Nationalistisches Gedankengut in Kroatien

Parallelen zwischen dem Ustascha-Regime und der Ära des Franjo Tudjman


Seminararbeit, 2005
21 Seiten, Note: sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Grundlage: George L. Mosse

2. Historisch-genetische Analyse
2.1. Geschichte Kroatiens
2.2. Unabhängigkeitsbewegungen in Kroatien
2.3. Das Ustascha-Regime (1941-1945)
2.3.1 Machtübernahme der Ustascha
2.4. Das Tudjman-Regime (1990-1999)
2.4.1. Machtübernahme Tudjman’s
2.5. Parallelen beider Regime

3. Daten/Statistiken
3.1. Die Serbische Minderheit
3.2. Akzeptanz der beiden Regime
3.3. Anteil der Serben im Aufstandsgebiet „Krajina“
3.4. Religiöser Einfluss

4. Konstellationsanalyse
4.1. Relevante Akteure in Bezug auf das Ustascha-Regime
4.1.1. NS-Deutschland
4.1.2. Benito Mussolini
4.1.3. Ante Pavelic
4.2. Relevante Akteure in Bezug auf das Tudjman-Regime
4.2.1. Slobodan Milosevic
4.2.2. Franjo Tudjman
4.3. Interdisziplinäre Akteure
4.3.1. Serbien
4.3.2. Der Einfluss der Kirche

5. Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Parallelen zwischen dem Ustascha-Regime und der Ära des Franjo Tudjman

Einleitung

In einer sich fortschreitend globalisierenden Welt fallen auch immer wieder aufkeimende nationalistische Tendenzen auf - ein aktuelles Beispiel ist Kroatien. Dort waren 2005, bei Demonstrationen gegen die Inhaftierung des mutmaßlichen kroatischen Kriegsverbrechers Gotovina, faschistische Abzeichen und Transparente mit Parolen aus der Zeit des Ustascha-Regimes zu sehen.1

Das hat mir den Anstoß gegeben die Ursache des Nationalismus in Kroatien zu untersuchen. Weiters will ich ergründen ob sich eventuell Parallelen zwischen dem faschistischen Ustascha-Regime und der Regierungsphase von Präsident Franjo Tudjman feststellen lassen, dessen Regierungszeit nur ein Jahrzehnt zurückliegt.

Fragestellungen

Aus dieser Ausgangslage bilden sich meine drei konkreten Fragestellungen:

- Worauf ist das kroatische nationalistische Gedankengut begründet?
- Wieso konnte das Ustascha-Regime und Jahrzehnte später Franjo Tudjman überhaupt an die Macht kommen?
- Gibt es Parallelen zwischen dem faschistischen Ustascha-Regime und der Ära des Franjo Tudjman?

In meiner Arbeitshypothese gehe ich davon aus, dass ein in Kroatien historisch entstandener Nationalismus mit rassistischen Zügen die Machtübernahme des Ustascha-Regimes sowie Franjo Tudjman’s ermöglichte.

Methodische Vorgangsweise

Um die Fragestellungen zu beantworten, soll ein empirisch-historisch-kritischer Ansatz verwendet werden.

Das erste Kapitel bildet die theoretischen Grundlage auf der Basis von George L. Mosse (2006). Im zweiten Kapitel folgt eine ausführliche historisch-genetische Analyse. Im dritten Kapitel dieser Arbeit werden relevante Daten und Statistiken zu der Demographie Kroatien’s dargestellt. Das vierte Kapitel bildet eine Konstellationsanalyse, in der die relevantesten Akteure, in Bezug auf die Fragestellungen, beschrieben werden. Im letzten Punkt werden die Ergebnisse zusammengefasst und kurz erläutert.

Parallelen zwischen dem Ustascha-Regime und der Ära des Franjo Tudjman

1. Theoretische Grundlage: George L. Mosse - Rassismus als grundlegendes Element der europäischen Kulturentwicklung

George L. Mosse weist nach, dass Rassismus keine Randerscheinung in Europa ist, sondern ein grundlegendes Element der europäischen Kultur. Er stellt dabei die Geschichte des Rassismus in den Zusammenhang mit der europäischen Geschichte. Hier war Mitteleuropa während des 19. Jahrhunderts scheinbar das Epizentrum bei der Entstehung des Rassismus.

Dieser in Europa entstandene Rassismus war weder bloßer Ausdruck von Vorurteilen, noch eine simple Metapher der Unterdrückung, sondern vielmehr ein umfassendes Denksystem, eine Ideologie, wie Konservatismus, Liberalismus oder Sozialismus, mit eigener Struktur und seinen eigenen, typischen Diskursformen.2

Die einzelnen Elemente des rassischen Mystizismus schienen vor allem die Sehnsucht nach einer echten nationalen Gemeinschaft und nach einer wesenhaften Einstellung zu Leben und Politik zu erfüllen.3 Die mythologischen und geistigen Ursprünge der Rasse wurden mit der nationalen Herkunft gleichgesetzt. Die Vergangenheit einer Rasse und ihre Geschichte waren mit der des Volkes identisch. Von Anfang an bestand so eine Verbindung zwischen Rassismus und dem Aufkommen des Nationalbewusstseins. Die Sprache und Geschichte eines Volkes wurden dazu benutzt, seine rassischen Ursprünge zu erforschen.4

Während des ersten Weltkrieges hat das rassistische Denken in Europa bereits das öffentliche Bewusstsein beeinflusst. In den Jahren 1918 bis 1920 stieg der Rassismus überall dort an wo Revolutionen stattfanden, oder drohten5, was auch auf Kroatien zutrifft.

2. Historisch-genetische Analyse

Um eine Ahnung vom Verhaltensmuster eines Volkes zu bekommen, muss nun der erste Blick auf seine Geschichte fallen. Gerade Kroatien hat eine Geschichte der Okkupation und Repression, die sich bis ins 7. Jhdt. n. Chr. zurückverfolgen lässt.

2.1. Geschichte Kroatiens

Seit der Zeit des römischen Imperiums ist Kroatiens Geschichte durch eine beachtliche Zahl an fremden Okkupationsmächten geprägt. Im 7. Jhdt. besiedeln Awaren und Slawen das Territorium von Kroatien. Die Kroaten schließen sich dem Kampf gegen die Übermacht der Awaren an und besiedeln nach ihrem Sieg das heutige Gebiet. Danach geriet Kroatien im frühen Mittelalter unter byzantinische und fränkische Herrschaft. Zu Beginn des 10. Jhdt. dem Einflussbereich der Franken entflohen, gründete Kroatien eine den römischen Kirchen zugewandte Monarchie unter König Tomislav, dessen Eigenständigkeit gegen Ende des Jahrhunderts unter Ungarns Obhut fiel. Im Vertrag von Zagreb schloss sich Kroatien 1102 seinem nordöstlichen Nachbarn an. Durch die Wahl eines Habsburgers auf den Königsstuhl im Jahr 1527, wurde das Land Teil der Donaumonarchie und öffnete sich der deutschen bzw. abendländischen Kultur. Nach dem Fall Bosniens (1463) wurden die Türken für Kroatien eine direkte Bedrohung. Als Folge der ungarischen Niederlage von Mohàcs, bei der der König getötet wurde, verfiel das ungarische Reich, und Ferdinand von Österreich wurde 1527 König von Kroatien. Um den Türken Einhalt zu gebieten, entstand 1578 die sogenannte Militärgrenze, diesmal unter direkter Kontrolle Österreichs.6

Nachdem sich 1876 mehrere Widerstandsgruppen, unter Beteiligung von Serbien und Montenegro, erfolgreich gegen die Osmanische Besatzung wehrten, griff im Frühsommer 1877 das zaristische Russland in den Krieg gegen die Osmanen ein, da es sich als Schutzmacht des orthodoxen Christentums bzw. der Slawen auf dem Balkan verstand. Mit Hilfe der Rumänen kam es zum Sieg über die türkischen Heere. Nach den Kämpfen 1912 an deren Ende die Osmanen 1913 fast den ganzen europäischen Teil ihres Reiches abtreten mussten, weitete sich der Einfluss Serbiens aus, was Österreich- Ungarn nicht tatenlos mit ansehen wollte. Dieser Konflikt führte 1914 erneut zu einem weltumspannenden Krieg an Kroatiens Haustür. Noch dazu proklamierte die serbische Regierung nach Kriegsausbruch im August 1914, dass für sie das Kriegsziel in der Vereinigung aller Südslawen unter der Vorherrschaft der Serben bestand.7

Kroaten, Slowenen und andere südslawische Emigranten aus der Donaumonarchie gründeten im April 1915, unter der Führung des Kroaten Ante Trumbic, den „Südslawischen Ausschuss“. Während sich die Südslawen den Gewinn der Küste Dalmatiens erhofften, stellte der serbische Regierungschef Nikola Pasic Ansprüche Serbiens auf Mazedonien. Die Verhandlungen scheiterten an Grundlegendem. Während die Südslawen eine föderalistische Republik anstrebten, wollten die Serben einen zentralistischen Staat, was Kroatien wieder in seiner Autonomie beschnitten hätte.

1917 verständigte man sich auf die Bildung eines gemeinsamen „Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen“. Am 29. Oktober 1918 erklärte der Nationalrat in Zagreb die Loslösung Kroatiens von Österreich-Ungarn. Drei Wochen später verkündete die montenegrinische Volksversammlung den Anschluss des Landes an Serbien. Somit konnte der serbische Thronfolger Alexander I. Karadjordjevic am 1. Dezember 1918 im Namen König Peter I. das „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“ proklamieren. Gegen den Willen der Abgeordneten aus Slowenien, Kroatien und Dalmatien wurde der Beschluss über eine zentralistisch geprägte Verfassung gefasst, womit sich in Kroatien die Geschichte der Fremdherrschaften wiederholte.8

2.2. Unabhängigkeitsbewegungen in Kroatien

Schon vor Jahrhundertmitte entstanden mehrere Unabhängigkeitsbewegungen, die immer mehr an politischer Resonanz gewannen. Die vor allem von Intellektuellen getragenen Gruppen verfolgten dabei ganz verschiedene Ziele. Während die Illyrische Bewegung seit 1830 die Vereinigung aller südslawischen Völker anstrebte, waren die 1895 gegründeten Frankianer kroatische Nationalisten, die sich gegen die Serben wendeten. Bis zur Gründung des Königreiches Jugoslawien prägte die im Oktober 1905 gebildete Bewegung von Kroaten und den in Kroatien lebenden Serben, mit ihrer Politik eines neuen Kurses, das politische Geschehen Kroatiens. Exponierteste Vertreter der gegensätzlichen Interessen waren Stjepan Radic und die von ihm geführte Kroatische Republikanische Bauernpartei auf der Seite der Föderalisten und die von Nikola Pasic geleitete Serbische Radikale Volkspartei auf der Seite der Zentralisten. Am 20. Juni 1928 erreichte der Konflikt seinen Höhepunkt mit der Ermordung Stjepan Radic’ und vier weiterer Mitglieder der serbischen Volkspartei (NRS). Am 26. Jänner 1929 übernahm König Alexander die Macht, indem er die Verfassung außer Kraft setzte und das Parlament auflöste. Es begann die Königsdiktatur. Das Reich wurde umbenannt in „Königreich Jugoslawien“ und ohne Rücksicht auf historische und ethnische Aspekte in neun Bezirke (Banate) unterteilt. Mit einer neuen Verfassung stärkte er seine Macht und ließ dem Parlamentarismus kaum noch Einfluss auf die Politik.9

Die Königsdiktatur ist als Reaktion auf die jugoslawische Staatskrise zu erklären. Doch darüber hinaus steht sie im großen Zusammenhang mit der allgemeinen Tendenz in vielen europäischen Staaten der Zwischenkriegszeit, den Parlamentarismus durch autoritäre Regierungsformen abzulösen. Der Autoritarismus war die Reaktion auf den Eindruck des Versagens parlamentarischer Mechanismen, auf nationale Konflikte und auf wirtschaftliche Schwierigkeiten.10

2.3. Das Ustascha-Regime (1941-1945)

1861 hatte Ante Star evi die nationalistische „Kroatische Partei des Rechts" (Hrvatska Stranka Prava, HSP) gegründet. Star evi vertrat die Auffassung, dass die Kroaten, im Gegensatz zu den slawischen Serben, ein verlorener Stamm der Goten, also nach der späteren NS-Ideologie Arier seien. Einem extremen Flügel der HSP, der sich „Frankovci“ nannte, gehörte Ante Pavelic an, der zum Führer der Ustascha-Bewegung werden sollte. Die HSP wurde zur entschieden anti-jugoslawischen Bewegung, die die Serben als Nachkommen von Sklaven ansah, die auf den Balkan gebracht worden seien. Während viele führende HSP-Funktionäre nach dem Ersten Weltkrieg ins Ausland geflüchtet waren, rückte der junge Jura-Student Pavelic rasch in der Parteihierarchie auf.11

Pavelic, der seit der Königsdiktatur in Wien im Exil lebte, entwickelte enge Beziehungen zu den makedonischen Separatisten VMRO „Interne Makedonische Revolutionäre Organisation". Über ihren Anführer Ivan „Vancia“ Mihailov knüpfte er Kontakte zu Benito Parallelen zwischen dem Ustascha-Regime und der Ära des Franjo Tudjman Mussolini. Die neue Bewegung bekam von Pavelic den Name „Ustascha" (kroat. Ustas`´a). Sie ist die sogenannte „Kroatische Revolutionäre Aufstandsbewegung“. Mit finanzieller und logistischer Unterstützung durch Mussolini und durch Ungarn verübte die Ustascha in den 1930er Jahren zahlreiche terroristische Anschläge. An den Terroranschlägen waren Branimir „Branko“ Jelic und Andrija Artukovic beteiligt, die einige Jahre später im „Unabhängigen Staat Kroatien“ Führungspositionen einnehmen sollten.12

2.3.1. Machtübernahme der Ustascha

Im Sommer 1932 brach in Kroatien ein Aufstand aus, der durch serbische Militäreinheiten blutig niedergeschlagen wurde. Nach zwei fehlgeschlagenen Putschversuchen organisierte Pavelic ein Attentat in Marseille auf den jugoslawischen König Alexander und den französische Außenminister Louis Barthou. Als Mörder wurde Ivan „Vancia“ Mihailov von der VMRO angeheuert. Obwohl in Frankreich in Abwesenheit zum Tode verurteilt, blieben beide in Italien unbehelligt. Prinzregent Paul übernahm, in Vertretung des noch minderjährigen Königs Peter II., die Führung eines Regentschaftsrats. Es kam zu einem politischen Kurswechsel. Im August 1939 unterzeichneten Regierungschef Dragisa Cvetkovic und der Kroate Vlado Macek, der seit dem Tod von Stjepan Radic die kroatische Bauernpartei anführte, ein Abkommen, in dem Kroatien ein autonomer Sonderstatus zugesprochen wurde.13

Unter schwerem Druck seitens des Dritten Reichs trat die jugoslawische Regierung am 25.3.1941 dem Dreimächtepakt (Deutschland, Italien, Japan) bei. Das jugoslawische Militär, bzw. proserbisch orientierte Offiziere, wollten diese Allianz nicht hinnehmen, wagten einen Putsch und stürzten die Regierung. Der noch minderjährige König Peter II. stieg mit seiner ersten Amtshandlung aus dem Dreimächtepakt aus. Dieser Staatsstreich stellte für die Führung des Dritten Reichs eine empfindliche Störung ihrer bereits vorbereiteten Pläne zum Überfall auf die Sowjetunion dar. Somit beschloss Hitler Jugoslawien militärisch und als Staatsgebilde zu zerschlagen. Noch am Abend wurde die „Weisung Nr. 25“ für einen Blitzfeldzug gegen Jugoslawien unterzeichnet. Unterstützung erhielten die deutschen Truppen auch von faschistischen Ustascha- Verbänden, die die Wehrmacht als Befreier Kroatiens aus dem jugoslawischen Vielvölkerstaat begrüßten.14

[...]


1 http://www.un.org/icty/bhs/frames/cases.htm, 10.12.2005.

2 vgl. Mosse, George (2006). Die Geschichte des Rassismus in Europa, Frankfurt, 7.

3 vgl. ebda: 185.

4 vgl. ebda: 118.

5 vgl. ebda: 207.

6 Razumovsky, Dorothea (1991): Chaos Jugoslawien. Historische Ursachen, Hintergründe und Perspektiven, München, vgl. 18ff.

7 Wimmer, Michaela (1991): Brennpunkt Jugoslawien. Der Vielvölkerstaat in der Krise. Hintergründe, Geschichte und Analysen, München, vgl. 21ff.

8 Clissold, Scott (1966): A Short History of Jugoslavia, Cambridge, vgl. 176ff.

9 vgl. Gross, Mirjana (1993): Wie denkt man kroatische Geschichte? Geschichtsschreibung als Identitätsfindung, in: Österreichische Osthefte, 35, H. 1.

10 Steindorff, Ludwig (2001): Kroatien. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Regensburg, vgl. 165f.

11 vgl. ebda: 173.

12 vgl. ebda: 174ff.

13 vgl. ebda: 173ff.

14 vgl. ebda: 173ff.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Nationalistisches Gedankengut in Kroatien
Untertitel
Parallelen zwischen dem Ustascha-Regime und der Ära des Franjo Tudjman
Hochschule
Universität Wien  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
PS Grundkurs Internationale Politik. Konflikte am Balkan
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2005
Seiten
21
Katalognummer
V173209
ISBN (eBook)
9783640933945
Dateigröße
450 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mosse, Kroatien, Ustascha, Franjo Tudjman, Tudman, Nationalismus, Rassismus, Milosevic, Pavelic, Serbien
Arbeit zitieren
Mag. phil. Marcus Wohlgemuth (Autor), 2005, Nationalistisches Gedankengut in Kroatien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173209

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