Entwicklung einer Arbeitgebermarkenidentität für die Hallo AG

Vorbereitungsdokumentation einer Moderation


Studienarbeit, 2009
16 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Definition Moderation

2. Ausführliche Fallbeschreibung

3. Planung und Vorbereitung einer Moderation
3.1 Organisatorische Vorbereitung
3.2 Inhaltliche Vorbereitung
3.3 Einsatz und Anwendung von Moderationstechniken

4. Warum Moderation?

5. Anhang

6. Literaturverzeichnis

1. Definition Moderation

Moderation wird definiert als „[...] ein Instrument, welches die Kommunikation in Teams in der Art und Weise unterstutzt und ordnet, dass die Ressourcen der Teilnehmer bestmoglich zum Einsatz kommen. Sie ist weiterhin eine Arbeits- und Darstellungstechnik, die der Moderator in Arbeitsgruppen, bei Konferenzen oder in ahnlichen Situationen einsetzt. Der Moderator bietet Hilfen methodischer Art zur Problemlosung oder auch Konfliktregelung an, ohne dabei inhaltlich Stellung zu beziehen bzw. Partei zu ergreifen."1

Aufgabenstellung dieser Arbeit ist es, eine komplette Vorbereitungsdokumentation einer Moderation zu erstellen, um einen reibungslosen Ablauf der Moderation zu gewährleisten. Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Fallbeschreibung. Im nächsten Schritt wird das Vorgehen bei der organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung einer Moderation beschrieben. Abschließend werden der Einsatz und die Anwendung der Moderationstechniken vorgestellt.

2. Ausführliche Fallbeschreibung

In diesem Punkt werden Titel, Anwendungsfeld, Thema, Teilnehmer, Moderator, Vorgeschichte, Ziele und Konflikte und die Situation beschrieben. Ebenso wird eine Zielgruppenanalyse dargestellt, sowie unterschiedliche Zielsetzungen einzelner Parteien. Eine ,,[...] prazise Formulierung des Moderationsauftrags [...]2 ist für den Moderator elementar, ebenso die ausführliche Fallbeschreibung, denn nur mit diesen Informationen kann sich der Moderator optimal auf die Moderation vorbereiten und diese dann auch durchführen.

- Titel: Besprechung
- Anwendungsfeld: Markenworkshop
- Thema: Entwicklung einer Arbeitgebermarkenidentität in einem Unternehmen.
- Teilnehmer: Projektteam bestehend aus: je zwei Vertretern aus den Bereichen Human Ressources, Kommunikation, Vertrieb und Marketing. Die Geschäftsleitung muss komplett vertreten sein. Der Bereich Marketing übernimmt die Projektleitung.
- Moderatorin: Frau Schmidt von der Kommunikation GmbH.
- Vorgeschichte: Es wurde eine Stärken- und Schwächen-Analyse des Arbeitgebers, der Hallo AG, durchgeführt. Diese lieferte folgende Ergebnisse:

- Status Quo der Arbeitgeberkommunikation: Die Mitarbeiter wurden gebeten, Fragebögen hinsichtlich der Arbeitgeberkommunikation zu beantworten. Die Auswertung der Fragebögen zeigt, dass es noch keine herausgearbeiteten, individuellen Arbeitgebereigenschaften und ±werte gibt, mit denen die Hallo AG Mitarbeiter und Jobsuchende anspricht. Deutlich wurde auch, dass gerade die Mitarbeiter einer Meinung sind, was Hallo als Arbeitgeber ausmacht, nämlich als guter Arbeitgeber. Allerdings besteht eine Diskrepanz zwischen dem realen, betriebsklimatisch sehr harmonischen Innenleben bei Hallo und der Außenwirkung des Unternehmens.
- Status Quo der Markenkommunikation: Zur Markenkommunikation wurden die Mitarbeiter ebenfalls mit Hilfe eines Fragebongens befragt. Die Befragungsergebnisse waren eindeutig: Nur zwei von 13 befragten Mitarbeitern kannten die Markenwerte des Unternehmens. Das offenbart, dass die Markenwerte von Hallo nicht nur zu abstrakt sind, sondern dass diese wohl intern auch zu wenig kommuniziert werden.

Ziel: Der Status Quo der Arbeitgeber- und Markenkommunikation bestätigt, dass in diesen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Daher wurde vom Vorstand beschlossen in einem Markenworkshop eine Arbeitgebermarkenidentität für die Hallo AG zu entwickeln. Die Kommunikationsziele, die durch den Aufbau der Arbeitgebermarke erreicht werden sollen, lassen sich wie folgt definieren:

- Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Hallo als attraktiver Arbeitgeber
- Stärkere Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen
- Verbesserung des Wissens- und Informationsstandes über Hallo bei Mitarbeitern und Jobsuchenden
- Verbreitung eines positiv besetzten Images von Hallo als sympathischer und zuverlässiger Arbeitgeber bei Jobsuchenden und Mitarbeitern.

- Zielgruppenanalyse: Die zukünftigen Arbeitgebermarken sollen sich an die Mitarbeiter und an die Jobsuchenden/neue Mitarbeiter richten. Die Zielgruppenanalyse wird in zwei Bereiche aufgeteilt:
- Zielgruppenfokussierung: Der Wunschmitarbeiter von Hallo ist ein Teamplayer, hat idealerweise einen Hochschulabschluss sowie bereits erste Berufserfahrung im Bereich Online-Marketing. Er zeichnet sich darüber hinaus vor allem durch eine hohe Sozialkompetenz, ein offenes Wesen sowie durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung aus. Gesucht werden hauptsächlich Absolventen mit Abschlüssen aus den Bereichen BWL, Online-Marketing und Kommunikationswissenschaften.
- Zielgruppenerwartungen: Der Hallo-Mitarbeiter legt ganz besonderen Wert auf das vorhandene, sehr gute Betriebsklima. Ähnlich wichtig ist den Mitarbeitern ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit, eine überdurchschnittliche Vergütung, Weiterbildungsmaßnahmen sowie schnelle Aufstiegsmöglichkeiten.

- Konflikte einzelner Parteien: Es werden zwei unterschiedliche Meinungen dargestellt:

- 1. Partei: Diese Partei besteht aus der 2. Ebene, d.h. aus den jeweiligen Abteilungsleitern. Diese möchten, dass sich bei der Entwicklung der Arbeitgebermarken viel Zeit gelassen wird, d.h. es soll nicht im Schnellverfahren abgehakt werden. Ebenso ist es der 2. Ebene wichtig, dass die Meinung aller ArbeitnehmerInnen bei der Festlegung der einzelnen Arbeitgebermarken berücksichtigt wird, es soll also das komplette Unternehmen am Markenworkshop teilnehmen.
- 2. Partei: Die beiden Vorstände der Hallo AG sind einer anderen Meinung. Für sie ist es ausreichend, wenn jeweils zwei Stellvertreter aus den Bereichen Human Ressources, Kommunikation, Vertrieb und Marketing am Markenworkshop teilnehmen, um die Arbeitgeberwerte zu entwickeln. Die Geschäftsleitung soll komplett vertreten sein. Weiter wichtig ist den Vorständen, dass die Entwicklung der Arbeitgebermarken nicht zu zeitintensiv wird.

- Situation: Da die Moderatorin vorher wissen muss, wie viele Personen an dem Workshop teilnehmen, muss die Uneinigkeit bezüglich der Anzahl der Teilnehmenden Personen im Vorfeld geklärt werden. Es konnte sich darauf geeinigt werden, dass sich die Teilnahme auf zwei Vertreter je Abteilung und die Vorstände beschränkt, somit sind es 10 Personen. Im Gegenzug dazu wird der Zeitrahmen gelockert. Die Moderation soll 6,5 Stunden dauern ± von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr - mit einer halben Stunde Pause am Vormittag und einer Stunde Mittagspause. Die Moderation findet im firmeneigenen Konferenzraum der Hallo AG statt. Alle Teilnehmer verfügen bereits über Moderationserfahrung.

Die Moderatorin hat nun alle notwendigen Informationen, um den Markenworkshop für die Hallo AG vorzubereiten.

3. Planung und Vorbereitung einer Moderation

Die Aufgabe der Moderatorin ist es, sich intensiv auf die Moderation vorzubereiten. Dies betrifft sowohl die organisatorische, als auch die inhaltliche Vorbereitung, sowie den Einsatz und Anwendung der Moderationstechniken.

3.1 Organisatorische Vorbereitung

Der Moderator ist für sämtliche Moderationswerkzeuge, die während der Moderation benötigt werden, verantwortlich3. Dabei sind die Vorbereitungen im Vorfeld wie auch am Tag der Moderaton wichtig (siehe Anhang I „Checkliste Vorbereitungen").

Da die Moderation in einem firmeneigenen Konferenzraum stattfinden soll, von vorneherein zu uberprufen, ob die Raumlichkeiten auch fur die Moderation reserviert wurden. Des Weiteren ist es fur die Moderatorin wichtig, sich Termin und Uhrzeit noch einmal bestatigen zu lassen und abzuklaren, ob allen Teilnehmern die formalen Bedingungen bekannt sind. Damit die Moderation optimal abgehalten werden kann, ist zu klaren, ob der vorgesehene Raum grofi genug ist und ob darin die benotigten Moderationsmittel und -medien wie vorgesehen eingesetzt werden konnen. Sind die Vorbereitungen bezuglich der Raumlichkeiten abgeklart, ist das Material vorzubereiten. Dazu wurde die „Checkliste Material" (siehe Anhang II) angefertigt. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Inhalt des Moderationskoffers vollstandig ist. Im nachsten Schritt mussen die Flipchart- und Pinnwandpapiere fur die Einstiegs-, Haupt- und Schlussphase beschriftet werden. Die Beschriftungen sind der „Checkliste Vorbereitungen" (siehe Anhang I) zu entnehmen. Fur die Vorbereitungen im Vorfeld muss nun abschliefiend noch geklart werden, ab wann die Moderatorin am Tag der Moderation den Raum vorbereiten kann, es sollte jedoch mindestens 1,5 Stunden vor Beginn moglich sein. Ist dies geklart steht fur die Vorbereitung fur den Tag der Moderation nichts mehr im Wege.

Der größte Vorbereitungsaufwand für den Tag der Moderation ist es, den Raum dementsprechend umzugestalten. Dafür müssen die Tische, wenn möglich, aus dem Raum getragen werden. Als nächstes sollen die Stühle in U-Form angeordnet werden. Die benötigten Moderationsmittel und ±medien müssen aufgestellt werden und griffbereit sein.4 Sind die organisatorischen Vorbereitungen abgeschossen, kann sich die Moderatorin um die inhaltlichen Vorbereitungen kümmern.

[...]


1 http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/moderation.html. Abruf 18.02.2010.

2 http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/moderation.shtml, Abruf 26.02.2010.

3 Vgl. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/moderation.shtml, Abruf 26.02.2010.

4 Vgl. zu Punkt 3.1 Prof. Dr. phil. Nat. Dipl.- Chem. Peter H. Götz, Moderation: Vorbereitung einer Moderation, http://www.fh-friedberg.de/users/goetz/index.html, Abruf 26.02.2010.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Entwicklung einer Arbeitgebermarkenidentität für die Hallo AG
Untertitel
Vorbereitungsdokumentation einer Moderation
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V167084
ISBN (eBook)
9783640835065
ISBN (Buch)
9783640834808
Dateigröße
451 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, arbeitgebermarkenidentität, hallo, vorbereitungsdokumentation, moderation
Arbeit zitieren
Manuela Hofbauer (Autor), 2009, Entwicklung einer Arbeitgebermarkenidentität für die Hallo AG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167084

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