Kurz nach dem Spiel

Sprachliche Mittel zum Ausdruck von Emotionen in Spielerinterviews (Fußball)


Bachelorarbeit, 2010
33 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1 Gegenstand, methodisches Vorgehen und Ziel
1.1 Gegenstand
1.2 Methodisches Vorgehen
1.3 Ziel

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Emotionen
2.2 Sprache und Fußball
2.2.1 Bedeutung von Fußball in den Medien
2.2.2 Fachsprache/Gruppensprache Fußball
2.2.3 Journalistisches Interview
2.2.4 Emotionen im sportjournalistischen Interview

3 Vielfalt von Emotionen im sportjournalistischen Interview
3.1 Herangehensweise
3.2 Gerichtetheit der Emotionen
3.2.1 Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten
3.2.2 Eigene Leistung
3.2.3 Eigene Mannschaft
3.2.4 Gegnerische Mannschaft
3.2.5 Kommentator
3.2.6 Äußere Faktoren

4 Fazit und Ausblick

Literatur

Anhang

1. Gegenstand, methodisches Vorgehen und Ziel

1.1 Gegenstand

Der Gegenstand meiner Baccalaureusarbeit zum Seminar „Sprache und Emotionen“ ist bereits durch den Titel des Seminars benannt. Wichtig ist dabei zu untersuchen, wie Emotionen, die innerhalb unseres Körpers entstehen, durch das Mittel der Sprache benannt, ausgedrückt oder beschrieben werden. Die Unterscheidung der drei Bereiche erachte ich als wichtig und nötig. Als erstes haben wir die Möglichkeit mit dem Werkzeug Sprache die einzelnen Emotionen, wie Wut, Trauer, Freude, Stolz usw. zu benennen und wir verstehen, was mit ihnen gemeint ist, weil in der Gesellschaft eine einheitliche Bedeutung besteht. Als nächstes ist es möglich mit dem zur Verfügung stehenden Wortgut Emotionen auszudrücken: Ich bin glücklich bzw. traurig. Des Weiteren ist es möglich Emotionen zu vermitteln, ohne ein emotional konnotiertes Wort zu verwenden. Bei diesem Fall hilft uns unsere Sprachkompetenz, um aus dem Zusammenhang zu erschließen, was ein Mensch für Gefühle zeigt.

Laut Monika Schwarz-Friesel (vgl. Schwarz-Friesel 2007:8) sind Emotionen ein lange nicht beachteter Punkt in der pragmatisch-funktional ausgerichteten Sprachwissenschaft. Sie wurden dabei lange nur als Anhängsel des menschlichen Sprechens und Denkens angesehen und ihnen wurde kaum Einfluss auf die kognitiv verankerten Sprachverarbeitungsprozesse zugesprochen. Der Grund für diesen Forschungsstand liegt nach Schwarz-Friesel daran, dass ein Großteil der Linguistik dem alten Denkmuster der Kognitionswissenschaft immer noch folgt. Ein weiterer Grund soll die negativ behaftete Stellung von Gefühlen in der Gesellschaft sein, denn sie sind unbeeinflussbare Störfaktoren für den sonst so rational angesehenen Menschen (vgl. Schwarz-Friesel 2007:9f.).

Seit den letzten zehn Jahren hat ein Umdenken stattgefunden und Emotionen finden Beachtung in sprachwissenschaftlichen Arbeiten, vorzugsweise mit pragmatischen, grammatischen oder lexikalischen Gesichtspunkt. Leider werden nicht alle Themen tangiert und so fehlt es an Arbeiten zum Thema Emotionen in Texten (vgl. Schwarz-Friesel 2007:12).

Zusammenfassend besteht die Beziehung von Sprache und Emotion darin, dass Emotionen durch Sprache ausgedrückt werden können, wodurch vor allem ein kommunikativer Aspekt angesprochen wird. Meiner Meinung nach sollte das Verhältnis von Emotion und Sprache mehr Berücksichtigung in der Sprachwissenschaft finden, denn es ist ein äußerst spannendes Thema.

1.2 Methodisches Vorgehen

Ich habe mich in meiner wissenschaftlichen Arbeit dazu entschieden, meinen sprachwissenschaftlichen Untersuchungen einen theoretischen Teil voranzustellen. Die theoretischen Grundlagen sollen zum einen dazu dienen die Probleme, die das Thema Emotionen berühren, zu erläutern und zum anderen sollen sie für den praktischen Teil notwendiges Wissen im Bereich der Sprache und des Fußballs bereitstellen. Der eigentliche sprachwissenschaftliche Teil wird sich mit der Analyse des vorhandenen lexikalischen Materials in Bezug auf Emotion auseinandersetzen.

Im theoretischen Abschnitt möchte ich mich gesondert mit dem Gegenstand der Emotionen auseinandersetzen. Das Augenmerk liegt dabei auf Definition, Einteilung und Funktion. Den zweiten theoretischen Abschnitt Sprache und Fußball untergliedere ich noch einmal in Bedeutung des Fußballs in den Medien, Fach- bzw. Gruppensprache Fußball, journalistisches Interview und Emotionen im sportjournalistischen Interview. Der Teilaspekt Bedeutung des Fußballs in den Medien soll zeigen, welche Stellung der Fußball in der Gesellschaft, Wirtschaft und in den Medien einnimmt. Gleichzeitig soll es eine Erklärung sein, warum es überhaupt Befragungen von Spielern zum Wettkampf gibt. Weil die Quelle meines Sprachmaterials Interviews im Sport sind, finde ich es erforderlich die zwei Bereiche journalistisches Interview und die Sportsprache näher zu charakterisieren. In der Sportsprache ist insbesondere der Bereich Fußball relevant. Mein letzter Unterpunkt zu den theoretischen Grundlagen soll die Verbindung der einzelnen Teilthemen verdeutlichen, wie sie zueinander in Beziehung stehen und sich gegenseitig bedingen. Es soll vor allem darauf eingegangen werden, warum überhaupt Emotionen in dieser Art von Interviews existieren und welche Funktion sie haben.

Der praktische Teil der Arbeit bezieht sich auf einen bestimmten Untersuchungsgegenstand innerhalb des sprachwissenschaftlichen Problems „Sprache und Emotion“. Dieser ist in meinem Fall Interviews mit Fußballspielern nach dem Wettkampf. Ich habe mich für diesen Bereich entschieden, weil die Zeitspanne zwischen Erscheinen und Veräußerung der Emotion sehr gering ist, weswegen in Interviews dieser Art nahezu immer mit Emotionen zu rechnen ist. Als Quelle dienen mir Videos der Internetplattform YouTube. Falls die Videoausschnitte emotionale Befragungen enthalten, lade ich sie herunter und transkribiere sie von Ton in Text. Dabei ist zu beachten, dass es sich um kurze Ausschnitte handeln kann, in denen nicht immer ein Zusammenhang erkennbar sein muss. Es sind dennoch Interviews, die Live aufgenommen wurden und keine Zusammenschnitte. Ein Live-Interview, das ungekürzt und ungeschnitten wiedergegeben werden kann, wird unter anderem als fairste Form des Journalismus bezeichnet, da ungeschnittene Interviews meist entlarvend und ungeschminkt wirken (vgl. Schaffrath 2000:4).

Zum Objektivieren des Sprachmaterials habe ich mich vor allem auf das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts, das Duden Bedeutungswörterbuch und den Duden Band 11 Redewendungen gestützt. Das Objektivieren soll das Einbringen meiner eigenen subjektiven Eindrücke bezüglich des Sprachmaterials verhindern.

1.3 Ziel

Diese Arbeit soll vor allem das Ziel verfolgen, einen kleinen Beitrag zum Forschungsgegenstand „Sprache und Emotionen“ innerhalb der Sprachwissenschaft zu leisten. Dem unberücksichtigt ist das Ziel innerhalb der Arbeit meine Arbeitshypothese zu belegen, die sich auf die Gerichtetheit der Emotionen im sportjournalistischen Interview bezieht. Ich denke, dass es bei jeder einzelnen Gerichtetheit, also auf wen eine emotionale Aussage zielt, eine begrenzte Anzahl und nur bestimmte Emotionen auftreten. Beispielsweise gehe ich bei Spielern, die ein Interview zum Thema Schiedsrichterleistung geben, von negativen Emotionen aus – vor allem Wut und Zorn. Bei der eigenen Leistung fällt die Einteilung bereits schwerer, dennoch rechne ich in diesem Unterpunkt mit Emotionen wie Freude, Trauer und Wut. Kommentare zu der Leistung der eigenen Mannschaft und dem Trainer dürften keine Emotionen wie Wut enthalten, denn es existiert eine ungeschriebene Regel, die besagt, dass Probleme, die die Mannschaft betreffen, in der Umkleidekabine und unter Ausschluss der Öffentlichkeit besprochen werden, sodass man mit den Emotionen Freude und Stolz aber auch Enttäuschung rechnen kann. In Interviews zu der gegnerischen Mannschaft erwarte ich die Emotionen Anerkennung, um die Leistung des Gegners zu würdigen, und Wut, falls er sich unsportlich verhalten haben soll. Der Kommentator ist wohl auf Grund seiner Fragen das Ziel von emotional negativen Äußerungen. Für die äußeren Faktoren ist es schwierig eine These aufzustellen, da dort einige Bereiche zusammengefasst werden.

Ich möchte dringend darauf hinweisen, dass ich meine Beispiele in den jeweiligen Unterpunkten nicht ausgewählt habe, um meine Thesen zu verifizieren. Es kommt mir viel mehr darauf an, die Vielfalt von Emotionen in Spielerinterviews zu zeigen.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Emotionen

Emotionen und Gefühle sind Begleiter unseres täglichen Lebens. Sie widerfahren uns in jeder Lebenslage und sind nur bedingt kontrollier- bzw. steuerbar. Was sind aber diese Emotionen, die uns Tag für Tag begleiten? Tatsächlich ist diese Frage schwer zu beantworten, da die Forschung bereits seit einhundertvierzig Jahren versucht eine konkrete Definition über das Phänomen der Emotionen zu formulieren (vgl. Schwarz-Friesel 2007: 44). Es gibt mehrere einzelne Ansätze. So definiert Hülshoff (2006:14) Emotion als

„körperlich-seelische Reaktionen, durch die ein Umweltereignis aufgenommen, verarbeitet, klassifiziert und interpretiert wird, wobei eine Bewertung stattfindet.“

Schmidt-Atzert (In: Schwarz-Friesel 2007:46) meint hingegen:

„Emotion ... ein qualitativer näher beschreibbarer Zustand, der mit Veränderungen auf einer oder mehrerer der folgenden Ebenen einhergeht: Gefühl, körperlicher Zustand und Ausdruck.“

Das Lexikon der Zeit schreibt:

„Als Emotion wird Gemütsbewegung oder Gefühlsregung bezeichnet, die durch eine individuell unterschiedlich ausgeprägte Anteilnahme und Erregbarkeit gekennzeichnet ist. Sie ist außerdem ein Ausdruck eines unspezifischen Ab- oder Hinwendungsverhaltens.“

Eine einheitliche Definition existiert jedoch nicht. Dennoch kann man über Emotionen sagen, dass sie interne Eigenschaften sind, was bedeutet, dass sie subjektiv wahrgenommen werden und auch aus diesem Grund schwer zu definieren sind.

Die Termini Emotion und Gefühl werden häufig, wie auch innerhalb unseres Seminars, äquivalent verwendet. Meines Erachtens sollte man eine Unterscheidung zwischen ihnen vornehmen, wie es zu Teilen in der Fachliteratur erfolgt, obwohl dort ebenfalls Ansichten existieren, die keine Trennung zwischen Emotion und Gefühl vornehmen (vgl. Schwarz-Friesel 2007:46). Für mich persönlich ist die Unterscheidung sinnvoll, denn ein Gefühl ist meines Erachtens Teil einer Emotion und zwar das subjektive Erleben derer.

Emotionen haben ihren Ursprung im limbischen System, Amygdala, Hippocampus und Stammhirn[1] (vgl. Hülshoff 2006:40), aber welche Funktionen haben sie? Wie in Abbildung 1[2] zu sehen ist, unterscheidet Hülshoff zwischen biologische Ebenen, psychische Ebenen und soziale Ebenen. Aus diesen drei Ebenen sind vor allem die zwei letzten hervorzuheben, weil zum einen der Selbstwert und zum anderen der soziale Umgang in der Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Zudem sind Emotionen ein Zeichen der Psychischen Gesundheit.

Über die Schwierigkeiten zur Entwicklung einer einheitlichen Definition wurde bereits berichtet und ähnlich verhält es sich bei der Einteilung der Emotionen. Daniel Goleman zufolge existieren vier Grundgefühle, von denen sich die weiteren Gefühle ableiten lassen. Freude, Trauer, Wut und Aggression bilden die Grundgefühle (vgl. Goleman 2009:364). Paul Ekman, eine der größten Berühmtheiten der Psychologie, erforschte über Jahre hinweg die Gesichtsausdrücke von Menschen aus verschiedensten Kulturen und kam zu dem Schluss, dass zahlreiche emotionale Ausdrücke erblich bedingt sind. Aus seinen empirischen Studien leitet er sieben Basisemotionen ab – Fröhlichkeit, Wut, Ekel, Furcht, Verachtung, Traurigkeit und Überraschung (vgl. http://www.sueddeutsche.de). Hülshoff hingegen stellt ein Modell mit drei verschiedenen Dimensionen dar, in die sich die Emotionen eingliedern lassen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Hülshoff 2006:15)

Es existieren demnach keine Basisemotionen, da Emotionen in dieser Theorie durch Intensität, Adaption/Anpassung und Hedonismus charakterisiert sind.

Eine Emotion hat zunächst einen körperlichen Aspekt, denn die Verarbeitung des Reizes wirkt sich auf das Organsystem und das vegetative Nervensystem aus. Zugleich wirkt sich der Reiz auf die willkürliche sowie unwillkürliche Motorik aus (vgl. Hülshoff 2006:14). So ist es möglich verschiedene Emotionen bereits am Gesicht zu erkennen und zu benennen[3]. Nicht nur der Gesichtsausdruck verrät eigene Gefühle, sondern auch die Körperhaltung und die Tonlage der Stimme. So lässt sich zum Beispiel die Trauer durch eine gebückte Körperhaltung erkennen, denn wir machen uns klein oder igeln uns ein, wenn wir traurig sind. Glänzende Augen, ein Lächeln, Vitalität und gute Stimmung sind Anzeichen von Freude, die oftmals mit neu gewonnenem Selbstbewusstsein einhergeht. Menschen, die uns ein Lächeln schenken, wirken auf uns sympathisch und können eine Person sogar mit guter Laune bzw. Freude anstecken.

Um unsere eigenen Emotionen zu benennen oder anderen zu vermitteln, benötigen wir das Mittel der Sprache. Emotionen sind nicht konkret fassbar und deshalb kann es zu Schwierigkeiten kommen, sie korrekt mit unserem begrenzten Sprachmaterial auszudrücken. Oftmals ist es überhaupt nicht möglich seine eigenen Empfindungen in Worte zu fassen und dann wird es schwer sie für jemand anderen verständlich zu machen.

2.2 Sprache und Fußball

2.2.1 Bedeutung des Fußball in den Medien

Fußball ist weltweit eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Sportarten. Der Weltfußballverband FIFA gab 2006 bekannt, dass 265 Millionen Menschen in über 200 Ländern Fußball spielen. Insgesamt sind davon 38 Millionen auf 325.000 Vereine verteilt (vgl. http://de.fifa.com). In Deutschland ist das Image des Fußballs äußerst positiv, weshalb er auch gerne einmal als Ersatzreligion betitelt wird. Besonders im Bezug zur deutschen Nationalmannschaft hat die Bevölkerung ein überdurchschnittliches Nationalbewusstsein und zeigt eine hohe Identifikation mit ihr auf. Das öffentliche Interesse ist bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft so hoch wie nie, was die neuesten Einschaltquoten zum WM-Halbfinalspiele Deutschland gegen Spanien belegen:

„Für das Finale hat es nicht gereicht. Dafür mit einem Eintrag ins Rekordbuch. Das WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien sahen 31,10 Millionen Menschen in Deutschland. Mehr Zuseher hatte noch keine andere Fernsehsendung in Deutschland.“ (www.augsburger-allgemeine.de).

Neben dem persönlichen Stadionbesuch sind die Medien die einzige Rezeptionsgrundlage für Fußballspiele. Mit ihnen wird nicht nur das eigentliche Spiel an die Zuschauer getragen, sondern auch die für die Wirtschaft wichtige Werbung. Folglich entsteht eine Dreiecksbeziehung zwischen Sport, Medien und Wirtschaft.

Der deutsche Fußballfunktionär Reiner Calmund äußert sich über Fußball wie folgt:

„Fußball ist eine Premium-Marke, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren, die Einschaltquoten sind gigantisch, in der Wertschöpfungskette kumuliert, unschlagbar, wir sind der absolute Hit, Volkssport Nummer 1.“ (Calmund in Kühnert 2004:22)

Tatsächlich ist die Nachfrage nach der Ware „Fußball“ immens hoch und daher ist es nicht verwunderlich, dass ein dementsprechendes Angebot im Fernsehen verfügbar ist. Die Fernsehanstalten sind aufgrund dessen bemüht den Fußball möglichst ansprechend zu inszenieren, um so viel Menschen wie möglich an die Bildschirme zu locken. Aus diesem Grund enthalten Sportsendungen neben dem eigentlichen Spielereignis zahlreiche Vor- und Nachberichte sowie Interviews mit Spielern, Trainern und Funktionären. Es ist auch verständlich, dass die Fans Interviews von ihren Stars sehen möchten, denn sie sind bis zu 80 Millionen € wert.

Nach Einschätzung von Markus Hörwick, dem Pressechef des deutschen Fußballrekordmeisters FC Bayern München, „machen die originär sportbezogenen Interview-Wünsche noch etwa 60 Prozent aus, die nicht-sportbezogenen Anfragen liegen aber mittlerweile bei etwa 40 Prozent – Tendenz: steigend ... beim Fernsehen sind es dabei häufig nicht nur die Sportredaktionen, sondern auch das Frühstücksfernsehen, Mittagsmagazin, Nachtjournal, Frauen- und Jugendsendungen sowie die Redaktionen von Explosiv, Exklusiv, Blitz, Taff bis zu Harald-Schmidt-Show, die Interview-Wünsche an uns herantragen“ (Hörwick 1999:53ff.). Diese Aussage macht deutlich, dass das Interesse an Fußball nicht einzig auf die Sportbegeisterten begrenzt ist, sondern zunehmend die breite Bevölkerung anspricht.

Zwischen Fußball und Medien besteht eine Wechselbeziehung. Der Fußball ist wichtig für die Medien, weil ein hohes öffentliches Interesse an ihm besteht, aber umgekehrt bezahlen die Medien an die Vereine die für sie so wichtigen Lizenzgebühren und fungieren damit als Geldgeber

[...]


[1] Es soll nicht weiter darauf eingegangen, wie Emotionen im menschlichen Körper entstehen. Gute Erläuterungen dazu sind in Hülshoff Kapitel 2 und 3 zu finden.

[2] Siehe Anhang

[3] Siehe Anhang Abb. 2

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Kurz nach dem Spiel
Untertitel
Sprachliche Mittel zum Ausdruck von Emotionen in Spielerinterviews (Fußball)
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
„Sprache und Emotionen“
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
33
Katalognummer
V167553
ISBN (eBook)
9783640841738
ISBN (Buch)
9783640845569
Dateigröße
2195 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kurz, spiel, sprachliche, mittel, ausdruck, emotionen, spielerinterviews, Fußball, Interview, Fußballspiel
Arbeit zitieren
Dave Schröter (Autor), 2010, Kurz nach dem Spiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167553

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