Strategien der Kunstvermittlung - Rezeptionsanalyse der Ausstellung „Monet, Rothko und Kandinsky. Wege der abstrakten Malerei“ im Bank Austria Kunstforum


Bachelorarbeit, 2009
54 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Beispiel für die Auswertung der Interviews

Interview 5 (Auszug)

I: Was hat ihnen an der Ausstellung gefallen? Was hat ihnen nicht so gut gefallen?

A: Was mir gut gefallen hat war die Platzierung der Bilder. Das war manchmal so, dass ich mir dachte, dass ist jetzt wirklich wichtig das die genauso hängen. Also, da waren Blicke von einem Bild zum anderen und das Farbenspiel gestimmt hat. Das hat mir gut gefallen. Was hat mir nicht gefallen? Das kann ich jetzt nicht sagen. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden gewesen. Also, allein von wies gemacht wurde.

I: Und wie war ihr erster Eindruck, wie sie reingekommen sind in die Ausstellung?

A: Da hab ich mir gedacht das gehört wieder einmal (lacht) … renoviert. Die Decken…

I: Und von der Ausstellung her? Von der Anordnung? Gabs da irgendwas, was ihnen aufgefallen ist?

A: Das erste war gleich … es ist mir vertraut, es ist mir vertraut wie die Räume sind. Also, ich hab mich an frühere erinnert, ich war schon lang nicht mehr da. Und dann gabs natürlich manche Bilder, die mir sehr gefallen haben.

I: Haben sie sich gleich zu Recht gefunden, haben sie sich orientieren können? Jetzt auch von den Themen her?

A: Ja. Ja. Also, ich hab immer wieder gelesen. Ich hab zuerst geschaut und dann hab i gelesen. Das war schon sehr gut.

I: Also, sie fanden es gut aufgeteilt von den Räumen her?

A: Ja. Ich konnte dann sehen, dass da ein System ist auch. Aber das war mir nicht als erstes wichtig, das war erst im zweiten Blick. Ja.

I: Und haben sie die Wandtexte gelesen und die Bildtexte?

A: Ja. Ja.

I: Alle?

A: Nein, aber fast alle.

I: Und fanden sie sie verständlich, informativ?

A: Ja. Zu lang, eigentlich. Viele waren zu lang. Aber gut, ich bin ja nicht so Kunst interessiert, ich denk mir, für wen, der da mehr in die Tiefe geht, ist es wahrscheinlich gut, dass da so viel steht. Mir hätte oft auch weniger genügt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten

Details

Titel
Strategien der Kunstvermittlung - Rezeptionsanalyse der Ausstellung „Monet, Rothko und Kandinsky. Wege der abstrakten Malerei“ im Bank Austria Kunstforum
Hochschule
Universität Wien  (Publizistik- und Kommunikationswissenschaften)
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
54
Katalognummer
V146482
ISBN (eBook)
9783640571918
ISBN (Buch)
9783640572427
Dateigröße
864 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kunstvermittlung, Ausstellungsrezeption, Abstrakte Malerei, Kommunikation, Ausstellung, Rezeptionsforschung, Qualitative Forschung, Ausstellungskommunikation, Medium, Qualitative Interviews, Abstrakte Kunst, Kunstkommunikation, Publikumsforschung, Ausstellungsorganisation
Arbeit zitieren
Sophie Haslinger (Autor), 2009, Strategien der Kunstvermittlung - Rezeptionsanalyse der Ausstellung „Monet, Rothko und Kandinsky. Wege der abstrakten Malerei“ im Bank Austria Kunstforum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146482

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