Bedeutung des Wissensmanagements für das HRM und praktische Anwendung


Referat (Ausarbeitung), 2010
16 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung HRM und Wissensmanagement
2.1 Was ist Human Resource Management?
2.2 Was ist Wissensmanagement?

3 Bausteine des Wissensmanagements

4 Instrumente und Methoden des Wissensmanagement

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Systematik des Personalmanagements nach Bühner

Abbildung 2: Ebenen des Wissensbegriffs

Abbildung 3: Wissensspirale nach Nonaka/Takeuichi

Abbildung 4: Wissensmanagement im organisationalen Rahmen

Abbildung 5: Wissenskreislauf nach Probst/Raub/Romhardt

Abbildung 6: Der Wissenskreislauf und seine Instrumente

1 Einleitung

„Wissen ist Macht“ lautet eine oft zitierte Volksweisheit. Eine stetige Internationalisierung und Globalisierung sowie der Wandel hin von einer Industrie- zur Wissensgesellschaft legen daher nahe, dass diese Macht in Unternehmen nicht nur gewinnbringend eingesetzt sondern auch aktiv beeinflusst und damit gesteuert werden soll. Wissensmanagement ist hierbei das Schlagwort der Wahl. Ein nicht unerheblicher Teil des Wissens einer Organisation ist in den Köpfen der Mitarbeiter, also den Human Ressourcen. Und gerade Organisationen mit wissensintensiven Diensten und Produkten benötigen hochqualifizierte Mitarbeiter, die zunehmend auch gerne als Wissensarbeiter bezeichnet werden.

Es scheint daher nahe zu liegen, Schnittmengen zwischen Human Resource Management und Wissensmanagement zu untersuchen und diese entsprechend gewinnbringend für das Unternehmen auszugestalten. Wo aber sind diese Schnittpunkte? Und wie kann Wissensmanagement die Teilgebiete das Human Resource Management unterstützen?

Die Zielsetzung dieser Arbeit soll es sein aufzuzeigen, welche Bedeutung das Wissensmanagement für das Human Resource Management hat, wo Zusammenhänge bestehen und wie sich diese durch praktische Maßnahmen ausgestalten lassen.

Zu Beginn werden dazu die beiden Begriffe Wissensmanagement und Human Resource Management definiert und die Grundlagen entsprechend aufgeführt. Im Anschluss sollen Bausteine und Methoden des Wissensmanagements sowie deren Schnittpunkte und praktische Anwendung aufgezeigt werden. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und Ausblick.

2 Begriffsklärung HRM und Wissensmanagement

Im Folgenden sollen die Begriffe Human Resource Management und Wissensmanagement erläutert werden. Da der Hintergrund dieser Arbeit bereits von Human Resource Management geprägt ist, wird an dieser Stelle auf eine tiefgehende Erläuterung dazu verzichtet und der Fokus auf den Bereich des Wissensmanagements gerichtet.

2.1 Was ist Human Resource Management?

Begriffe wie Human Resource Management, Personalmanagement oder Personalwirtschaft werden zunehmend synonym verwendet, was auch in dieser Arbeit angewandt wird.[1] Zielsetzung des Human Resource Managements ist es Unternehmensstrategie und Personalpolitik zu vereinbaren und dabei sowie gleichermaßen das Humankapital mit seinem Pool an Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten bestmöglich einzusetzen und zu entwickeln.[2]

Das Personalmanagement kann nach Bühner grundsätzlich in zwei Bereiche unterschieden werden:[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Systematik des Personalmanagements nach Bühner[4]

- Unternehmensübergreifende Querschnittsfunktion
Sie verbindet die Personalstrategie mit der Unternehmensstrategie und deckt Funktionen der Personalplanung, Personalmarketing, Personalbeschaffung, Personalfreisetzung, Personalentwicklung sowie des Personaleinsatzes ab.
Dabei sichert die Personalstrategie die qualitative, quantitative und zeitliche Verfügbarkeit von Humanressourcen.
- Personalfunktionsübergreifende Querschnittsfunktion
Sie plant, steuert und kontrolliert die Ressourcenverwendung über die Aktivitätsfelder Entgelt, Arbeitszeitmanagement, Gruppenarbeit, Führung und Motivation sowie Personalcontrolling.

Flankiert werden diese Bereiche dabei von der Personalorganisation, welche sich auf die Aufbau- und Ablauforganisation im Personalbereich bezieht.

Zusammenfassend lässt sich daher für HRM sagen, dass es sich zwischen den klassischen Formen des Personalwesens als reine Administrationsfunktion und einer systematischen Unternehmungsfunktion mit Wertschöpfungscharakter bewegt[5], wobei nach Ansicht des Autors hier besonderes Augenmerk auf die Personalentwicklung und die noch weiter reichende Organisationsentwicklung gelegt werden sollte.

[...]


[1] Vgl. Schlese (2008) S. 5

[2] Vgl. Hentze & Kammel (2001), S. 47

[3] Vgl. Bühner (2005)

[4] Quelle: Häberle (2008), S. 984

[5] Vgl. Tuschke und Gebhart in Häberle (2008), S. 982

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Bedeutung des Wissensmanagements für das HRM und praktische Anwendung
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart  (AKAD Hochschule Stuttgart)
Veranstaltung
Issues in International Human Resource Management
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V157473
ISBN (eBook)
9783640734825
ISBN (Buch)
9783640735020
Dateigröße
813 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung, Wissensmanagements, Anwendung
Arbeit zitieren
Nico Schuster (Autor), 2010, Bedeutung des Wissensmanagements für das HRM und praktische Anwendung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157473

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