Die Marktsituation in Indien für die deutsche Automobilindustrie


Bachelorarbeit, 2009

62 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Die indische Wirtschaft und Wirtschaftspolitik
2.1 Bedeutung der Emerging Markets
2.2 Indien auf einen Blick
2.3 Indiens Aufstieg mit der liberalen Industriepolitik
2.4 Indiens Verantwortung in der Klimaschutzpolitik
2.5 Deutsch-indische Wirtschaftsabkommen

3 Die deutsche Automobilindustrie
3.1 Die großen Drei der deutschen Automobilindustrie
3.1.1 Bayerische Motorwerke
3.1.2 Daimler
3.1.3 Volkswagen
3.2 Probleme der Neuzeit für die deutschen Automobilhersteller
3.3 Die Attraktivität Indiens für die deutsche Automobilindustrie

4 Die Marktsituation auf dem indischen Automobilmarkt
4.1 Der indische Automobilmarkt im globalen Kontext
4.2 Akteure in der indischen Automobilwirtschaft
4.3 Segmentanalyse für deutsche Unternehmen im indischen Automobilmarkt
4.3.1 BMW im Premium- und Luxus-Segment
4.3.2 Daimler im Premium-, Luxus- und Nutzfahrzeug-Segment
4.3.3 Volkswagen im Kleinwagen- und Mittelklasse-Segment
4.4 Standortwahl und Standortkosten
4.5 Chancen & Risiken für deutsche Unternehmen in Indien

5 Zukunftsperspektiven
5.1 Zukunftserwartungen für Indiens Wirtschaft
5.2 Zukunftserwartungen für die indische Automobilindustrie
5.3 Erwartungen an die Entwicklung der Unternehmenstätigkeit deutscher Automobilhersteller in Indien
5.3.1 Bayerische Motorwerke und Daimler
5.3.2 Volkswagen

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb.01: Die größten Volkswirtschaften im Jahr20

Abb.02: Produktionsverhältnis Deutschland-Indien

Abb.03: Aufgliederung der Automobil-Zulieferer nach Produktsegmenten

Abb.04: Regionale Verteilung der Unternehmen (Eigene Darstellung)

Abb.05: Wettlauf der BRIC-Staaten und der G6-Länder

Tabellenverzeichnis

Tab.01: Die spezifischen Stärken der BRIC-Staaten

Tab.02: Indien auf einen Blick 25, 26, 27, 28,

Tab.03: Durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt Werte seit 1960

Tab.04: Die wichtigsten Gesetze für ausländische Investoren in Indien

Tab.05: Die großen Drei der deutschen Automobilwirtschaft

Tab.06: Bayerische Motorwerke

Tab.07: Daimler

Tab.08: Volkswagen

Tab.09: Fahrzeugnachfrage in der EU + EFTA

Tab.10: Globaler Absatz an Automobilen 2002 bis 2011

Tab.11:Indiens Inlandsabsatz im Jahr 2008

Tab.12: Konkurrenz im Premium-Segment für die BMW

Tab.13: BMW-India Inlandsabsatz 2009

Tab.14: Konkurrenten von Volkswagen im Kleinwagen-Segment

Tab.15: Standortwahlkriterien in Indien

Tab.16: Vergleich der Baukosten

Tab.17: Chancen & Risiken Analyse

Tab.18: Faktoren des Misserfolges in Indien

Tab.19: Faktoren des Erfolges in Indien

Tab.20: Geplante Großinvestitionen in der indischen Automobilbranche

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

In Zeiten stagnierender Absätze an Fahrzeugen in den etablierten Märkten WestEuropas, Nordamerikas und Japans, genießen die Emerging Markets[1] besondere Aufmerksamkeit von deutschen Fahrzeugproduzenten und Automobilzulieferern gleichermaßen. Indien ist einer dieser Wachstumsmärkte. Mit einem realen NettoWirtschaftswachstum von durchschnittlich 6,2 Prozent im Zeitraum 1993/94 - 2003/04, das auch von der Asienkrise nur unwesentlich beeinflusst wurde und einer Steigerung des realen Bruttoinlandsprodukts[2] (BIP) von durchschnittlich 8,3 Prozent in den Wirtschaftsjahren 2004 bis 2008, gehört Indien zu den größten Wachstumsmärkten der Welt[3]. Gedämpft durch die weltweit anhaltende Finanzkrise, erwartet die Regierung Indiens für das Finanzjahr 2009/10 (1.4. bis 31.3.) einen Anstieg beim Bruttoinlandsprodukt von etwa 7,5%. Internationaler Währungsfonds (IWF) hingegen geht von einem Wachstum von höchstens 6,4 Prozent aus[4]. Indien ist bereits heute mit ca. 120-150 Mio. kaufkräftigen Einwohnern[5] ein Absatzmarkt, der zunehmend in den Fokus von Unternehmen rückt, die ihre Wettbewerbspositionen ausbauen wollen. Allerdings ist der Sub-Kontinent auch ein Markt, der durch seine enorme Komplexität gekennzeichnet ist. Hier gibt es nicht nur eine unüberschaubare Zahl an Völkern, Sprachen und Religionen, sondern auch eine mehrere tausend Jahre alte, heute noch bedeutsame, kulturelle und gesellschaftliche Geschichte, die Indien weltweit einzigartig macht. Die ehemalige indische Ministerpräsidentin Indira Ghandi sagte einst: “If you wish to know something about India, you must empty your mind of all preconceived notions. Why be imprisoned by the limited vision of prejudiced? Don't try to compare. India is India, the acceptance of life in all its fullness” [...][6]. Deshalb müssen sich Investoren, Unternehmen und deren Mitarbeiter intensiv auf dieses “Anderssein” Indiens vorbereiten und bereit sein, sich Kenntnisse über die Besonderheiten dieses Landes anzueignen, wenn sie in diesen Markt eintreten wollen. Ohne eine solche Kenntnis sind Missverständnisse und Fehlinterpretationen bei der Zusammenarbeit und die dadurch entstehenden Komplikationen unumgänglich. „Egal, was man über Indien behauptet, das Gegenteil ist genau so wahr“ [7], stellte die Ökonomin Joan Robinson fest. Diese Aussage ist nicht nur auf die Charakterzüge der indischen Gesellschaft, sondern auch auf die räumliche Vielfalt Indiens zu beziehen. Ebenso wie sich innerhalb Europas die Standorte voneinander unterscheiden, unterscheiden sich auch die indischen Standorte. Daher sind nicht nur Interesse und Respekt vor und an der indischen Kultur, sondern auch detaillierte Kenntnisse über die Tradition, der Wirtschaftspolitik sowie Kenntnisse über die ländliche Beschaffenheit Indiens notwendige Voraussetzungen für Investoren, um wirtschaftlich erfolgreich im zweit-bevölkerungsreichsten Land der Welt tätig zu sein [8]. Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirtschaft Indiens in ihrer Entwicklung bis zum heutigen Stand darzustellen, sowie den indischen Wachstumsmarkt im Allgemeinen und die Marktsituation für deutsche Unternehmen im Speziellen zu untersuchen. Mit welchen Chancen und Risiken werden sie dort konfrontiert? Welche aktuelle Marktsituation herrscht im indischen Automobilmarkt und welche Konkurrenz erwartet deutsche Unternehmen in den einzelnen Segmenten?

1.2 Aufbau der Arbeit

Mit der Hervorhebung der Potentiale und Bedeutung der Emerging Markets wird zu Beginn, der in weiten Kreisen noch unbekannte wirtschaftliche Rahmen Indiens, vorgestellt. Dazu bezieht sich das 2. Kapitel auf die wirtschaftliche Entwicklung Indiens mit einem Einblick in die politischen Maßnahmen, die einen solchen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg ermöglicht haben. Das enorme Wachstum des SubKontinents wird anhand verschiedener Kennzahlen und Tabellen dargestellt, um eine erste Vorstellung von der Größe, des Potentials und der Entwicklung des indischen Marktes zu gewinnen. Der folgende Abschnitt des Kapitels nimmt Bezug auf die klimapolitischen Herausforderungen und die Verantwortung für die Umwelt, die Indien bei der Industrialisierung des Landes trägt. Das Kapitel endet mit einer Übersicht deutsch-indischer Wirtschaftsabkommen und einer Auflistung der wichtigsten Gesetze für ausländische Investoren die in Indien tätig sind.

Das dritte Kapitel stellt die großen Drei Konzerne der deutschen Automobilindustrie vor. Hierzu dient eine Übersicht mit den Marken und Sparten der jeweiligen Konzerne. Im weiteren Verlauf der folgenden Unterkapitel werden jeweils die Unternehmen Bayerische Motorwerke, Daimler und Volkswagen anhand einer Zeitleiste mit Informationen über die Unternehmensfusionen, Trennungen und weiteren wichtigen historischen Ereignissen der Unternehmen, vorgestellt. Die Umstände die deutsche und andere Unternehmen veranlassen, neue Märkte wie Indien zu erschließen werden aus den Kapiteln 3.2 und 3.3 ersichtlich, wenn die aktuelle Konjunkturelle Talfahrt der Industrieländer vorgestellt wird und im Gegensatz hierzu der indische Markt mit erfolgsversprechenden Potentialen und Chancen lockt.

Auf Grundlage der gewonnen Erkenntnisse über die bisherige wirtschaftliche Entwicklung Indiens, sowie der aktuellen Situation in der Automobilbranche Europas, wird im 4. Kapitel die indische Automobilsituation erfasst und analysiert. Um die indische Automobilindustrie in ihrer derzeitigen Position global einordnen zu können, dient das Kapitel 4.1. Aus diesem gehen die Jahresabsatzzahlen der indischen Automobilindustrie sowie Prognosewerte für das Jahr 2011 hervor. Nach der Einordnung des indischen Automobil-Sektors erfolgt eine detailliertere Analyse über die Akteure der indischen Automobilwirtschaft mit derer Absatzzahlen und Marktanteile. Es werden die dort ansässigen ausländischen sowie heimischen Produzenten vorgestellt, sodass man einen ersten Überblick über die Rangordnung der Unternehmen erhält. Es wird klar das sich der indische Automobilmarkt grundlegend von dem deutschen Markt unterscheidet. Diese Erkenntnis wird in den Segmentanalysen eine wichtige Rolle spielen, wenn BMW, VW und Daimler plötzlich einer Konkurrenz gegenüberstehen, die auf dem deutschen Automobilmarkt eine eher unbedeutende Rolle spielen. Die Konkurrenzanalyse erfolgt Segment-bezogen für BMW, VW und Daimler, um die Konkurrenz-Situation der Unternehmen differenziert nach den jeweiligen Preis- und Qualitätsklassen zu betrachten. Im Kapitel 4.4 erfolgt eine grafische Darstellung aus der hervor geht, wo sich die Automobilunternehmen auf dem Sub-Kontinent angesiedelt haben. Die Gründe der Standortwahl werden teils auf der Abbildung und teils in den folgenden Ausführungen erklärt. Diese beinhalten die relevanten Standortwahlkriterien der Unternehmen, die als besonders gut in den Städten/Staaten Mumbai, Pune und Chennai empfunden werden. Das Kapitel schließt mit einer Chancen und Risiken Analyse für deutsche Unternehmen in Indien ab.

Im fünften Kapitel werden die Zukunftserwartungen für die Automobilindustrie und die Erwartungen an die Unternehmenstätigkeit der deutschen Automobilhersteller in Indien geschildert. Die Thesis endet mit dem sechsten Kapitel, welches das Fazit aus den Ergebnissen dieser Arbeit enthält.

Das ab der Seite 50 beginnende Literaturverzeichnis ist nochmals in Digitaler Form auf einer CD-Rom verfügbar. Diese CD ist auf der letzten Innenseite dieser Arbeit in einer transparenten CD-Tasche zu finden. Da Web-Seiten häufig geändert oder gelöscht werden, sind die entsprechenden Quellen auf der CD zur Einsicht gesichert. Des Weiteren, sind auf dem Medium die in dieser Arbeit verwendeten Abbildungen, die politischen Abkommen zwischen Indien und Deutschland sowie die Thesis als Datei enthalten.

In der vorliegenden Arbeit wird auf Aktualität sehr viel Wert gelegt. Daher enthält diese Studie eine große Anzahl von Berichten aus Internet- sowie Zeitungsquellen. Um die dynamische Situation in der indischen Automobilbranche zu erfassen, erfordert dies eine zeitnahe und konkrete Wiedergabe aktueller Handlungen und Ereignisse von Unternehmen, die an dieser Branche beteiligt sind. Daher wurde nur auf Internetquellen zugegriffen die aufgrund ihres Images als sicher und seriös bewertet werden können.

2 Die indische Wirtschaft und Wirtschaftspolitik

2.1 Bedeutung der Emerging Markets

Emerging Market, hierzulande auch bekannt als Schwellenland, bezeichnet aufstrebende Märkte von Ländern, die sich im Fortschritt vom Entwicklungs- zum Industrieland befinden. Kennzeichnend für diese Märkte[9] :

ist die große und schnell wachsende Bevölkerung

viele, günstige Arbeitskräfte mit hoher Leistungsbereitschaft

eine gezielte staatliche Industrialisierungspolitik

langfristig überdurchschnittliche Wachstumsraten des BIP

in der Regel unterbewertete Währungen

Freiheitliches Marktsystem

große Landreserven mit eigenen Rohstoffen

Übertragen auf die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China), die allesamt als wichtige Wachstumsmärkte anzusehen sind, lässt sich Außenwirtschaftlich gesehen jedem dieser Länder ein spezifischer Wettbewerbsvorteil zuordnen. Dieser lässt sich plastisch mit folgenden Stichworten beschreiben[10] :

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.01: Die spezifischen Stärken der BRIC-Staaten

Das absehbare Wachstum der ostasiatischen Schwellenländer wird hunderte Millionen Menschen aus der Armut führen. Für die betroffenen Bewohner ist dies eine gute Nachricht. Für die Umwelt jedoch ist die damit einhergehende Zunahme an Rohstoffbedarfen und Emissionen, in der derzeitigen Situation, eine kontraproduktive Wirkung zu den anlaufenden Klimaschutzprogrammen der Industrieländer[11]. Aufzuhalten ist der Aufstieg Indiens jedoch nicht. Die Mehrheit der Menschheit lebt bereits jetzt in Asien und Ozeanien, nämlich 61% der Weltbevölkerung[12]. Auf Europa entfallen 11%, auf Lateinamerika und die Karibik 9%, auf Nordamerika 5% und auf Afrika 14%. Der Anteil der sogenannten BRICs am Weltsozialprodukt wird nach einer Studie von Goldman-Sachs zur Mitte dieses Jahrhunderts auf 60% angewachsen sein[13].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.01: Die größten Volkswirtschaften im Jahr2050[14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24]

2.2 Indien auf einen Blick

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.02: Indien auf einen Blick [25] [26] [27] [28]

2.3 Indiens Aufstieg mit der liberalen Industriepolitik

Der wirtschaftliche Aufstieg Indiens begann Anfang der 1990er Jahre mit dem Fall der Chandra Sekhar (Premierminister 1990-1991) Regierung. Die neue Regierung, unter der Führung von P.V. Narasimha Rao mit Finanzminister Manmohan Singh, setzte auf eine Liberalisierung der Wirtschaft. Die zu jener Zeit neue Wirtschaftspolitik umfasste drei Hauptziele[29] :

Massive Kürzungen der Staatsausgaben:

Primär durch Streichung von Subventionen

Liberalisierung des Außenhandels:

Um den Umfang der Importe sowie Exporte zu erhöhen. Als operative Maßnahme zur Förderung des Exports diente die Abwertung der Rupie um 20 Prozent. Vom Abbau der umfangreichen Einfuhrbeschränkungen (Importquoten) und Zolltarife erhoffte man sich eine nachhaltige Belebung der Handelsbeziehungen mit dem Ausland[30].

Deregulierung des Binnenmarktes:

Private Unternehmer erhielten Zugang zu vielen zuvor ausschließlich dem Staat vorbehaltenen Wirtschaftsbereichen. Die enorme Anzahl an Genehmigungen und Lizenzen, die der Aufbau und die Leitung eines privaten Unternehmens erforderten, wurde erheblich vermindert. Regelungen, die ausländische Direktinvestitionen hemmten, traten außer Kraft. Entscheidend war die Abschaffung der gesetzlich vorgeschriebenen indischen Mehrheitsbeteiligung an ausländischen Investitionen, deren Einführung in den 1970er Jahren u.a. den Rückzug von Coca-Cola, aus dem indischen Markt provoziert hatte[31].

Die BJP-Regierung[32] von Premierminister Atal Bihari Vajpayee setzte zwischen 1998 und 2004 die vom Kongress eingeleiteten Liberalisierungsziele fort. Hinzu kamen erneuerte Arbeitsmarktreformen und ein umfassendes Infrastrukturprogramm. Die Mehrheit der indischen Bundestaaten hat im Jahr 2005 die Mehrwertsteuer eingeführt und die früheren Schritte zur Steuerreform vorerst abgeschlossen[33]. Der Erfolg dieser liberalen Wirtschaftspolitik lässt sich an den Volkswirtschaftlichen Kennzahlen ablesen: [34]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.03: Durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt Werte seit 1960[35]

Die Exporte Indiens lagen 1986 noch bei ca. 10,4 Milliarden US Dollar. Im Jahr 2006 erreichten diese ein Volumen in Höhe von etwa 127 Milliarden US Dollar. Das Bruttoinlandsprodukt hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdreifacht.

Die Grundrichtung der liberalen Wirtschaftspolitik wird auch von der derzeitig regierenden Kongress-Minderheitskoalition unter Premierminister Manmohan Singh beibehalten. Die aktuellen Bemühungen stehen voll im Zeichen der Folgenbewältigung der globalen Wirtschaftskrise. Durch die verabschiedeten Konjunkturpakete, ist das Haushaltsdefizit auf 6% angestiegen. Die Regierung steht hier vor neuen Herausforderungen. Die primären Zielsetzungen lauten: Ein stabiles und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu erzielen, neue Arbeitsplätze zu schaffen, die Armut in der betreffenden Bevölkerungsgruppe zu reduzieren und dabei gleichzeitig die Energie- und Ressourceneffizienz zu erhöhen[36].

2.4 Indiens Verantwortung in der Klimaschutzpolitik

In Zeiten des Klimawandels beobachten Klimaforscher mit großer Sorge das rasante Wachstum der Schwellenländer. Bisher weist Indien zwar noch einen relativen geringen Anteil am Ausstoß von Treibhausgasen auf, jedoch verweisen Experten auf die Prognose aus der hervor geht, dass Indiens Emissionswerte bei anhaltend starkem Wirtschaftswachstum bis Ende des Jahres 2030 um mindestens das Vierfache steigen wird[37]. Zu Recht hat Indien nun mit zwei Maßnahmenpaketen begonnen, um etwas zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung beizutragen. Das Maßnahmenpaket enthält die „Solar Mission“ sowie einen Plan zur Verbesserung der Energieeffizienz. Beide sind Teil eines groß angelegten "Nationalen Handlungsplan(s) zum Klimawandel". Die Solarmission beabsichtigt bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Gigawatt Solarstromkapazität zu installieren und bis 2050 sollen es 200 Gigawatt werden. Das ist das ehrgeizigste Projekt zum Klimaschutz, das ein einzelnes Land bisher vorgelegt hat. Die Mission zur Verbesserung der Energieeffizienz beinhaltet Richtlinien und Vorgaben zur Leistungsfähigkeit von Fahrzeugen, Geräten, Gebäuden sowie den Handel mit Energieeffizienzzertifikaten. Die Förderung von Solarstrom und die Absicht die Ener- gie-und Ressourceneffizienz zu verbessern hat ganz pragmatische Gründe: Das Land leidet unter einem enormen Energiedefizit. Umwelttechnologie ist ein profitables Geschäftsfeld und anderseits ist Indiens Landwirtschaft von stabilen Wetterphasen abhängig. In Indien verdienen ca. 60% der Erwerbstätigen ihren Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft[38]. Trotz des allseits hoch gelobten IT- und Wirtschaftsbooms, ist Indien ein Agrarland geblieben. Ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes wird von den Bauern erwirtschaftet. Umso mehr also wird sich Indien für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik bemühen und nicht den Fehlern Chinas Folge leisten. Hier öffnet sich für den Weltweit-Führenden auf dem Gebiet der Klimaschutztechnologien ein neues und profitables Geschäftsfeld auf dem indischen Markt. Deutschlands Autoindustrie ist weltweit führend, wenn es um klimafreundliche Fahrzeuge geht. In neun von zehn Fahrzeugsegmenten haben deutsche Autos bessere CO2-Werte als ihre internationalen Konkurrenten. Hier liegen neue Chancen für die in Indien angesiedelten deutschen Unternehmen. Mit gutem Beispiel schreitet hier Volkswagen voran. An neuen Standorten wendet der Volkswagen Konzern einen zertifizierten Umweltschutz nach der ISO Norm 14001[39] an. Derzeit arbeitet VW an der Implementierung eines Umweltmanagements im Volkswagen Werk in Russland. In Indien sind ebenfalls ähnliche Maßnahmen vorgesehen. Bereits im Jahr 2008 fanden erste Mitarbeiterschulungen zum Thema Umweltschutz statt. Laut Volkswagen wurden bereits 30 leitende Angestellte auf mehrtägigen Veranstaltungen zu den Themen Luftreinhaltung, Gewässerschutz und Vermeidung von Abfällen geschult[40].

2.5 Deutsch-indische Wirtschaftsabkommen

Zu den wichtigsten deutsch-indischen Wirtschaftsabkommen zählen:

Das Handelsabkommen (vereinbart am 31.03.1955)

Der Notenwechsel zum Schutz deutscher Kapitalanlagen (vom 15.10.1964)

Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung (seit 1971)

Das Doppelbesteuerungsabkommen[41] (am 19.12.1996 in Kraft getreten)

Das Investitionsschutzabkommen (Juli 1998 in Kraft getreten)[42]

Neben diesen Wirtschaftsabkommen behandelt die Deutsch-Indische Wirtschaftskommission, unter gemeinsamer Leitung des Bundeswirtschaftsministers und des indischen Finanzministers (seit der Gründung 1980), bilaterale Handels- und Investitionsfragen[43]. Das Handelsvolumen hat seit Beginn der indischen Reformpolitik 1991 rasant zugenommen[44]. Durch das enorme Wachstumspotential Indiens wird eine Steigerung des Handelsvolumens auf 20 Mrd. Euro bis Ende 2012 angestrebt. Die Tatsache jedoch, dass die Indische Union in der Handelsstatistik nur im Mittelfeld liegt ist unter der Vermutung, dass sich Indien in Zukunft zu einer der dynamischsten und größten Volkswirtschaften der Welt entwickeln wird, sehr unbefriedigend und bedarf in Zukunft weiterer handelspolitischer Maßnahmen [45]. Auf der letzten Sitzung der Gemischten Wirtschaftskommission vom 18. und 19.September 2007 in Berlin, rief der indische Finanzminister zum verstärkten Engagement deutscher Unternehmen im indischen Markt auf. So haben seit Anfang des Jahres 2009 deutsch-indische Arbeitsgruppen ihre Arbeit auf den Gebieten Berufsbildung, Automobile und Landwirtschaft aufgenommen[46]. Beim zehnten EU-Indien Gipfel im November 2009, haben beide Parteien die Hoffnung ein neues Handels- und Investitionsabkommen innerhalb eines Jahres durchsetzen zu können. Die EU ist Indiens wichtigster Handelspartner. Das bilaterale Handelsvolumen beläuft sich auf 77 Mrd. Euro. Der indische Handelsminister Anand Sharma geht davon aus, dass sich das Handelsvolumen in den nächsten vier Jahren verdoppeln wird[47]. Für ausländische Investoren hat Indien ein gründliches Rechtsystem, das alle Aspekte des Wirtschaftslebens verwaltet. Zu den wichtigsten Gesetzen zählen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.04: Die wichtigsten Gesetze für ausländische Investoren in Indien[48]

Von ausländischen Unternehmen investiertes Kapital kann zusammen mit der Kapitalwerterhöhung nach der Begleichung der anfallenden Steuern rückgeführt werden. Vorausgesetzt, dass vorher die Investition zur Rückführung genehmigt worden sind. Gleiches gilt auch für in Indien erworbene Profite und Dividenden.

3 Die deutsche Automobilindustrie

1886 baute Carl Benz das erste Automobil. Das Auto ist demnach eine deutsche Erfindung[49]. Das Auto steht als Symbol für den Erfindergeist und den wiederaufstieg Deutschlands, nach dem verheerenden Krieg in den 1940er Jahren. Heute ist das Geschäft mit den Kraftfahrzeugen ein großer Wirtschaftszweig und eines der wichtigsten Standbeine Deutschlands. Bei den Herstellern von Automobilen arbeiteten im Jahr 2008 380.000 Menschen. Zudem arbeiten 320.000 Erwerbstätige wiederum für die deutsche Automobil-Zulieferer-Industrie. Rund um die Kraftfahrzeugsparte hat sich ein großes Netz von Dienstleistern und Gewerbetätigen gebildet, die in Deutschland mehr als einer Million Menschen einen Arbeitsplatz geben. Die Bundesrepublik belegte im Jahr 2008 mit weit über Sechs Millionen gebauten Fahrzeugen, den vierten Platz in der weltweiten Produktionsstatistik[50].

3.1 Die großen Drei der deutschen Automobilindustrie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.05: Die großen Drei der deutschen Automobilwirtschaft

3.1.1 Bayerische Motorwerke

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.06: Bayerische Motorwerke[51] [52]

Zeittafel der Bayerischen Motorwerke:

1916: Gründung der Bayerischen Flugzeug-Werke (BFW). Die Bayerischen Motorwerke übernehmen 1922 die Bayerischen Flugzeug-Werke und sehen das Gründungsdatum der BFW als ihr Gründungsdatum an.

1948: produziert BMW das erste Nachkriegs-Motorrad. Das Serienmodell stößt auf eine hohe Nachfrage und wird bereits 1950 mit einem Anteil von 18% aller produzierten Einheiten, exportiert

1959: können die Kleinaktionäre und die Belegschaft, mit großer Unterstützung von Herbert Quandt eine Übernahme von Daimler-Benz abwehren.

1992: BMW beschließt ein Werk in den USA zu errichten. Das Werk in South Carolina wurde speziell für die Produktion des Z3 errichtet.

1994: um die Repräsentanz in den verschiedenen Segmenten der Automobilbranche zu erweitern, kauft BMW die Rover Group mit den aktiven Marken: Rover, Land Rover, MINI und MG. Der Kaufpreis: 800 Millionen Pfund.

1998: BMW erwirbt die Markenrechte von Rolls Royce. BMW setzte sich mit seinem Angebot gegen Volkswagen und eine englische Interessengruppe durch.

2000: BMW veräußert die Marken Rover, Land Rover und MG aufgrund ökonomischer Schwierigkeiten. Die Marke MINI verbleibt weiterhin bei BMW.[53]

3.1.2 Daimler

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.07: Daimler[54] [55] [56]

Zeittafel der Daimler AG:

1833: Gründungsjahr der Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik

1926: Fusion mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft zur Daimler-Benz AG

1981: Kauf von Anteilen und Übernahme in den 1980er Jahren von Freightliner, einem Lastkraftwagenhersteller aus Nordamerika

1998: Zusammenschluss mit dem amerikanischen Chrysler Unternehmen zur DaimlerChrysler AG

1998: DaimlerChrysler führt die Marke Smart auf den Markt ein

2000: Kauf von Western Star Trucks Holdings Ltd.[57]

2003: Übernahme von Lastkraftwagensparte Fuso (Ausgliederung aus Mitsubishi Motors und Konsolidierung in DaimlerChrysler AG)[58]

2005: Übernahme von Maybach, mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile

2005: AMG wird zur 100 prozentigen Tochtergesellschaft

2007: mehrheitlicher Verkauf der Chrysler Anteile und Kauf der Namensrechte am Namen „Daimler“ von der Ford Motor Company für 14 Millionen Euro [59]

3.1.3 Volkswagen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.08: Volkswagen[60] [61]

Zeittafel der Volkswagen AG:

1937: die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH wird gegründet und

1938: in Volkswagen GmbH umbenannt

1965: Kauf der Auto Union GmbH mit Sitz in Ingolstadt

1969: Die Auto Union GmbH wird mit der NSU Motorenwerke AG zur Audi NSU Auto Union AG verschmolzen, an der die Volkswagen AG 59,5% der Anteile hält

1982: Verstärkung der Präsenz von Volkswagen auf dem japanischen Markt, durch einen Lizenzvertrag mit dem Hersteller Nissan[62]

1985: Die Hauptversammlung beschließt die Umbenennung in Volkswagen AG

1985: Die Audi NSU Auto Union AG wird in Audi AG umbenannt

1986: Die Volkswagen AG übernimmt 51% von SEAT, S.A

1990: Die Volkswagen AG übernimmt sie SKODA automobilova

1993: Ferdinand Piech übernimmt den Vorstandvorsitz

1995: Einführung der Marke „Volkswagen Nutzfahrzeuge“

1998: Übernahme der Marke Bugatti, der Bentley Motor Cars Ltd. und Lamborghini durch die Tochter Audi

2008: VW stockt seinen Stimmrechtsanteil bei Scania[63] von 38 auf 68,6 % auf

2009: VW beteiligt sich mit dem Kauf von 19,9% der Aktien an Suzuki

2009: VW übernimmt den angeschlagenen Premium Hersteller Porsche[64]

[...]


[1] Im weiteren Verlauf dieser Arbeit, werden die Begriffe Emerging Market und Wachstumsmärkte synonym verwendet

[2] beschreibt die Größe einer Volkswirtschaft in einem Jahr. Es ist definiert als der Geldwert aller im Inland an Haushalte verkauften Güter und erbrachten Dienstleistungen. Um das BIP unabhängig von den Veränderungen der Preise betrachten zu können, verwendet man das reale BIP, in dem alle Güter und Dienstleistungen zu Marktpreisen eines Basisjahres bewertet werden (BIP zu konstanten Preisen).

[3] Vgl. Wamser, J. , 2005, S.1

[4] Vgl. Bundesministerium der Finanzen, Monatsbericht des BMW November 2009, http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF Startseite/Aktuelles/Monatsbericht des BMF/2009/11/inhalt/Monatsbericht-November-2009,=publicationFile.pdf

[5] Vgl. Wamser, J., Indien- Standort für deutsche Firmen? Die Vorteile, http://www.experto.de/business/business-in-indien/indien-oe-standort-f-r-deutsche-firmen.html

[6] Zitiert in Kreuser, G., 2002, S.13

[7] Bhagwati, J., 1985, S.19 (im Original Englischsprachig)

[8] Vgl. Wamser, J., 2005, S.2f

[9] Vgl. Strietzel, M., 2005, S.14f

[10] Vgl. Heese, V., 2009, S.13

[11] Als Industriestaaten gelten heute die Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenar beit und Entwicklung (OECD) (Mit Chile, Estland, Israel, Russland und Slowenien wurden Beitrittsverhandlungen aufgenommen). Auch Argentinien, Chile, Südafrika, Estland, Israel, Kroatien, Lettland, Litauen, Russland, Slowenien, Singapur, Republik China (Taiwan), Zypern sowie die Ölförderländer Katar, Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate können der Kategorie der Industriestaaten eingeordnet werden.

[12] Vgl. UNO. World Population Prospects 2004

[13] Goldman-Sachs, 2003, Dreaming with the BRICs: The Path to 2050, Global Economics Paper No. 99, 5.4 f.

[14] Goldman-Sachs, 2003, D S.4

[15] United Nations Organization (UNO), http://esa.un.org/unpp/,

[16] Vgl. Vermeer, M., Praxisbuch Indien, 1.Auflage, 2008, S.21

[17] Central Intelligence Agency (CIA), World Factbook, https://www.cia.gov/

[18] Central Intelligence Agency (CIA), World Factbook https://www.cia.gov/

[19] Armut liegt (laut Definition) vor, sobald Menschen weniger als 1,25 US Dollar täglich zur Verfügung haben, vergleiche dazu, http://www.armut.de/definition-von-armut.php

[20] United Nation Economic and Social Commission for Asia and the Pacific, Wirtschaftskommission der UN für Asien und den Pazifik, Sitz: Bangkok.

[21] Solidaritätsvereinigung zur Unterstützung der Länder Süd- und Südostasiens durch Großinvestitionen zur Verbesserung des Lebensstandards

[22] South Asian Association for Regional Cooperation, (Südasiatische Vereinigung für Regionale Kooperation)

[23] Vereinigte Arabische Emirate

[24] Statistical Outline of India, http://statisticsofindia.com/tatasoi/data-series

[25] Vgl., Der Fischer Weltalmanach, http://www.weltalmanach.de/staat/staat_detail.php?fwa_id=indien

[26] Vgl., Die Welt im Bild, http://www.ipicture.de/daten/wirtschaft_indien.html

[27] Vgl., Central Intelligence Agency, https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/

[28] Vgl., Industrie und Handelskammer zu Düsseldorf, http://www.duesseldorf.ihk.de/

[29] Vgl. Friedrich Ebert Stiftung, http://library.fes.de/fulltext/stabsabteilung/00837.htm#E10E2

[30] Vgl. Wamser, J., 2005, S.41

[31] Vgl. Wamser, J., 2005, S.42

[32] Bharatiya Janata Partei übernahm von 1998 bis 2004 die politische Führung in Indien

[33] Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung, http://www1.bpb.de/publikationen/52XUIV,2,0,Indiens_Weg_zur_Wirtschaftsmacht.html

[34] Unter dem kaufkraftbereinigten BIP ist zu verstehen, dass die BIP-Daten nicht zu aktuellen (z.T. stark schwankenden) Wechselkursen verglichen werden, sondern dass zum Vergleich "virtuelle" (kaufkraftbereinigte) Wechselkurse genutzt werden. Diese werden unter Berücksichtigung von systematischen Preisunterschieden zwischen den Regionen berechnet. Sie versuchen zu erfassen, zu welchem Wechselkurs dieselben Güter in den betrachteten Regionen gleich viel kosten. Diese Vorgehensweise ermöglicht einen Vergleich der Lebensstandards der Regionen auf einer aussagekräftigeren (realistischeren) Basis.

[35] World Development Indicators; India, http://www.worldbank.org.in/EXTERNAL/COUNTRIES/SOUTHASIAEXT/INDIA

[36] Vgl. Bronger, D.; Wamser J., Indien-China, 2005, S.22

[37] Vgl. Asien-Pazifik Ausschuss der deutschen Wirtschaft (APA-Papier), S.1

[38] Vgl. Financial Times, Elefant Indien in Bewegung, vom 1.12.2009

[39] Eine Einhaltung dieser Norm ermöglicht eine Zertifizierung durch einen unabhängigen Umweltgutachter, dass ein systematisches Umweltmanagement in dem Unternehmen betrieben wird. Vergleiche hierzu, Gastl, R., S.608 f.

[40] Vgl. Volkswagen AG, http://www.volkswagenag.com/Standorte/OEkonomisch_und_oekologisch_vorangehen.html

[41] Vgl. Bundesministerium der Finanzen, http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_318/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Steuern/Internati onales Steuerrecht/Staatenbezogene Informationen/Indien/node .html? nnn="true" /

[42] Vgl. Ruh, W., Wachstumsmarkt Indien, 2009, S.13

[43] Vgl. Ruh, W., Wachstumsmarkt Indien, 2009, S.13f

[44] Vgl. Auswärtiges Amt, Beziehungen zwischen Indien und Deutschland, http://www.auswaertiges amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Indien/Bilateral.html

[45] Vgl. Vermeer, M., Praxisbuch Indien, 2008, S.48

[46] Vgl. auswärtiges Amt, http://www.auswaertiges amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Indien/Bilateral.html#t2

[47] Vgl. Handelsblatt, Europa und Indien peilen Abkommen an, vom 06.11.2009

[48] Ruh, W., Wachstumsmarkt Indien, 2009, S.21 f.

[49] Vgl. Carl Benz, http://www.baden-chronik.de/carl-benz.htm

[50] Vgl. Verband der Automobilindustrie, http://www.vda.de/de/meldungen/news/20081201.html

[51] Es handelt sich bei einer Aktiengesellschaft (AG) um eine privatrechtliche Vereinigung. Eine Kapitalgesellschaft, bei der das Grundkapital in Aktien zerlegt ist.

[52] Vgl. BMW Group, http://www.bmwgroup.com/d/nav

[53] Vgl. BMW Group, http://www.bmw.com/com/de/insights/history/bmwhistory/introduction.html

[54] Neugründung als DaimlerChrysler AG, vormals bekannt als Daimler-Benz AG (Gründung 1926)

[55] Daimler AG, http://www.daimler.com/unternehmen/organisation-und-fuehrung/daten-und-fakten

[56] Vgl. Daimler AG, http://www.daimler.com/dccom/

[57] Vgl. Handelsblatt, http://www.handelsblatt.com/archiv/daimler-chrysler-kauft-western-star;311676

[58] Daimler AG, http://www.daimler.com/dccom/Trucks

[59] Vgl. Daimler AG, http://www.daimler.com/investor-relations/berichte-seit-1979

[60] Vgl. Volkswagen AG, http://www.volkswagenag.com/vwag/vwcorp/content/de/human_resources.html

[61] Vgl. Volkswagen AG, http://www.volkswagenag.com/vwag/vwcorp/content/de/the_group.html

[62] Vgl. Volkswagen Chronik 1982-1991, Neue Marken, Neue Märkte, http://www.chronik.volkswagenag.com/

[63] Die Scania AG ist einer der größten Hersteller schwerer Lastwagen in Europa und Südamerika

[64] Die Eingliederung der Marke Porsche ist für das Jahr 2011 vorgesehen; Vgl. hierzu http://www.tagesschau.de/wirtschaft/vwporsche 138 .html

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten

Details

Titel
Die Marktsituation in Indien für die deutsche Automobilindustrie
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
62
Katalognummer
V163830
ISBN (eBook)
9783640786640
ISBN (Buch)
9783640786350
Dateigröße
913 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marktsituation, Indien, Automobilindustrie
Arbeit zitieren
Chanthuru Vairavanathan (Autor), 2009, Die Marktsituation in Indien für die deutsche Automobilindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163830

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