Erlebnispädagogik als Alternative für gewaltbereite und straffällig gewordene Jugendliche


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
41 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Ruckblicke in der Erlebnispadagogik
1.1 Geschichte

2 EinDefinitionsversuch

3 Einblicke in die Erlebnispadagogik
3.1 Methodik der Erlebnispadagogik.
3.2 Das Erie bnis
3.2.1 Wie gestaltet sich der Rhythmus des Lernens
3.2.2 Professionalisierung des L ernens
3.3 Die klassischen Lernmodelle
3.3.1 The Mountain speak for themselves
3.3.2 Outward boundplus
3.3.3 Methaphorisches Modell.
3.4 Weiterentwicklung der L ernmodelle
3.4.1 Handlungslernen pur
3.4.2 Kommentiertes Handlungslernen
3.4.3 Handlungslernen durch Reflexion
3.4.4 Direktives Handlungslernen
3.4.5 Metaphorisches Handlungslernen
3.4.6 Indirekt-metaphorisches Handlungslernen

4 Erlebnispadagogische Aktivitaten
4.1 Initiativubungen
4.1.1 Balken
4.2 Problemlosungsaufgaben
4.2.1 Kleiner Zaun

5 Ziele der Erlebnispadagogik

6 Seitenblicke in der Erlebnispadagigok
6.1 Was ein Erlebnispadagoge konnen muss
6.2 Frauen in der Erlebnispadagogik
6.3 Rechtsfragen und Sicherheit
6.4 Wie werden erlebnispadagogische Aktivitaten finanziert?
6.4.1 Sponsoring
6.4.2 Material-Sharing.

7 Kritik an der Erlebnispadagigik
7.1 Der Transfer

8 Ausblick

9 Literaturverzeichnis

0 Einleitung

„Alles was einer woanders erlebt, kann er, im Prinzip, auch zu Hause erleben; oder anders gesagt: er wird in der Fremde nur das erfahren, was in ihm (fur das Erlebnis) bereit ist. Nur hindert ihn in der eigenen Kultur allzu oft das Eingespielte des Alltagslebens daran, sich fur Anderes zu offnen. Der Zugang zu vielen Erlebnissen in ihm ist erschwert und verstellt+ (Hans-Jurgen Heinrichs 1997 zit. n. Klawe, Willy; Brauer, Wolfgang 1998, S. 7, Herv. i. Orig.).

In vielen Bereichen der sozialen und padagogischen Arbeit werden zur Alltagsarbeit erganzend, erlebnispadagogische Aktivitaten verwendet. Die Erlebnispadagogik erfahrt weiterhin ihre Akzeptanz, da hier unmittelbar die Natur und die Gemeinschaft erlebt werden kann, angesichts einer Lebenswelt in der die Natur und das Sozialverhalten fast nur noch in Form der Medien ubermittelt werden. Oder durch Verregelung und beschrankte Wohnverhaltnisse ganz verhindert wird.

In den vergangen Jahren ist die Erlebnispadagogik zunehmend als spezielle Padagogik fur Kinder und Jugendliche verstanden worden, die als sehr schwierig gelten und mit anderen padagogischen Zugangen nicht mehr erreicht werden konnten. Im Umgang mit Jugendlichen die zur Gewalt bereit sind und oder straffallig geworden sind, wird die Erlebnispadagogik als letztes Mittel aus der allgemeinen Ratlosigkeit im Umgang mit diesem Klientel gesehen.

Diese Art von Erziehung wird jedoch von den Jugendlichen nicht als sonderlich „cool“ eingestuft. Lieber schlieBen sie sich mit anderen Jugendlichen zusammen und man zieht um die Hauser. In diesen Cliquen wird „abgehangen+ und oftmals werden sich besondere Mutproben erdacht um in der Gruppe akzeptiert zu werden oder „Kicks+ zu erleben. Diese Mutproben sind dann auch nicht immer legal. So enden einige der Jugendlichen in Jugendgefangnissen oder mussen ihre Strafe durch soziale Arbeit ableisten. In unserem heutigen Umfeld schwinden mehr und mehr die Moglichkeiten sich legale „Kicks+ zu holen, der Nervenkitzel und die Abenteuer finden vermutlich vor dem PC statt oder in Bandenformationen (Herv. d. C.R.).

Freiheiten werden genommen und die Erwachsenen kummern sich nicht um die Belange nach Freizeitaktivitaten die SpaB aber auch Wissen vermitteln. Den meisten Jugendlichen fehlen die kleinen Abenteuer, sie lungern auf den StraBen weil Jugendhauser fehlen. Dann holen sie sich ihre Befriedung etwas zu erleben aufeigene Faust und nicht immer legal.

Und hier kommt die Erlebnispadagogik ins Spiel, sie versucht den Jugendlichen mit Aktivitaten zu einem sozialen Menschen zu formen, der Verantwortung fur sich und seine Umgebung ubernehmen kann und seine eigenen Fahigkeiten erkennt und daruber hinaus geht. Doch was genau Erlebnispadagogik ist, wie sie sich auswirkt auf die Personlichkeit und das Verhalten, wo man sie erlebt und an wen sie gerichtet ist soll im folgenden erlautert werden.

1 Ruckblicke in der Erlebnispadagogik

Im Folgenden wird ein kurzer geschichtlicher Einblick in die Erlebnispadagogik aufgezeigt. Dabei gehen wir hauptsachlich auf den Vordenker Kurt Hahn ein und beschreiben die Elemente seiner „Erlebnistherapie“ (Herv. d. C. R.).

1.1 Geschichte

„Die Erlebnispadagogik als handlungsorientierte Methode der Erziehungswissenschaft allgemein und der Sozialpadagogik im speziellen boomt seit spatestens der 80er Jahre. Folgt man den Vertretern der Erlebnispadagogik, so lassen sich deren Wurzeln allerdings weit in der Geschichte der Padagogik zuruckverfolgen (...)+ (Galuske 1998, S. 207). Urvater sind zum Beispiel Jean- Jacques Rousseau und David Thoreau (vgl. Galuske, 1998, S. 207).

„(...) Das unmittelbare Lernen uber die Sinne und nicht belehren und unterrichten entspricht der Lebenswelt des Kindes. Wer handelt der lernt besser, und wer gut handelt, wird ein guter Mensch, so die einfache Logik Rousseaus (Heckmair/Michl 1994, S. 8, zit. n. Galsuke 1998, S. 207). Nach Thoureau ist insbesondere die Natur, 'die groBe Erzieherin und Lehrmeisterin' (...)“ (Thoureau zit. n. Galuske, 1998, S. 207, Herv. i. Orig.).

Als eigentlicher Begrunder der Erlebnispadagogik kann Kurt Hahn gesehen werden. Es fallt schwer seine Person einzuordnen und sein Werk anzuerkennen. War er doch weder studierter Padagoge noch Politiker mit Mandat. Entscheidender ist jedoch, dass er die Padagogik in einem Teilbereich maBgeblich beeinflusste. In der Zeit des 1. Weltkriegs arbeitete Hahn als politischer Berichterstatter, Redenschreiber und Berater.

Hahn war engster Vertrauter von Max von Baden und grundete das Landerziehungsheim Schule Schloss am Bodensee. Hahn wurde zu einem charismatischen Padagogen an dieser Schule und leitete sie. Er verstand es Schuler, Kollegium und das Umfeld fur sich und seine Ziele zu gewinnen. Er bediente sich alt hergebrachten und oft recht schillernden Modellen der Reformpadagogik[1]. Hahn fugte Unfertiges und Bewahrtes aneinander, lieB uberflussiges weg und veranderte was nach seiner Ansicht nach verandert werden musste.

Hahn bezeichnet sein Modell als Erlebnistherapie und betrachtete die Gesellschaft wobei er sogenannte Verfallserscheinungen entdeckte (vgl. Heckmair/Michl, 1998, S. 24):

„(...)

- der ‘Mangel an menschlicher Anteilnahme’
- der ‘Mangel an Sorgsamkeit’
- der ‘Verfall der korperlichen Tauglichkeit’
- der ‘Mangel an Initiative und Spontaneitat’ (...)“

(Schwarz 1968, S. 40fzit. n. Heckmair/Michl 1998, S 24).

Die Erscheinungen sollen mit einem erlebnistherapeutischen Konzept bekampft werden, so sollten heilende Krafte zur Entfaltung verhelfen. Da Hahn viele Jugendliche erreichen wollte grundete er mit dem Reeder Laurence Holt eine erste Bildungsstatte in Aberdovey, wo nur kurzzeitpadagogische Kurse durchgefuhrt wurden.

Hahn setzte 4 Elemente seiner Erlebnistherapie den Mangeln oder Verfallserscheinungen entgegen:

- korperliches Training
- Expedition
- Proj ekt
- Dienst am Nachsten

Um im Bewusstsein junger Menschen tiefe Einpragungen zu erreichen sollte die Intensitat der Erlebnisse moglichst hoch sein. Auch Jahre spater sollten so genannte Erinnerungsbilder abrufbar sein und dazu fuhren in schwierigen Situationen den Kopf zu bewahren.

Kurt Hahn hatte einen starken Willen jungen Menschen den rechten Weg zu zeigen. Er bemuhte sich um Verhaltensanderungen und spricht daher nur von Gut und Bose, richtig oder falsch, moralisch oder unmoralisch anstatt zu relativieren (vgl. ebd. 1998, S. 26).

Ein Zitat von Kurt Hahn lautet wie folgt: “Unsere Kinder sollen nicht auf schlechten Weiden wachsen, damit sie nicht alle Tage von schlechter Nahrung unmerklich sich nahren und eine groBe Krankheit in ihrer Seele tragen, ohne daB sie es wissen; auf gesundheitlichen Gefilden sollen sie wohnen, vom Schonen und Guten sich nahren und unmerklich zur Liebe gelenkt werden, damit sie ganz jung schon das Gute lieben und das Schlechte hassen, ehe sie sich Rechenschaft geben konnen; bis dann die Vernunft kommt: die heiBt unsere Junglinge willkommen wie gute Freunde, denn sie sind in Verwandtschaft mit ihr erzogen“ (Ziegenspeck, Jorg a.a. O. S. 7; zit. n. Felten, S. 46).

Was Hahn 's Erlebnistherapie, die spater zur Erlebnispadagogik mutierte, ausmacht ist unter anderem eine negative Abgrenzung. Er wandte sich immer gegen eine Schmeichelpadagogik. Er verstand als Erster die Natur- und Kulturlandschaften als wichtige Handlungsfelder seiner Erziehung (vgl. Heckmair/Michl 1998, S. 26).

2 Ein Definitionsversuch

Die Erlebnispadagogik zu definieren gestaltet sich als recht schwierig. Um dem Definitionsproblem aus dem Weg zu gehen kann man die Erlebnispadagogik so definieren wie sie nicht ist. Erlebnispadagogik ist nicht die Schulung spezieller Sportarten, nicht gleichzusetzen mit Extremsportarten oder Fitnessunterricht, es finden keine paramilitarischen Aktivitaten statt und es handelt sich nicht um ein Uberlebenstraining. Bei Abenteuer und Risiko findet eine Vor-, Wahrend- und Nachbetreuung statt. Aber auch mit Schlagwortern lasst sich Erlebnispadagogik erklaren, z.B.: Learning by doing, Gemeinschaftserlebnis, Grenzsituation, Ganzheitlichkeit und Bezug zum eigenen Korper.

Andere Autoren erklaren das Erlebnispadagogik das Erlebnis und die Erfahrung beinhalten muss:

- soziale Beziehungen an Unternehmungen heraus stiften
- sich an Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden wenden
- ein gewisses Risiko ist beinhaltet das mit besten Wissen und Gewissen kontrolliert und begrenzt, aber nicht zu 100 Prozent ausgeschaltet werden kann

Ziegenspeck wiederum definiert Erlebnispadagogik als eine Teilwissenschaft der Padagogik und damit als eine eigene Wissenschaft mit eigenen Methoden und Inhalten. Bernd Heckmair und Werner Michl dagegen sehen die Erlebnispadagogik als eine Methode (vgl. Reiners 1995, S. 17ff):

„Erlebnispadagogik im engeren Sinne ist ein vorrangig aufierschulischer Bildungsansatz mit handlungsorientierten Methoden, in den durch Gemeinschaft in ungewohnlichen Umfelden/Umstanden neue Raum/und Zeitperspektiven erschlossen werden, die einem padagogischen Zweck dieneri+ (Heckmair/Michl, S. 66 zit. n. Reiners 1995 S. 20, Herv. i. Orig.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Das erlebnispadagogische Saulenmodell

Laut Michael Rehm basiert die Erlebnispadagogik auf 6 Saulen. Wobei 2 Pfeiler meist in engerer Verbindung stehen, wie es sich bei Handlungsorientierung und Natur zeigt. Diese Saulen stehen auf einem Fundament, welches die Grundlage fur das padagogische, philosophische und ethische Handeln darstellt.

3.Einblicke in die Erlebnispadagogik

In diesem Kapitel soil Erlebnispadagogik anhand verschiedener Methoden und Modellen erlautert werden, welche Lernprozesse es benotigt um im Alltag Problemsituationen besser zu bewaltigen.

3.1 Methodik der Erlebnispadagogik

Die Methodik soll hier als Verfahrensweise verstanden werden, im Vordergrund stehen das handlungsorientierte und soziale Lernen. Die verschiedenen Herausforderungen sollen vom Einzelnen subjektiv als schwer eingeschatzt werden aber nicht als unuberwindbar. Die Kursteilnehmer sollen an ihre Grenzen und daruber hinaus gebracht werden um ihre Fahigkeiten und Eigenschaften genauso wie sich selbst besser kennen zu lernen.

Ein Beispiel soll verdeutlichen:

Die Verantwortlichen suchen einen Baum aus der ca. 25m hoch ist. Die Gruppe wird in 2er Verhaltnisse unterteilt. Jeder einzelne in der Gruppe muss den Baum erklettern wahrend er von seinem Partner am Seil gehalten wird. So befindet sich jeder in der Rolle des Verantwortlichen und des Abhangigen. Dies erfordert ein hohes MaB an sozialen Fahigkeiten, Rucksichtnahme, Verantwortung, Kooperations- und Teamfahigkeit.

Kognitive, gefuhlsmaBige und aktionsbeinhaltende Lernbereiche also ganzheitliches Erleben mussen abgestimmt sein. Nachdem nun die Gruppe in eine Aktivitat gefuhrt wurde soll dieser, soweit als moglich, freier Raum gelassen werden. AuBerdem sollte es eine Aufgabe und oder Situation geben die authentisch ist und die Verantwortung der Gruppe real und nicht spielerisch fordert. In facettenreichen Angeboten, d.h. ob sportlich, kreativ, musisch oder organisatorisch, sollen Teilnehmer sich bewahren konnen und an ihre Grenzen stoBen. Hier zeigt sich der Zusammenhang zwischen Situation und Verhalten der Teilnehmer. Dies steht bei den Aktivitaten der Erlebnispadagogik im Mittelpunkt (vgl. Reiners 1995, S. 21ff).

3.2 Das Erlebnis

Das Erlebnis ist der zentrale Begriffbei alien erlebnispadagogischen Ansatzen.

„Erlebnisse sind Bewusstseinsvorgange, in denen der Mensch tief innerlich und ganzheitlich von der Sinn- und Wertfulle eines Gegenstandes ergriffen wird+ (Wikimedia Foundation Inc. 2007).

Dabei ist wichtig dass sich Erlebnisse, im Gegensatz zu Ereignissen, nur aus der subjektiven und individuellen Ansicht des einzelnen Menschen ergeben. Der Betrachter macht eine einzelne Situation erst dann zu einem Erlebnis, wenn sie fur ihn etwas Besonderes bzw. AuBeralltagliches darstellt. Das Erlebnis beinhaltet in der Erlebnispadagogik soziologische, psychologische und padagogische Dimensionen, man verbindet gewohnliche Begriffe wie Aktivitat, Unmittelbarkeit, Spannung, Emotionalitat, Abwechslung und Authentizitat damit. Diese Begriffe bringen das Besondere, nicht alltagliche zum Ausdruck. Man verbindet ein Erlebnis mit etwas Neuem, Ungewohnten und Unbekannten.

Wichtig ist fur die Erlebnispadagogik, dass die Qualitat von Erlebnissen subjektiv und unmittelbar ist, wahrend bei erlebnispadagogischen MaBnahmen der groBte Teil der gemachten Erlebnisse durch ein padagogisches Konzept (Setting) sozial konstruiert bzw. beeinflusst wird.

Erlebnisse sind weder planbar noch voraussagbar, aber sie konnen in der Padagogik als etwas Gewolltes oder Erwunschtes angesehen werden. Durch den personlichen Eindruck werden sie in Kategorien eingeordnet, die die zufalligen, vielleicht sogar unbeabsichtigten Vorkommnisse, durch eine Reflexion und den Vergleich zu etwas Besonderen machen (vgl. ebd. 2007).

[...]


[1]„Unter der Bezeichnung Reformpadagogik werden verschiedene Ansatze zur Reform von Schule, Unterricht und allgemeiner Erziehung zusammengefasst, die sich Ende des 19. Jahrhunderts und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gegen Lebensfremdheit, Intellektualismus und Autoritarismus der vorherrschenden Schulen wandten“ (de.wikipedia.org/wiki/Reformpadagogik)

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Erlebnispädagogik als Alternative für gewaltbereite und straffällig gewordene Jugendliche
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)  (Soziale Arbeit)
Note
1
Autor
Jahr
2007
Seiten
41
Katalognummer
V148758
ISBN (eBook)
9783640667321
ISBN (Buch)
9783640667765
Dateigröße
682 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erlebnispädagogik, Alternative, Jugendliche
Arbeit zitieren
Diplom Sozialpädagogin Christiane Ranft (Autor), 2007, Erlebnispädagogik als Alternative für gewaltbereite und straffällig gewordene Jugendliche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148758

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