsatz von sowjetischen Kriegsgefangenen war jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich: Zu schlecht waren die Bedingungen in den Lagern hinter der Front, so dass diejenigen, die die katastrophalen Zustände überhaupt überlebt hatten, zum großen Teil auf absehbare Zeit nicht mehr arbeitsfähig waren.

Im Frühjahr 1942 kam es dann auch in einem anderen Bereich zu einer politischen Wende: Bisher hatte es bei den Entscheidungsbefugnissen und Zuständigkeiten bezüglich des Einsatzes ausländischer Arbeiter in Deutschland keine klaren Zuständigkeiten der Behörden gegeben. Mehrere Institutionen waren in die einzelnen Bereiche involviert: So etwa das Reichsarbeitsministerium, das Rüstungsministerium, die DAF oder sogar das RSHA.[29] Der Wendepunkt war hier die Ernennung Sauckels zum „Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz“ im Februar 1942. Sauckel, vorher Gauleiter in Thüringen, war bisher politisch noch nicht auffällig in Erscheinung getreten. Er hatte nun das Ziel, die Interessen von zwei klar voneinander trennbaren Gruppen gegeneinander abzuwägen und Kompromisse zu finden: Vor allem Industrielle der Rüstungswirtschaft, die eine Lösung des Arbeitermangels und mehr Effektivität in wirtschaftlichen Fragen forderten, bildeten die eine Gruppe um Speer. Auf der anderen Seite war es das Reichssicherheitshauptamt, das weiter für die enge Einbindung der nationalsozialistischen Ideologie in die aktuelle Politik eintrat. Sauckel sollte also bei den Streitfragen vermitteln, die schon in den Jahren zuvor über den Einsatz der „Fremdarbeiter“ bestanden. Sein leitender Mitarbeiter Timm machte die Bedeutung dieser Ernennung im Rahmen einer Vernehmung während der Nürnberger Prozesse 1946 deutlich: „Bei seinem Amtsantritt fand er auf dem Gebiet des Arbeitseinsatzes ein ziemliches Durcheinander vor [...]. Die vorhergehenden Chefs hatten nicht genügend Durchschlagskraft, um sich gegen manche Stelle durchzusetzen, und Sauckel war der starke Mann und besonders der starke politische Mann, der diese Dinge in Ordnung bringen sollte.“[30] Transporte von Arbeitern nach Deutschland sollten mit dieser Ernennung Sauckels nun also systematisiert werden. Tatsächlich ist bei seiner folgenden Arbeit ein erschreckendes Ausmaß an Systematik sichtbar. Auch Herbert bemerkt in seiner Analyse, dass Sauckel jemand sei, „der seine Aufgabe mit ebensoviel Effizienz wie schrankenloser Brutalität erfüllt.“[31] Schon bei seinem Amtsantritt formulierte er: „Ich habe meinen Auftrag von Adolf Hitler erhalten, und ich werde die Millionen Ostarbeiter nach Deutschland holen ohne Rücksicht auf ihre Gefühle, ob sie wollen oder nicht.“[32]

[...]


[1] Benz, S. 3f

[2] Herbert: Der „Ausländereinsatz“ in der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945, S. 15

[3] Herbert: Fremdarbeiter, S. 57

[4] Ebd. S. 62

[5] Ebd. S. 63

[6] Herbert: Der „Ausländereinsatz“ in der deutschen Kriegswirtschaft, S. 13

[7] Herbert: Fremdarbeiter, S. 74

[8] Ebd. S. 76

[9] Ebd. S. 69

[10] Spanjer, S. 86

[11] Ebd. S. 87

[12] Ebd. S. 88

[13] Voglová, S. 96

[14] Herbert: Fremdarbeiter, S. 86

[15] Ebd. S. 87

[16] Ebd. S. 88ff

[17] Herbert: Der „Ausländereinsatz“ in der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945, S. 14

[18] Łuczak, S. 108

[19] Herbert: Fremdarbeiter, S. 96

[20] Łuczak, S. 108f

[21] Ebd. S. 110

[22] Gowlowski, S. 118

[23] Herbert: Fremdarbeiter, S. 142f

[24] Benz, S. 5

[25] Herbert: Der „Ausländereinsatz“ in der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945, S. 15

[26] Ebd. S. 15

[27] Ebd. S. 14

[28] Benz, S. 4

[29] Ebd. S. 8

[30] Herbert: Fremdarbeiter, S. 178

[31] Herbert: Der „Ausländereinsatz“ in der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945, S. 15

[32] Benz, S. 7

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Zwangsarbeit in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Abteilung für Wirtschaftsgeschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar "Migration in der Neuzeit"
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
34
Katalognummer
V145853
ISBN (eBook)
9783640563098
Dateigröße
535 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus, Zwangsarbeit, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Essen, Rüstungsbetriebe, Krupp
Arbeit zitieren
M.A. Volker Mohn (Autor), 2003, Zwangsarbeit in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145853

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