Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei in Hinblick auf die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien


Seminararbeit, 2011

22 Seiten, Note: 2.3


Leseprobe

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung der türkisch-europäischen Beziehungen. Ein normaler Verlauf?

3. Eine Übersicht der wirtschaftlichen Kriterien von Kopenhagen

4. Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei in Hinblick auf die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien
4.1 Ökonomischer Fortschritt zwischen 2008-2010, Wirtschaftsmaßnahmen und ihre Auswirkungen
4.2 Die ökonomische und soziale Situation der Türkei zwischen 2005-
4.2.1 Das BIP-Pro-Kopf
4.2.2 Human Development Index
4.2.3 Einkommensungleichheiten
4.2.4 Globaler Wettbewerb
4.3 Stabilität der Makroökonomie
4.3.1 Wirtschaftswachstum
4.3.2 Beschäftigungsquote
4.3.3 Inflationsrate
4.3.4 Zahlungsbilanz

5 Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 2 BIP pro Kopf in US-Dollar bezogen auf Kaufkraft-Parität (KKP)

Tabelle 3 Human Development Index

Tabelle 4 Gini Index

1 Einleitung

„Nicht nur individuell, sondern auch das Volk kümmert und bekümmert uns bis zu einem gewissen Grad, was Ausländer von uns denken. Wenn dies solche Ausmaße annimmt, daß wir darunter leiden und uns der Blick für die Wirklichkeit verstellt wird, kann dieses Phänomen sogar wichtiger als die Wirklichkeit selbst und damit zum Problem werden.“[1]

Im Jahr 1993 setzte der Europäische Rat in Kopenhagen bestimmte Maßnahmen mit politischem und ökonomischem Charakter fest, die für zukünftige und potenzielle Beitrittskandidaten der Europäischen Union (EU), Geltung haben sollten. Diese Bestimmungen verpflichteten die Bewerberstaaten verstärkt Reformen durchzuführen und bezweckten dadurch einen sozialen, politischen und ökonomischen Fortschritt. Damit wollte man die Annäherung mit den bestehenden Mitgliedstaaten der EU erreichen. Diese Bedingungen sind heute als die Kopenhagener Kriterien (KK) bekannt. Gegenwärtig stellt die Türkei das beste Beispiel für einen solchen Staat dar, dessen Erfüllung der Kriterien für die europäische Zukunft des Landes von entscheidender Bedeutung ist. Seit dem Vertrag von Ankara im Jahr 1963 aspiriert das Land die Integration in die EU. Aufgrund der Einführung von Neuregelungen, der Nichterfüllung geltender Bedingungen oder mangelnder Reziprozität auf beiden Seiten, erlebte die Beziehung zwischen der EU und der Türkei in diesem Prozess Hoch- und Tiefpunkte. Als im Dezember 1997 beim EU-Gipfel in Luxemburg der Antrag der Türkei auf offizielle Kandidatur nicht berücksichtigt wurde, folgte seitens der türkischen Regierung unmittelbar die Einstellung aller politischen Gespräche mit der EU. Aus dieser Zeit stammt auch das Sprichwort „Go to Hell, Europe!“.[2] Inzwischen gibt es in der Türkei eine neue politische Führung, die intensive Reformen durchführt und den Eintritt in die Europäische Gemeinschaft weiterhin anstrebt. Trotz der Wirtschaftskrise und dem generellen Wachstumsrückgang in Europa verbesserte sich die ökonomische Lage in der Türkei sehr schnell. Heute zeichnet sich das Land durch eine dynamische Wirtschaft und einen stetig steigenden geopolitischen Einfluss in der Region aus. Aus diesem Grund ist die Untersuchung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes unter Berücksichtigung der KK von besonderer Relevanz. Die vorliegende Arbeit untersucht wie sehr sich die Türkei ökonomisch in den letzten Jahren entfaltet hat und welche Rolle wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Entwicklung des Landes beigetragen haben. In Kapitel 2 wird chronologisch auf die zentralen Aspekte der Beziehungen zwischen der Türkei und EU seit dem Ankara-Vertrag eingegangen. In dem darauffolgenden Kapitel werden die wirtschaftlichen Kopenhagener Kriterien als Hauptbestandteil des Verhandlungsrahmens für eine Integration erläutert. In Kapitel 4 werden mehrere Indikatoren der türkischen Wirtschaft analysiert und entsprechend überprüft, ob in der Erfüllung der Kriterien Fortschritte gemacht worden sind. Dabei lässt sich die Frage aufwerfen, ob die türkische Marktwirtschaft die Fähigkeit besitzt, einen auf Wettbewerb beruhenden größeren Wirtschaftsraum zu vertragen. In der Arbeit soll eine europäische Perspektive der Türkei unterstützt werden. Die Untersuchung gibt keinen Aufschluss über die politischen Kriterien oder den Diskurs bezüglich des religiösen Hintergrunds des Landes. Für die Analyse der Indikatoren waren die vierteljährlichen ökonomischen Berichte über die Beitrittsländer und die Fortschrittberichte der Europäischen Kommission über die Türkei von zentraler Bedeutung.

2 Entwicklung der türkisch-europäischen Beziehungen. Ein normaler Verlauf?

Das Verhältnis zwischen der Türkei und der EU ist in seiner Geschichte von Komplexität und Spannung gekennzeichnet. Seit der Gründung der modernen Türkei im Jahr 1923 haben sich die politischen und wirtschaftlichen Strukturen des Landes an Europa orientiert und einen wichtigen Beitrag bei der Gründung von westlichen internationalen Institutionen und Organisationen geleistet. Um die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der EU zu vertiefen, beantragte die Türkei im Jahr 1959 die Vereinigung mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).[3] Angesichts dieser Tatsache stellt das Land heute den ältesten „Anwärter auf eine Mitgliedschaft“[4] dar. Zu jener Zeit befürwortete die EWG jedoch nur einen Assoziierungsvertrag, der eine etappenweise wirtschaftliche Integration gestattete.[5] Die Türkei ging auf diesen Vorschlag nur unter der Voraussetzung ein, dass in absehbarer Zeit der Assoziationsrat die Basis zur Errichtung einer gemeinsamen Zollunion schuf und sich mit der Problematik der Freizügigkeit der Arbeitnehmer auseinandersetze.[6] Die Errichtung einer Zollunion sollte den Weg zur Vollmitgliedschaft anbahnen. Die Unterzeichnung des Ankara-Abkommens bot den zeitlichen Rahmen für die Assoziierung in die EWG. Mit dem Zusatzprotokoll vom Jahr 1970 erlangte das Land den Status eines gesonderten Handelspartners. Während der `70er und `80er Jahre konnte die Türkei dank Anpassung der Außenhandelsbestimmungen mit der EWG, Senkung der Zölle und finanzieller Förderung, die Idee einer Zollunion konsolidieren.[7] Rechtskräftig wurde die Zollunion jedoch erst am 01. Januar 1996. Hauptgrund für diese Verzögerung war die Besetzung von Nordzypern durch die Türkei im Jahr 1974. Dieses Ereignis veranlasste die griechische Regierung, ihr Veto gegen die Zollunion mit der Türkei einzulegen.[8] Die schlechte Beziehungen mit Griechenland und der Militärputsch von 1980 führten zu einer Verschlechterung der Kooperation zwischen der Türkei und EU. Die Bewerbung auf eine Mitgliedschaft im Jahr 1987 wurde mit der Begründung verschoben, dass die türkische Wirtschaft noch keine zufriedenstellende wirtschaftliche Entwicklung aufweise.[9] Ein Jahr nach dem Eintritt in die Zollunion wurde der Gedanke auf eine Kandidatur mit dem gleichen Argument zurückgewiesen. Parallel dazu gab der Luxemburger Gipfel das grüne Licht für den Prozess der Osterweiterung. Die Türkei erlebte eine starke Erwartungsenttäuschung. Die türkisch-europäischen Beziehungen erreichten den absoluten Tiefpunkt.[10] Ende 1999 gelang es dem ER in Helsinki plötzlich, mit Hilfe deutscher Außenpolitik, der Türkei offiziell den Status des Beitrittskandidaten zu verleihen. Dieser Moment stellte den Wendepunkt in den europäisch-türkischen Beziehungen dar. Um die Beitrittsverhandlungen zu eröffnen hatte die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien nach der Übernahme des neuen Status höchste Priorität. Der Wahlsieg der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) im Jahr 2002, kündigte die Umwandlung der türkischen Außenpolitik an und betonte erneut das Engagement für die europäische Integration.[11] Binnen zwei Jahre wurden acht EU-Reformpakete übernommen, 218 Klauseln geändert, 53 Gesetze überarbeitet und acht Verfassungsänderungen beschlossen. Der schnelle Wandel überzeugte die europäische Kommission (EK), die Ende 2004 die Empfehlung zur Eröffnung der Verhandlungsgespräche mit der Türkei an den ER und das Europäische Parlament aussprach. Die Empfehlung bestand aus Richtlinien für einen reibungslosen Verlauf der Reformen bis zur vollständigen Integration. Zur Verwirklichung dieser Vorschriften wurde die finanzielle Unterstützung der Türkei erhöht. Im Oktober 2005 wurde der Empfehlung der EK beim Treffen der Außenminister aller EU-Mitglieder zugestimmt.[12] Die Beitrittsverhandlungen bestanden aus 35 Kapiteln. Diese werden einzeln in einem sogenannten „Screening-Process“ mit den europäischen Rechtsakten überprüft und falls kein Anpassungsbedarf besteht, in Anwesenheit aller Mitgliedstaaten bei Regierungskonferenzen übereinstimmend abgeschlossen. Bisher ist nur das „Kapitel über Wissenschaft und Forschung“ vollzogen. Im Dezember 2006, als der Prozess gerade in Gang kam, blockierte der Ministerrat die Eröffnung weiterer acht Verhandlungskapitel. Mit der Begründung, dass die Türkei noch keine Öffnung seiner Häfen für den Nordzypern erlaubte und dabei nicht der Verpflichtungen des Zusatzprotokolls von Ankara nachkam, legte der zypriotische Präsident sein Veto ein. Noch einmal hing die Entwicklung der europäisch-türkischen Beziehungen von der Präsenz regionaler Konflikte ab.[13] Damit der Prozess nicht zu einem vollständigen Stillstand käme, veröffentlichte die Türkei am 17. April 2007 das Harmonisierungsprogramm zur Angleichung des gemeinschaftlichen Besitzstandes 2007-2013. Das Programm zielte auf die Koordinierung der rechtskräftigen Handlungen und Rechtsakten der Türkei mit denjenigen der EU ab, die laut der Acquis Communautaire Kriterien zwischen 2007-2013 realisiert werden sollten. Das Programm beinhaltete ebenfalls alle Verhandlungskapitel der Beitrittsverhandlungen, sowie das Primär- und Sekundärrecht der EU. Diese Unternehmung resultierte aus der Zusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und öffentlichen Institutionen und wurde von der EK als fortschrittlicher Plan anerkannt.[14] Der Minister für EU-Angelegenheiten Egemen Bagis wurde zum Verhandlungsführer der Verhandlungen mit der EU berufen. Seine Ernennung zeigt die Bemühungen der Türkei, die Beitrittsverhandlungen mit der EU voranzutreiben.[15] Zwischen 2007-2009 wurden noch 10 weitere Verhandlungskapitel eröffnet. Ende 2010 stimmte die türkische Bevölkerung in einem Referendum zur Verfassungsänderung ab und gab der aktuellen Regierung erneut die Unterstützung. In dem Fortschrittbericht von 2010 priesen die Europäischen Institutionen die Verfassungsänderung als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur EU[16]. Ungeachtet der Hindernisse, schreiten die Beitrittsverhandlungen voran und bis jetzt war keiner der Beitrittskandidaten in diesem Entwicklungsstand gescheitert. Die Fortschrittsberichte der Jahre 2009 und 2010, als objektive Begutachtungen, vermitteln den positiven Eindruck der EK über die Entwicklung in der Türkei und betonen gleichzeitig die Wichtigkeit einer Türkei Integration für die EU.[17] In den kommenden Kapiteln werden die wirtschaftlichen Entwicklungen, basiert auf die Fortschrittsberichte der letzten 2 Jahre, näher behandelt.

3. Eine Übersicht der wirtschaftlichen Kriterien von Kopenhagen

Nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Wiedervereinigung Deutschlands setzte die EU mit dem Maastrichter Vertrag neue Strategien und Ziele für ihre Zukunft fest und engagierte sich für eine Erweiterung der Gemeinschaft. Um Diskrepanzen zu reduzieren und die Beitrittsfähigkeit neuer Länder einzuschätzen erlegte der ER im Jahr 1993 beim EU-Gipfel in Kopenhagen neue Bedingungen auf. Man bezeichnet diese als die Kopenhagener Kriterien. Sie werden in politische, ökonomische und legislative Kriterien unterschieden. Aufgrund der damaligen hohen Arbeitslosigkeit, widmete der ER in erster Linie den wirtschaftlichen Kriterien große Aufmerksamkeit. Kurzfristige und langfristige Anweisungen sollten das Wirtschaftswachstum fördern und Arbeitsplätze schaffen. Zu diesen Aufgaben gehörten vorrangig: Die Planung für öffentliche Investitionen zur Verbesserung der Infrastruktur und die Begünstigung des privaten Sektors durch Senkung von Steuern und Reduktion der Zinssätze. Die Existenz einer funktionierenden Marktwirtschaft sowie die Fähigkeit des jeweiligen aspirierenden Landes, den Wettbewerbsdruck der gemeinsamen EU zu bewältigen, setzten die wirtschaftlichen Bestimmungen der Kopenhagener Kriterien dabei voraus.[18] Als zentrale Pfeiler für den funktionierenden und wettbewerbsfähigen Markt gelten die wirtschaftspolitischen Handlungen des Staates und das entsprechende Rechtssystem. Daran schließen sich die makroökonomische Stabilität und der Entwicklungsstand des Finanzsektors an. Der freie Marktzugang sowie der Raum für Interaktion und Wechselwirkung zwischen den Marktakteuren bestimmen letzten Endes die Effizienz der Marktwirtschaft.[19] Auf die obengenannten Faktoren gibt es verschiedene Wirtschaftsparameter, die einen Einfluss nehmen. Alle erwähnten Triebkräfte der Wirtschaft sind gleichzeitig Bestandteile der Verhandlungskapitel für einen Beitritt. Der Reformkurs eines Landes wird durch die kontinuierliche und erfolgreiche Umsetzung wirtschaftspolitischer Maßnahmen geleitet, die sich mit Hilfe ökonomischer Indikatoren messen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der HDI-Index, der globale Wettbewerb und die Einkommensungleichheiten sind Schlüsselindizien für die Entwicklung einer Volkswirtschaft. Zwei wichtige makroökonomische Vorschriften von Kopenhagen sahen vor, dass das Haushaltsdefizit nicht höher als 3% und der öffentliche Schuldenstand nicht höher als 60% des BIP sein dürfte. Zudem sind für die gesamtwirtschaftliche Stabilität Größen wie Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsquote, Inflationsrate und Zahlungsbilanz ausschlaggebend. Das Bewerberland musste während des letzten Jahres der Verhandlungen eine durchschnittliche Preisveränderungsrate aufweisen, die nicht mehr als 1.5 Prozentpunkte über der Inflationsrate derjenigen drei Mitgliedstaaten lag, die bezüglich der Preisstabilität die besten Ergebnisse aufwiesen. Eine solche Anordnung setzt eine gewisse Konstanz der Preise voraus. Die gleiche Bestimmung gilt auch für den durchschnittlich dauerhaften Nominalzinssatz. Dieser dürfte nicht um mehr als 2 Prozentpunkte über dem Satz von drei Mitgliedstaaten sein. Die beabsichtigten Schwankungen des Wechselkursmechanismus müssen während der letzten zwei Jahre vor der Evaluation keine hohen Spannungen aufweisen.[20] An dieser Stabilität beteiligen sich ebenfalls gut funktionierende und unabhängige Institutionen. Die Verhandlungskapitel messen einen großen Wert an das Funktionieren der staatlichen Institutionen bei. Sie befassen sich mit Themen wie staatliche Intervention auf die Wirtschaft oder die Handels-, Finanz-, Geld- und Fiskalpolitik sowie mit dem Schutz der Verbraucher und der Eigentumsrechte.[21] Eine Anpassung des Rechtssystems in allen Wirtschaftsbereichen und die objektive Anwendung der rechtskräftigen Urteile und Verordnungen sollten zur Konsolidierung der Institutionen führen und die rechtstaatliche Ordnung garantieren. Alle diese Entscheidungen generieren ein besseres Klima für ausländische Direktinvestitionen und verstärken die internationalen Kapital- und Handelsverflechtungen. Der technologische Entwicklungsgrad spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Lauf der Jahre erlebte man eine rasche technologische Entwicklung und Transformation der Kommunikationswege. Um weiterhin diesen Fortschritt voranzutreiben setzte sich der ER für eine gemeinsame Kooperation ein und forderte die Mitgliedsstaaten auf, finanzielle Mittel von mindestens 3% des BIP für Forschung und Entwicklung zu verwenden. All diese Gesichtspunkte sind Gegenstand der wirtschaftlichen KK und zielen auf die Steigerung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie der Freizügigkeit von Waren, Dienstleistungen und Kapital in den Assoziierungsländern der EU ab.[22] Um der EU beizutreten, muss das Assoziierungsland eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung aufweisen. Diese Entwicklung wird offensichtlich mittels Vollzug der empfohlenen KK gewährleistet.

[...]


[1] Pamuk, Orhan: Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt, München 2007, S. 270.

[2] Vgl. Müftüler-Bac,Meltem: The never ending story: Turkey and the European Union; in: Middle Eastern Studies, Bd. 34, Nr. 4, S. 240-258, hier: S. 257. und Vgl. Lenski, Edgar: Turkey and Northern Cyprus; in WHI-Paper 4/06, S. 283-313, hier: S. 287.

[3] Vgl. Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik von Türkei: Relations between Turkey and the European Union; online im Internet: http://www.mfa.gov.tr/relations-between-turkey-and-the-european-union.en.mfa, Dezember 2010 [zugegriffen am 02.01.2011]

[4] Hänsch, Klaus: Im Spannungsfeld zwischen Aufnahme und Beitrittsfähigkeit; in Schriften des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Die Türkei - ein künftiges EU-Mitglied? Der schwierige Weg der Türkei nach Europa, Düsseldorf 2010, S. 11-16, hier: S. 12.

[5] Vgl. Ayata, Ali: Balanceakt der Türkei zwischen der EU und den USA, Berlin 2009, S. 80.

[6] Vgl. Faucompret, Eric/Konings, Jozef: Turkish Accession to the EU. Satisfying the Copenhagen criteria, New York 2008, S. 25.

[7] Vgl. Ayata, Ali: Ebd. S. 81f. und Vgl. Faucompret, Ebd. S. 27f.

[8] Vgl. Khalatbari, Babak: Über welche Möglichkeiten der Einflussnahme verfügt die Europäische Union im

Rahmen der euro-mediterranen Partnerschaft im Nahen Osten und Nordafrika? Mögliche Zukunftsszenarien für die MENA-Region im Jahr 2015, Münster 2004, S. 234.

[9] Vgl. Bogdani, Mirela: Turkey and the dilemma of EU Acession. When Religion meets Politics, New York 2011, S. 23.

[10] Vgl. Bogdani, Ebd. und Vgl. Albi, Anneli: EU Enlargement and the Consitutons of Central and Eastern Europe, Cambridge 2005, S. 41.

[11] Vgl. Kramer, Heinz: Die Türkei im EU-Beitrittsprozess: Mehr Krisen als Fortschritte, SWP Diskussionspapier FG2 2007, S. 3-8.; online im Internet: http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/arbeitspapiere/ krm_diskpap_07_07ks.pdf, Juni 2007 [zugegriffen am 03.01.2011].

[12] Vgl. Bogdani, Ebd. S. 23f. und Vgl. Ministerium für Außenangelegenheiten, Ebd. und Vgl. Empfehlung der Europäischen Kommission zu den Fortschritten der Türkei auf dem Weg zum Beitritt, in: König, Helmut/Sicking, Manfred (Hrsg.): Gehört die Türkei zu Europa? Wegweisungen für ein Europa am Scheideweg, Bielefeld 2005, S. 190-202.

[13] Vgl. Kramer, Die Türkei im EU-Beitrttisprozess, S. 14.

[14] Vgl. Generalsekretariat für EU-Angelegenheiten, Büro des Ministerpräsidenten: Turkey's Programme for Alignment with the Acquis (2007-2013). Introduction; online im Internet: http://www.abgs.gov.tr/files/ Muktesebat_Uyum_Programi/En/Introduction.pdf, Februar 2008 [zugegriffen am 03.01.2011]

[15] Kommission der Europäischen Gemeinschaft: Erweiterungsstrategie und wichtigste Herausforderungen 2009-2010, S. 20; online im Internet: http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2009/strategy_ paper_2009 _de.pdf, Oktober 2009 [zugegriffen am 04.01.2011]

[16] Vgl. Morelli, Vincent: European Union Enlargement. A status Report on Turkey’s Accession Negotioations, S. 13; online im Internet: http://www.fas.org/sgp/crs/row/RS22517.pdf, November 2010 [zugegriffen am 04.01.2011]

[17] Vgl. Polenz, Rupert: Die Türkei gehört in die EU. Ein Standpunkt, Hamburg 2010, S. 58.

[18] Vgl. Europäisches Parlament: Europäischer Rat in Kopenhagen 21.-22. Juni 1993. Schlussfolgerungen des Vorsitzes; online im Internet: http://www.europarl.europa.eu/summits/copenhagen/co_de.pdf, April 2002 [zugegriffen am 04.01.2011]

[19] Vgl. Faucompret, Turkish Acession to the EU, S. 49.

[20] Vgl. Europa Büro des Landes Österreich: Kopenhagener Kriterien/Beitrittskriterien, online im Internet: http://www.europabuero.at/xchg/hs.xsl/685_DEU_HTML.htm , o.J. [zugegriffen am 05.01.2011]

[21] Vgl. Ebd. S. 50-69.

[22] Vgl. Kommission der Europäischen Gemeinschaft: Wege ins 21. Jahrhundert. Leitlinien für ein neues europäisches Wirtschaftsmodell; online im Internet: http://www.europarl.europa.eu/summits/copenhagen/co1_ de.pdf, April 2002 [zugegriffen am 05.01.2011]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei in Hinblick auf die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
2.3
Autor
Jahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V173580
ISBN (eBook)
9783640938018
ISBN (Buch)
9783640937752
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Heute zeichnet sich das Land durch eine dynamische Wirtschaft und einen stetig steigenden geopolitischen Einfluss in der Region aus. Aus diesem Grund ist die Untersuchung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes unter Berücksichtigung der Kopenhagener Kriterien von besonderer Relevanz. Die vorliegende Arbeit untersucht wie sehr sich die Türkei ökonomisch in den letzten Jahren entfaltet hat und welche Rolle wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Entwicklung des Landes beigetragen haben.
Schlagworte
Türkei, EU, wirtschaftspolitische Maßnahmen, Wirtschaftskrise, Boom, Kopenhagener Kriterien, Asoziierung, Vertrag, Pakt, Erdgogan, AKP, Europäischer Rat, Fortschritt
Arbeit zitieren
Bledar Milaqi (Autor:in), 2011, Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei in Hinblick auf die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173580

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