Die Herz-Jesu-Verehrung und das Herz-Jesu-Bild im deutschen Mittelalter

Am Beispiel "Fünf Wundmale/ Heiliges Herz mit Christusknaben"


Hausarbeit, 2011
32 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Herz-Jesu-Verehrung
2.1. Hauptpunkte in der Herz-Jesu-Verehrung
2.2. Geschichtlicher Überblick zur Herz-Jesu-Verehrung

3. Das Herz-Jesu-Bild am Beispiel: „Fünf Wundmale/Heiliges Herz mit Christusknaben"
3.1. Eine Bildbeschreibung
3.2. Besondere Bildaspekte
3.2.1. Der Aufbau
3.2.2. Die Zeitlichkeit im Bild
3.2.3. Das Verhältnis von Schrift und Bild
3.2.4. Medium Holzschnitt
3.2.5. Das Herz und die Seitenwunde
3.3. Zusammenfassende Charakteristika des Herz-Jesu-Bildes im Allgemeinen

4. Eine Sonderform der Herz-Jesu-Bilder: Das Speerbild

5. Résumé

6. Literaturverzeichnis

7. Abbildungen

8. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Im Zentrum der Untersuchung steht die Arbeit am Bild. Um das zu untersuchende Bild „Fünf Wundmale/Heiliges Herz mit Christusknaben" aber durchdringen zu können, soll es vor dem Hintergrund der Herz-Jesu-Verehrung betrachtet werden, die im ersten Teil der Arbeit, theoretisch und geschichtlich betrachtet, das Fundament des weiteren Vorgehens legen wird. Vor diesem Hintergrund soll dann die Betrachtung des Bildes erfolgen, welches nach bestimmten Gesichtspunkten und Besonderheiten des Bildes erfolgen wird. Dabei werden Fragestellungen wie Beziehung von Inhalt, Darstellungsform und der Herstellungsweise Beachtung finden. Ebenso soll auf Besonderheiten des Aufbaus und der Frage der Bedeutung der Textelemente im Bild eingegangen werden. Im Rahmen der Herz-Jesu-Bilder wird es noch um den Bildtypus des Speerbildes gehen, welcher vor allem im Hinblick seiner Funktion innerhalb der Herz-Jesu-Frömmigkeit und dem Aspekt der Körperlichkeit Erwähnung finden wird. Im Vordergrund sollte aber während der Arbeit immer die Nähe zum Bild stehen und das Thema wird am Bildbeispiel erklärt und eingebunden. Das Bild, seine Komplexität und seine Verbindung zu der Herz- Jesu-Verehrung ist der zentrale Aspekt der Untersuchung.

Die Geschichte der Herz-Jesu-Verehrung wurde zwar bereits recht eingehend von Karl Richstätter dokumentiert und auch gibt John Moore einen kompakten Überblick in seinem Buch zur Herz-Jesu-Verehrung, jedoch finden die bildlichen Darstellungen, die Herz-Jesu-Bilder, bisher nur recht vereinzelte Beachtung. Es lassen sich oftmals einzelne Beiträge zu speziellen Bildern finden, allerdings gibt es kaum Quellenmaterial zum Typus des Herz-Jesu-Bildes in umfassenderer Form.

Das Bild, welches hier im Speziellen besprochen werden soll, ist selbst zwar in einigen Büchern und Ausstellungskatalogen abgebildet, immer aber nur fragmentarisch behandelt und nicht in seiner gesamten Inhalts- und Ausdrucksfülle betrachtet. In diesem Zusammenhang kann der Holzschnitt beinahe als exemplarisches Beispiel für die allgemein noch lückenhafte Forschung zum Thema der Bilder innerhalb der Herz-Jesu-Verehrung gesehen werden.

2. Die Herz-Jesu-Verehrung

Das Verständnis der gedanklichen Ursprünge und ein geschichtlicher Überblick über die Herz-Jesu-Verehrung sollen in diesem Abschnitt ergründet werden und im Blick auf die Gesamtheit der Arbeit als Schlüssel zum Verständnis des Herz-Jesus-Bildes verstanden werden und uns bei der späteren Betrachtung der Bilder als Hintergrund und Rahmenbedingung im Gedächtnis sein.

2.1 Hauptpunkte in der Herz-Jesu-Verehrung

Die Herz-Jesu-Verehrung bezieht sich auf die Verehrung des Herzen Jesu „in seiner leiblichen und symbolischen Form, als Ausdruck seiner unendlichen Liebe zur Menschheit."[1]. Als die Gründe dieser Verehrung nennt John Moore nach der „Haurietis Aquas"[2] vor allem zwei: Der eine besagt, dass das Herz, welches den vornehmsten Teil seiner menschlichen Natur darstellt, „hypostatisch mit der Person des göttlichen Wortes verbunden ist"[3] und ihm demnach die gleiche Verehrung zukommen soll, wie dem Rest des Leibes Christi und als zweiten Grund, der sich nun im Speziellen auf das Herz bezieht, nennt er das Herz als natürliches und besonderes Zeichen der unermesslichen Liebe Jesu zu den Menschen[4]. Merklich hervorgehoben ist das Wirken Gottes unter dem Aspekt der Liebe und dem Aufruf der Gegenliebe der Menschen. Bekräftigt wird diese Aussage in der „Haurietis Aquas" mit den Worten Papst Pius XII.: „Wir sollten die göttliche Liebe durch unsere Liebe vergelten. Nur durch die Kraft der Liebe wird ja erreicht, dass die Menschherzen sich ganz und vollkommen der Herrschaft des Allerhöchsten fügen, da nämlich unser Liebesdrang so dem göttlichen Willen anhängt, dass er wie ein Art Einheit mit ihm wird, gemäß dem Wort: „Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm." (1 Kor 6,17)"[5]. Moore erklärt weiterhin, der Hauptgegenstand der Verehrung sei dabei nicht ganz klar und nennt 5 Aspekte, die allerdings hinzu gehören: Genannt wird die Verehrung des irdischen und körperlichen Herzen Jesu, die Liebe

Christi, das körperlich-menschliche Herz Jesu als Symbol der Liebe, die Liebe als Materialobjekt und ihre symbolische Verhaftung im Herzen und das „Cor ethicum"[6] als Materialobjekt und dessen Beziehung zur Heilsordnung[7]. Eine zusammenfassende Aussage zur Bedeutung der Herz-Jesu-Verehrung in der christlichen Religion trifft Pius XI.: „Liegt nicht in dieser [...] Andachtsform der Innbegriff der ganzen Religion und die Wegweisung zur Vollkommenheit?"[8]. Ähnliche Anklänge finde wir auch in der Argumentation Karl Rahners, der einen sehr theoretischen Zugang zur Theologie findet und das Thema der Herz-Jesu-Verehrung aus einer anderen Perspektive betrachtet, aber dennoch zu einer vergleichbaren Schlussfolgerung kommt. Bei seiner Suche nach einem theologischen „Urwort"[9], welches die Religion vor einem chaotischen Verfall bewahrt, trifft er auf das Herz, welches seiner Meinung nach das Urwort bildet und ein „magisch zusammensammelndes Wort"[10] stellt, welches der Religion eine Einheit zu geben vermag. Zwar betrachtet er das Herz im größten Teil seiner Formulierung losgelöst von der Herz-Jesu-Verehrung, jedoch bildet sie seinen Ausgangspunkt, von welchem er die Verbindung von Religion und seiner Argumentation vornimmt[11]. Daher kann darauf geschlossen werden, dass es sich durchaus um die Position des Herzen innerhalb der Herz-Jesu-Verehrung im Zusammenhang mit einem umfassenderen Blick auf die christliche Religion handelt.

2.2 Geschichtlicher Überblick zur Herz-Jesu-Verehrung

Eine recht umfassende Abhandlung der Herz-Jesu-Verehrung finde wir vor allem mit Karl Richstätters „Die Herz-Jesu-Verehrung des deutschen Mittelalters"[12] und eine etwas kompaktere Übersicht liefert auch John Moore in seiner „Herz-JesuVerehrung in Deutschland"[13]. In diesem Kapitel werde ich mich vor allem auf jene beiden Autoren stützen. (An vielen Stellen verdienten es viele weitere Namen genannt zu werden, allerdings soll dieses Kapitel nur einen Einblick in die Tendenzen der zeitlichen Abschnitte gewähren. Zudem möchte ich mich auf die Herz-Jesu-Verehrung im Mittelalter konzentrieren, da neuere Entwicklungen nicht in den Umfang dieser Arbeit gehören. )

Zwar lassen sich einzelne Elemente und Gedanken, die auch im Zusammenhang mit der Herz-Jesu-Verehrung gesehen werden können schon sehr früh in der Geschichte des Christentums finden, der tatsächliche Beginn der Entwicklung der Herz-Jesu- Verehrung und der Anbetung des Herzen Christi wird aber im 12. Jahrhundert angesetzt[14]. Der Grund für diesen relativ späten Ansatz des eigentlichen Beginns der tatsächlichen Verehrung liegt wohl in einem sich wandelnden Bild Jesu, welches sich von einem Jesus als Richter und Herrscher[15] hin zu einem persönlicheren und liebevollerem Zugang zu Christus entwickelte[16]. In der Anfangszeit der Herz-Jesu- Verehrung (1100 bis 1250) ist die Frömmigkeit noch vor allem durch Theologen geprägt und wurde noch nicht von der Masse der Bevölkerung als Frömmigkeit praktiziert. Jedoch lassen sich bereits erste Herz-Jesu-Gebete durch Abt Gottfried von Admont (+1165)[17] und Eckbert von Schönau (+1184)[18] nachweisen und zugleich können wir ein Aufkommen der 5-Wunden-Verehrung feststellen. Selbst erste Herz- Jesu-Visionen sind bereits in diesem Zeitraum dokumentiert[19]. Als tatsächliche „Blüte der Herz-Jesu-Verehrung" wird die Zeit zwischen 1250 und 1350 genannt. Dieser Zeitraum ist nicht nur die Blütezeit der Herz-Jesu-Verehrung, sondern auch die Zeit der deutschen Mystiker, die die religiösen Vorstellungen wesentlich prägten und besonders den Weg ins Innere des Gläubigen betonte[20], was eine weitere Entfaltung der Herz-Jesu-Verehrung förderte. Ebenfalls zur Verbreitung beigetragen haben die Bettelorden (Franziskaner und Dominikaner), die Christus vor allem in seiner Menschlichkeit betonten und eine enge Bindung zum Volk und seinen Frömmigkeitsbedürfnissen hatten. Eines der Zentren der Herz-Jesu-Verehrung im deutschen Mittelalter war das Zisterzienser-Kloster in Helfta bei Eisleben (Sachsen). Aus diesem Kloster sind uns besonders drei bemerkenswerte Frauen bekannt, die eine herausragende Stellung für die Herz-Jesu-Verehrung einnehmen und welche Helfta zum „Zentrum weiblicher Spiritualität im späten 13. Jahrhunderts"[21] machten. Zwar noch vor dem „offiziellen Beginn" der „Blütezeit der Herz-Jesu- Verehrung" ist Mechthild von Magdeburg 1212 geboren, aber dennoch soll sie an dieser Stelle erwähnt werden. Ihre Aufzeichnungen sind nicht nur „ein Juwel der deutschen Literatur"[22] sondern enthalten auch den ersten, tatsächlichen Bericht einer Herz-Jesu-Vision. Mechthild suchte sich besonders in Jesus hineinzuversetzen und sein Leiden und seine Herzensschmerzen nachzuempfinden. Von einer weiteren Schwester des Klosters, Gertrud, der „Großen" (1256 - 1301/1302)[23], wissen wir, dass sie ein sehr inniges Verhältnis zum Kreuz aber auch und besonders zu Jesus hatte, der ihr in Visionen erschien, in welchen er sie und ihre Schwestern zum Beispiel aus seinem Herzen Gnade und Süße trinken ließ[24]. Gertrud verfasste unter anderem Herz-Jesu-Gebete, die selbst in heutiger Zeit noch verbreitet sind. Die selige Mechthild von Hackeborn (1241/1242 - 1298/1299) teilte Gertruds Liebe zum Heiligen Herzen. In ihren Visionen erscheint ihr das Herz Jesu als goldenes Haus oder Tor zum Himmel. Aber Mechthilds Visionen beschränken sich nicht nur auf visuelle Erfahrungen, sondern sie beschreibt sogar olfaktorische Eindrücke, wie zum Beispiel einen Duft von Rosen, der vom Herzen Jesu ausgeht und arkustische „Bilder" wie den Klang von Harfen[25], von dem das Herz begleitet wird. Sie nimmt Jesus in ihren Visionen weniger als Leidensmann wahr, sondern empfindet ihn mehr „als de[n] von Liebe strahlend verklärte[n] Herr[n]"[26]. All diese Frauen verbindet die innige Liebe zum Heiligen Herzen, welches sie in Gebeten und Andachten besonders verehrten und ihnen sogar in Visionen erschien. All dies zeugt von einem sehr starken, aber auch intimen Glaubenserlebnis, welches sie so exemplarisch für die Zeit der Mystiker werden lässt. Nach 1350 lassen sich allgemeiner Sittenverfall und Zerrüttung in der Kirche verzeichnen. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Entwicklung der Herz-Jesu-Verehrung negativ aus. Zu dieser Zeit überdauerte die Andacht vor allem bei den Kartäusern, die sie erhielten und sogar mehren konnten[27]. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Herz-Jesu-Verehrung auch in den Bettelorden wiederbelebt und bald entwickelten sich neue Andachtsformen, wie z.B. Gebete für verschiedene Tagesformen, Dichtungen und Lieder und sogar ein Herz-Jesu-Rosenkranz. Den Durchbruch allerdings schaffte sie noch einmal durch den Jesuitenorden, in dem vor allem glühende Verehrer des Heiligen Herzen wie Petrus Canisius (geb. 1521) die Andachtsform propagierten[28]. Trotz wachsender Popularität blieb die Herz-Jesu-Verehrung lange Zeit noch eine Andachtsform der Einzelnen. Eine Änderung trat erst mit der Heiligen Marguerite-Marie Alacoque (1647 bis 1690) im 17. Jahrhundert ein. Ihre Visionen und Engagement verhalfen der Herz-Jesu-Verehrung noch einmal zu neuer Aufmerksamkeit und angeregt durch ihre Visionen forderte sie die Ausrichtung eines Herz-Jesu-Festes. Kirchenweit legitimiert wurde dieses Fest aber erst im Jahr 1856 durch Papst Pius IX[29]. Wie schon an der Tendenz Pius IX. zu erkennen und auch in den folgenden Jahren bei seinen Nachfolgern zu erkennen, betonte die katholische Kirche in diesen Jahren die

Wichtigkeit der Herz-Jesu-Verehrung und maß ihr größere Bedeutung bei[30]. Diese Entwicklung schwächte sich aber bald wieder ab und heute gilt die Herz-Jesus­Verehrung zumeist „als zu altmodisch und überholt"[31].

3. Das Herz-Jesu-Bild am Beispiel „Fünf Wundmale/Heiliges Herz mit Christusknaben"

Bei dem zu betrachtenden Bildwerk „Fünf Wundmale/Heiliges Herz mit Christusknaben" (Abb. 1) handelt es sich um einen Holzschnitt aus dem Jahr 1472 aus dem süddeutschen Raum mit den relativ handlichen Maßen von circa 13cm mal 19,5cm, dessen Künstler aber leider unbekannt ist. Heute befindet sich das Bild im Kupferstichkabinett in den Staatlichen Museen zu Berlin.

Zunächst soll der Holzschnitt beschrieben werden, um dann im Anschluss einige wichtige oder besonders erscheinende Bildelemente und -aspekte noch einmal gesondert herauszugreifen und weitegehender zu untersuchen.

3.1 Bildbeschreibung

Mittig und zentral im Bild wird zunächst ein gelblich bis brauner Kruzifix wahrgenommen, der sowohl rechts, links und mit seiner Unterkante direkt mit dem Bildrand abschließt. Eine perspektivische Andeutung der Tiefe ist zu erkennen und durch eine Linienstruktur betont. Auch hervorzuheben sind die schwarzen Konturen, die alle farblichen Flächen begrenzen. Dabei ist aufgefallen, dass die Konturen der mittigen Elemente, wie dem Herzen und der Christusfigur, deutlich dunkler, glänzender und auch plastischer im Papier erscheinen als die äußeren Konturlinien und Rahmen, die beinahe wässrig zu sein scheinen. In der Mitte des Herzen sehen wir ein kleines, nacktes Christuskind, dessen Kopf mit einem gelben Heiligenschein umgeben ist und die gleiche Farbe trägt, wie der (vermeintlich) blonde Schopf des Knaben.

[...]


[1] Moore, John, Herz-Jesu-Verehrung in Deutschland. Religiöse, soziale und politische Aspekte einer Frömmigkeitsform, Petersberg 1997, Seite 12.

[2] „In Freude werdet ihr Wasser schöpfen aus den Quellen des Erlösers.", Jes 12,3, siehe Pius XII., Enzyklika „Haurietis aquas" über die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu, Rom 15. Mai 1956, Seite 1.

[3] Moore, 1997, Seite 12.

[4] Ebd.

[5] „Haurietis aquas", 1956, Seite 2.

[6] „die Gottheit Christi wie auch seine menschliche Seele mit all ihren natürlichen und übernatürlichen Gaben, und auch das göttliche Herz", siehe Moore, 1997, Seite 12.

[7] Ebd.

[8] Zitiert nach: „Haurietis aquas", 1956, Seite 4, Originalzitat: Pius XI, Enzyklika "Miserentissimus Redemptor", 8. Mai 1928, in: AAS XX, 1928, Seite 167.

[9] „Es gibt solche beschwörenden, sammelnden, einenden Urworte, in denen irgendwie [...] alles in einem versammelt und „innig" geworden ist.", siehe Rahner, Karl, Der Theologische Sinn der Verehrung des Herzens Jesu, in: Zur Theologie des geistlichen Lebens (=Schriften zur Theologie, Band VII), Zürich 1966, Seiten 481-508, hier Seite 483.

[10] Siehe Rahner, 1966, Seite 483.

[11] Siehe Rahner, 1966, Seite 482.

[12] Richstätter, Karl, Die Herz-Jesu-Verehrung des deutschen Mittelalters, München, Regensburg z1924.

[13] Moore, 1997, Seiten 14-24. Dabei ist anzunehmen, dass Moore sich stark auf Richstätter stützt, da er zeitlich eine ähnliche Einteilung und Bezeichnungen für seine Zeitabschnitte findet, wie wir sie auch bei Richstätter haben und außerdem oft auf jenen verweist.

[14] Richstätter, z1924, Seite 24.

[15] Moore, 1997, Seite 14. Und begründet in Richstätter, z1924, Seite 24 mit geschichtlichen Aspekten der Ausbreitung des Christentums.

[16] Moore, 1997, Seite 15.

[17] Vgl. Moore, 1997, Seite 15 und Richstätter, z1924, Seite 36.

[18] Vgl. Moore, 1997, Seite 15 und Richstätter, z1924, Seite 38.

[19] Hl. Luitgard zu St. Trond (geb. 1182), Vgl. Richstätter, z1924, Seite 45, obwohl es sich hier noch nicht um eine tatsächliche Herz-Jesu-Vision handelt, da lediglich vom Zeigen der Seitenwunde die Rede ist. Zudem führt Richstätter selbst auf Seite 77 die „älteste bisher bekannte Herz-Jesu-Vision" (Richstätter, z1924, Seite 77) im Zusammenhang mit Mechthild von Magdeburg auf.

[20] „Innerlich gerichtete Menschen sind es noch immer gewesen, die an erster Stelle den Weg zum Herzen ihres Heilandes gefunden haben.", siehe Richstätter, z1924, Seite 51.

[21] Vgl. Newman, Barbara, Die visionären Texte und visuellen Welten religiöser Frauen, in: Kat. Ausst. Krone und Schleier. Kunst aus mittelalterlichen Frauenklöstern, hrsg. von Jutta Frings, Essen, Ruhrlandmuseum, Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, München 2005, Seiten 104-117, hier Seite 109.

[22] Vgl. Richstätter, z1924, Seite 77 (eine Vielzahl von Beispielen ihrer literarischen Aktivität gibt Richstätter auf den Seiten 77-82).

[23] Die Angaben der Geburtsdaten variieren oft je nach Quelle, Richstätter gibt z.B. 1254 als Datum an, siehe Richstätter, z1924, Seite 87, die hier verwendete Angabe stammt von Newman, 2005, Seite 111, ebenso die Angabe von Mechthild zu Hackeborn, siehe Newman, 2005, Seite 111.

[24] Vgl. Newman, 2005, Seite 111.

[25] Ebd.

[26] Zitiert nach: Moore, 1997, Seite 16, Originalzitat aus: Stierli, Josef, Die Entfaltung der kirchlichen Herz-Jesu-Verehrung in der Neuzeit, in: Cor Salvatories, hrsg. von Josef Stierli, Freiburg i. Br. 1954, Seiten 137-165, hier Seite 93.

[27] Richstätter, z1924, Seite 143.

[28] Moore, 1997, Seite 17.

[29] Moore, 1997, Seite 24.

[30] Moore, 1997, Seite 24-27. Hinweise auf Entwicklungen im 19. u. 20. Jh. gibt: Busch, Norbert, Katholische Frömmigkeit und Moderne. Die Sozial- und Mentalitätsgeschichte des Herz-Jesu-Kultes in Deutschland zwischen Kulturkampf und erstem Weltkrieg, Gütersloh 1997, ein Beispiel für diese Orientierung hin zur Herz-Jesu-Verehrung des Beginns des 20. Jahrhundert finden wir in der Schrift Das Herz-Jesu-Bild. Ein Gnaden- und Rettungszeichen für unsere Zeit, hrsg. vom Kanisiuswerk, Freiburg/ Konstanz/ München 1928, in dem der starke Glaube an das Herz des Heilands im Zentrum steht und der Gläubige aufgefordert wird, sich ihm zuzuwenden.

[31] Moore, 1997, Seite 28.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Die Herz-Jesu-Verehrung und das Herz-Jesu-Bild im deutschen Mittelalter
Untertitel
Am Beispiel "Fünf Wundmale/ Heiliges Herz mit Christusknaben"
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Kunst- und Bildgeschichte)
Veranstaltung
Seminar. Der gemarterte Leib. Mittelalterliche Passionsfrömmigkeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V178287
ISBN (eBook)
9783656001744
ISBN (Buch)
9783656002253
Dateigröße
2847 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
herz-jesu-verehrung, herz-jesu-bild, mittelalter, passionsfrömmigkeit, geschichte, kunstgeschichte, deutsches mittelalter, religion, herz-jesu, fünf wundmale, heiliges herz mit christusknaben
Arbeit zitieren
Marie Schabow (Autor), 2011, Die Herz-Jesu-Verehrung und das Herz-Jesu-Bild im deutschen Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178287

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Herz-Jesu-Verehrung und das Herz-Jesu-Bild im deutschen Mittelalter


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden