Sigmund Freuds Begriff des „Unbewußten“

Eine Untersuchung der Aufsätze „Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse“ und „Das Ich und das Es“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
28 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Sigmund Freuds Konzept des „Unbewußten“
1.1 „Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse“
1.2 „Das Ich und das Es“
1.2.1 Die Einführung des „Ich“ auf Basis des ersten topischen Modells
1.2.2 Das „Ich“ als „Grenzwesen“ zwischen Innen und Außen
1.2.3 Das „Es“ als „großes Reservoir“ des Ich
1.2.4 Das „Über-Ich“
1.2.5 Das „Ich“ und das „Es“ im Bann von Libido und Todestrieb
1.2.6 Zu den Abhängigkeiten des „Ich“

2. Schluss

Literaturverzeichnis

„Das Unbewußte ist eine regelmäßige und unvermeidliche Phase in den Vorgängen, die unsere psychische Tätigkeit begründen; jeder psychische Akt beginnt als unbewußter und kann entweder so bleiben oder sich weiterentwickelnd zum Bewußtsein fortschreiten.“

(Sigmund Freud, in: Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse[1], 1912)

1.Sigmund Freuds Konzept des „Unbewußten“

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von Freuds Begriff des „Unbewußten“. Dabei soll gezeigt werden, welche Rolle das „Unbewußte“ für die Theorie der Psychoanalyse spielt. Es sollen dafür zwei Schriften Freuds auf ihre Konzeption des „Unbewußten“ untersucht werden. Dabei werden Irene Berkels[2], Cord Friebes[3], Günter Göddes[4] und J. Laplanches und J.-B. Pontalis‘[5] Untersuchungen zum Begriff des „Unbewußten“ bei Freud hinzugezogen.

Freuds Konzeption des Unbewußten war nie gleichbleibend, sondern unterlag einem „stetigen Inhaltswandel“[6]. Laplanche und Pontalis stellen fest, dass „das Unbewußte“ als feststehender Begriff eines der von Freud in seiner ersten Theorie des psychischen Apparates beschriebenen Systeme ist[7]. Während in dieser ersten Theorie, der sogenannten ersten Topik, ab 1900[8] die Hauptunterscheidung innerhalb des psychischen Apparates die der Bereiche „unbewußt“, „vorbewußt“ und „bewußt“ ist, wendet sich Freud ab 1920[9] in seiner zweiten Topik von dieser Aufteilung und von einem substantivierten „Unbewußten“ ab und beschreibt das psychische Geschehen anhand der drei Instanzen „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“[10].

Ziel der folgenden Untersuchung von zwei Texten Freuds, die repräsentativ für die beiden Topiken stehen, ist zum einen die Funktionsweise und Interdependenzen der Systeme „Ubw“, „Bw“ und „Vbw“ und der Folgesysteme „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“. Vorrangig soll es jedoch darum gehen, auf welche Weise die Tatsache eines „Unbewußten“ dabei von Freud methodisch begründet und etabliert wird.

Vor allem der Aufsatz „Das Ich und das Es“ gehört zu Freuds sogenannten metapsychologischen Schriften. Unter metapsychologisch vorgehenden Analysen versteht Freud Modellbeschreibungen wie die eines fiktiven „in Instanzen geteilten psychischen Apparates“[11], die nicht auf der Basis von Erfahrung, sondern ausschließlich theoretisch erarbeitet wurden. Was dies für die Definition des „Unbewußten“ bedeutet, wird sich im Folgenden genauer zeigen. Was an dieser Stelle interessant erscheint, ist Laplanches‘ und Pontalis‘ Hinweis darauf, dass Freud in seiner Metapsychologie den Versuch sah, „die metaphysischen“ Konstruktionen zu berichtigen, die wie der Aberglaube oder bestimmte Formen der Paranoia in äußere Mächte projizieren, was in Wirklichkeit zum Unbewußten gehört“[12]. Ausgehend von dieser Metaphysikkritk soll im Folgenden besonders darauf geachtet werden, wie Freud seine psychoanalytische Methode von der philosophischen Gedankenwelt abgrenzt.

1.1 „Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse“

Der Aufsatz aus dem Jahr 1912 ist laut „Editorischer Vorbemerkung“ der Fischer-Studienausgabe „eine der wichtigsten theoretischen“[13][14] Schriften Freuds. Diese Einschätzung der Herausgeber sei darauf zurückzuführen, dass Freud in dem nur wenige Seiten umfassenden Aufsatz seinen ersten ausführlichen Versuch unternimmt, die „Hypothese“ von „unbewußte(n) seelische(n) Prozesse(n)“ zu begründen und die „Verwendung des Ausdrucks „unbewußt“ zu erläutern“[15]. So lauten die einleitenden Worte Freuds, er wolle „möglichst klar darlegen, welcher Sinn dem Ausdruck „Unbewußtes“ in der Psychoanalyse, nur in der Psychoanalyse, zukommt“[16]. Die hier bewusst gewählte Redundanz im Verweis auf die Psychoanalyse gibt gleich zu Beginn des Aufsatzes Aufschluss über den theoretischen Rahmen, in dem Freud sich bewegen – und nicht bewegen will. Er bereitet damit zwei Textstellen vor, in denen er seine Theorie vom „Unbewußten“ - bereits in ihrer Entstehung - von der Philosophie abgrenzt.

Freud beginnt seinen Aufsatz mit der Grundbeobachtung, dass „eine (mentale) Vorstellung“ in einem Moment noch „in meinem Bewußtsein gegenwärtig sein und im nächsten Augenblick (bereits) daraus verschwinden“[17] kann. Das Verschwinden und Wiederkehren derselben Vorstellung, oder allgemein desselben „psychischen Elements“, führt Freud zu der Annahme eines Ortes, in dem sich diese Vorstellung zwischenzeitlich aufhalten muss, während sie nicht vom Individuum erinnert wird. Dieser Ort, dessen Lokalität Freud zunächst nur mit „Seelenleben“ und „Geist“ angibt, stellt er dem Bewußtsein gegenüber. Im Bewußtsein hingegen, hielten sich die Vorstellungen „latent“ auf, wenn sie von uns erinnert werden. Freud operiert hier zwar mit traditionell philosophischen Begriffen (Seele, Geist, Bewußtsein), doch nur das „ Bewußtsein“ gibt ihm dazu Anlass, seine Verwendung des Begriffes von der philosophischen abzugrenzen. Er führt dazu den möglichen Einwand der Philosophie an, „daß die latente Vorstellung“, von der er spricht, „nicht als Objekt der Psychologie vorhanden gewesen sei, sondern nur als physische Disposition für den Widerablauf desselben psychischen Phänomens“[18]. Diese angebliche Weigerung der Philosophie, den psychischen Apparat differenzierter betrachten zu wollen, könne nur aufrechterhalten werden, weil „eine solche Theorie (…) das Problem (der Psychologie) einfach umgeht, indem sie daran festhält, dass „bewußt“ und „psychisch“ identische Begriffe sind“[19]. Wie Gödde hervorhebt, bezieht sich Freud damit auf die philosophische Tradition Decartes‘, der das Bewußtsein mit der Seele gleichsetzt und damit alles Psychische[20] ins Bewusste verlagert[21]. Wie Laplanche und Pontalis herausstellen, stellt Freuds Reaktion auf diese traditionelle philosophische Auffassung eine Grundannahme der psychoanalytischen Theorie dar, nämlich die Ablehnung, „das Gebiet des Psychischen durch das Bewußtsein zu definieren“[22]. An dieser Stelle soll versucht werden, Freuds bisheriges methodisches Vorgehen zu verstehen. Freud sagt weiter, daß die Philosophie „offenbar im Unrecht ist, wenn sie der Psychologie das Recht bestreitet, eine ihrer gewöhnlichsten Tatsachen, wie das Gedächtnis, durch ihre eigenen Hilfsmittel erklären zu wollen.“[23]

Wie Freud hier argumentiert, wenn er auf die eigenen psychologischen Hilfsmittel verweist, thematisiert Friebe im Rahmen seiner Auseinandersetzung mit den Thesen Adolf Grünbaums, der die Psychoanalyse mit philosophischen Mitteln kritisiert. Grünbaum behaupte, Freud entwickle mit seiner generellen methodischen Vorgehensweise ein „Immunisierungsmanöver“[24] gegen jede Art von theoretisch ansetzendem Einwand gegen die Psychoanalyse. Ein Symptom werde „zunächst theorieunabhängig beschrieben“, anschließend würde eine Ursache dafür behauptet und diese dann „gegen den Nachweis immunisiert, daß etwas ganz anderes als Ursache zu gelten hat, indem er diesen Nachweis unter Verwendung psychoanalytischer Theorie „widerlegt““[25]. Dieses von Grünbaum behauptete Schema kann ansatzweise auch im bisher geschilderten Argumentationsverlauf von „Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse“ wiederentdeckt werden. An die Stelle der Beschreibung eines Symptoms tritt die Beobachtung einer dem Bewusstsein entschwundenen und wieder auftauchenden Vorstellung. Die Behauptung eines „Ortes“, an dem sich diese Vorstellung vorübergehend aufgehalten hat, gibt die Ursache dieser Beobachtung an. Schließlich erfolgt die „Immunisierung“ gegenüber möglicher Einwände der Philosophie unter Entgegnung der These eines vom Psychischen unterschiedlichen Bewussten. Nach Grünbaum gleicht Freuds Art der Abgrenzung von der Philosophie mehr einer demonstrativen Setzung seiner Thesen, denn einer argumentativen Entkräftung von vorhergehenden Auffassungen. Denn tatsächlich behandelt Freud das angesprochene philosophische Problem eines dem Bewußtsein zugehörigen Psychischen nicht länger, als es dazu bedarf, seine These vom separat des Bewusstseins vorhandenen „Unbewußten“ zu postulieren.

Bevor hier auf Friebes Einwände gegen Grünbaums negative Einschätzung der psychoanalytischen Theoriefindung eingegangen wird, soll die zweite Behandlung eines philosophischen Einwandes durch Freud im Text untersucht werden. Zunächst umreißt dieser jedoch die benannten psychischen Wesenheiten „Bewußtes“ und „Unbewußtes“ näher. Die Vorstellung, die „wir im Bewußtsein (…) wahrnehmen“, soll fortan „bewußt“ genannt werden. Jene, die nur „latent“ aber mit Sicherheit irgendwo „im Seelenleben (…) wie (dem) Gedächtnis“ vorhanden ist, heißt fortan „unbewußt“[26]. Freuds Definition einer „unbewußten Vorstellung“ erscheint dabei beeindruckend vage:

„Eine unbewußte Vorstellung ist dann eine solche, die wir nicht bemerken, deren Existenz wir aber trotzdem auf Grund anderweitiger Anzeichen und Beweise zuzugeben bereit sind.“[27]

Den Eindruck einer zunächst „uninteressant deskriptiven“ oder „klassifikatorischen“ Definition entkräftet er jedoch zugleich, indem er eine weitere empirische Beobachtung anführt, die eine Unterscheidung zwischen „unbewußt“ und „bewußt“ eindrücklich machen soll: die Erkenntnisse aus dem „Experiment der posthypnotischen Suggestion“[28]. Die Tatsache, dass ein zuvor Hypnotisierter nach Erwachen eine Handlung ausführt, die ihm während der Hypnose befohlen wurde, sich an den Befehl zur Handlung aber nicht mehr erinnern kann, beweist für Freud, „dass der Vorsatz im Geiste jener Person in latenter Form oder unbewußt vorhanden war, bis der gegebene Moment kam, in dem er dann bewußt geworden ist“[29]. Anhand dieser Situation eines zur Handlung gewordenen unbewussten Gedankens, lässt sich für Freud eine finale und entscheidende Differenzierung der psychischen Begebenheit des „Unbewußten“ feststellen, nämlich dessen Fähigkeit, „wirksam“[30] werden zu können.

Diese Feststellung wirksamer unbewusster Vorstellungen ist Bedingung von Freuds nun folgender zentraler These, die er anhand seiner früheren Forschungen zur Hysterie noch einmal untermauert. Diese Haupt-These seines Aufsatzes besagt, dass das „Vorwalten wirksamer unbewußter Ideen“ in der therapeutischen Situation der Analyse „als das Wesentliche (…) aller anderen Formen von Neurosen enthüllt“[31] wird. Es kann demzufolge festgehalten werden, dass die Annahme eines „wirksamen Unbewußten“ für Freud als theoretisches und praktisches Grundgerüst seiner psychoanalytischen Theorie fungiert. Gödde bezeichnet „das Unbewußte“ als „wissenschaftliche Basisannahme“[32] Freuds. Freud formuliert später im Text, „das Unbewußte“ sei eine „regelmäßige und unvermeidliche Phase in den Vorgängen, die unsere psychische Tätigkeit begründen“[33]

Die nicht vorselektierte, ‚freie Assoziation‘ von Gedanken, wird später von Freud als direkter therapeutischer Weg zum „Unbewußten“ und der Aufdeckung von dessen Inhalten angesehen und „zur Grundregel der psychoanalytischen Behandlung“[34] erhoben[35].

Der philosophische Zweifel an der „Existenz eines unbewußten Gedankens“[36], welcher eine Bedrohung von Freuds Grundannahme darstellt, ist deshalb auch Thema seiner erneuten Auseinandersetzung mit der Philosophie. Der philosophische Einwand, den Freud beschreibt, richte sich konkret gegen die Annahme einer nur indirekt erschließbaren Materie wie den unbewussten Gedanken. Die Philosophie proklamiere vielmehr eine Teilung des Bewusstseins in einen bewussten und einen unbewussten Bereich. Ganz im Sinne einer „Doppel-Persönlichkeit“ oder gespaltenen Persönlichkeit, schlage die Philosophie also die Annahme eines „unbewußten Bewußtseins“ vor, das „von der Hauptmasse bewußter psychischer Tätigkeit losgelöst und ihr entfremdet wurde“[37]. Freud entgegnet nun, dass mit einem „doppelten Bewußtsein“ eine andere Begebenheit gemeint sei, als mit dem „Unbewußten“. Im Falle einer gespaltenen bzw. doppelten Persönlichkeit handele es sich um das Phänomen des Wanderns (ein-und desselben) Bewusstseins „zwischen zwei verschiedenen psychischen Komplexen“[38]. Das „Unbewußte“ Freuds sei jedoch keinesfalls ähnlich einem „Bewußtsein von dem sein Besitzer nichts weiß“[39], sondern folgt anderen Gesetzmäßigkeiten, die sich „in weitem Ausmaße von jenen der bewußten unterscheiden“[40]. Sie können per se nicht durch „Überlegungen oder aus irgendeiner anderen Quelle empirischen Wissens erraten“ werden können, sondern müssen in „Detailarbeit“[41] über andere Vorgänge indirekt erschlossen werden.

An dieser Stelle kann nun Friebes Einschätzung von Grünbaums Kritik eines methodisch vollzogenen Immunisierungsmanövers Freuds angeführt werden. Zwar gleicht Freuds Kritik am Einwand eines „unbewußten Bewußtseins“ wieder mehr einer bloßen Erwiderung, denn einer fundierten argumentativen Widerlegung. Friebe sieht in Grünbaums Kritik jedoch ein grundlegendes Missverständnis der psychoanalytischen Methode und deren Beziehung zur Philosophie verborgen. Gegen die bereits psychoanalytisch „theoriebeladene“ Beschreibung oder Behauptung von Vorgängen sei deshalb nichts einzuwenden, weil Freud gar nicht darauf abziele, Fehlleistungen und neurotische Symptome theorieunabhängig (zu) beschreiben und dann gewissermaßen hinter den Symptomen sich auf die Suche nach den Ursachen machen“[42]. Friebe führt als Beispiel an dieser Stelle Freuds Erkenntnis an, paranoide Symptome seien durch Projektion hervorgerufen. Nehme man also an, es sei mit Mitteln der Psychoanalyse zu beweisen, dass jene paranoiden Symptome nicht durch Projektion hervorgerufen werden, etwa weil Erklärungen der Projektion immer scheitern, dann, so Friebe, gebe es keine paranoiden Symptome. So erkläre sich, dass sich die Psychoanalyse gegen jede „theorieunabhängige Katalogisierung psychischer Krankheiten“ und Phänomene[43] sperre. Im Sinne von Friebes Argumentation könnte man also sagen, dass die Annahme eines „Unbewußten“ unter anderem deshalb für Freud unwiderlegbar ist, weil psychische Krankheiten sonst nicht nach psychoanalytischer Methode erklärt werden können und demnach in psychoanalytischer Auffassung nicht existieren.

[...]


[1] Freud, Sigmund, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse, in: Fischer-Studienausgabe, Band III, Frankfurt a. M. 1969, S.33

[2] Berkel, Irene: Sigmund Freud, Paderborn 2008.

[3] Friebe, Cord: Theorie des Unbewußten, Würzburg 2005.

[4] Gödde, Günter: Traditionslinien des „Unbewußten“, Tübingen 1999.

[5] J. Laplanche/J.-B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse, Frankfurt a. M. 1972.

[6] Gödde, Traditionslinien, a.a.O., S. 11

[7] Laplanche/Pontalis, „Unbewußt, das Unbewußte“, a.a.O., S.562

[8] Laplanche und Pontalis sehen das siebte Kapitel der 1900 geschriebenen „Traumdeutung“ als erste Schrift der ersten topischen Konzeption des psychischen Apparates an, in: Ebenda, S.505; Gödde spricht ebenfalls von der erstmaligen Einführung des „Unbewußten“ als „terminus technicus“ mit Freuds Schrift der „Traumdeutung“, in: Gödde, Traditionslinien, a.a.O., S.17

[9] Ebenda, S. 507

[10] Laplanche/Pontalis, „Topik, topisch“, Ebenda, S.503

[11] Laplanche/Pontalis, „Metapsychologie“, a.a.O., S.307

[12] Ebenda S.308

[13] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S. 25-36

[14] Ebenda, S.28

[15] Ebenda, S.28

[16] Ebenda, S.29

[17] Ebenda, S.29

[18] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S.29

[19] Ebenda, S.29

[20] Die hier vorgenommene Gleichsetzung von Seele und Psychischem, erklärt sich über die vor Descartes geltende Seelenlehre, gemäß der hinter dem Bewußtsein eine substantielle Seele als Trägerin der psychischen Vorgänge angenommen wurde, in: Gödde, Traditionslinien, a.a.O., S.179

[21] Ebenda, S.179

[22] Laplanche/Pontalis, „Bewußtheit – Bewußtsein“, a.a.O., S.97

[23] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O. S.29

[24] Cord Friebe, Theorie des Unbewußten, a.a.O., S.20

[25] Ebenda, S.20

[26] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S.29

[27] Ebenda, S.29

[28] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S.30

[29] Ebenda, S.30

[30] Ebenda, S.31

[31] Ebenda, S.31

[32] Gödde, Traditionslinien, a.a.O., S.189

[33] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S.33

[34] Irene Berkel, a.a.O., S.16

[35] Laut Laplanche und Pontalis ist die „Methode der freien Assoziation dazu bestimmt, eine determinierte Ordnung des Unbewußten hervorzuheben“, in: Laplanche, Pontalis, “Assoziation, freie“, a.a.O., S.79

[36] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S.32

[37] Sigmund Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse (mit Editorischer Vorbemerkung), a.a.O., S.32

[38] Ebenda, S.32

[39] Ebenda, S.32

[40] Ebenda, S.35

[41] Ebenda, S.35

[42] Cord Friebe, Theorie des Unbewußten, a.a.O., S.20

[43] Cord Friebe, Theorie des Unbewußten, a.a.O., S.20

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Sigmund Freuds Begriff des „Unbewußten“
Untertitel
Eine Untersuchung der Aufsätze „Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse“ und „Das Ich und das Es“
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Philosophie)
Veranstaltung
Theorie der Abhängigkeit, Praxis der Befreiung – Das Subjekt bei Sigmund Freud und Alfred Lorenzer
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
28
Katalognummer
V169659
ISBN (eBook)
9783640880744
ISBN (Buch)
9783640880577
Dateigröße
544 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit war ursprünglich als Vergleich von Freuds Begriff des "Unbewußten" u. Nietzsches Begriff des "Leibes" geplant. Ziel wäre gewesen, die Psychoanalyse Freuds auf verborgene philosophische Grundannahmen zu hinterfragen. Aus Zeitmangel wurde daraus 'nur' eine Analyse von Freuds "Unbewußtem", in der sich aber Reste des ursprünglichen Vorhabens finden lassen. Die nur im Ansatz vollzogene philosophische Befragung der Psychoanalyse führte dann zu folgendem Kommentar des Dozenten: "Sehr gute Rekonstruktion [Freuds]. Verhältnis Philosophie-Psychoanalyse könnte ergebnisreicher verfolgt werden."
Schlagworte
Sigmund Freud, Das Unbewußte, Das Ich, Das Es, Das Über-Ich, Libido, Todestrieb, Psychoanalyse
Arbeit zitieren
Anne Breimaier (Autor), 2008, Sigmund Freuds Begriff des „Unbewußten“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169659

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