Phantastische Strukturen in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll


Seminararbeit, 2008
14 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Alle verrückt?

2. Das „Phantastische“ als narrative, Texttyp-unabhängige Struktur

3. Zentrale Komponenten des Fantasygenres

4. Alice, die doppelte Grenzüberschreiterin

5. Das Wunderland - verrückt, unlogisch, rettenswert?
5.1 Verletzung von Basisannahmen
5.2 Die „andere Welt“ als eigenständig-reglementierte Welt
5.3 „Alice versus Wunderland“ - Konfliktpotential und Folgen
5.4 Zusammenfassung

6. Erklärungsstrukturen in AW

7. Fazit: Phantastische Strukturen als Indikator persönlicher Ambivalenz

Literaturverzeichnis

1. Einleitung: Alle verrückt?

„[…] Hier sind alle verrückt. Ich bin verrückt. Du bist verrückt […] sonst wärst du doch gar nicht hier.“[1]

…sagt die grinsende Edamer Katze zur kleinen Alice, der Heldin in Lewis Carrolls Klassiker Alice im Wunderland. Hat sie Recht? Verwirrung stiftet das Wunderland definitiv und das tun auch die wunderlichen Geschöpfe, denen Alice auf ihrem Weg durch die phantastische Welt permanent begegnet. 1865 im Viktorianischen Zeitalter in England erschienen, liest sich die Geschichte „auch heute noch eher wie ein Traum, sie ist assoziativ, reiht ein Element an das andere, ohne dass ein durchgehender Erzählstrang intendiert wäre.“[2] Doch wodurch konstituiert sich AW als phantastisch, wie präsentieren sich Abweichungen von der Realität bzw. vom Standard?[3] Dem soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Hierzu wird zunächst der Begriff des „Phantastischen“ im Sinne einer als vom Texttyp unabhängigen, narrativen Struktur erläutert, bevor zentrale Komponenten des Fantasygenres genannt werden. Dieser theoretische Hintergrund soll die Analyseinstrumente für den analytischen Teil der Arbeit zur Verfügung stellen, in dem AW zunächst auf den Aspekt der semantischen Grenzüberschreitung untersucht wird. Anschließend wird das Wunderland eingängig - aber aus Gründen des knappen Rahmens der vorliegenden Arbeit stark exemplarisch - untersucht, zunächst auf Basisannahmen, die in der „anderen Welt“ verletzt werden. Nachfolgend soll verdeutlicht werden, dass bei allem scheinbaren Chaos, das im Wunderland herrscht, dieses trotzdem als eigenständig-reglementierte Welt angesehen werden kann. Die Unvereinbarkeit dieser Welt mit den Basisannahmen der Protagonistin und hieraus entstehende Konflikte werden anschließend untersucht und besonders hinsichtlich der Konsequenzen des Erlebens der „anderen Welt“ für das Leben Alices in der realen Welt hinterfragt. Im Anschluss sollen sehr knapp ausgewählte (narrative) Erklärungsstrukturen in AW betrachtet werden, bevor abschließend ein Fazit gezogen wird.

2. Das „Phantastische“ als narrative, Texttyp-unabhängige Struktur

„Konsens besteht darin, dass das Phantastische nicht als Gattung oder Texttyp aufzufassen ist.“ (P/P, S. 801)

Ergänzend zu diesem Definitionsansatz, nach welchem sich ein Text primär durch die Betonung der visuellen Ebene als phantastisch konstituieren kann, fassen Krah/Wünsch eine weitere Definitionsmöglichkeit zusammen, die im analytischen Teil weitgehend Ausgangspunkt der Überlegungen sein soll.[4] Demnach wird das Phantastische als vom Texttyp unabhängige Struktur betrachtet und konstituiert sich zentral nicht über die visuelle, sondern die narrative Ebene (vgl. P/P, S. 801/802). Das Phantastische wird somit zu einer „gattungs- und medienunspezifische [n] Gegebenheit“ (P/P, S. 802) einerseits, andererseits können auf der narrativen Ebene strukturelle Grundmuster benannt werden, die für den Umgang mit phantastischen Primärtexten als Analyseinstrumente in Frage kommen. Zu diesen Grundmustern gehört zunächst eine semantische Grenzüberschreitung, die in eine „andere Welt“ führt in der Basisannahmen verletzt werden, die „Prämissen von Realitätskompatibilität in der außertextuellen Konstruktion von Wirklichkeit“ (P/P, S. 802) sind. Zu diesen verletzten Basisannahmen kann das kulturelle Wissen ebenso gehören wie „formale“, „theologische“, naturwissenschaftliche und sozialphilosophisch- sozialwissenschaftliche Basispostulate, auf welche die „phantastische Welt“ gleichzeitig referiert. Das heißt, die „andere Welt“ bedarf notwendigerweise, um sich als eigenständig- reglementierte phantastische Welt zu konstituieren, des Bezugs zur Realität, zu „unserer Welt“. Historizitätsvariablen und historische Kontextualisierung bekommen in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung, da meist logische, ontologische und theologische Basisannahmen verletzt werden, die zum Zeitpunkt der Textveröffentlichungen vorherrschen (vgl. P/P, S. 802). Die Verletzung von Basisannahmen bleibt nach Krah/Wünsch nicht unkommentiert im phantastischen Text stehen, sondern wird in der Erklärungsstruktur von einem Klassifikator als abweichend wahrgenommen und konstatiert. Durch das „Sich- Wundern“ dieses Klassifikators wird verdeutlicht, dass sich die dargestellte Welt auf unser Weltwissen bezieht. Mögliche, aus einem Erklärungsbedarf resultierende Erklärungsangebote (des Klassifikators) für die Abweichungen können mit der Realität vereinbar oder nicht vereinbar sein, auch eine Ausweisung als Nicht-Phantastisches ist hierbei möglich. Mehrere mögliche Erklärungsangebote können dazu beitragen, dem Phänomen im Text zumindest zeitweise einen ambivalenten, unerklärbaren Status zuzuweisen; ein in der Regel subjektiver point of view kann diesen Status steuern und verstärken (vgl. P/P, S. 802/803).

3. Zentrale Komponenten des Fantasygenres

Drei von Krah an filmischen Beispielen verortete zentrale Komponenten des Fantasygenres sollen nachfolgend ergänzend zur narrativen Fundierung des Phantastischen genannt werden, um im analytischen Teil der Arbeit Schnittmengen und Unterschiede der Komponenten im Abgleich mit Lewis Carrolls Text Alice im Wunderland zu untersuchen. Dies geschieht unter zwei Prämissen. Zum einen unter der bereits genannten Annahme, das Phantastische als „gattungs- und medienunspezifische Gegebenheit“ (P/P, S. 801) zu betrachten, womit die Anwendbarkeit der ursprünglich filmischen Kriterien auf die literarische Ebene legitimiert werden soll. Zum anderen muss berücksichtigt werden, dass es sich um universelle Komponenten handelt, die im Primärtext in sehr unterschiedlich starker Ausprägung auftreten können. Krah definiert als erste zentrale Komponente des Fantasygenres die Selbstthematisierung der „anderen Welt“. Demnach besteht innerhalb dieser Welt ein Bewusstsein für ihren besonderen Status, welches ein hohes Maß an Selbstreferentialität impliziert. Die Bedrohung der „anderen Welt“, die ein fragiles Ordnungssystem aufweist, wird von Krah als zweite zentrale Komponente genannt. Demnach ist in der bedrohten (phantastischen) Welt diese zu retten oder ein negativer Zustand muss innerhalb der „anderen Welt“ wieder rückgängig gemacht werden. Die Initiation der Protagonisten als dritte Zentralkomponente des Fantasygenres impliziert die Integration der Protagonisten in „unsere Welt“ durch das Kennenlernen der „anderen Welt“. Danach gibt es Ergebnisse und Erfahrungen der Protagonisten, die zu Einsichten führen, welche in einer Akzeptanz der (vom historischen Kontext abhängigen) Werte und Normen „unserer Welt“ münden. Damit es überhaupt zu alldem kommen kann, ist aber zunächst eine Grenzüberschreitung des Protagonisten - hier Alice - von der einen in die „andere Welt“ nötig.[5]

4. Alice, die doppelte Grenzüberschreiterin

Für Alice verläuft ihr Tag am Bachufer unauffällig, bis ein weißes Kaninchen mit roten Augen an ihr vorbeiläuft, mit sich selbst spricht und eine Uhr aus seiner Westentasche zieht (vgl. AW, S. 11/12).

„[…] Außer sich vor Neugier rannte sie ihm, so schnell sie konnte, über den Acker nach, wo sie es zum Glück noch gerade unter die Hecke in einen großen Kaninchenbau hineinspringen sah. Im Nu war Alice nachgesaust […]. Ein Stück weit führte der Bau wie ein Tunnel geradeaus, doch dann fiel der Gang plötzlich ab, so unvermittelt, dass an ein Innehalten nicht mehr zu denken war und Alice auch schon in einen abgrundtiefen Schacht hinunterfiel.“ (AW, S. 12)

Alice im Wunderland! Über einen Kaninchenbau gelangt die Protagonistin also von der einen in die „andere Welt“. So scheint es zu sein, „tatsächlich bleibt jedoch die Zerstörung des Phantastischen am Schluss, die imaginäre Ebene wird zur Täuschung.“[6] Denn eine zweite Grenzüberschreitung bleibt dem Leser zunächst verborgen, nämlich die von der Realität in den Traum. Zwar wird angedeutet, dass Alice „schon ganz schläfrig und dumm im Kopf ist“ (AW, S. 11); dass sie aber einschläft und demnach ihre Erlebnisse im Wunderland nachfolgend nur träumt, bleibt im Text unerwähnt. Auf der syntagmatischen Ebene stellt sich der Traum erst hinterher als Traum heraus (vgl. AW, S. 125), zudem ergibt sich kein veränderter point of view (der zu Textbeginn wie auch nach Alices Ankunft im Wunderland von einem auktorialen Erzähler ausgeht). Es können also zwei Grenzüberschreitungen konstatiert werden: die - dem Leser zunächst vorenthaltene - von der Realität in den Traum und jene von der einen in die „andere Welt“, wobei Alice im Traum in den Kaninchenschacht fällt.[7] Die kuriosen Erlebnisse, die für sie noch folgen, finden also unter der Erde statt.

5. Das Wunderland - verrückt, unlogisch, rettenswert?

5.1 Verletzung von Basisannahmen

Auch im (unterirdischen) Wunderland gibt es Dinge, die dem (englischen) Leser vertraut sein dürften, denn „Die Wundersphäre ist keine völlig konträre zum Alltag; er wirkt empfindlich in

sie hinein.“[8] So haben auch hier Mäuse und Vögel Angst vor Katzen und Hunden (vgl. AW; S. 26 ff.), eine Königin „regiert“ das Land (vgl. AW, S. 81), Tee trinkt man nachmittags um fünf (vgl. AW, S. 70 ff.) und spielt gerne Croquet, allerdings nach deutlich abweichenden Regeln:

„Die Kugeln waren Igel, die sich zusammengerollt hatten, die Schläger waren Flamingos, und die Soldaten mussten sich in der Mitte umbiegen und, auf Händen und Füßen stehend, die Tore abgeben. Am schwierigsten fand Alice dabei, mit ihrem Flamingo zurechtzukommen; seinen Leib brachte sie zwar sehr bequem unter dem Arm unter, wobei die Beine neben ihr herunterbaumeln konnten, aber wenn sie seinen Hals endlich schön geradegebogen hatte und mit dem Kopf auf den Igel einschlagen wollte, hatte das Tier eine Art, sich umzudrehen und ihr mit einem so verwunderten Ausdruck ins Gesicht zu sehen, dass sie jedes Mal laut herauslachen musste.“ (AW, S. 85)

Bei der Referenz auf Kenntnisse, Eigenschaften, Gewohnheiten und Bräuche aus „unserer Welt“ werden diese im Wunderland gleichzeitig ad absurdum geführt, vor allem „formale“ und naturwissenschaftliche Basispostulate verletzt; nachfolgend soll dies an wenigen exemplarischen Beispielen aus AW verdeutlicht werden. So können (die zum Teil frei erfundenen) Tiere sprechen, was sie im Verlauf des Textes auch unentwegt tun. Weiterhin werden absurde Kausalitäten kreiert, beispielsweise als die nasse Alice ihre Kleidung trocknen möchte. Die Maus, die Alice verspricht, sie solle es „bald trocken haben“ (AW, S. 28), referiert einen historisch fragwürdigen Text über Napoleon, sei dieser Text doch „das Allertrockenste, was mir bekannt ist.“ (AW, S. 28). Die Kleidung trocknet nicht, die kausale Assoziation - „trockener Text führt zu trockener Kleidung“ - misslingt.

Das Motiv der Verwandlung - Alice wächst und schrumpft im Wunderland mit der Einnahme von fester und flüssiger Nahrung (vgl. AW, S. 17ff.) - widerspricht physikalischen Grundannahmen und verändert das Verhältnis vom Inneren zum Äußeren. So weint die groß gewachsene Alice riesige Tränen, in denen sie wenig später - wieder zusammengeschrumpft - schwimmt (vgl. AW, S. 23 ff.). Ihr Wachsen und Schrumpfen nimmt gleichzeitig Einfluss auf die Raum-Subjekt-Beziehung. Als „kleine bis winzige Alice“ ist sie dem Raum teils ausgeliefert, als „große bis riesige Alice“ in ihm beengt: „[…] sie hatte noch kaum die Flasche halb geleert, als sich ihr Kopf auch schon gegen die Decke presste und sie sich bücken musste, um nicht das Genick zu brechen.“ (AW, S. 37).

5.2 Die „andere Welt“ als eigenständig-reglementierte Welt

Das Wachsen und Schrumpfen von Alice verdeutlicht exemplarisch, dass sich das Wunderland durch die Verletzung fundamental-ontologischer Basisannahmen nicht lediglich als „verrückte Welt“ konstituiert, sondern durchaus als „’Kehrseite der Vernunft’, die gleichwohl eine eigene Handlungslogik aufweist.“[9] Denn prinzipiell veranlasst durch die Einnahme von Nahrungsmitteln, wächst Alice zunächst durch feste und schrumpft durch flüssige Nahrung - eine Logik, der sie sich bewusst ist: „Irgend etwas interessantes passiert ja immer, […] sobald ich was esse oder trinke.“ (AW, S. 37). Später kann sie mit Pilzstücken, also mit ausschließlich fester Nahrung, über ihr Wachstum entscheiden (vgl. AW, S. 57).

Besonders markant ist in AW auch die sprachliche „Binnenlogik“ des Wunderlandes;

so wird Alice während ihrer Begegnungen mit den Tieren des Wunderlandes ständig in unverständliche, für sie (und den Leser) absurde Gespräche verwickelt, die im Wesentlichen durch die Aufhebung der Beziehung zwischen Signifikant und Signifikat, also dem Bezeichnenden und dem Bezeichneten, Verwirrung stiften:

[...]


[1] Lewis Carroll: Alice im Wunderland, Frankfurt/Main: Insel, 1973, 25. Aufl. 2006, S. 67; nachfolgend „AW“ genannt.

[2] Thomas Kleinspehn: Lewis Carroll, Hamburg: Rowohlt, 1997, S. 56.

[3] Vgl. Hans Krah/Marianne Wünsch: „Phantastisch/Phantastik“. In: Barck, Karlheinz (Hg.): Ästhetische Grundbegriffe, Bd. 4, Stuttgart: Weimar, 2002, [798-814], S. 800; nachfolgend „P/P“ genannt.

[4] Auch, wenn die Illustrationen von John Tenniel In AW eine wichtige funktionale, den Text unterstützende Bedeutung haben und somit auch eine visuelle Ebene gegeben ist, wird hierauf auf Grund der gewählten analytischen (Narrativen) Schwerpunktsetzung im weiteren Verlauf der Arbeit nicht eingegangen.

[5] Vgl. Hans Krah: Phantastik in Literatur und Medien vom 18. – 20. Jahrhundert. Zusammenfassung I zur Vorlesung. In: https://studip.uni-passau.de/studip/folder.php?open=6f9cf1a0c5e1d21045cf15d988c2c97b#anker (stud.ip Uni Passau), Abruf vom 29.03.2008.

[6] Wolfgang Meißner: Phantastik in der Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart, Würzburg: Königshausen und Neumann, 1989, S. 71.

[7] Im Prolog wird die Traumebene zwar spielerisch angedeutet („Dem Kinde, das Träumend durch ein Land gestreift“), nicht aber enttarnt („Am Ende ist es wahr?“).

[8] Volker Klotz: Das europäische Kunstmärchen. Fünfundzwanzig Kapitel seiner Geschichte von der Renaissance bis zur Moderne, Stuttgart: J.B. Metzler, 1998, S. 291.

[9] Klaus Kanzog: „Das Betreten und Wiederverlassen des ‚anderen’ Raums. Therapeutische Funktionen der ‚Grenzüberschreitung’“. In: Krah, Hans/Ort, Klaus-Michael (Hg.): Weltentwürfe in Literatur und Medien. Phantastische Wirklichkeiten, realistische Imaginationen, Kiel: Ludwig, 2004, [15-34], S. 20.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Phantastische Strukturen in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll
Hochschule
Universität Passau  (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Vorlesung "Phantastik in Literatur und Medien vom 18. bis 20. Jahrhundert"
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
14
Katalognummer
V164167
ISBN (eBook)
9783640791880
ISBN (Buch)
9783640791354
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lewis Carroll, Phantastik, Alice im Wunderland
Arbeit zitieren
Timo Grampes (Autor), 2008, Phantastische Strukturen in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164167

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