Die "Samtene Revolution"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

30 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung in der Tschechoslowakei bis zur „Samtenen Revolution“
2.1. Nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“
2.2. Die Anfänge einer organisierten Opposition
2.3. Die Entwicklung nach der Machtübernahme Gorbatschows
2.4. Der November

3. Die Zusammenarbeit des Dissens mit Bürgerrechtlern in der DDR und seine Haltung zu einer möglichen Vereinigung Deutschland

4. Forschungsansätze zu einem Vergleich der unterschiedlichen Formen der Transformation im östlichen Europa

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1989 – dieses Jahr steht im Hinblick auf ganz Ostmitteleuropa unbestritten für den Beginn vieler und vor allem grundlegender Veränderungen. In der Geschichte finden sich nur wenige Beispiele, bei denen sich in einem so kurzen Zeitraum in so vielen Bereichen und Ländern gleichzeitig das gesamte Staatssystem, und zwar von der politischen bis zur wirtschaftlichen Ebene, so grundlegend wandelte. Betrachtet werden sollen in dieser Hausarbeit die Veränderungen in der damaligen Tschechoslowakei. Schon kurz nach der sogenannten „Wende“ setzte sich für die Ereignisse in diesem Land der Begriff der „Samtenen Revolution“ durch. Die Wahl einer solchen Bezeichnung ist als Sonderfall zu sehen – nur in Estland benannte man die dortigen Ereignisse mit der „Singenden Revolution“ ähnlich. „Samtene Revolution“ – dieser Begriff klingt zunächst einmal sehr positiv, betont er doch den ruhigen Verlauf des Umsturzes. Auch nach Macura stellt es eine Würdigung für die „besondere, feierliche, beinahe lyrische Atmosphäre der Massentreffen mit Kerzen, Schlüsselgeklingel, Trikoloren und scherzhaft verspielten Slogans[1] dar. Mittlerweile sind im Tschechischen sogar Kurzformen wie „sametovka“ geläufig. Und gemeint ist mit diesen Begriffen längst nicht mehr nur die begrenzte Zeitspanne des Umsturzes, sondern auch der gesamte Prozess der Transformation. Doch der Begriff hat nicht nur den geschilderten „positiven Klang“: So gab es schon bald in der Tschechoslowakei bzw. nach der Teilung in Tschechien und der Slowakei eine Diskussion um die Begrifflichkeit. Kritiker sehen mit diesem Begriff den „Taubencharakter der Tschechen“ bestätigt sowie ihre „Unlust, etwas im Kampf zu erreichen“.[2] Ein Teil der Kritiker empfindet sogar den Begriff der „Revolution“ als übertrieben und will lieber von einer „samtenen Wende“ sprechen.

Wieso aber war der Umsturz in der damaligen Tschechoslowakei so „samten“? Wieso gelang es, eine völlige Wende so schnell und gegen verhältnismäßig geringen Widerstand zu erreichen? Um diese Frage beantworten zu können, ist es zunächst einmal notwendig, den Verlauf der Ereignisse näher zu untersuchen. Dies soll im Rahmen dieser Hausarbeit schon mit dem Jahr 1968 beginnen, als nach der gewaltsamen Niederschlagung des „Prager Frühlings“ in der Tschechoslowakei eine sogenannte „Phase der Normalisierung“ begann. Diese Schilderung der Vorgeschichte der „Samtenen Revolution“ wird zwar nicht alle Ereignisse berücksichtigen können. Stattdessen sollen aber einige Leitfragen untersucht werden: Wichtig für die späteren Ereignisse ist zunächst die Frage, warum oppositionelle Gruppen es so schwer hatten, sich in der „Normalisierungsphase“ zu behaupten oder überhaupt erst zu entstehen. Welche oppositionellen Vereinigungen spielten überhaupt eine Rolle? Wurden schon direkt konkrete politische Forderungen gestellt oder geschah der Widerstand auf einer anderen Ebene? Welche gesellschaftlichen Gruppen waren im Dissens vertreten? Blieb dies bis zur Revolution konstant oder entstanden auch neue Gruppierungen mit anderen Zielen und Vorgehensweisen?

Die Proteste erreichten ihren Höhepunkt im November 1989. Innerhalb weniger Wochen gelang der vollständige Umsturz in der Tschechoslowakei. In dieser Hausarbeit soll daher auch der Ablauf der wichtigen Ereignisse im November 1989 geschildert werden. Wieso gelang es, die „Samtene Revolution“ so schnell und vor allem so friedlich durchzusetzen? Welche innen- wie außenpolitischen Voraussetzungen waren anders als 1968, als Veränderungsversuche brutal zurückgedrängt wurden?

Im dritten Teil dieser Untersuchung soll dann auch die Situation in den Nachbarstaaten analysiert werden. Und zwar zunächst im Hinblick auf die beiden deutschen Staaten: Welches Verhältnis hatte der tschechoslowakische Dissens zu oppositionellen Gruppen der damaligen DDR? Und wie waren seine Beziehungen zu Westdeutschland? Wie stand man zur Frage einer möglichen deutschen Einheit? Diese Frage soll nicht ohne Grund erörtert werden. Schließlich kam es schon Mitte der achtziger Jahre innerhalb des Dissens zu einer größeren Diskussion über Formen einer Vergangenheitsbewältigung und über die Frage einer möglichen deutschen Einheit. Diese Diskussion innerhalb des Dissens spielt durchaus nach der „Wende“ eine wichtige Rolle, als Václav Havel, nunmehr Präsident der Tschechoslowakei, die Beziehungen zu Deutschland als besonders vorrangig einstufte.

Anschließend soll ein Vergleich der verschiedenen Transformationen im ehemaligen sowjetischen Machtbereich versucht werden. Hierzu gibt es bereits einige Forschungsarbeiten: Insbesondere die Analysen von Vodička und Merkel sollen dabei vorgestellt werden. Wie liefen in anderen Staaten die Systemtransformationen ab? Welche Unterschiede sind in den einzelnen Entwicklungen zu erkennen und wie lassen sich diese erklären? Gelang es den Regimen in anderen Staaten, zumindest zeitweise die Kontrolle über die Proteste zu behalten? Gab es auch Länder, in denen beide Seiten so kompromissbereit und moderat waren, dass eine Verhandlungslösung möglich wurde? Sicherlich ist es nicht möglich, alle diese Fragen abschließend zu beantworten. Es gibt hierbei zwar bereits wichtige Forschungsansätze, mit denen auch schon wesentliche Bereiche untersucht wurden. Gerade im Hinblick auf die Ereignisse im östlichen Europa ist die Transformationsforschung aber noch in ihren Anfängen.

2. Die Entwicklung in der Tschechoslowakei bis zur „Samtenen Revolution“

2.1. Nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“

„Es ist die totale Herrschaft einer aufgeblähten, anonym bürokratischen, unpersönlichen Macht, keineswegs nur mehr unverantwortlich, sondern schon außerhalb jedes Gewissens operierend, es ist eine Macht, die auf die Allgegenwart einer ideologischen Fiktion gestützt ist, die alles begründet, ohne je die Wahrheit berühren zu müssen; die Macht als ein Universum der Kontrolle, der Repression und der Angst; die Macht, die das Denken, die Moral und das Private verstaatlicht und also entmenschlicht; die Macht, die schon lange nicht mehr eine Angelegenheit einer Gruppe willkürlicher Herrscher ist, sondern jeden okkupiert und verschlingt, bis zum Schluss jeder irgendwie an ihr partizipiert, und wenn es nur durch sein Schweigen geschieht.“[3]

Václav Havel hielt seine Ansprache mit dem Titel „Macht und Manipulation“ am 14. Mai 1984 in Toulouse. Während der gesamten Rede sprach er zwar niemals direkt an, dass mit dieser Darstellung auch die Situation in seinem Heimatland gemeint war, doch dies wird indirekt immer wieder offensichtlich. Zu sehr stimmte die Situation in der Tschechoslowakei in der gesamten „Normalisierungsphase“ mit dieser Darstellung überein.

Besonders in den ersten Jahren nach dem „Prager Frühling“ kam es zu großen Einschnitten. Zunächst einmal wurden vom neu etablierten Regime unter Gustáv Husák alle Reformbestrebungen von 1968 als „Konterrevolution“ abgetan, die somit einen sowjetischen Einmarsch gerechtfertigt hätten. Eine Rechtfertigung, die von einem Großteil der tschechoslowakischen Bevölkerung nicht geteilt wurde.[4] Hauptziel der neuen Regierung war es nun zunächst, die Vorherrschaft der Kommunistischen Partei wieder zu stabilisieren. Dies versuchte das Regime unter Husák mit verschiedenen Ansätzen: Zum einen wurde bei der „neuen Politik“ scheinbar besonders auf slowakische Interessen eingegangen. Tatsächlich kam es während der gesamten „Normalisierungsphase“ im slowakischen Teil der CSSR zu weniger Widerstand gegen das Husák-Regime, so dass jegliche oppositionellen Gruppen hier nur eingeschränkt vertreten waren.[5] Eine weitere wesentliche Maßnahme dieser ersten Jahre nach 1968 waren die „Säuberungen“: Ein großer Teil der Bevölkerung musste sich öffentlich zu den Ereignissen des „Prager Frühlings“ äußern. Bei nicht ausdrücklich linientreuen Aussagen drohten Konsequenzen vom Ausschluss aus der Partei über den Verlust des Arbeitsplatzes bis zur Verhaftung. Diesen Maßnahmen entsprechend wurde auch gegen Personen vorgegangen, die sich bei den Reformen von 1968 engagiert hatten. Sämtliche Medien und staatlichen Institutionen wurden wieder unter die Kontrolle der KP gebracht – daneben auch der kulturelle Bereich: Was hier nach den Einschränkungen durch die Regierung zurückblieb, beschreibt Wheaton als „cultural desert“ .[6] Für einen Großteil der Bevölkerung ist eine tiefe Depression kennzeichnend für diese Zeitraum: Nahezu alle Befürworter der Reformen von 1968 hatten nun den Glauben daran verloren, dass sich in absehbarer Zeit etwas in ihrem Land ändern könnte. Dass es in dieser Situation überaus schwer werden würde, die Menschen von der Ideologie des Regimes zu überzeugen, wusste natürlich auch Husák. Insgesamt hatte die Parteiführung deshalb zunächst nur das Ziel, eine Tolerierung des Systems durch die Bevölkerung zu erreichen. Und um diese Tolerierung mit materiellen Grundlagen sicherzustellen, konzipierte man auch den nun folgenden Wirtschaftskurs wesentlich konsumorientierter.[7] In einigen Bereichen konnte dies nur durch eine „funktionierende“ Schattenwirtschaft sichergestellt werden, die vom Staat ausdrücklich in einem begrenzten Umfang toleriert wurde. Otáhal charakterisiert in seiner Darstellung die durch diese Maßnahmen entstandene Situation treffend: „So war es in einem bedeutenden Maße gelungen, die Bürger in eine apolitische Masse zu verwandeln, die auf politische und öffentliche Aktivitäten verzichtete und sich mit der gegebenen Möglichkeit zufrieden gab, sich in der ökonomischen und privaten Sphäre auszuleben.“[8] Wheaton kommt zu einer ähnlichen These: Das Regime garantiere einerseits wirtschaftliche Grundsicherheiten wie einen Arbeitsplatz und Preisstabilität. Im Gegenzug hätten die Machthaber aber den Verzicht auf politische Freiheiten und dafür ein systemkonformes Verhalten verlangt. Der Staat habe bald eine weitgehende Kontrolle über den gesamten öffentlichen Bereich gehabt, so dass viele Menschen im privaten Raum mehr Freiheiten gesucht hätten.[9] Langfristig festgelegt wurde diese politische Ausrichtung der ersten Jahre nach dem „Prager Frühling“ spätestens im Rahmen des 14. Kongresses der KP 1971: Neben den gefassten, dem neuen Kurs entsprechenden Beschlüssen waren es vor allem die hier gewählten Parteifunktionäre, die ihre Position fast die nächsten zwei Jahrzehnte innehaben sollten und so für ein langfristiges „Erstarren“ des Systems sorgten.

2.2. Die Anfänge einer organisierten Opposition

„Ich weiß nicht, wie es sich in Ihrem Land verhält, doch in meiner Heimat ist aus demselben Wort – also aus dem Wort Sozialismus – schon längst ein ganz gewöhnlicher Gummiknüppel geworden. Mit dem irgendwelche reich gewordenen und an nichts mehr glaubenden Bürokraten alle ihre frei denkenden Mitbürger in den Rücken schlagen, wobei sie sie „Feinde des Sozialismus“ und „antisozialistische Kräfte“ nennen.“[10]

Diese sehr prägnanten Sätze sind Teil der Rede „Über die Macht des Wortes“, die Václav Havel anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels am 15. Oktober 1989 - also nur etwas über einen Monat vor der endgültigen Eskalation der Proteste – in Frankfurt am Main hielt. Und sie kennzeichnen auch treffend das rigorose Vorgehen der Machthaber gegen jegliche Form von Widerstand in den ersten Jahren der „Normalisierung“. Havel wurde schon früh zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten innerhalb des Dissens. Sein Engagement geht aber auch schon auf die Zeit vor der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ zurück. So erschien bereits im April 1968 Havels Artikel „Zum Thema Opposition“ in der „literárni listy“. Darin fordert er ein Ende der KP-Alleinherrschaft – eine auch für diese Zeit durchaus mutige, vor allem aber konkrete politische These.[11] In ähnlicher Weise sind Havels Aktivitäten in seiner Zeit 1968 in Reichenberg zu sehen: Hier schrieb er Kommentare für den Lokalfunk, entwarf Proklamationen und verfasste Reden für den Vorsitzenden des Nationalausschusses. Auch kurz nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ beteiligte sich Havel an konkreten politischen Aktivitäten: So beteiligte er sich im Sommer 1968 an einer 10-Punkte-Proklamation an die Regierung und das Parlament, in der die aufkommende „Normalisierungspolitik“ abgelehnt wurde. Als Reaktion hierauf ließ die Regierung auch Havel öffentlich im Fernsehen verunglimpfen und ihn in eine Liste der Autoren aufnehmen, deren Bücher aus allen Bibliotheken entfernt werden sollten.[12]

Allgemein war der Widerstand gegen das Husák-Regime in den ersten Jahren recht gering. So gab es etwa kleinere Gruppen von Studenten, gegen die die Machthaber jedoch massiv vorgingen. Daneben waren in der „Sozialistischen Bewegung von Bürgern der Tschechoslowakei“ 1970-1972 vor allem aus der Partei ausgeschlossene Reformer zusammengefasst. Durch diese Gruppierung wurde direkt die staatliche Ideologie kritisiert. Auch hier gingen die Machthaber mit massiven Repressionen gegen die Bewegung vor, so dass diese bereits nach kurzer Zeit ihre Handlungsfähigkeit verloren hatte.[13] Nachdem der Staat „erfolgreich“ gegen die ersten Widerstandsgruppen vorgegangen war, lässt sich innerhalb der oppositionellen Gruppen eine deutliche Veränderung beobachten: Von ehemaligen Reformpolitikern ging die Initiative schnell zu parteilosen Intellektuellen über. Und innerhalb dieser Bewegung spielte Havel schon früh eine entscheidende Rolle: So engagierte er sich zunächst durch seinen Brief an Husák vom 8. April 1975. Dieser stieß bei dem Staats- und Parteiführer zwar erwartungsgemäß auf keinerlei Gesprächsbereitschaft, doch dadurch, dass der Brief in zahlreichen Abschriften in der Bevölkerung bekannt war, hatte er doch eine für diese Zeit nicht zu unterschätzende Bedeutung.[14] 1978 verfasste Havel dann sein bekanntes Essay „Macht der Machtlosen“. Auch hier äußert er seine Kritik am System der „Normalisierung“. Auffällig ist jedoch, dass es Havel weniger um konkrete politische Forderungen ging. Stattdessen betonte er in diesem Essay die „ethische Seite der Politik“. So äußerte der spätere Präsident den Wunsch eines „Leben in Wahrheit“, statt „in der Lüge zu leben“.[15] Diese Abwendung von konkreten politischen Forderungen hin zu einer ethischen Betrachtung der Politik kann für die nächsten Jahre als typisch für die Herangehensweise Havels sowie des gesamten Dissens gesehen werden.

1977, also bereits ein Jahr zuvor, war es nicht nur Havel, sondern große Teile des Dissens zusammen mit dem Autoren, die nun massiver die Öffentlichkeit über einige Missstände informieren wollten. Konkreter Anlass hierzu war die Verfolgung der Rockgruppe „Plastic People of the Universe“. Die Musiker waren entgegen den Vorstellungen des Regimes nicht systemkonform bei ihren Liedern und ihrer Auftrittsweise. Die Folge war zunächst ein Auftrittsverbot in Prag, später ein vollständiges Verbot, in der Öffentlichkeit zu musizieren. Die „Plastic People“ spielten nun bei privaten Feiern sowie im Rahmen illegaler Auftritte in ländlichen Gebieten. „Die Konzerte der Plastics erinnerten an mittelalterliche Wallfahrten der Protestanten, die sich zu ihren Messen an geheimen Orten in den Bergen trafen“[16] , beschreibt Kriseová die Situation in ihrer Darstellung. Die Folge war, dass bei einigen Auftritten die Sicherheitskräfte die Konzerte stürmten und dabei brutal gegen die Besucher vorgingen. Schließlich wurden die Mitglieder der Rockgruppe im März 1976 inhaftiert. Die Regierung rechnete nicht mit Widerstand der Bevölkerung gegen die Verhaftung: „Das Regime glaubte, einige unbekannte langhaarige Ruhestörer, Drogensüchtige, Nichtstuer und Alkoholiker gefahrlos verurteilen zu können, für die ohnehin niemand eintreten werde“[17] , schildert Kriseová. Mit der Einmischung durch den Dissens und insbesondere durch Havel hatte man dagegen nicht gerechnet. Schon bald entschloss sich Havel, den Fall der „Plastic People“ in die Öffentlichkeit zu bringen. So gab er der Nachrichtenagentur Reuters und dem Sender „Radio Free Europe“ Interviews, in denen er das Problem schilderte. Dabei kritisierte Havel insbesondere den „Angriff auf das Wichtigste – den Versuch einer wahrheitsgemäßen Äußerung, eines wahrheitsgetreuen Lebens.“[18] Insgesamt konnte der Dissens zwar den Prozess gegen die „Plastic People“ nicht abwenden, jedoch beschleunigte die Inhaftierung der Rockgruppe die Vereinigung verschiedener Gruppierungen, die sich mit der „Normalisierung“ nicht abfinden wollten.

[...]


[1] Macura, S. 548

[2] Ebd. S. 550

[3] Olbert, S. 21

[4] Wheaton, S. 6

[5] Otáhal, S. 21

[6] Wheaton, S. 7

[7] Otáhal, S. 2

[8] Ebd. S. 2

[9] Wheaton, S. 23

[10] Olbert, S. 45

[11] Kriseová, S. 84

[12] Ebd. S. 89

[13] Otáhal, S. 5f

[14] Kriseová, S. 101f

[15] Otáhal, S. 7f

[16] Kriseová, S.110

[17] Ebd., S. 111

[18] Otáhal, S. 10

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die "Samtene Revolution"
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa)
Veranstaltung
Hauptseminar "Wendepunkte in den deutsch-tschech(oslowak)ischen Beziehungen"
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
30
Katalognummer
V158030
ISBN (eBook)
9783640717026
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Samtene Revolution, Tschechoslowakei, Prag, Václav Havel, Havel, Prager Frühling, Systemtransformation, Tschechische Geschichte, Tschechien, Gorbatschow, 1989, Wende, Mauerfall, Charta 77, Dissens, Normalisierung
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M.A. Volker Mohn (Autor), 2003, Die "Samtene Revolution", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158030

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